Eingescannte Kinderbilder als Fotobuch

Dass die Digitalfotografie alles verändert hat, wissen wir. Aber nur weil es einfacher ist, zu fotografieren, sind wir ja nicht plötzlich alle zum Grafikdesigner mutiert. Welch Glück, dass es da draußen Menschen gibt, die beides können: Fotografieren und Gestalten – und die dazu noch geniale Ideen für Fotobücher haben. Hier mal meine momentanen Favoriten – so schön, dass ich mich fast schön ärgere, dass ich weder schwanger bin, noch ein Baby habe. Gott sei Dank gibt es noch ein paar andere Situationen, in denen ein Fotobuch bleibende Erinnerungen schafft und Ordnung in das Chaos bringt.

Zum Beispiel bei der Idee am Anfang des Bloposts – endlich müssen wir nicht mehr alle selbstgemalten Bilder unserer Kinder aufheben, sondern nur noch die allerallerschönsten. Um uns trotzdem an alle zu erinnern, scannen oder fotografieren wir sie schnell ab und packen sie in ein Fotobuch. In Amerika gibt es bei Shutterfly dazu eine besonders schöne Vorlage – wer weiß, ob es in Deutschland bei den gängigen (oder vielleicht auch mal total indiemäßigen) Fotobuchfirmen etwas Vergleichbares gibt???

So geht es natürlich auch – gefunden bei Kaye Winicki Designs:

Fotobücher sind optimal, um besonders spannende Erlebnisse oder Phasen festzuhalten – große Reisen, Einschulung oder Schwangerschaften.

Schön für die Familienchronik: Einfach jedes Jahr ein Buch mit den Highlights des Jahres zusammenstellen – darin blättert jeder immer wieder gerne. Steven Spielberg macht das übrigens als Film – er filmt das ganze Jahr, wenn er mit seiner Familie unterwegs ist. Dann wird der Film geschnitten, extra Filmmusik dazu komponiert und am Ende des jahres gibt es dann die große Premiere – vor der eigenen familie. Ist DAS vielleicht cool? Da werden wir doch „wenigstens“ ein Foto-Jahresbuch hinkriegen!!!

Wie wäre es mit einem eigenen, echten Kochbuch (anstatt der Zettelwirtschaft im hässlichen Ordner…)? Super umgesetzt von dieser Bloggerin – ich liebe die „Chicken“-Aufmacherseite – SWEET!

Mein Sohn hat dieses Jahr im Kindergarten das Jahresthema „Mein Körper“: Wie cool wäre es gewesen, wenn ich ihm dafür so ein Fotobuch gemacht hätte (vielleicht eine gute Idee fürs nächste Weihnachtsfest…). Einfach mal die gesamte Geschichte der Geburt für beide Kinder – vom Kennenlernen der Eltern bis zum Geschwisterkind.

Ein richtiger „Trend“ sind die Monatsbücher – also das erste Jahr der Neugeborenen Monat für Monat ein Foto zu schießen – meist immer in der gleichen Umgebung, um die Veränderung des Kindes noch deutlicher zu machen. Ein tolles Baby-Monatsbuch mit Kreidetemplate:

 

Jede Woche ein Foto von der kleinen Arden

Filzbuchstaben als Requisite bei diesem monatlichen Fotobuch

 

Eine richtig nette Idee finde ich es auch, mal ein Buch nur vom Haustier zu machen. Bei uns war es nämlich oft so, dass – wenn der Familienhund aufs „Ende“ zugeht – hektisch nach Fotos gesucht wurde. Warum nicht bleibende Erinerungen schaffen, wenn er noch fit und voll da ist? So können sich Herrchen oder Frauchen immer an ihren Tieren erfreuen.

Das war bestimmt nicht mein letzter Post zum Thema Fotobücher, denn ich habe noch sooooo viele schöne Ideen gefunden, die ich unbedingt mit euch teilen möchte. Kommt also wieder mal direkt auf meine Blog Bucket List.

Viel Spaß beim kreativen Werkeln

Eure Svenja