Die Antwort auf all eure Ernährungsfragen oder Zufriedenheit hat kein Größenettikett eingestickt
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Foto von Kate Arends
Ach, ihr seid einfach mal wieder toll. Nichts ist ja besser, als Leser, die Fragen haben. Rund um meinen Post “Wenn ich dünn sein kann, kannst Du das auch. Oder: Das Ende Deines Übergewichts.“ hattet ihr so viele, dass ich einige heute beantworten muss – sonst staut es sich hinten raus :-) Wer sich für die Einzelfragen nicht interessiert, sondern nur das große Ganze im Auge hat, scrollt einfach runter zur letzten Frage vopn Stephie. Da muss ich nämlich nochmal kurz die Ärmel hochrollen und gegen die Nahrungsmittelindustrie wettern. Und euch sagen, wie ihr bei einer Ernährungsumstellung nicht länger verzichtet, sondern euch belohnt. BITTE lest bis zum Ende. Umso leichter wird es für euch werden, abzunehmen.
Dani schreibt:
Also ich biete 165 cm zu aktuell 69 Kilo. Das ist etwas zuviel, aber solange mir noch Hosen in 38 passen geht es. Nur morgens keinen Zucker? Ich esse weder Wurst noch Käse aufs Brot, meist nen Fruchtaufstrich, dazu einen Cappuccino. Alternativ Kakao. Und sonst bin ich müde, schlecht gelaunt und habe Kopfschmerzen
Liebe Dani, versuch es doch mal mit einer Banane oder Weintrauben, besonders süßem Obst mit viel Fruchtzucker. Das ist morgens noch erlaubt und ich wette, dann hast Du auch keine Kopfschmerzen mehr.
Linda schreibt:
Also, ich würde ohne Zucker bestimmt sterben.:-)) Ich kann mir ein Leben ohne Eis, Schokolade und Kuchen nicht vorstellen. Das Prinzip kenne ich allerdings schon seit Langem, es ist nur sehr schwer mit kleinen Kindern ein Abendessen ohne Kohlenhydrate vorzubereiten. Sie essen fast nur Kartoffel, Reis und Nudeln.:-) Wie machst du das?
Liebe Linda, ich esse abends oft was anderes als die Kinder – eben was, was ich schnell nebenher zaubern kann. Zum Beispiel Mozzarella mit Tomaten. Oder man macht eine Brotzeit und hält sich halt mehr an aufgeschnittene Gurken und Tomaten, Käse und geräucherten Schinken. Suppen können abends doch auch alle herrlich essen. Schau auch mal unten bei “Gianna schreibt” – der Tipp könnte sich auch für Dich eignen, damit Du abends schnell was Leckeres Eigenes hast. Und noch was: Ich esse Eis, Kuchen und Schokolade. Nur eben nicht jeden Tag – und erst wieder SEIT ich dünn bin. Wetten das könntest Du auch? Nahrungsumstellung heißt nicht Verlust, sondern Gewinn. Dazu unten bei Stephie mehr.
Elke schreibt:
Ohne Zucker kein Problem, ohne Schoki auch ned und Kuchen mag ich sowieso ned aber meine Nuuuuuuuuuuuuuuudeln meine heiß geliebten Nuuuuuuuuuuuuudeln nein ohne die geht es nicht gg. Ich weiß, es gibt Vollkornnudeln aber wer ehrlich ist weiß die schmecken wie Sand. Igitt und das hat mit Geschmack nichts zu tun !!!
Liebe Elke, prima, dass Du einige Sachen hinter Dir lassen könntest. Zu den Nudeln: Ich bin auch kein Wahnsinnsfan von Vollkornnudeln. Vielleicht hat hier eine Leserin einen Tipp: Welche Nudeln, die vollkornig sind, schmecken? Wenn Du auf Nudeln nicht verzichten kannst, dann iss sie halt. Aber nur mittags, abends ist TOTAL verboten. Wenn Du sie nicht jeden Tag isst und nicht mit 2 Kilo fettiger Käsesoße, ist das schon OK. Natürlich nur, wenn Du nicht an anderen Ecken auch Ausnahmen machst und plötzlich die Ausnahmen die Regel sind. Meine Tipps sind ja kein Korsett – EUCH muss es schmecken. Und wenn ihr zu viel aufgeben müsst, werdet ihr nicht glücklich sein und dann haltet ihr NICHTS durch. Aber vielleicht nur für die ersten zwei Wochen mal gar keine Nudeln – was meinst Du – schaffst Du das???
Gianna schreibt:
Ich finde den Plan schön aber für Vollberufstätige ist es schwer, mein Problem ist Zeit!!! Ich finde nicht die Zeit täglich frisch und gut zu kochen bzw. auf der Arbeit gut zu essen, da geht es nicht ohne Fertiggerichte.
Liebe Gianna, die Frage kam sehr sehr oft. Und ich bin SO FROH, dass sie endlich mal gestellt wird. Denn das Problem ist lösbar. Ich schätze, das man dafür 2 bis 3 Stunden in der Woche braucht – wenn man wirklich abwechslunsgreich und lecker essen möchte. Sonst schaffst Du es auch in einer halben Stunde. In Amerika gibt es den Trend der Mason Jar Meals. Mason Jars sind so ähnlich wie unsere Weckgläser, bloß mit einem Schraubdeckel. Da die Gefäße eher schmal und hoch sind, aber eben nicht zu schmal, kann man herrlich Lebensmittel in ihnen schichten. Soße nach unten, dann das schwerste Lebensmittel drauf (Reis, Nudeln, Bulgur, Hähnchen, Käse etc.)und je leichter es wird nach oben weiterschichten und mit grünem Salat und frischen Kräutern enden. Das kann man in Hunderten von Variationen vorbereiten und es hält sich bis zu 4 Tagen. Im Netz gibt es (auf Englisch) ein gutes How to Teil 1 und How to Teil 2. Auch falls ihr nicht so gut Englisch sprecht – in Teil 2 sind Lebensmittel aufgelistet, die sich besonders eignen. Auf jeden Fall mal reinschauen. Und die 2 bis 3 Stunden pro Woche holst Du ja locker wieder rein, liebe Gianna, weil Du nicht mehr in die Kantine gehen musst :-)
Dani schreibt:
Und was machen Vegetarier? Viel Geschnezeltes und wenig Nudeln geht ja nicht. Ich bin zwar kein echter Vegi, esse aber gern fleischarm und das wenn möglich auch Bio – wegen der Tierhaltung. Und fast nur noch Gemüse…..
Und eine andere Dani antwortet: Die Vegetarier können doch Tofu und andere Soja-Produkte essen, ist doch auch Eiweiß.
Sabine schreibt:
Ich habe gerade versucht Aufschnitt ohne Zucker zu bekommen. Ich habe mir den abgepackten Aufschnitt angeschaut und da ist überall Zucker bzw. Dextrose oder beides drin. Auch in Putenbrustaufschnitt. Ich denke beim Metzger bzw. in der Wurstabteilung der einzelnen Märkte sieht es auch nicht anders aus, da die Wurstsorten immer gewürzt sind. Svenja, wo und was kaufst du?
Liebe Sabine, Ha, das Thema hatte ich mit Manuela auch schon. Also: besser abgepackte Putenbrust mit etwas Zucker drin, als Leberwurst mit Tonnen Zucker. Ihr könnt natürlich auch Putenbrust braten und selber aufschneiden, aber das ist eher was für Hardcore-Bodybuilder, würde ich sagen. Habe ich jedenfalls noch nie gemacht. Ich nehme auch die vom Metzger oder aus dem Lidl oder Aldi oder Rewe oder Marktkauf – wo ich halt gerade bin. Das sind ja keine Tonnen, das geht schon in Ordnung und ist immer gesünder als sowas wie Gelbwurst, Leberkäse oder Fleischwurst/Lyoner.
Stephie schreibt:
Das Problem ist weniger, innerhalb kurzer Zeit viel abzunehmen – das eigentliche Problem ist, seinen Lebensstil zu ändern! Das bedeutet es nämlich, wenn man dauerhaft schlank sein will. Letztes Jahr habe ich innerhalb von 2 Monaten ca. 8 kg abgenommen – auch ohne Hungern und mit viel Sport. Nur leider bin ich nach Erreichen des Ziels rückfällig geworden, habe mir das schöne Gefühl, das regelmäßiger Sport bringt, nicht erhalten – bin faul geworden und habe wieder zu Chips & anderen Leckereien gegriffen (obwohl ich auch gesundes Essen liebe). Nun habe ich alles wieder drauf und bin gar nicht glücklich darüber (obwohl 38/40 immer noch passt). Ich müsste mein Leben lang auf diese scheinbaren Leckereien verzichten, mir diese komplett abgewöhnen und regelmäßig meinen Schweinehund überlisten, Sport zu treiben. Und: wie macht man das, liebe Svenja??
Liebe Stephie, Du hörst Dich an, wie ich mich jahrelang angehört habe. Immer ging es hin und her, zwei Kilo drauf, 3 runter, 4 drauf – hin und her. Wirklich gesehen hat man das nicht, nur dass halt irgendwann Komplimente kommen “Mensch, Du hast ja abgenommen” und in anderen Phasen sagt halt keiner was. Da weiß man dann schon Bescheid, vor allem weil der Hosenbund zwickt und man sich selbst eh nicht mehr so richtig wohlfühlt. Meine Wahrnehmung ist nicht, dass man seinen Lebensstil ändern muss – sondern die Wahrnehmung dessen, was man zu sich nimmt, schulen muss. Das hört sich jetzt erstmal wieder vollesoterisch an. Aber jeder der schon mal gefastet oder entschlackt hat, wird das nachvollziehen können.
Die meisten von uns essen ihr Leben lang – weil wir es so gewohnt sind – Gerichte aus dem Supermarkt – klar, da kaufen wir ja alle ein. Das empfinden wir als normales Essen. Dann hat man uns jahrelang eingebläut, dass wir NUR auf die Kalorien achten sollen. Weight Watchers mit dem Punktesystem macht ja etwas Ähnliches – natürlich um hintenraus dann wieder schön ihre Fertigmahlzeiten zu verkaufen. Schließlich soll Geld verdient werden.
Auf die Gefahr hin, dass ich mich anhöre, als hätte ich eine Ernährungspsychose (gibt es sowas überhaupt???). Geschmacksverstärker heißen ja Geschmacksverstärker, weil sie den Geschmack verstärken. Das heißt, es wird künstlich etwas erzeugt, was es so natürlich gar nicht gibt. Jetzt stellt euch mal vor, das nehmt ihr jahrelang in fast allen Mahlzeiten zu euch: Künstlich erzeugten Geschmack. Das ist wie immer Salatkrönung für die Salatsoße zu nehmen und dann plötzlich ein Essig-Öl-Dressing vorgesetzt zu kriegen. Es ist anders. Und irgendwie schlichter. Und es schmeckt eben nicht wie gewohnt. Ist doch wohl klar, dass euch dann was fehlt, wenn ihr plötzlich darauf verzichten sollt.
Deshalb schreiben hier ja ganz Viele von Entbehrungen. Verzicht. Weglassen. Das ist so als würdet ihr Brause in den Mund nehmen – und es prickelt nicht. Dabei prickelt Brause doch IMMER! Und ich könnte wetten Stephie, dass Du rückfällig geworden bist mit genau solchen Lebensmitteln – die Dich an die gute alte Zeit erinnern. Das ist dann wie der trockene Alkoholiker, der nur einen Schluck nimmt. Man ist ganz schnell wieder drauf. Je länger man seinen Geschmacksinn mit ECHTEM Geschmack schult, desto weniger springt man nachher auf solche Sachen an. Vor allem, weil man direkt merkt, dass sie einen schwerfällig und träge werden lassen. Oft verträgt man sie gar nicht mehr oder denkt sich: Bäh, ist das fettig.
Im Prinzip ist das wirklich genau wie beim Alkoholismus – man braucht eine Entziehungskur. Ich habe einfach mal 3 Wochen ayurvedisch gekocht. Danach schmecken alle Fertiggerichte wie Dreck. Natürlich kann man auch abnehmen, wenn man einfach nur die Tipps befolgt, die ich gepostet habe.
Aber Stephie, ich gebe Dir HUNDERTPROZENTIG Recht. Um einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, muss man beginnen, sich anders mit Essen zu beschäftigen. Essen anders wahrzunehmen. Dazu muss man nicht fasten, es reicht – wie ich meiner Challengepartnerin Manuela ja auch geschrieben habe – einfach mal wochenlang auf diese ganze Nummer von Alkohol, Zucker, Geschmacksverstärkern zu verzichten. JA, verzichten. Denn es sind – wie Du ja auch schreibst – VERMEINTLICHE Leckereien, mit denen uns die Nahrungsmittelindustrie “glücklich” macht. Je länger man darauf “verzichtet”, desto weniger hat man das Gefühl, etwas zu verpassen. Ganz im Gegenteil: Man bekommt etwas geschenkt.
Gute Nahrung, die WIRKLICH nach etwas schmeckt. Eine Figur, die Spaß macht. Energie. Bessere Haut, bessere Fingernägel, glänzendere Haare (kein Scherz). Mehr Lust, sich zu bewegen. Und ja – am Ende der Kette sogar besseren Sex, weil man wieder mutiger wird. Denn wenn die Hosen nicht mehr kneifen und die Komplimente wieder rollen, fühlt man sich wohler in der eigenen Haut. Dazu muss man nicht 50 Kilo wiegen oder Größe 36 tragen SONDERN MIT SICH ZUFRIEDEN sein. Zufriedenheit hat kein Größenettikett eingestickt.
Wir müssen aufhören reinzufallen, auf komische Lightkacke oder Diätprodukte oder Systeme, die uns zu Gruppentreffen veranlassen (und dafür Geld nehmen). Ist ja alles gut und schön, aber ich werde hier weder Fertigessen verkaufen, noch Eiweißshakes, noch Punktetabellen herausgeben. Und Geld will ich auch keins haben. Ich sage euch nur: SO HAT ES BEI MIR FUNKTIONIERT. Und ja: Ich führe essenstechnisch ein bewussteres Leben als vorher. Aber gestern, da waren Jessica und Alex mit Männern und Kindern hier – und es gab tiefgefrorene Fertighamburger vom Rewe, gegrillt.
Eklig, gell. Aber geschmeckt hat es irgendwie trotzdem. Weil es die Ausnahme ist und nicht die Regel. Und weil es dazu eine geniale Barbecuesauce gab, voller Geschmacksverstärker und Zucker. Ja, manchmal schmeckt mir sowas auch noch heute. Ob ich das eintauschen würde gegen meinen gesunden und sportlichen Körper, der mir und meiner Familie jede Menge Spaß bereitet? NEVER EVER. Also: Wer ist dabei?






Liebe Svenja,
Deine Worte machen mich ganz schön nachdenklich!
Es klingt und liest sich so einfach und ist GARANTIERT ein Gewinn für alle – aber im Alltag mit meinen drei Zuckerschnuten muss es oft so schnell gehen, dass die Vorsätze manchmal auf der Strecke bleiben *räusper*
Mein Traum wäre eine Rezeptsammlung der “Wow – das- ist-Optimal” und der “geht – grad – noch – so – Rezepte”!
So, jetzt ist noch mal ein Kaffee fällig und ich wünsche Dir einen guten Start in den Tag! :O)
Take care!
Wiebke
Mhhhh – das wäre tatsächlich mal eine gute Idee……
@Wiebke, … das ist ja ne coole Idee, …
@Svenja, … so viele Followers wie Du hier hast, hat doch bestimmt jeder so “ein” Rezept zum Sammeln, …? Fänd’ ich cool wenn ein solches E-Book (? maybe ?) entstünde, …
Ich denke definitiv drauf rum, was wir da machen könnten.
Die Idee finde ich auch klasse. Was mir allerdings etwas Bauchschmerzen bereitet, ist die Riesenarbeit, die dann an dir , liebe Svenja, hängenbleibt. Das sollte es wirklich nicht sein! Gibt es vielleicht eine Plattform, wo wir unsere Highlight-Rezepte einstellen können und alle greifen darauf zu?
Ich muss nochmal drüber nachdenken, wie wir das am besten machen. Werde dazu aber auf jeden Fal diese Woche eine Idee posten!!!
kann man hier nicht ein kleines Forum einbauen?
Dann kann jeder seine Rezepte hochladen.
Einfach ne Handvoll Rubriken vorher einrichten und wir füllen das dann
Morgen dazu mehr :-)
Hallo Svenja
Auch Danke für dieses Post heute!
Ich bin – ähnlich wie Du vielleicht vielleicht – auf einem Weg zu bewussterem Essen.
Recht langsam, aber konstant wird immer mal wieder was ‘ersetzt’ – der ‘Schlankmachdrink’ gegen Buttermilch, Lactodingsda gegen ‘normal’, Light gab es nie…
(Habe dabei festgestellt, dass 80% der ‘Lebensmittel’ im Supermarkt besser nicht kauft – weil man sich dann echt verar***fühlt… und Information macht es echt erstmal psychisch schwierig…)
Also kaufe ich zu 80% Grundnahrungsmittel und koche so gut es eben geht selber, oder mein Mann, oder es gibt eben Salat :-) – ich bin Vegetarier (schon immer), Mann und Kind meistens.
Genug geplappert – ich habe mal rausgesucht was mich ‘beeindruckt’ hat und das Wissen hat es ein sehr leichtes gemacht manche Dinge einfach zu ändern, manches änderte sich automatisch :-) weil das ‘bäh’ danach allzu laut war :-)
Da mir Svenjas Videos (eines kannte ich noch nicht) neulich auch super gut getan haben hier mal die, die mich ‘aufgeklärt’ haben :-)
Scobel von März (Film ist etwas länger – ca 1h, lohnt aber sehr!! Das war bei mir Abnehmen durchs Hintertürchen, und Müll spart sich auch enorm auf einmal, so nebenbei :-))
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=29697
Ebenfalls ‘Schlankmacher’ war diese Doku
http://www.amazon.de/We-Feed-World-Essen-global/dp/B001VLSXVK/ref=sr_1_1?s=dvd&ie=UTF8&qid=1342512871&sr=1-1
Das ist einfach spannend gewesen zwecks Aufklärung
Nano vom Januar
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=29094
Für hartgesottene: 45 min Doku Gentechnik im Essen…
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=26181
Nano – Spannende 6 Minuten über Heisshunger
http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=24673
Ah und bei “Foodwatch” bzw. “Abgespeist” vorbeischauen lohnt sich auch – das ist (leider) nur die Spitze des Eisbergs…
http://www.foodwatch.de/
http://www.abgespeist.de/milch_schnitte/index_ger.html
Nach Svenjas Block habe ich gestern eben weniger Zeit genäht und meine erste Gemüsequiche gebacken (hat 20 Minuten gedauert)- seehr lecker wars!
Und ich habe einen “fast kein Zucker” Tag geschafft! Schon viel weniger!
Mal sehen was ich heute mache, dafür wird das “Aufräumen” etwas rationalisiert ;-) die Zeit lässt sich rausschinden.
DANKE DANKE Svenja für die vielen Inspirationen
Liebe Ulrike,
vielen Dank für das Zusammentragen dieser spannenden Links – da werde ich mir doch heute Abend auch einmal einige zu Gemüte führen! Spitze!
Liebe Ulrike,
vielen Dank für die ganzen Infos – toll, dass du sie mit uns teilst!
Ganz nette Grüße – Daniela
Hallo Svenja,
seit ich meinen Thermomix vor einem Jahr gekauft habe gibts bei uns keine Fertigprodukte mehr – auch keine Brühe mit Hefeextrakt! Und es schmeckt uns viel besser! Aber was mir ein Problem bereitet ist das Gemüse für meine Kids. Sie sind jetzt nicht super heikel, essen gerne Rohkost die es auch immer abends gibt, aber mittag. Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße, er Traum aller Kinder – aber was dazu? Unsere 6 jährige isst leider viel zu gerne… so dass wir bei ihr sehr aufpassen müssen und sie immer bremsen müssen. Was gibts du deinen Kids dazu? Ich mach mir einen grünen Salat dazu, das mögen sie und mein Mann aber leider nicht. Und so fällt er für mich leider auch zu oft flach, weil ich mir für mich alleine nicht die Arbeit mache. Gemüserezepte / Salatrezepte die alle essen – die bräuchte ich!
Ich mache es mir oft einfach und mache Gurkensalat mit einer Joghurtsoße – aber da ist natürlich auch Zucker dran. In den Wachstumsphasen ist es bei uns auch oft so, dass meine Tochter erst am Bauch ein bisschen ansetzt und dann streckt sich das beim nächsten Wachstumsschub. In den Phasen gibt es dann halt mal keine Süßigkeiten oder nur sreng rationiert. Aber ich weiß GENAU was Du meinst – man würde gerne gesünder kochen, aber die Kinder sind eben auch so an diese künstlichen Sachen gewöhnt, dass man ihnen das kaum beibringen kann, ohne dass erstmal die Teller vollbleiben….
Hallo Katja,
In der Tomatensoße ist doch schon ganz schön viel Gemüse.
Bei mir gibt es vor dem Hauptessen immer Gemüse zu knabbern, Gurke, Paprika, Tomate, Karotte, usw. Und erst wenn der Teller leer ist, gibts den Rest.
Herrlich! Nachdem du am Sonntag Abend meinen ahnungslosen inneren Schweinehund mit Krawumm (keine Ahnung, wie sich das eigentlich schreibt) vom Sofa geschubst hast, gehen ihm jetzt endgültig die Argumente für das ernährungstechnische Lotterleben aus. Ja, sogar noch besser: Wir BEIDE haben durch deine beiden letzten Posts richtig Lust gekriegt, etwas mehr auf meinen Körper zu hören, uns wieder mehr um ihn zu kümmern. Vielen Dank, du Liebe!
Ich.
Hallo Svenja,
erst einmal: Ich finde dich super! Vielen Dank für die tollen Tipps und deine super geschriebenen Artikel. Mach weiter so! ;o)
Wir haben einen kleinen, bald 14 Monate alten Sohn und seit der Schwangerschaft hat mein Mann aus Stress zugenommen. Ich hab eher abgenommen, weil ich kaum noch zum Essen kam im ersten Jahr. Unser Kleiner hat alles mitgenommen, was mitzunehmen galt (Kolliken, Blockaden, extreme Schmerzen beim Zahnen…) und somit kam ich auch nicht zum Kochen, trotz TM. Jetzt ist mein Mann um 5 Kilo schwerer und ich bin “schuld”. Wir haben uns das letzte Jahr sehr ungesund ernährt, doch jetzt fängt unser Wurm an und isst bei uns mit. Und da möchte ich jetzt mit dem gesunden Essen anfangen. Ich möchte nicht, das der Geschmack sich in die falsche Richtung entwickelt.
Das, und auch das Pölsterchen meines Mannes (was mich weniger stört, sondern ihn eben extrem) haben bei mir Ehrgeiz entwickelt, meine Familie ins Leben mit gesundem Essen einzuführen.
Ich hoffe, es klappt. Auch mit deiner Unterstützung. ;o) Und so eine Rezeptesammlung wäre natürlich der Oberknaller. Ich tue mich nämlich beim Einkaufen sehr schwer, ich müsste eigentlich jeden Tag einkaufen gehen, weil ich eher “chaotisch” bin und mir die Rezepte nicht für die ganze Woche ausdenke. Aber dazu fehlt mir die Zeit, wie machst du das? Planst du für die ganze Woche die Gerichte die du kochen willst? Oder machst du das spontan? Hast du immer die richtigen Sachen zu Hause? Welche Sachen sind die Basics? Oh man, was bin ich unfähig…
Habe mir gestern das Buch “Ich bin dann mal schlank” bestellt, vielleicht beantwortet das schon einen Teil meiner Fragen. Mein Einkaufsverhalten muss wahrscheinlich von Grund auf geändert werden. Oh je, ob ich das schaffe… Keine Ahnung, es wird aber probiert.
Danke für den Anstoß!
Liebe Grüße,
Tatjana.
ich bin dabei! Aber mir ging es auch so, dass ich gestern beim Einkauf schockiert war, dass überall Zucker drin ist. und dann habe ich Quark mit Erdbeeren angerührt und wollte Zucker dran machen… Ohne hat es mir aber auch nicht geschmeckt. Habe dann Honig genommen und nur wenig gegessen – die Kids haben sich gefreut. Es ist ganz schön schwer alte Gewohnheiten abzulegen ;-) Leider vertrage ich keine Rohkost und auch kein Obst – muss alles dünsten. Das macht es manchmal noch schwieriger. Aber ich werde meinen Weg finden!!!
Hallo zusammen, hallo Svenja!
Ich finde den Plan toll und auch gerne dabei, denn ich denke nur mit dieser ‘Methode’ geht es. Bewiesen habe ich mir das auch schon, aber leider immer mit Rückfällen.
Bei mir ist es danach immer so, das ich die ‘Bäh’-Sachen essen muss bis sie alle sind, da helfen auch keine noch so guten Vorsätze.
Die Idee mit dem Kochbuch/-plattform finde ich total klasse, denn an Rezepten mangelt es doch oft, und immer ein Buch kaufen, in dem dann nur ein Rezept ist…
Empfehlen kann ich allerdings das (Hör-)Buch von Bernd Stelter, Wer abnimmt hat mehr Platz im Leben. Lustig und kein Diätratgeber, aber mit mehr als einem Funken Wahrheit.
Zum Schluss hätte ich dann allerdings auch noch eine Frage:
Du schreibst oft von Bulgur. Ich mag den auch sehr gerne, aber das sind doch Kohlenhydrate und damit nicht für den Abend geeingnet, oder?
Ich hoffe wir bleiben gemeinsam an dem Thema dran
Bis Denne
Gabi
Ja, Kohlenhydrate UND auch noch Weizen drin. http://de.wikipedia.org/wiki/Bulgur Und 69g Kohlenhydrate auf 100g. Mir bekommt es aber sehr gut und damit ist es meine Ausnahme von der Regel. Abends natürlich völlig tabu – aber mittags ein Bulgursalat mit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Petersilie, Schafskäse und vieeeeel Zitrone finde ich einfach himmlisch.
Hallo Svenja,
ich habe mich auch schon ausgiebig mit dem Thema Ernährung befasst und mich belesen, da ich das Thema sehr spannend finde. Erst neulich kam im TV eine Sendung über die Backmittelindustrie, so dass es mir schlecht wurde. Was da alles reingemixt wird. Widerlich! Zum Glück backe ich schon sehr viel Brot selbst und ab und zu kaufe ich mal eins.
Ich habe vor 3 Jahren über 20 kg auf eigene Faust ohne irgendjemand abgenommen (kann mich auch sehr gut selbst motivieren) Ich habe ein paar Bücher gelesen und mir das herausgepickt, was zu mir passt. Und natürlich habe ich auch Sport gemacht. Man fühlt sich wie ein neuer Mensch und hat ein komplett anderes Lebensgefühl ! Mein Essen habe ich tabellarisch aufgeschrieben, morgens, mittags, abends, Getränke, Luxus (falls doch mal ein Stück Schoki etc. gegessen wurde) und eine Zeile für Sport. Und einmal wöchentlich habe ich das Gewicht notiert. Das habe ich online bei der Krankenkasse eingegeben und dann gab es dafür sogar Punkte für das Bonusprogramm :-) und ich konnte mir die herabfallende Kurve ansehen……
Leider kam dann Anfang diesen Jahres ein Bandscheibenvorfall (bin gerade so an einer OP vorbeigeschlittert), somit kein Sport mehr und das Gewicht ging nach oben. Schiete. Jetzt bin ich wieder einigermaßen schmerzfrei und nehme meine überflüssigen Pfunde wieder in Angriff. Ich freue mich drauf! Eins muß ich auch sagen, ich bin durch die Ernährungsumstellung am Tag nicht mehr so müde wie früher.
Beim Kochen hilft mir sehr mein Thermi, da ich alles frisch kaufen kann und selber verarbeiten kann und ich weiß was drin steckt. Natürlich kostet gesunde Ernährung etwas Zeit, zum einen zum überlegen was koche ich, damit alle am Tisch zufrieden sind und wie setze ich es um.
Übrigens, das gab es gestern bei uns:
http://www.chefkoch.de/rezepte/1731151282217566/Hackfleisch-Gemuese-Pfanne.html
Was mir noch einfällt, Zucker ist ein Suchtstoff und Volksdroge Nr. 1, im Kopf kommt es zu drogenähnlichen Zuständen.
Dann goggelt mal bei Wikipedia “Natürliches Aroma“. Das ist genauso Gift. Ich zitiere: “So können etwa aus Schimmelpilz-Kulturen Aromen hergestellt werden, die nach Pfirsich, Kokos oder Nuss schmecken.“ Na lecker, Aroma aus gentechnisch manipulierten Schimmelpilzen ! Uaaaaaah.
Praxistips von mir:
Fruchtjoghurt selber machen, Naturjoghurt + selbstgemachte Marmelade, ist zwar ein bissi Zucker, aber nicht viel. Gemüsebrühe mache ich selber, Gewürzpaste, Kräutersalz und ich koche auf Vorrat Salatsoße.
Freue mich morgen schon wieder auf mein Müsli, dass lieben sogar meine Kinder.
3 Äpfel / schälen und achteln
1 Banane / schälen und halbieren
1 Orange / schälen und achteln
250 g Quark / ruhig 40% Sahnequark
50 g Walnüsse
2-3 EL Leinöl
Alles zusammen in den Mixtopf geben und 3 Sec./ Stufe 4 zerkleinern. Das Rezept reicht für 2 Personen als üppiges Frühstück und sättigt bis zum Mittagessen. Anstatt Banane, Äpfel, Orange auch mit anderen Früchten und Beeren kombinierbar.
Dann habe ich auch noch ein leckeres Bircher Müsli mit Haferflocken.
Ernährung ist ein spannendes Thema !
Viele Grüße aus dem Schlaraffenland
Chrissi
P.S. Wir essen um gesund zu bleiben!
Mich würde interessieren, ab abends so ein sogenanntes “Eiweißbrot” erlaubt ist? Denn was sind frische Gartentomaten ohne Brot und Zwiebel?
Ansonsten vielen Dank für diesen tollen Blog und die vielen Inspirationen!
Liebe Birgit – das kommt natürlich ganz drauf an was DRIN ist, in dem “sogenannten Eiweißbrot”. Kannst Du das herausfinden?
Hallo Svenja, das ist ganz ganz toll und ich mache gerne mit.
Ich habe da auch ein ganz spezielles Ernährungsproblem: Ernährung beim Schichtdienst (24-Stunden-Dienst mit Bereitschaftszeiten) und dem damit verbundenen unregelmäßigen Schlaf und dem durch den Stress starken Drang Schokolade zu essen…
Versuche es mit “Schlank im Schlaf” aber das Schlaf- und Schokoladeproblem und die teilweise sehr geringe Bewegung im Schichtdienst bleibt. Verbunden mit der Tatsache, dass ich tagsüber viel Schlaf nachholen muss und damit wenig Zeit für Sport bleibt, ist das eine sehr ungünstige Kombination…
Alle Motivationshilfen wie ein Fotoshooting, wenn ich mich wieder gut fühle oder die tollen Klamotten motivieren leider nicht genug…
Bin übrigens Ovo-lacto-Vegetarier mit Lactose-Unverträglichkeit und diversen anderen Unverträglichkeiten um das Ganze noch zu verkomplizieren…
Hallo Svenja,
ich verfolge seit einigen Monaten Deinen Blog und habe schon viel anregendes mitgenommen. Danke dafür!
Heute melde ich mich das erste Mal zu Wort, weil dieses Anbnehmthema eben gerade auch ein recht zentrales bei mir ist.
Diese Kohlenhydratgeschichte ist mir natürlich seit längerem bekannt – ist ja auch in aller Munde und ich habe damit auch schon ein paar Erfolge erziehlt, auch wenn ich noch weit vom “Ziel” entfernt bin.
Der Ansatz mit dem “natürlichen” Essen gefällt mir deutlich besser als das was ich jetzt mache und vielleicht schaffe ich es von komerziellen Eiweisprodukten zu einer bodenständigen Ernährung zurück zu finden.
Ich habe allerdings noch zwei Fragen, bei denen ich hoffe, dass Du mir helfen kannst:
Ich habe einen Job bei dem extrem viel geschäftlich gegessen wird.
Es ist keine Seltenheit, dass ich zum Mittag und zum Abendessen (an einem Tag!) Termine zu einer Besprechung beim Essen habe.
Oder man ist gleich mit einer ganzen Gruppe von Kollegen für mehrere Tage an einem Veranstaltungsort mit Vollpension.
Ich persönlcih bin der Meinung, dass man sich wenn man derjenige ist, der mittags nicht mit in die Kantine geht, sondern sein Mason Jar Meal isst in recht großem Umfang ausgrenzt. Die wirklich wichtigen Dinge (frei werdende Stellen, Projektkooperationen etc). werden (zumindest bei uns) beim Essen – oder noch schlimmer abends beim Bier besprochen (da ist man ja als Mutter eh schon in Gefahr die gesellschaftlichen Ereignisse überspringen zu müssen).
Was würdest Du mir denn in so einer Situation empfehlen?
Ich kann ja jetzt nicht sagen “Sorry, also essen tu ich nichts aber treffen können wir uns trotzdem in Der Mittagspause in Cafe oder Mensa oder wo auch immer.”
Das was Frage Nummer 1, von der ich natürlich nicht weiß, ob sie noch jemanden außer mir betrifft, vielleicht ist diese “Auswärts-Essen-Kultur” bei uns einfach besonders ausgeprägt.
Die 2. Frage ist etwas konkreter, hat aber auch mit dem ständigen auswärts Essen zu tun.
Also gestern Abend, meine Eltern sind zu besuch (das ist eine Seltenheit, sie wohnen weit weg) ich komme nach Hause, frisch motiviert vom Lesen Deiner letzten Beiträge und werde mit dem Vorschlag erwartet Essen zu gehen.
Ich innerlich de Augen verdreht, denke mit dann: Ok, alles klar, nur keine Kohlenhydrate.
Also bestelle ich einen Salat mit Hähnchenstreifen. Das war mit Sicherheit die beste Alternative auf der Karte, aber: Ich gehe nicht im Ernst davon aus, dass im Dressing keine Geschmacksverstärker waren und ganz sicher war haufenweise Zucker drin.
Ich gehe davon aus, dass Du wenn Du abends Essen gehst auch zu Salat oder Tomate Mozzarella greifst, aber hast Du Dein eigenes Dressing dabei?
Gabz liebe Grüße und ich freue mich schon wirklich auf Deine Antwort,
Ela
Ela, die Antowrt kommt, aber erst heute Abend :-)
Auch dazu morgen mehr, werde ein Video für euch drehen und die wichtigtsen Fragen darin beantworten :-)
Ach so und ich habe noch etwas vergessen:
Kennt Ihr das auch so, dass gerade Abends die Gefahr sooo groß ist, dass man eben doch zu genau dem greift, was man den ganzen Tag nicht gegessen hat? Schokolade, Chips. Gummibärchen, etc.
Der Mechanismus dahinter ist mir völlig klar: Morgens frisch motiviert und eh nicht sooo viel Lust was zu Essen und dann verbraucht man seine Willenskraft langsam über den Tag hinweg, sagst nein bei den angebotenen Plätzchen, beantwortet unangenehme Mails, sitzt mit geradem Rücken auf dem Stuhl, tobt nach Feierabend noch schnell 2 Stunden mit dem Kind als Pirat durch die Gegend, ermahnt zum 5. Mal FREUNDLICH zum Zähneputzen liest 3 statt 2 Pixibücher vor und wenn das Kind dann endlich schläft, dann ist die Energie die zahlreichen Vorhaben, die man so in seinem Leben hat schlicht und einfach aufgebraucht. Wenn sich der mann dann mit der Chipstüte neben einen setzt ist es eben einfach vorbei.
Was kann ich da machen?
Dazu morgen mehr, meine Liebe!
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