Ihr Lieben,

weiter geht es mit der Weihnachtsreihe auf meinesvenja. Wahrscheinlich habt ihr schon gemerkt, dass ich versuche, Tipps zu posten, die Zeit und manchmal auch Geld sparen. Mit Adventskränzen stehe ich irgendwie auf Kriegsfuß – ich denke immer zu spät daran und dann gibt es nur noch Restbestände – und wie die aussehen, wisst ihr ja selbst. Wer Zeit und Muße hat, lässt sich bitte vom Floristen seines Vertrauens etwas Zauberhaftes binden. Ich mache es mir dieses Jahr einfach – denn ich habe dieses Bild gefunden:

Dann musste ich feststellen – das ist ein Trend, der an mir vorbeigegangen ist. Das halbe Internet ist voller Adventsreihen anstatt Kränze. Und auch wenn ich die Mitarbeiter bei Ikea Brunnthal kurz dafür strammstehen lassen musste, dass der Weihnachtsstoff NICHT vorrätig war (dazu unten im P.S. mehr), OBWOHL es im Warenbestand im Internet anders angegeben war, war ich dann doch wieder versöhnt. Warum?

Weil die Fenomen Blockkerze im 4er Pack 5,99 € kostet und meine Kinder Spaß haben, wenn für jeden Adventssonntag eine große Zahl auf der Kerze steht. Bitte, da sind dann ja alle wieder zufrieden. Die kommen jetzt in schöne Töpfe, Moos obenrein, fertig.

Um die Weihnachtsdeko perfekt zu machen, brauchen wir natürlich auch einen weihnachtlichen Kranz an der Tür. Was ich ganz cool fand, ist diese Variante aus Pappbechern. Großer Vorteil: Der Kranz ist leicht und lässt sich mit Klebeband befestigen – schließlich will nicht jeder gleich ein Loch in seine Haustür schlagen. Um auch andere Kränze leicht (und günstig) zu halten, gibt es übrigens folgenden Trick.

Anstatt der weißen Styropor-Unterbauten einfach eine Schwimmnudel auf die gewünschte Länge zuschneiden und mit Isolierband zu einem Kreis formen. Fertig.

Wem Adventskränze aller Art zu spießig sind, kann es ja mal mit einer weihnachtlichen Girlande versuchen.

Auch super und wirklich günstig: Glasgefäß, Blätter vom Ilex, frische Cranberries aus dem Supermarkt, Wasser und eine Schwimmkerze. Kann ich mir auch gut als Weihnachtscenterpiece vorstellen – vor allem wenn man gleich 2 oder 3 davon macht und auf einer langen Tafel in Reihe stellt.

Und das hier war zwar eine Herbstdeko, aber ähnlich würde es doch auch für Weihnachten gut aussehen. Die Idee unten Grün und oben Rot finde ich jedenfalls prima. Ich bin mir sicher, dass euch was Tolles dazu einfällt.

Tja, und auch wenn ich so eine Treppe leider nicht habe – vielleicht habt ihr sie (und keine kleinen Kinder dazu, die sowieso immer alles von der Treppe fegen, was man da hinlegt – so wie meine). Das waren jetzt alles Dekosachen, die wir Erwachsenen machen können. Da muss natürlich auch schnell noch was für die Kinder her. Meine Idee: eine Krippe/ein Hexenhaus aus Karton basteln, bekleben und anmalen.

In diesem Beispiel ist es zwar keine Krippe – aber das Prinzip ist ja das Gleiche.

Und zu guter Letzt noch ein Tipp aus Dänemark. Wer hier schon länger mitliest, weiß, was jetzt kommt. Meine ehemalige dänische Nachbarin Randi hat mir diesen Link geschickt, in dem ein Mann (!!! Die Dänen sind ja wieder so weit VORNE) so eine Art Santas Werkstatt bastelt. Coole Idee und man braucht nicht viel. Und gerade weil der Film auf Dänisch ist und ich trotzdem alles verstanden habe, ist mal wieder klar: Basteln ist eine allgemeingültige „Sprache“, die jeder versteht.

Also ich werde mit meinen Kindern dieses Jahr auf jeden Fall irgendeine weihnachtliche Hütte basteln und aufstellen. In der neuen Ausgabe von Martha Stewart Living gab es so eine nette Strecke über Tannenbäume und Rehe, ausgeschnitten aus Holz, nur mit weiß dekoriert. Das hört sich jetzt gruselig an, aber da ich euch das Bild noch nicht zeigen kann, da Martha selbst es noch nicht gepostet hat, müsst ihr mir Vertrauen. Ich glaube unser Haus wird auch Pappefarben mit ein bisschen weiß. Zumindest wenn ich entscheiden darf :-)

I keep you posted.

Alles Liebe

Eure Svenja

P.S.: Ich habe gesehen, dass ihr euch in meiner facebook Gruppe darüber austauscht, wo es den Weihnachtsstoff noch gibt. Aufgrund meiner Erfahrung hier ein Wort der Warnung: Die Zahl, die ihr bei der Warenverfügbarkeit online findet, gibt die Meter an, NICHT Ballen. In München waren das 18 – und es war kein Meter da. Ikea erklärt das so: „Die Meter, die wir hier im Haus zur Deko brauchen, werden oft nicht abgezogen.“ Ergo: Der Stoff ist leider erst „da“, wenn ihr davorsteht und ihn in den Händen haltet. Ich hoffe ich erspare damit irgendwem eine Fahrt, an deren Ende man sich nur geärgert hätte.