Als berufstätige Mutter hatte ich bis jetzt jeden Tag mit derselben Frage zu kämpfen:

Kann ich heute Sport machen?

Denn interessanterweise ging es gar nicht so sehr darum, dass ich nicht will – sondern dass Sport in meinem Leben nur schwer planbar ist. Oder praktisch gesagt: Wenn ich mir gerade die Joggingschuhe anziehe und mein Sohn mit der Frage „Mama, kochst Du mir Nudeln?“ vor mir steht – dann gewinnen die Nudeln und mein mütterlicher Instinkt. Jedes einzelne Mal.

10 Jahre habe ich also nun gelernt, dass Ich nicht an erster Stelle komme. Weder mein Schlaf, noch mein Bedürfnis nach Ruhe, noch mein Körper. Und ganz ehrlich: 10 Jahre sind lang genug.

Also habe ich überlegt, wie ich die Frage „Kann ich heute Sport machen?“ aus meinem Kopf und meinem Leben werfe. Ihr habt sicher schon gelesen, dass ich das gerade mit der #100days Challenge versuche. 100 Tage Sport am Stück. Und heute ist Tag 7.

Was ich bis jetzt gelernt habe?

1. Die Frage „Kann ich heute Sport machen?“ hat einer neuen Frage Platz gemacht – und die ist wesentlich leichter zu beantworten. „WANN kann ich heute Sport machen?“

2. Das Wetter spielt plötzlich eine Riesenrolle. Nicht eine Fitnessapp, sondern meine Wetterapp ist die meistgenutzte des Tages. Und zwar die, wo ich genau sehe, wann am Tag welches Wetter ist: stündlich. Danach entscheidet sich, wo ich Sport treibe und was für Sport ich treibe.

3. Die Entscheidung für #100days war der schwierigste Part des ganzen Prozesses. Denn dass ich jeden Tag einfach Sport treibe, ohne das in Frage zu stellen, hat mein Leben jetzt schon total vereinfacht. Ein bisschen fällt mir nach 7 Tagen bereits eine Last von den Schultern und ich merke wie sich meine Motivation und mein Körpergefühl verändern. Zum Positiven.

4. Es gibt ganz viele Sportarten und -geräte, die ich noch nicht kenne und die Spaß machen könnten. In unserer extra dafür gegründeten #100days facebookgruppe werden von mittlerweile fast 600 Mitgliedern schon wild Tipps ausgetauscht und Dateien angelegt. Das Wissen der Vielen und Spitzeninput – all for free. Join us. Und fragt auch die, mit denen ihr die Challenge machen wollt oder die vielleicht auch Lust darauf haben könnten.  TRX-2

TRX

TRX-3

Das TRX hängt jetzt draußen und ich habe Muskelkater bis zum Abwinken.

5. Ich habe zu wenig Sport getrieben in den letzten Monaten. Und das ist jetzt ausnahmsweise mal gut, denn dadurch erlebe ich die Challenge total intensiv. Auch wenn das manchmal weh tut: ich bin stolz wie Bolle, dass ich das durchziehe und sehr sehr glücklich, dass ihr mich dabei begleitet.

Wer also jetzt Lust hat, noch mitzumachen, der ist herzlich in der #100days facebook Gruppe willkommen, die ich mit meinen bloggenden Freundinnen Sandra, Stephie und Sue ins Leben gerufen habe.

Und damit ihr jetzt nicht denkt: „Jetzt spinnt sie total“ – der Genuss kommt nicht zu kurz bei der Challenge. Hier ein Beweisfoto von den Urchallengern Sandra und mir, gestern in der Hotelbar in München.

Sandraundich

Was ihr nicht seht: Sandras Pina Colada und meine Caipirinha.

Let’s do this.

Eure Svenja