Ihr Lieben,

wahrscheinlich habt ihr gemerkt, dass ich hier gerade etwas ruhiger bin. Dabei ist eigentlich super viel los.

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Letzte Woche war ich einen kostbaren Tag lang bei meiner Freundin Sue von HappyIch, ihren kleinen Mann bestaunen. Und danach auf einem zweitägigen Kreativworkshop in dieser traumhaften Umgebung.

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Mit meiner Familie habe ich einen sonnigen Sonntag lang den Nymphenburger Schlosspark erkundet.

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Und war im Museum, um König Ludwigs Kutschen anzuschauen – und die Kutschen von ein paar anderen gekrönten Häuptern.

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Aber das, was eigentlich los war und warum ich hier so ruhig bin, ist das, was in mir drin passiert. Seit ich das Büro gemietet habe, sprudele ich nur so über vor Ideen. Ich kann es kaum abwarten, endlich loszulegen. Plötzlich öffnet sich eine Tür nach der anderen – nach innen.

Ich spüre, was ich will. Ich interessiere mich brennend für Themen, die vorher nicht (mehr so) wichtig waren. Die letzten beiden Tage war ich dann auf der Buchmesse. Ganz anders als letztes Jahr hatte ich keine Termine im Minutentakt, sondern ganz viel freie Zeit, um herumzuschlendern. Meine Ansprechpartner in den Verlagen habe ich trotzdem fast alle wiedergetroffen. Aber diesmal habe ich nicht gefühlte eine Millionen Verlosungen organisiert. Sondern ganz genau hingeschaut.

Ich habe in Büchern geblättert und abgewogen, was mich gerade wirklich anspricht. Wohin gehen meine Interessen? Was möchte ich lesen und worüber möchte ich gerne schreiben? Und nur diese Bücher werde ich für euch besprechen, weil nur das Sinn macht. Das weiß ich, weil ihr mir das auf der Buchmesse gespiegelt habt.

Eine wunderbare Frau hat mich für meine Disziplin gelobt und dafür, wie authentisch ich schreibe. Eine andere hat mich begnadete Autorin genannt. Und ich habe mich nicht klein gemacht (oft der erste Instinkt bei Frauen, kennt ihr sicher: Komplimente immer schön abschwächen, als hätte man sie nicht verdient). Ich habe diese lobenden Worte in mein Herz gelassen. Fühlte und fühle mich bestärkt auf meinem Weg.

Ich habe Menschen getroffen, die ich nicht kannte, die mich aber lesen. Dass bei mehr als 160.000 Lesern einige auch auf der Buchmesse sind, ist ja eigentlich logisch. Und doch ist es für mich immer wieder unfassbar, wenn mich jemand anspricht. Jetzt habe ich wieder neue Gesichter vor Augen, wenn ich für euch schreibe. Und all diese Gesichter sind fröhlich, gut gelaunt und haben Spirit. Das treibt mich nach vorne.

So sehr, dass ich am zweiten Messetag spontan beschlossen habe, mich ganz konkret und ganz ausführlich mit dem Thema Self Publishing auseinanderzusetzen. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich schon Bücher im klassischen Verlag veröffentlicht habe. Meine Erfahrung damit ist eher „es geht so“. Während ich Self Publishing bis vor fünf Jahren gedanklich fast in der Schmuddelecke abgelegt hatte („Das macht man nur wenn man keinen Verlag findet“), war es in den letzten Jahren eher die Qualität der Bücher, die mich davon  abgehalten hat. Boy was I wrong.

Ich kann euch sagen: Selbstverlegte Bücher sehen aus wie Bücher in der Buchhandlung. Es besteht absolut kein einziger Unterschied mehr. Das waren völlig überholte Vorstellungen, die ich da hatte. Zum Beweis: Das alles sind selbstverlegte Bücher. Na, glaubt ihr mir jetzt?

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„OK, wenn das so ist, habe ich da ein paar Ideen“, war mein erster Gedanke. Ich habe mir die Geschäftsmodelle ausführlich erklären lassen und mit Autoren gesprochen, die schon lange selbst verlegen. Ich habe Papierqualitäten verglichen, Bücher durchkalkuliert und geschaut, was am Ende als Gewinn herauskommt. Ähem.

Pro Buch tatsächlich 900 (!!!!) Prozent mehr, als ich im klassischen Verlagsgeschäft verdient habe. Holy moly.

Was ich an dem ganzen Thema so spannend finde ist, dass es einfach eine zusätzliche Möglichkeit ist, von zuhause aus und mit größtmöglicher Selbstbestimmung Geld verdienen zu können. Ihr kennt mich. Auf sowas steh ich.

Bevor ich aber jetzt direkt losgallopiere und mich verzettele, mache ich einen Schritt nach dem anderen. Nächste Woche kommt nun erstmal die Büroübergabe – und der Einzug. Dazu stehen innerhalb von drei Tagen noch die beiden Geburtstage meiner Kinder an. Aber dann.

Im November und Dezember werde ich mich mit meiner Neuerfindung beschäftigen. Und euch nehme ich jeden step of the way mit. Ich werde an meinem visuellen Erscheinungsbild arbeiten. Ich werde mir Ziele fürs nächste Jahr setzen. Ich werde genau überlegen, was ich überhaupt noch machen will und wo meine Leidenschaft mich hinführt.

Das Beste an dieser Zeit wird sein, dass ich dabei nicht alleine bin. Dass ich weiß, dass viele von euch auch in Phasen des Umbruchs sind. Spüren, dass die Zeit reif ist, für was Neues. Und egal ob das die lang ersehnte Gewichtsabnahme, das Ende oder der Start einer Beziehung, der Beginn eines neuen Jobs, eine Schwangerschaft oder ein Umzug sind – wir werden zusammen einen Schritt vor den anderen setzen.

Jeder Veränderungsprozess unterliegt den gleichen Gesetzen. Ich bin an einem Punkt, an dem Angst und Gewohnheiten mich nicht mehr hindern, sondern Möglichkeiten mich ziehen und treiben. Wenn ihr euch auch fühlt, als würden sich Türen öffnen, dann werden wir sehr viel Spaß zusammen haben.

Aber auch wenn ihr den Schlüssel noch nicht in der Hand haltet: Bleibt weiter dran. Ich werde euch immer wieder zeigen, wie viel Freude ich in meiner Veränderung erlebe. So lange, bis ihr euch traut, mitzugehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen traumhaften Tag.

Eure Svenja

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