Ihr Lieben,

gestern Abend kam ich von einem langen Arbeitstag zurück und obwohl mein Flieger Verspätung hatte, habe ich es gerade noch geschafft, meinen Kindern Gute Nacht zu sagen.

Heute Morgen brauchte mein Sohn dann eine extra Kuschelration (Pst – ich auch!) und nachdem ich noch ein paar Überraschungskekse in die Schulranzen gepackt hatte, ging es los zum Schulbus. Und dann bin ich mit zwei Kaffee zurück zu meinem Mann ins Bett gehüpft.

So gemütlich war es da, dass ich mir spontan frei gegeben habe. Denn das Leben ist zu kurz, um zu verpassen, was wirklich zählt. Und ich  kann mein Leben nur genießen, wenn ich Zeit habe für die Dinge, die mich glücklich machen.

In meiner Blogauszeit wollte ich ja wieder mehr zeichnen – und auch wenn ich noch lange nicht da bin, wo ich hin will, dachte ich, ich zeige euch mal, was ich so getrieben habe.

Mein erster Zeichenmonat hatte das Motto „Natur“ – und ihr kennt mich: Wenn ich so ein Projekt starte, dann richtig. Also habe ich auf Pinterest ganz viele Bilder aus der Natur gepinnt, die mich ansprechen. Habe mich in der Botanikabteilung meiner Stadtbibliothek herumgetrieben und spannende Bücher über Blüten, Samen, Pilze und tropische Landstriche ausgeliehen. Und schon bald festgestellt, dass es SO VIEL zu entdecken gibt, wovon ich noch nie gehört habe.

Dass ich dann doch weniger gezeichnet habe, als ich eigentlich vorhatte, lag vor allem daran, dass ich ja auch wissen wollte, wie ich die Zeichnungen in Adobe Illustrator übertrage und das Programm bediene. Mei und DAS ist vielleicht ein Zeitfresser. Ich habe viele Abende vor Tutorials gesessen und gemacht und getan. Skaliert, eingefärbt und verschoben und geflucht, wenn ich wieder einmal nicht die richtige Tastenkombination gefunden habe.

Was mich dann doch überrascht hat: Nach ein bisschen Durchbeißen konnte ich relativ schnell aus einer normalen Zeichnung wie dieser hier

am Macbook etwas anderes machen:

Ich habe gelernt wie ich mir Farbpaletten aus Fotos ziehe, einzelne Blüten vektorisiere und platziere und dann am Bildschirm einen Blumenstrauß bastele.

Vorher:

Nachher:

Jetzt muss ich nur noch verstehen, wie ich das so abspeichere, dass es eine gute Qualität hat (Wer da Bescheid weiß: BITTE schreibt mir in die Kommentare, bei mir wird alles ganz pixelig beim Speichern…wahrscheinlich muss ich wieder nur irgendwo einen Haken setzen – aber WO???)

Warum ich das alles mache? Zum einen weil mich Zeichnen mordsentspannt. Aber irgendwie auch, weil ich weiß, dass es  einen Tag geben wird, an dem mein Familienalltag mit den Kindern vorbei ist. Ich weiß, dass nur ICH dafür verantwortlich bin, dass es für mich dann andere Aufgaben und Horizonte gibt.

Neue Apps und Technologien genauso wie neue Hobbies und Interessen. Fast alles, womit ich heute Geld verdiene – und was das ist, habe ich euch mal unter meinem neuen Menüpunkt „Svenja buchen“ aufgelistet – habe ich genau so gelernt. Indem ich einfach gemacht habe, mich rangesetzt und mich getraut habe.

Mir Youtube Tutorials angeschaut habe und immer wieder ausprobiert habe, wie Dinge funktionieren. Tatsächlich habe ich so in meiner „Babypause“ mit meinem Blog mein neues Geschäftsmodell erfunden. Sicher auch mit viel Glück, ein bisschen Zufall und der Hilfe von Thorsten und meiner Assistentin Sandra, die mich ja vier tolle Jahre lang begleitet hat. Aber die Grundlage von allem war wirklich, dass ich mir die Sachen „reinziehe“ und mich festbeiße, bis ich eine Lösung habe.

Diesen Monat lerne ich beim Zeichnen alles über Muster. Das ist vielleicht ein Spaß. Ab und zu werde ich bestimmt auf Insta oder hier mal was mit euch teilen.

In diesem Sinne: Habt ein buntes Wochenende!

Alles Liebe

Eure Svenja

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