Reisekooperation

Ihr Lieben,

nun sind wir gerade wieder aus dem Familienurlaub in der Schweiz zurückgekehrt und ich muss sagen: Es war ganz anders, als erwartet. Als ich in München gestartet bin, habe ich „nur“ auf die mir bekannte Familotel Qualität gehofft und darauf, dass unsere Ferienwohnung gemütlich ist. Zurückgekehrt bin ich mit der Erkenntnis: Der Swiss Holiday Park ist eine Institution, die ihresgleichen sucht.

Gang zum Aussichtspunkt – 200 m vom Hotel entfernt

Kaum hatte ich das erste Video auf Instagram gepostet, bekam ich Messages meiner Schweizer (!!!) Freunde.

 

Ich bin im Paradies. #vierwaldstättersee #morschach #swissholidaypark #familotel #reisekooperation

Ein Beitrag geteilt von Svenja Walter (@meinesvenja) am

Und alle klangen ähnlich wie diese Nachricht von Nicole:

„Meine Kids lieben den Park. Ist nur 20-30 min von uns entfernt. Sie lieben Wasser und Rutschen grundsätzlich. Abends Bowling. Rundum Spasszone. Man kann hier auch super wandern. Sattel, Pilatus, Rigi. Traumhaft. Luzern ist die schönste Stadt der Schweiz und ganz nah. Ihr habt den schönsten See für eine Schifffahrt zu Füssen.“

Auch der Instagram Kommentar einer Leserin klang vielversprechend: „Auch unser Favorit der letzten Sommer und einer der schönsten Orte überhaupt!!!!“

Nach einem ersten Blick auf den beginnenden Sonnenuntergang sowie einer Chips- und Spielplatzpause war ich nach so viel Vorschusslorbeeren mehr als gespannt auf unseren Rundgang mit dem Marketingleiter.

Und dann ganz schnell erst mal überwältigt von allem, was man auf dem Gelände des Hotels erleben kann. Die Liste schien endlos und ich tippte die Infos ununterbrochen in mein Handy.

Unterwegs auf dem weitläufigen Gelände

Auch von den Dimensionen (nur mal zur Veranschaulichung: es gibt nicht EINEN Badminton-Hallenplatz, sondern acht) war alles so groß, dass ich es kaum greifen konnte. Das musste ich beim Abendessen erst einmal sacken lassen – und kam glücklicherweise direkt im Anschluss mit einem Gast an der Restaurant-Rezeption ins Gespräch.

Als ich ihn fragte, ob er auch das erste Mal da sei und wie er sich zurechtfände, sagte er: „Wir sind das zehnte Mal hier. Meine Tochter ist 16 und was die Ferienzeit angeht quasi hier aufgewachsen.“ Er erzählte mir weiter, wie er die letzten Jahre hier verbracht hat. Dass einem dank aller Attraktionen wirklich nie langweilig wird und dass „jedes Jahr was Neues dazukommt – so wie zum Beispiel die Kartbahn. Deshalb kommen wir auch immer wieder.“

So gebrieft ging ich mit meiner Familie nochmal zur Sonnenuntergangskulisse – und der stand bilderbuchmäßig in voller Blüte. Wenn das mal kein Startschuss für die nächsten Tage war.

Flying Fox – ein Erlebnis für die ganze Familie

Mit Blick aufs Wetter – strahlender Sonnenschein und blauer Himmel – haben wir am nächsten Morgen entschieden, dass die Flying Fox Tour auf dem Programm steht.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Thomas und dem Lesen der Nutzungsbedingungen (wichtig – denn Sicherheit steht hier an erster Stelle)  haben wir unsere Ausrüstung bekommen und angelegt.

Dann gab es eine Schritt für Schritt Anleitung, wie man die Karabiner bedienen muss, wie man sich einhängt und aushängt und wie man sich auf den Plattformen verhält.

Geübt haben wir die Handgriffe an einem kleinen, bodennahen Parcour, so dass wir schon mit einem guten Gefühl an die erste Station herantreten konnten.

Ich war als Erste an der Reihe, dann kam Ludwig, dann Lissy und dann Uwe. Die Kinder haben wir in die Mitte genommen, damit wir Erwachsenen immer zuerst auf der Plattform sind und sie zuletzt verlassen.

Mann, hat das Spaß gemacht. Wir haben es alle gut hingekriegt – auch der „Kleinste“, der ja nun auch schon 11 Jahre alt ist ;-) Jede Menge Gejuchze und Lachen gehörten auch dazu. Das ist schon ein echtes Erlebnis.

Lissy und Uwe haben dann noch die große Runde drangehängt, bei der man direkt über den Vierwaldstätter See fliegt und von der obersten Plattform startet.

Danke Thomas an dieser Stelle noch einmal für Deine geduldige Ansprache, Deine Kompetenz und Deine Hilfestellung bei allem.

Die Bäderlandschaft

Nachmittags hatten wir noch jede Menge Zeit fürs Baden und Saunieren eingeplant.

Und natürlich für’s Rutschen.

 

Das wäre jetzt irgendwie cooler als Schnee. #throwback #stillinaholidaykindofmood #swissholidaypark #waterslides

Ein Beitrag geteilt von Svenja Walter (@meinesvenja) am

Ich sage nur: Die rote Mamba und meine Kinder mit ihren wasserdichten Handyhüllen. Kennt ihr die schon? Spaßgarant, echt günstig und der Hit – eine absolute Kaufempfehlung.

Schnell, schneller, Kart fahren

Am nächsten Morgen ging es für uns auf die Kartbahn.

Während unsere Männer in München schon einmal Kart gefahren waren, waren Lissy und ich absolute Neulinge. Auch bei dieser Attraktion spiegelte sich, was schon bei der Flying Fox Einführung so offensichtlich war.

Die Mitarbeiter sind extrem auf Sicherheit bedacht und vermitteln alles Wissenswerte kindgerecht. Klar in der Sache, menschlich im Umgangston. Das hat mir imponiert. Danke XXX, dass Du uns alle an die Hand genommen und angstfrei ans Kartfahren herangeführt hast.

Auch wenn wir eigentlich ganz langsam fahren wollten – der Kartrausch hat uns voll erwischt.

Nach ein paar Runden haben wir uns wilde Rennen geliefert, die Kurven immer enger genommen und auf den Geraden richtig Gas gegeben.

Was für ein Riesenspaß! Und meine Güte, was für ein Armtraining. Nie hätte ich gedacht, dass das so auf die Arme geht – aber Karts haben halt keine Servolenkung ;-)

Das leibliche Wohl

Danach haben wir eine Pause beim hauseigenen Italiener „Il Gusto“ eingelegt.

Antipasti, Pizza aus dem einsehbaren Holzofen mit Drehplatte, Pasta. Eine wunderbare Auswahl für wirklich jeden Geschmack – da ist der Name Programm.

Auch das Panorama Restaurant hat uns überzeugt – nicht nur wegen der tollen Aussicht, sondern wegen der hochwertigen Fleisch- und Fischauswahl, dem variantentreichen Salatbuffet und unserer absoluten Allerlieblingsservicekraft Eileen. Danke, dass Du Dich all unserer Sonderwünsche angenommen hast und uns so wunderbar begleitet hast.

Ihr müsst wissen: Wir machen gerade wegen einer Hautdisposition eine Nahrungsmittelausschluss-Diät. Da ging dann bei uns „dies nicht“ und „das nicht“. Und als ich mich gleich zu Beginn deshalb wortreich bei Eileen entschuldigen wollte, sagte sie einfach freudestrahlend: „Ihr seid doch im Urlaub. Macht euch mal keine Gedanken. Ich kümmer mich um euch.“ #goldschatz #berufen

Der Swiss Holiday Park im Überblick

Was mir gefallen hat, ist wie durchdacht der Swiss Holiday Park aufgebaut ist. So gibt es zum einen Angebote in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Und zum anderen ein großes Freizeitangebot drinnen und draußen.

Erste Besonderheit: Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, hier Urlaub zu machen. a) Das Hotel, b) die Ferienwohnungen (Info für die Schweizer: Reka und Landal Ferienwohnungen) und c) das Hostel.

Zweite Besonderheit: Vor dem Hotel liegt der Freizeitpark, ein vierstöckiger Komplex.

Das 2. UG beherbergt die Sport & Spiel-Flächen, die Bowlingbahn, das Kino, Tischtennis, Billard, Badminton, Squash, Klettern, das Fitness Center – you name it. Im 1. UG  befinden sich die Bäderlandschaft, Wellness und Spa. IM EG liegen die Restaurants, der Shop, die Seminarräume und TOM’S Spielwald. Und im 1. OG der TOM’s Kids Club.

Dritte Besonderheit: Es gibt auch draußen jede Menge Sachen zu erleben. Tennis spielen, Kartbahn und Flying Fox, Minigolfen, Spielplätze und ein großes Trampolin.

Wenn doch nur alle Spielplätze so eine Aussicht hätten

Auch spannend: Ein Besuch der Tiere auf dem Fronalphof und das geführte Ponyreiten. 

Ein Tipi-Dorf mit Slackline für richtige Gutwettertage gibt es übrigens auch. Undundund. Versteht ihr jetzt, warum ich am Anfang bei der Führung völlig überfordert war? Das ist doch der Hammer, oder?

Bowling bringt Familienspaß

Der zweite Tag endete für uns mit einem Ausflug auf die Bowlingstation.

Und auch wenn in unserer Familie nicht alle soooo gut verlieren können (ich nenne keine Namen ;-) war es supernett, bei Ipanemas und Musik eine kleine Familienparty auf der Bahn zu feiern.

Tagesausflug nach Luzern

Am Ostersamstag haben wir dann einen Tagesausflug nach Luzern unternommen. Vom Swiss Holiday Park runter in den Ort Brunnen braucht man nur fünf Minuten. Der Parkplatz ist ausgeschildert – aber eine Parkkarte kann man nur mit Bargeld (Schweizer Franken!!) kaufen. Nachher habe ich gesehen, dass es sogar im Hotel einen EC Automaten gibt. Ich schreibe euch das so detailliert, weil es ein paar Minuten kurz vor der Abfahrt gab, in denen ich das alles gern gewusst hätte ;-)

TIPP: Fragt dort, wo ihr die Schiffstickets kauft, nach dem „Official City Guide“ für Luzern. Darin ist eine Stadtkarte enthalten – und vor allem eine Route für einen empfohlenen Stadtrundgang eingezeichnet. Ich habe das erst auf der Rückfahrt gesehen, wir haben aber zufällig selbst eine ähnliche Strecke gewählt. Empfehlenswert!

Mit dem Schiff sind wir zwei Stunden über den Vierwaldstätter See geschippert und Uwe hat jede Menge Fotos geschossen, weil wirklich ein Postkartenmotiv das nächste jagte.

Ankunft in Luzern

In Luzern angekommen, sind wir zum Mittagessen im tibits eingekehrt – einem vegetarisch-veganen Restaurant in der oberen Etage des Hauptbahnhofs (wirklich direkt gegenüber von der Schiffsanlegestelle).

Sehr leckeres Essen – aber leider mit 90 Franken für vier auch nicht günstig. Aber das sind halt Schweizer Preise und das muss man einkalkulieren, wenn man Essen gehen will.

Nach der Stärkung sind wir auf unserer Seeseite bis zur ältesten Holzbrücke der Schweiz, der Spreuerbrücke, gelaufen.

Dort haben wir den Fluss überquert und sind danach mit Zwischenstopps in vielen zauberhaften Lädchen durch die Altstadt geschlendert. Begeistert waren wir vor allem vom Storytelling im Victorinox Laden, wo Ludwig ein riesiges hölzernes Schweizer Taschenmesser zusammengebaut hat.

Auch angetan waren wir von den vielen meisterlich bemalten Häuserfronten Luzerns, die uns immer wieder laut „Ahhh“ und „Ohhh“ rufen ließen.

 

Den Weg hoch zur Museggmauer, die mit ihren neun Türmen zur historischen Stadtbefestigung Luzerns zählt,  haben wir angetreten, um uns und euch einmal den Blick über die Dächer der Stadt zu gönnen.

Danach mussten wir uns aber auch erst mal kurz zur Verschnaufspause hinsetzen ;-)

Zurück ging es über die Kapellbrücke, mit über 200 m die zweitlängste überdachte Holzbrücke Europas mit wunderbaren Ölgemälden im Dreiecksgiebel.

Leider ist ein Großteil der Brücke im Jahr 1993 abgebrannt, so dass einige der Bilder verkohlte Rückseiten haben und viele gar nicht mehr gerettet werden konnten. Gleich im Folgejahr wurde die Brücke wieder aufgebaut und erfreut sich weiter touristischer Dauerbeliebtheit.

Noch ein Tipp: Wenn ihr das letzte Schiff nach Brunnen zurücknehmt, dauert das 2 1/2 Stunden (denn es hält wirklich an JEDEM Hafen). Schneller geht es mit dem Zug zurück – aber auch das haben wir erst NACH unserer Rückkehr herausgefunden. Next time!

Wenn man malt, geht die Zeit schneller rum

Goody bye und auf Wiedersehen

Am Sonntag, unserem letzten Urlaubstag, haben wir einfach nochmal gechillt und in der Ferienwohnung und im Schwimmbad abgehangen. Nachmittags kamen Lissy und Uwe auf die Idee, eine Runde zu boldern und kamen voller guter Energie wieder zurück.

Sicher auch, weil Uwe als besondere Überraschung organisiert hatte, dass wir abends mit den Kindern im leeren Hauskino eine Folge Harry Potter schauen konnten.

Fazit: Wir hatten wunderschöne Tage und einen wirklich abwechslungsreichen Familienurlaub in der Schweiz. In unseren sechs Tagen Aufenthalt haben wir es definitiv nicht geschafft, alle Attraktionen im Swiss Holiday Park auszuprobieren. Deshalb ahne ich schon: Wir kommen wieder.

Unser Dank für diese Reisekooperation geht an Rainer Schwarz von RSPS sowie an Herrn Trösch und Herrn Holzman vom Swiss Familiy Park. Und natürlich an alle Mitarbeiter, die uns in unserem Urlaub liebevoll begleitet, betreut und sich um uns gekümmert haben.

In diesem Sinne

Eure Svenja

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