Ihr Lieben,

keine Ahnung, wie ich die letzte Woche für euch zusammenfassen soll. Denn jeder Tag hätte einen eigenen Blogpost verdient. Weil ich aber auf meiner Reise gerade einfach viel zu tun und wenig Zeit habe, gibt es wenigstens einen kurzen Überblick. Über die wunderbaren Menschen, mit denen ich gerade arbeite, die ich getroffen habe und all die Dinge, die mich beschäftigen.

Gleich montags gab es einen herrlichen Kick off meiner wohl vollsten Workshop Woche ever. Einzelcoaching mit einer leidenschaftlichen Innenarchitektin. Gemeinsam haben wir uns den ganzen Tag darüber Gedanken gemacht, wie sie ihre Dienstleistungen, ihre besondere Wahrnehmung von Menschen und deren Stimmungen, Wohnungen und Häusern ins Internet übertragen kann. Und zwar so, dass potenzielle Kunden gleich verstehen, warum sie das goldene Händchen hat.

Für viele ist der Begriff „Innenarchitektin“ immer noch gleichbedeutend mit „teure Dienstleistung“. Dass weder das stimmen muss, noch dass man Angst haben muss, eine „Wildfremde“ ins eigene Zuhause zu lassen – daran haben wir gefeilt in Texten, Angeboten, einer visuellen Sprache und mit allem, was das Bild rund macht.

Für mich ist das wohl die schönste Facette meiner Einzelcoachings – wie abwechslungsreich die Begegnungen sind. Jedesmal tauche ich in neue Berufs- und Gedankenwelten ein und lerne so viel über die unterschiedlichen Branchen. Und je mehr ich lerne, desto mehr kann ich Querverbindungen ziehen, die allen nutzen. Jedes Thema für sich ist mir gleichermaßen eine Herausforderung und ein Geschenk.

Weiter ging es mit zwei Tagen mit meinem Herzenskunden Ernsting’s family. Wir haben uns in die Themen Video und Content Planning gestürzt und sind mit Lösungen, Inspiration und der Freude am Miteinander wieder auseinandergegangen. Für mich war auch besonders, dass mein Mann diesmal einen Tag dabei sein konnte. Machte viel Sinn bei dem Videothema – er ist ja ausgebildeter Film- und Fernsehregisseur.

So sieht das übrigens aus, wenn Kunden schon so oft bei Dir waren, dass sie sich wie Zuhause fühlen. Marcello, stylisher und gleichzeitig relaxter kann man beim Schneiden auf dem iPhone nicht aussehen. #theman

Dann war er endlich da, mein heißersehnter Tag. Die erste Runde „Light up your future“ – mit 15 fantastischen Frauen. Uwe und ich haben das erste Mal gemeinsam durch den Tag geführt. Und jetzt könnte ich stundenlang erzählen, von jeder einzelnen Frau, ihrer Geschichte, ihren Talenten und wie viel wir gemeinsam hatten.

Danke, dass ihr die Pioniere wart, die uns so vertrauen, dass sie mit uns ein Stück ihrer Zukunft gestalten. Gemeinsam haben wir gelacht, gestaunt und auch mal geweint – von neun Uhr morgens bis Mitternacht (OK, da haben wir dann auch noch ein bisschen Wein getrunken).

Danke auch an Daniela vom kosy’s für das leckere Catering. Dein Essen war genau wie ich es gut finde: Leicht, gesund, frisch und viel Veganes. Und saulecker. Ich empfehle Dich gerne weiter und freu mich, Dich auch für die nächsten zwei Workshops für’s Catering zu buchen.

Sonntags saß ich dann mit Dési von A Matter of Taste und Anne von Kochen macht glücklich zusammen. Wir haben Pläne geschmiedet, uns unsere strategischen Hirne zermartert und überlegt, wo das Herz uns hinzieht. Um dann gleich Listen zu machen, was für unsere neuen Vorhaben alles getan werden muss. Ohne Fleiß kein Preis. Aber wenn ich fleißig bin, dann am liebsten mit so starken und innovativen Frauen wie euch.

Und obwohl man meinen müsste, dass ich nach der Woche eine Pause verdient hätte, ging es Montag früh gleich weiter zum Trailer-Dreh für meinen YouTube Channel. Ja, den habe ich noch immer im Visier – aber mei, es gibt gerade einfach so spannende Aufträge, die kann ich doch nicht links und rechts am Wegrand stehen lassen ;-)

Weil München ein Dorf ist, habe ich auf dem Weg nach Schwabing meinen Freund Flo getroffen, der gerade von der Hunderunde zurück kam. Das habe ich als saugutes Zeichen genommen, denn wir konnten uns noch schnell am Straßenrand drücken und so bin ich mit Freundesenergie im Rücken in den Tag gestartet. Unbezahlbar.

Und das war er – der Meister des Tages und des Bildes: Phuong Herzer vom Dojo Filmhouse.

Mit ihm (und mit Michi, den Namen habt ihr sicher auch schon mal gehört, der war aber diesmal nicht dabei) drehe ich schon seit 2010. Das ist herrlich, weil wir uns gut kennen und genau wissen, wie wir miteinander umgehen müssen.

Ich hätte mir keine bessere Location für meinen Dreh vorstellen können, als das Kinderkunsthaus. Falls ihr auch mal eine stylishe Umgebung braucht – für Fotos, Videoaufnahmen, ein Event oder irgendein Happening – das Kinderkunsthaus kann jeder anmieten. Es ist eine Augenweide.

Für meine Zwecke war es perfekt und ich bin mehr als gespannt, wie die Bilder geworden sind – zeige ich euch dann, sobald alles fertig ist. Danke an Alexandra, Sebastian, Nina, Carolin und das ganze Team vom KKH for having me. 

Meinen gestrigen Tag habe ich mit der Inhaberin eines Babyshops und Kinderladens verbracht. Wir kennen und schätzen uns schon seit zwei Jahren. Ich finde es aufregend, wie innovativ sie mit ihrem Business umgeht. Wie sie immer wieder bereit ist, ihre geschäftlichen Ideen im Internet und im Ladengeschäft umzusetzen. Wie innovativ sie denkt und wie hemdsärmelig sie macht. Seit wir uns damals in meinem allerersten „Erfolgreich bloggen“ Seminar kennengelernt haben, ist so unglaublich viel passiert. Für mich ist es einfach schön, dauerhaft dabei zu sein, wenn Frauen ihr berufliches Leben aktiv gestalten.

Abgeschlossen habe ich meinen Coaching Marathon mit einem Event. Ja, ihr lest richtig – ein Event. Wo ich doch nie auf Events gehe, zu denen Blogger eingeladen werden. Aber diesmal war es anders. Nicht nur, weil Bianca von Elbfische mich eingeladen hat, die ich auch als Bloggerkollegin schätze. Sondern weil es um einen Mann ging, dessen Mission mich beeindruckt.

Bart van Olphen, den viele von euch sicher als Jamie Olivers Fischexperten von dessen Foodtube Channel kennen, setzt sich seit Jahren für nachhaltige Fischerei ein. 80 Prozent der Weltmeere sind überfischt. Und er hilft den Fischern, die bewusst fischen. Weil er für unseren Planeten kämpft – unter Einsatz seiner Lebenszeit und seiner Energie. This man is on a mission. Hier ein kurzer Clip über sustainable clam fishing in Indien. Sehenswert!

Ich durfte nicht nur Barts neues Kochbuch bestaunen (schon cool, wenn man die geheimen Pre-Prints durchblättert), sondern ihn auch als Gastgeber und Gesprächspartner genießen.

Wer Fisch mag, wird beim Anblick des Menüs jetzt wahrscheinlich kurz neidisch. Und ich gebe zu: Ihr habt allen Grund, denn das Essen war fantastisch.

Ich bin jetzt schon gespannt auf den Lachs und Barts Fischkonserven aus der Goodie Bag. Und zwar, weil ich genau verstanden habe, dass es diesem Menschen nicht ums Verkaufen geht. Nicht um seine Kochbücher und um Profit. Und genau das verbindet ihn auf einer emotionalen Ebene mit den nachhaltigen Fischern. Die lieber von Hand und weniger fangen, als mit Netzen. Denn in denen sammelt sich jede Menge sogenannter „Beifang“, der dazu führt, dass die Meeresumwelt nicht mehr intakt ist.

Nur wenn wir nicht überfischen, bleiben unsere Fischbestände gesund. An diesen Zielen arbeitet Bart mit den Fischern vor Ort. DAS macht ihn aus. DAS lässt ihn als Mensch strahlen. Und deshalb hat seine Instagram Seite all eure Likes verdient.

Was kann ich noch tun, damit er euer Herz so erobert, wie meins? Vielleicht euch zeigen, wie er die besten Fish and Chips der Welt macht. Liebe geht schließlich durch den Magen.

Ich wünsche mir, dass wir alle nur halb so leidenschaftlich für das Wohl unseres Planeten kämpfen würden, wie Bart. Thanks, man.

Alles alles Liebe

Eure Svenja

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