Ihr Lieben,

sorry, aber diesen Freitag muss ich mit meiner Thermomix-Profi Reihe aussetzen. Einfach weil die letzten 1 1/2 Wochen beruflich und privat eng getaktet waren. Und weil ich mittlerweile weiß, wann es besser ist, auf mich zu achten, als etwas durchzuziehen. Dann lieber wieder nächste Woche an dieser Stelle, wenn ich Zeit hatte, eines der leckeren Rezepte nachzukochen, zu verkosten und für euch zu fotografieren.

Anstatt dessen heute ein Blick hinter die Kulissen, bei dem ich euch zeige, was bei mir alles passiert ist. Was ihr nicht seht, ist all das nächtelange selbst-etwas-dazu-Lernen, all die Vorbereitung, das Technik zusammensuchen und die Ausgaben (Bücher! Eine neue Kamera! Noch mehr Bücher! Und Apps!). Auch ausgelassen habe ich meine familiären Aufgaben (Schulanfang, Haushalt, Fahrdienste) und die wenigen Momente, in denen ich mir Zeit für mich (= für Sport) genommen habe (drei mal 10 km, immerhin).

Es sind Zeiten wie diese, in denen ich von mir selbst überrascht bin, wie viel Power ich habe. Aber es sind auch die, von denen ich mich danach erholen muss – weil immer (über sich hinaus-) wachsen eben anstrengend ist.

Und das habe ich erlebt:

Zwei Tage Video Workshop mit dem Feinkost Käfer Team.

Erst auf Gut Kaltenbrunn. Was für ein herrliches Fleckchen Erde – meine Freundin Claire hat hier darüber geschrieben. Am zweiten Tag waren wir dann im Stammhaus in der Prinzregentenstraße, einen Katzensprung vom Friedensengel. Wir haben gebüffelt, gedreht und geschnitten was das Zeug hält.

 

Video Workshop Tag 1 bei @feinkostkaefer in Gut Kaltenbrunn. Heute mit meinem Mann @uwewalterstorytelling 😍👌

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Für mich besonders schön: An beiden Tagen konnte ich mit Uwe zusammenarbeiten. In Zeiten, in denen Video-Inhalte für Online-Erfolg immer wichtiger werden, ist es einfach wunderbar, mit einem Regisseur verheiratet zu sein, der für gute Geschichten brennt.

 

Video-Workshop #käferfeinkost #münchen #video #storytellingmasterclass #wiesn #meinesvenja #iphone #apple

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Einen Tag später: Abendlicher Vortrag bei der Allianz, auf Englisch.

Das mache ich nicht jeden Tag, deshalb war es eine kleine Challenge. Frei reden, zu sowohl fachlichen, als auch sehr emotionalen Themen. Aber manchmal muss man sich einfach in Herausforderungen stürzen und schauen, was man dabei lernt.

Gerade weil das kein Selbstläufer für mich war, bin ich besonders stolz über dieses Feedback von Annika B.:

„Ich möchte mich noch mal herzlichst für Dein Kommen und Deine Inspiration bedanken. Der Vortrag war unglaublich erfrischend! Du gibst einem so viel mit: Nicht nur Tipps zu „how to become an online success“ sondern auch Energie und Kraft. Denn mich hat neben Deinem Erfolg besonders beeindruckt, dass Du ohne großes Zögern Dich vor eine Menge stellst und in einer Fremdsprache loslegst – und das mit so viel Leichtigkeit in der Mimik und Gestik! Glückwunsch!“

Und diese Sketchnote der wunderbaren französischen Künstlerin Sabine, die mich sehr gerührt hat. Wie wundervoll, wenn jemand das, was Du sagen willst, im Kern versteht und mit seinem Talent daraus etwas ganz Neues macht.

Das hänge ich mir an die Wand im Büro, meine liebe Sabine. Es wird mich motivieren immer an meine Zuhörer und Leser zu denken – und daran, welchen Nutzen ich ihnen bieten kann.

Am nächsten Tag stand Location Scouting der besonderen Art auf dem Programm. Einen Tag vor der Wiesn-Eröffnung ist der Festplatz voller Autos, überall stehen Leitern und es ist kaum zu glauben, dass 24 Stunden später hier alles auf Hochglanz poliert ist.

Wir haben in der Wiesn-Schänke nach Drehorten gesucht. Uns einen Überblick über Räumlichkeiten, geheime Plätze, mögliche Stories und Gehwege der Kellner (damit wir nicht im Weg stehen) verschafft.

Nach der Begehung haben wir einen Drehplan aufgestellt, um beim Shooting selber genau zu wissen, was wann ansteht.

Eigentlich gebe ich ja kaum noch Einzelcoachings. Aber nachdem ich in letzter Zeit hauptsächlich vor großen Gruppen stehe, musste ich doch mal wieder eine Ausnahme machen. Sonntags, vier Stunden, bei uns im Wohnzimmer. Und es war herrlich und inspirierend – auch für mich.

Einen Tag danach war es vorbei mit der Ruhe. Mit sieben Mann hoch haben wir im gleichen Wohnzimmer Social Media Formate feingeschliffen. Genau überlegt, welche Geschichten wir erzählen können und welchen Call to Action wir mit unseren Posts setzen wollen. Zwischendrin gab’s eine deftige Stärkung – schließlich ist Wiesnzeit.

Für mich immer wieder spannend: Wie sich „Online“ weiterentwickelt. Früher reichte es, eine Seite zu haben, auf der man Inhalte mit Nutzen anbietet. Wer heute online erfolgreich sein möchte, koordiniert ein Zusammenspiel von Gewerken. Video, Grafik, Text, Strategie. Die eigene Seite, soziale Netzwerke und Markenführung in verschiedenen Medien. Was für ein Karussell voller Möglichkeiten.

Über die ich dann übrigens am nächsten Tag geschrieben habe. Konkret über Pinterest und wie man da erfolgreich wird. Auch wenn ich das seit Jahren täglich mache, ist die Plattform für viele noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich halte dazu bald einen Vortrag, deshalb war es an der Zeit, mal strukturiert niederzuschreiben, wie ich auf Pinterest vorgehe und welches Konzept ich verfolge. Dabei dachte ich: das wäre auch mal ein toller Workshop. Oder eine Online Masterclass. Mal sehen, was ich damit noch mache.

Normalerweise hätten mich bei dem Programm abends keine zehn Pferde mehr aus dem Haus gekriegt. Aber meine geschätzte Bloggerfreundin Mareike von Mutti so yeah hat ein Buch geschrieben und deshalb eine Buchparty gegeben. „Ene mene miste, Mutti schreibt ’ne Liste“.

Ich werde für euch noch ausführlich etwas dazu schreiben, mit Rezension und Interview, gell Mareike? Und vielleicht dreht Dein toller Filmproduzent Ehemann ja auch ein Video dazu ;-) Danke aber erstmal für das rauschende Fest.

Jedes Jahr ein Highlight: Die Wiesn-Einladung von „Frauen verbinden“, dem Frauen-Netzwerk der Messe München. Knapp 200 Damen waren wir, eine interessanter als die nächste. Danke Maggie Dittrich, Monika Dech und Clarissa Käfer für die Einladung. Danke an alle meine Gesprächspartnerinnen und für das Gefühl, im dritten Jahr noch mehr im Netzwerk angekommen zu sein, als schon zuvor.

Gestern war ich dann zum großen Wiesndreh. Wir alle in Tracht, morgens den Mädels noch schnell Flechtfrisuren gezaubert und dann ging es ab in die Menge. Wir haben Anmoderationen gedreht und Zeitraffer, Stop Tricks und Interviews, Gewinnspiel-Quickies, die Kiss-Cam und jede Menge Impressionen.

Heute sitzen wir im Schnitt und ich hoffe ihr versteht, dass ich da keine Nachtschicht mehr einlegen konnte, um den geplanten Freitagsbeitrag online zu stellen.

Am Allerwichtigsten ist aber das, was ich morgen mache. Ich fliege nach Hamburg und traue dort eine laaaangjährige Freundin und ihren Mann in einer freien Zeremonie. Heute Abend werde ich ganz in Ruhe an meiner Traurede feilen, damit kein Auge trocken bleibt. In solchen Momenten weiß ich genau, warum ich Worte so liebe und bin froh, dass ich die Fähigkeit habe, sie für andere einzusetzen.

Auf dass wir alle dazulernen, einander besser verstehen und last but not least – mehr lieben.

In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende!

Eure Svenja

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