meinesvenja liest: Buchtipps Januar 2013

  • von  | 

Ihr Lieben,

ich bin eine echte Leseratte und brauche viel Inspiration. Deshalb lese ich eigentlich alles, was mich interessiert und was ich zwischen die Finger kriege. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen, euch am Anfang des Monats immer die Highlights meines vorangegangenen Lesemonats mit kurzen Kritiken zusammenzufassen. Wir haben ja schon so oft festgestellt, dass wir ähnlicher sind, als wir denken – vielleicht ist ja auch was Spannendes für euch dabei. Los geht’s mit gleich zwei Büchern von Ferdinand von Schirach, die wochenlang auf der Spiegelbestsellerliste standen.

Der Autor ist ein deutscher Strafverteidiger und Schriftsteller (wer eines der Bücher liest, sollte unbedingt seine Historie dazu im Kopf haben – das ist psychologisch ganz interessant). Mein Freund Tobias hat mir sein Buch Verbrechen empfohlen. Gleich mal vorab: Das Buch ist nichts für zarte Gemüter. Herr von Schirach schreibt über die härtesten Fälle aus seiner Praxis als Strafverteidiger – und er macht das in einer Sprache, die so schlicht ist, dass die Grausamkeit und die Intensität der Verbrechen extrem präsent in den Vordergrund und in die Nervenbahnen des Lesers rutscht. Das war manchmal so heftig, dass ich erstmal vom Blatt wegschauen musste, um Mut für den nächsten Satz zu finden. Völlig überwältigt von den Geschichten (kurze Stories, also gut für alle, die nicht so viel Zeit am Stück haben), habe ich den Nachfolger Schuld runtergeladen. Aber: Der konnte nicht wirklich mithalten. Ein bisschen kam es mir so vor, als hätte Herr von Schirach sein bestes Pulver im ersten Buch schon verschossen.

Fazit: Verbrechen ist eine Empfehlung für alle, die Krimis lieben, von echten Kriminalfällen fasziniert sind und sich für die menschliche Psyche im Allgemeinen interessieren. Auch die, die das Thema “Schuld” fesselt, werden das Buch verschlingen. Nicht umsonst heißt es im Vorwort: “Die meisten Dinge sind kompliziert, und mit der Schuld ist es so eine Sache.”

Meine zweite Buchempfehlung aus dem Januar ist Writing better Lyrics von Pat Pattinson. Pat ist ein Songwriting- und Writingteacher am Berklee College of Music. Selbst Größen und Grammywinner wie John Mayer geben gerne zu, was sie durch ihn alles gelernt haben.

Das Buch hat mir der deutsche Sänger und Liedermacher Samuel Harfst empfohlen – ein außergewöhnlicher Künstler und Mensch. Und Samuel, Du hattest völlig recht. Das erste Kapitel ist MINDBLOWING.

Fazit: “Writing better lyrics” ist wirklich was für jeden, der lernen möchte, sich besser auszudrücken und emotionaler zu schreiben. Oder der einfach nur verstehen möchte, warum ihn Sprache manchmal berührt und meistens kalt lässt. In den folgenden Kapiteln geht es dann schon eher um die Kunst des Songschreibens (Metaphern, Struktur, Rhythmus) – aber wenn ich ein Buch aufgrund nur eines Kapitels empfehle, dann schwöre ich euch, lohnt sich dieses Kapitel extrem.

Das dritte Buch hat mir einen Aha-Moment nach dem nächsten beschert. Es ist von dem Dirigenten und Inspirational Speaker Benjamin Zander, der einigen von euch sicher noch aus dem fantastischen Ted Talk Video über klassische Musik bekannt ist (für mich immer noch der beste TED Talk aller Zeiten).

Nachdem ich das Video angesehen hatte, habe ich das Buch bestellt. Ich muss ehrlich sagen, dass es mich zu einem fröhlicheren und positiveren Menschen gemacht hat. Benjamin hat meinen Blick komplett auf die Chance gelenkt, auf das, was ich beitragen kann. Auf das, was Mensch-sein im Kern ausmacht. Oft musste ich das Buch abetzen und das gerade Geschriebene nochmal Revue passieren lassen und nach-denken. Sofort fielen mir zu allen Erkenntnissen, die Zander teilt, Beispiele aus meinem eigenen Leben ein. Doch am größten war die Erleichterung, als ich feststellen durfte, dass nicht so bleiben muss, wie es ist. Alles darf und kann nach diesem Buch nur noch viel besser werden.

Fazit: Definitiv das Buch, das ich im Februar in Ruhe noch einmal lesen werde, um mir die wichtigsten Anregungen rauszuschreiben, auszudrucken und an die Wand zu hängen. So will ich leben, so will ich sein. Was für ein Freiheit.

Alles Liebe

Eure Svenja

Weihnachtsgeschenke für Kinder, mit denen sie garantiert gerne und oft spielen

 

Eigentlich müsste dieser Post heißen: “Weihnachtsgeschenke für Kinder, mit denen sie gerne und oft spielen – und die Eltern und ihren Kindern gemeinsame Erlebnisse bescheren”. Denn genau das passiert, wenn ihr die folgenden Geschenke kauft. Eure Kinder werden sie lieben (und euch damit EINIGES an Freizeit bescheren). Genauso gut könnt ihr sie aber auch nutzen, um gemeinsam etwas zu erleben, kreativ zu gestalten, zu bauen undundund. Beginnen möchte ich heute mit der Empfehlung eines ganzen Verlages – der übrigens 2012 als führender Kinderbuchverlag ausgezeichnet wurde. Oder wie meine schottische Nachbarin Sheila so schön sagte: “Wenn Du was von Usborne kaufst, kannst Du gar nichts Schlechtes kaufen.”

 

Was Usborne anders macht? Kurz gesagt: Die Dinge, die man aus Usborne Büchern nachmachen kann, sind nachher schön, nicht hässlich. Der Verlag hat zwar auch andere Bücher, als die Kreativitäts- und Beschäftigungssparte, aber die finde ich besonders herausragend – vor allem im Vergleich zu dem, was Deutschland da so zu bieten hat.

In Usborne Büchern wird immer kurz die Technik vorgestellt (mit der man natürlich auch ganz andere Motive erstellen kann) und dann gibt es dazu ein geschmackvolles, hübsch gestaltetes Beispiel.

Hier einmal der Link zu den englischsprachigen Büchern (ein paar gibt es mittlerweile auch auf Deutsch, einfach mal bei amazon stöbern). Besonders gut finde ich die von Fiona Watts und die Drawing and Doodling Serie. Und da das ja eher mädchenlastige Tipps sind, hier erstmal ein bisschen was für Jungen:

Der Klassiker: Ein Schweizer Taschenmesser – gibt es in allen Preislagen und Größen, wir haben mit Spartan begonnen.Oder ein Fernrohr? Da kann ich euch leider keines empfehlen, weil mein Sohn eines von meinem Bruder geerbt hat. Ich weiß, dass Zeiss führend und sauteuer ist – aber auf amazon habe ich das hier von Nikon für knapp 50 € gefunden – ich wette, das tut es auch (wenn jemand Erfahrungen damit hat, oder mit einem anderen, ähnlich günstigen – gerne Mail an mich!)

Und nochmal Technik – das lieben auch die Mädchen – eine gute Taschenlampe. Diese hier ist von Maglite, dem wohl führenden Hersteller.

Was ich euch auf gar keinen Fall vorenthalten möchte, sind die zwei nächsten Tipps. Meine Kinder spielen oft stundenlang damit – beide Spielzeuge haben sich EXTREM rentiert. Und weil es manche Dinge im Internet ja auch als nette Videos gibt, dachte ich: ich zeige euch das direkt mal in der Anwendung. Ist vielleicht überzeugender.

Der erste Tipp: Kaplasteine, denn damit kann man hoch und rund, nach außen und nach innen bauen. Ziemlich genial.

Der zweite Tipp: die haba Kugelbahn, bei uns permanent drinnen und draußen im Einsatz.

Und nochmal als Video:

http://www.youtube.com/watch?v=UZ0MY7ikBrc

Das hier ist die beste Kinderschminkfarbe, die es in Deutschland gibt – der 12er Kasten kostet knapp über 25 €, diese Variante mit 24 Farben über 63 €. Dafür müsst ihr nie wieder mit diesen kleinen, in Goldpapier eingewickelten Stiften aus der Drogerie (die an Karneval ja eh immer ausverkauft sind) schminken und danach selber schwarze Finger haben. Einfach ein Make up Tutorial bei youtube anklicken, nachmachen, fertig. Und nachher nur mit Wasser wieder abwaschen – ohne Allergien und gereizte Haut und den ganzen Mist.

Was DAS bitte soll? Zinnsoldaten? Ja, das ist mein Ernst. Mein Bruder hatte früher Meisterzinn Zinnsoldaten und schon damals habe ich gesehen, wie er sich stundenlang damit beschäftigen könnte. Was davon heute noch übrig geblieben ist? Diese Kiste:

Und weil mein Sohn diese alten Soldaten immer wieder aufbaut und Schlachten nachstellt, habe ich jetzt neue Farben gekauft und Magnesiumpulver und Brennstoff – und wir werden bald mit den Überbleibseln von Onkels Zinnsoldaten-Werkstatt in die Produktion eintreten. Nichts fasziniert kleine Jungen eben mehr, als Etwas mit der Kraft des Feuers erst zu schmelzen und dann in eine neue Form zu bringen und zu bemalen. Dieser aus dem Nichts kommende Basteleifer, den die Männer in meiner Familie dann plötzlich an den Tag legen, der ist einafch zu herrlich.

Bei uns auch HOCH im Rennen (wenn ich auch gar nicht drauf stehe, aber meine Tochter kann das Tage am Stück machen): Die Topmodelbücher.

Das sind Malbücher, in denen man mit Stickern und Schablonen und unterschiedlichen Papieren Models verschönern kann. Das haben wir Mütter jetzt davon, dass wir “Germanys Next Topmodel” so lustig fanden. Naja, Strafe muss sein :-)

Was ich sonst noch empfehle? Ein paar Evergreens aus meinem Blog und meinem Leben (und auch nett als Teils kleinere Mitbringsel): Woodys von Stabilo. Dazu habe ich in meiner meinesvenja Party Ausgabe mal ein Tutorial veröffentlicht:

Auch immer gut:

Nachfüllpackungen für Seifenblasen

Konfettiflummis (das Konfetti “schwimmt” in einer Flüssigkeit und der Flummi ist sehr groß)

Kniffel

Boggle

und Malen nach Zahlen. Und wer noch was Besonderes sucht: Bei Schipper kann man ein eigenes Foto einschicken und kriegt dann ein Malen nach Zahlen Bild zurück – zum selber gestalten. Keine schlechte Idee, oder?

Auch toll, wird bei uns ewig gespielt – der logicus puzzler:

Wenn ihr richtig viel Geld überhabt, ist und bleibt dieses Sportgerät von eibe meine Hauptempfehlung. Hier nochmal unser Video dazu – sorry, nur iPhone, aber you get the picture.

So, wie immer gab es heute nur Langzeit getestete Tipps – nachdem ich selbst jahrelang in die Winnie the Pooh- und Bob der Baumeisterfallen getappt bin. Und trotzdem komme ich wohl dieses Jahr am Star Wars Schachspiel nicht vorbei :-)

In diesem Sinne

Happy Shopping

Eure Svenja

Die Checkliste für Sommerfotos

Meine Lieben,

im Internet gibt es ein paar richtig coole Checklisten für sommerliche Fotos. Da sie alle auf Englisch sind, habe ich mal die besten Ideen übersetzt und für euch aufgeschrieben. Auf dass ihr richtig Lust bekommt, viel zu fotografieren – und am Ende des Sommers ein spitzenmäßiges Fotobuch oder – album bastelt, das zeigt, wie viel Spaß ihr hattet. Und wenn es dann richtig kalt ist, im Winter, da nehmt ihr es einfach wieder zur Hand und erinnert euch daran, wie toll der Sommer war – und freut euch auf den nächsten. Ich mache das jedenfalls dieses Jahr, weil ich neulich mal wieder gesehen habe, WIE SEHR meine Kinder ihre Fotobücher lieben.

Die Checkliste für Sommerfotos

  • Fahrrad fahren
  • Ein Ausflug ins Schwimmbad
  • Ein Ausflug zum See
  • Trampolin springen
  • Seilchen springen
  • Plantschbecken Spaß
  • Eis am Stiel essen
  • Blumen im Garten
  • Ein Familienfoto mit Sonnenbrillen
  • Eine Gänseblümchenkrone flechten
  • Eine Sandburg bauen
  • Ein Abendspaziergang
  • Packen für den Urlaub
  • Flip-Flops
  • Lackierte Fußnägel
  • Schaukeln
  • Schrumpelfinger nach einem Tag im Schwimmbad
  • Foto eures Sommerkalenders
  • Kinder mit Taucherbrillen
  • Der Blick aus eurer Haustür
  • Der Blick aus eurer Terrassentür
  • Fußball spielen
  • Frisbee werfen
  • Purzelbaum im Gras
  • Ausflug in den Zoo
  • Eine Wasserschlacht
  • Ein Staudamm
  • Steine flitschen
  • Im Zelt schlafen
  • Fußspuren im Sand
  • Wasserball spielen
  • Frisches Gemüse aus dem Garten
  • Durch den Rasensprenger springen
  • Eine Sommertradition eurer Familie
  • Knie mit Grasflecken
  • Mit einem guten Buch entspannen
  • Ins Wasser springen
  • Gartenschlauch Spaß

Einfache Ideen für richtig schöne Fotobücher - Tiere, Babies, Schwangerschaften, Erlebnisse

Eingescannte Kinderbilder als Fotobuch

Dass die Digitalfotografie alles verändert hat, wissen wir. Aber nur weil es einfacher ist, zu fotografieren, sind wir ja nicht plötzlich alle zum Grafikdesigner mutiert. Welch Glück, dass es da draußen Menschen gibt, die beides können: Fotografieren und Gestalten – und die dazu noch geniale Ideen für Fotobücher haben. Hier mal meine momentanen Favoriten – so schön, dass ich mich fast schön ärgere, dass ich weder schwanger bin, noch ein Baby habe. Gott sei Dank gibt es noch ein paar andere Situationen, in denen ein Fotobuch bleibende Erinnerungen schafft und Ordnung in das Chaos bringt.

Zum Beispiel bei der Idee am Anfang des Bloposts – endlich müssen wir nicht mehr alle selbstgemalten Bilder unserer Kinder aufheben, sondern nur noch die allerallerschönsten. Um uns trotzdem an alle zu erinnern, scannen oder fotografieren wir sie schnell ab und packen sie in ein Fotobuch. In Amerika gibt es bei Shutterfly dazu eine besonders schöne Vorlage – wer weiß, ob es in Deutschland bei den gängigen (oder vielleicht auch mal total indiemäßigen) Fotobuchfirmen etwas Vergleichbares gibt???

So geht es natürlich auch:

Fotobücher sind optimal, um besonders spannende Erlebnisse oder Phasen festzuhalten – große Reisen, Einschulung oder Schwangerschaften.

Schön für die Familienchronik: Einfach jedes Jahr ein Buch mit den Highlights des Jahres zusammenstellen – darin blättert jeder immer wieder gerne. Steven Spielberg macht das übrigens als Film – er filmt das ganze Jahr, wenn er mit seiner Familie unterwegs ist. Dann wird der Film geschnitten, extra Filmmusik dazu komponiert und am Ende des jahres gibt es dann die große Premiere – vor der eigenen familie. Ist DAS vielleicht cool? Da werden wir doch “wenigstens” ein Foto-Jahresbuch hinkriegen!!!

Wie wäre es mit einem eigenen, echten Kochbuch (anstatt der Zettelwirtschaft im hässlichen Ordner…)? Super umgesetzt von dieser Bloggerin – ich liebe die “Chicken”-Aufmacherseite – SWEET!

Mein Sohn hat dieses Jahr im Kindergarten das Jahresthema “Mein Körper”: Wie cool wäre es gewesen, wenn ich ihm dafür so ein Fotobuch gemacht hätte (vielleicht eine gute Idee fürs nächste Weihnachtsfest…). Einfach mal die gesamte Geschichte der Geburt für beide Kinder – vom Kennenlernen der Eltern bis zum Geschwisterkind.

Ein richtiger “Trend” sind die Monatsbücher – also das erste Jahr der Neugeborenen Monat für Monat ein Foto zu schießen – meist immer in der gleichen Umgebung, um die Veränderung des Kindes noch deutlicher zu machen. Ein tolles Baby-Monatsbuch mit Kreidetemplate:

 

Jede Woche ein Foto von der kleinen Arden

Filzbuchstaben als Requisite bei diesem monatlichen Fotobuch

 

Eine richtig nette Idee finde ich es auch, mal ein Buch nur vom Haustier zu machen. Bei uns war es nämlich oft so, dass – wenn der Familienhund aufs “Ende” zugeht – hektisch nach Fotos gesucht wurde. Warum nicht bleibende Erinerungen schaffen, wenn er noch fit und voll da ist? So können sich Herrchen oder Frauchen immer an ihren Tieren erfreuen.

Das war bestimmt nicht mein letzter Post zum Thema Fotobücher, denn ich habe noch sooooo viele schöne Ideen gefunden, die ich unbedingt mit euch teilen möchte. Kommt also wieder mal direkt auf meine Blog Bucket List.

Viel Spaß beim kreativen Werkeln

Eure Svenja

 

Die Gewinner von "Jeder kann Cupcakes backen"

Cupcakes backen ist kinderleicht – wenn man die richtigen Rezepte zur Hand hat. Diese Woche habe ich 20 Backbücher der Firma Birkmann mit dem Titel “Jeder kann Cupcakes backen” verlost. Vielen Dank noch einmal an die Birkmänner für die großzügige Verlosunggabe! Hier nun die glücklichen Gewinner:

Sue Gerigk, Jennifer Prieß, Walli Faßler, Kirsten Holzinger, Irmi Finke, Heidi Huber, Heike Frielinghaus, Alexandra Jacobic, Almut Strohm, Silke Trompetter, Frauke Eller, Andrea Sucker, Sabine Jungemann, Iris Lüpges, Julia Jugovac, Sandra Vogt, Kerstin Bienzle, Daniela Lauenroth, Alexandra Verfürth, Stephanie Koller.

Bitte schickt mir eure Adressen, damit ich umgehend dafür sorgen kann, dass die Bücher an euch rausgehen.

Herzlichen Glückwunsch

Eure Svenja

Sheilas HAMMERGUTE Guacamole

Wir haben ja am Samstag eine Party in der Siedlung gefeiert. Und weil hier wirklich viele gute Köche wohnen, hat so eine Party einen riesigen Vorteil: Ich kann alles probieren, was meine Nachbarn für die Party vorbereiten und ihr kommt nachher in den Genuss der besten Rezepte. So geschehen bei der Guacamole meiner schottischen Nachbarin Sheila, die ich schon ganz oft in wirklich rauhen Mengen in mich reingeschaufelt habe, weil sie so gut ist. Die weise Sheila bringt deshalb auch mittlerweile zwei Schüsseln mit, weil wir ausnahmslos alle so auf den Dip abfahren.

Das Rezept ist ursprünglich von Williams-Sonoma. Über deren Kochbücher sagt Sheila: “Du merkst einfach, dass die das so lange ausprobiert haben, bis es hundertprozentig passt. Ich habe schon viele Rezepte von Williams-Sonoma gemacht und einfach jedes war fantastisch und hat auf Anhieb funktioniert.”

Ich weiß genau, was sie damit meint – oft halten Kochbücher nicht, was sie versprechen und die Rezepte sind nur “so la-la”. Was mich gleich zu der Frage bringt, welche Kochbücher ihr uneingeschränkt empfehlen würdet? Vielleicht liegen da ja noch ein paar Schätze begraben, die ich noch nicht für euch gehoben habe – ihr aber schon für mich?

Sheilas HAMMERGUTE Guacamole

Zutaten

2 Avocados (die kleinen, die mit der Reife ganz dunkel werden, nicht die längeren glatteren grünen), 2 Serrano Chilies, ohne Samen und klein geschnitten (Jalapeno Chilies aus dem Glas sind genau so gut, dann ca. 8 Scheiben), 60 g Zwiebeln, klein geschnitten, 1 Knoblauchzehe, klein geschnitten, 1 große, reife Tomate, klein geschnitten, eine Handvoll frischer Koriander, klein geschnitten, 1 Esslöffel Limettensaft, Salz.

Zubereitung

Avocado, Chilies, Knoblauch und Zwiebel mit einer Gabel grob zusammen zerdrücken. Alles andere einrühren.

Dazu einfach Tacochips reichen – wer Lust hat, kann noch Sour Cream und Salsa dazu stellen.

Relaunch und Näh-ebook

Lange hat es gedauert – aber jetzt ist es endlich wie versprochen da: Mein Näh-ebook. Natürlich zum kostenlosen Download, so wie ihr es von mir kennt. Einfach rechts auf das rote Symbol klicken und schon ist es auf eurem PC oder eurem iPad.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr den Link an alle weiterschickt, die gerne nähen. Mütter und Patentanten, Omis und Freundinnen. Und natürlich auch an alle nähenden Väter, die soll es ja auch geben.

Gleichzeitig bemerkt ihr vielleicht, dass es heute ein bisschen anders aussieht auf meiner Seite. Das liegt daran, dass ich im Hintergrund auf eine neue Plattform gewechselt habe. Jetzt gibt es ENDLICH (ihr habt schon so oft danach gefragt) eine Volltextsuche rechts oben. Egal was ihr sucht, wie z.B. ein Muffinrezept. Dann einfach “Muffins” eingeben und schon werden euch alle Posts mit Muffins angezeigt. Sozusagen ein kleines feines google für meinesvenja.

Was ist sonst noch neu? Rechts findet ihr das gelbe Post-it – meine Cloud mit den meistverwendeten Tags. Ihr könnt natürlich auch darüber suchen und euch inspirieren lassen. Außerdem neu: Meine Blogroll, eine Archivfunktion (beide rechts) und ein paar Informationen über mich in dem Menü oben. Das hat ja bis jetzt auch immer gefehlt. Und wo ich gerade schon einmal dabei bin: Natürlich könnt ihr meinen Blog auch als RSS Feed abonnieren (oben) und meiner facebook-Gruppe beitreten (auch oben).

Ansonsten bleibt alles beim Alten. Ich blogge für euch und freue mich, wenn ihr mich besucht und lest.

Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren der neuen Features und vor allem: Mit dem ebook.

Alles Liebe
Eure Svenja