Wenn ich dünn sein kann, kannst Du das auch. Oder: Das Ende Deines Übergewichts.
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- Challenge, Essen, etwas ändern, Rezepte
Gleich mal vorweg: Nichts ist für Frauen dramatischer als das Wort DÜNN. Viele richten ihr Leben danach aus und lassen es sich oft genug vermiesen, weil sie sich nicht dünn genug fühlen. Wer hier häufig mitliest, weiß, dass ich 1,71 groß bin und 64 Kilo wiege. Früher wäre alles über 60 Kilo eine Katastrophe gewesen. Nach zwei Kindern und ein bisschen Lebenserfahrung ist mir heute klar: Es geht darum, in einem Körper zu sein, in dem man sich sauwohl fühlt. Bei mir ist der sportlich, durchtrainiert und ohne überflüssige Kilos. Schließlich will ich mit meinen Kindern auf Bäume klettern, Wettrennen machen, beim Treppe steigen nicht japsen und mich gerne vor meinem Mann ausziehen. So sieht es aus.
Da ihr mir immer wieder schreibt, dass ihr gerne Gewicht verlieren würdet, habe ich mir gedacht: Warum nicht alle an dem teilhaben lassen, was ich über die Jahre gelernt habe – und was ich gerade meiner Leserin Manuela beibringe. Manuela wog nämlich vor 16 Tagen 80,3 und hatte die Nase endültig voll. Und heute, knapp 2 Wochen später, wiegt sie schon nur noch 76,8 – also 3,5 Kilo weniger. Anstatt zu hungern (denn das ist für Frauen wie uns mit Kind und Kegel und einem Leben, für das man Kraft und Energie braucht, keine Alternative), habe ich ihr einfach vorgeschlagen, mal eine Woche lang zu notieren, was sie isst. Danach habe ich mir das in Ruhe angeschaut und einmal aufgeschrieben, was sie essen muss, um abzunehmen. Das Resultat ist eine Manuela, die täglich was Neues über Ernährung lernt, satt ist, zufrieden ist und abnimmt. Und wenn das nicht etwas ist, was alle angeht, dann weiß ich es auch nicht.
Dieser Post ist lang – nicht weil Ernährungsgewohnheiten umzustellen so schwer ist, sonder weil es etwas mit Verständnis zu tun hat. Und deshalb gibt es eine ziemlich präzise Anleitung von mir. Noch einmal: Ich bin KEINE Ernährungswissenschaftlerin, aber ich spreche zu euch von Frau zu Frau. Ich habe in jeder Schwangerschaft 30 Kilo zugenommen, weil ich jeden Abend eine Tüte Chips gegessen habe. Ich habe diese Kilos alle wieder abgenommen – und zwar genau mit der Ernährung, die ihr unten aufgelistet seht.
Zwei Dinge noch:
1.) Manuela hat drei Kinder und das jüngste ist ab September vormittags im Kindergarten. Wir haben uns darauf geeinigt, den Juli und August dazu zu nutzen, ganz in Ruhe und kontinuierlich die Ernärhung umzustellen. Ab September, wenn sie ein bisschen mehr Luft hat, beginnen wir mit dem Sportprogramm. Ich werde euch hier immer mal wieder updaten wie es läuft und freue mich, wenn ihr Lust habt, meine Regeln auch für euch anzuwenden.
2.) Da ich ein Freund von guten Büchern bin, bin ich froh, dass zu diesem Thema schon eins auf dem Markt ist. Der unterhaltsame Ernährungsratgeber, den jede Frau gelesen haben sollte. “Ich bin dann mal schlank” von Patric Heizmann. Ich war sogar bei Patrics Bühnenshow und habe dort für immer in mein Gehirn eingebrannt, wie Ernährung funktioniert. Würde es Lehrer geben, die so in der Schule unterrichten, gäbe es bald keine dicken Kinder mehr. Also: Ran ans Buch, Grundlagen verstanden und dann ab dafür.
Last but not least: Wer Fragen dazu hat, kann mir mailen – ich werde sie aber wahrscheinlich öffentlich beantworten, damit alle was davon haben.
Das hier ist also die heilige Liste, die ich Manuela geschickt habe.
Die TABU-Liste für die ersten zwei Wochen
- Kein Zucker
- Keine Fertiggerichte
- Kein Alkohol
- Morgens Kohlenhydrate, Mittags wenig Kohlenhydrate, abends gar keine (noch besser: zwei Wochen lang weglassen und schauen ob das für Dich geht)
Was Du da oben liest ist die Liste der Sachen, die Du jetzt mal zwei Wochen nicht isst. Das heißt, dass Du Vieles von dem, was Du mir aufgeschrieben hast, weglassen MUSST: Es hilft nichts, so ist es nun Mal. Aber jetzt nicht gleich verzweifeln, Du bekommst nämlich gleich auch ganz viel dazu! Sinn des Ganzen ist, dass Du Dir das erste Mal bewusst machst, was Du isst. WEIL DU NÄMLICH ALLE LEBENSMITTTEL EINZELN IN DER HAND HALTEN WIRST. Dass Du Zuhause bist, ist großartig, denn das heißt, dass jetzt die optimale Zeit dafür ist, die Ernährung umzustellen (wenn man dann erst wieder irgendwo in die Kantine muss, ist es nämlich viel viel schwieriger, sich gut zu ernähren). Aber Du darfst das jetzt ganz in Ruhe zuhause lernen. Das ist doch ein Luxus.
1.) Kein Zucker, also kein Mövenpick Zitronensorbet, keine Wiener Würstchen, kein Tomaten-Gewürz-Ketchup, keine Gräfenwalder Hähnchenbrust, kein Actimel Erdbeere, (keine Lätta Joghurt???? Schau mal, ob auf der Verpackung ZUCKER steht), keine Frosties Cornflakes, kein Vitalis Weniger Süß. Keine Salami. Das ist nur mal ein Beispiel vom 30. Juni. (Anmerkung – diese Lebensmitel standen alle auf Manuelas Liste – sie hatte sie alle am 30. Juni zu sich genommen.)
Deine Aufgabe: Du schaust ab jetzt immer auf die Inhaltsstoffe. Wenn Zucker draufsteht, darfst Du das nicht essen. Das Gute: Es gibt zu fast allen Lebensmitteln zuckerfreie Alternativen.
2.) Keine Fertiggerichte, also keine Müsliriegel, keine Kinderschokolade, keine Salatkrönung. Keine Knorrsuppen oder Miracoli Spaghettisoßen. Fertiggerichte sind alles, wo mehrere Lebensmittel zusammengepanscht werden, damit ein Gericht entsteht. Du sollst aber Lebensmittel kaufen, keine Gerichte.
Deine Aufgabe: Du darfst Dir Rezepte aussuchen, auf die Du Lust hast und sie kochen. Mehr Arbeit, aber die Kilos purzeln. Natürlich alles wieder ohne Zucker (also auch ohne Honig oder ähnliche Süßungsmittel). Wenn Du dabei erstmal Hilfe brauchst, sag Bescheid.
3.) Kein Alkohol – Ich sehe schon an der Liste, dass Dir das nicht schwer fallen wird. (Anmerkung: Auf Manuelas Liste stand kein einziges alkoholisches Getränk.)
4.) Kohlenhydrate. Wir sprechen jetzt mal nur über die offensichtlichen. Reis, Nudeln, Brot und Brötchen und Kartoffeln. Machen satt, schmecken gut, machen dick – weil der Körper nicht so viele davon braucht, wie wir gewohnheitsmäßig sie zu uns nehmen. Morgens darfst Du welche essen, mittags wenig – also lieber nur 2 Kartoffeln aber einen großen Salat. Wenig Nudeln aber VIEL Geschnetzeltes. Und wenn es geht: Kartoffeln und Nudeln eben ganz weglassen. Abends sind Kohlenhydrate ein absolutes No go. Bitte auch ab mittags keine sehr süßen Früchte wie grüne zuckrige Weintrauben oder Bananen essen – da sind nämlich auch jede Menge Kohlenhydrate drin.
So, und was darfst Du jetzt essen? VIEL!!!
MORGENS
Morgens zum Beispiel ein Vollkornbrötchen (hau den Scheißtoast in die Tonne), oder Vollkornbrot, oder von mir aus auch Graubrot wenn Du Dich erstmal geschmacklich an was Gesünderes gewöhnen musst. Wichtig: Iss bitte Brot ohne Weizenmehl. Da wirst Du ein bisschen suchen müssen…Mit Käse (so fett wie Du willst), mit Hähnchenbrust (schau nach verstecktem Zucker) mit geräuchertem Schinken. Mit Quark (nicht mager, ruhig 20%) und frischen Kräutern obendrauf. Oder mal ein Gartenbrot mit Gurken und Tomaten und Radieschen. Mit Butter. Keine Lightprodukte bitte. RICHTIGES Essen. Wichtig ist, dass es Dir auch schmeckt. Wenn Du es mit Widerwillen runterwürgst bringt das gar nichts. Du darfst Eier essen, Rühreier und Spiegeleier, mit Bacon aus der Pfanne (aber ohne Ketchup – wenn es unbedingt sein muss, verrühr lieber ein bisschen Tomatenmark mit Sahne). Du kannst Joghurt essen mit Nüssen und Mandeln und Früchten und Haferflocken – aber nicht mit Fertigcornflakes oder Fertigmüsli. Oder leckere Smoothies. Das mal nur so als Beispiel – wenn Du mehr Anregungen brauchst, sag Bescheid.
MITTAGS
Suppen sind prima (kein Zucker bitte). Geht ja auch klasse im Thermomix. Oder Salate. Mit Thunfisch, mit Hähnchenbrust, mit Mozzarella oder Schafskäse. Keine Lightprodukte bitte (super ist übrigens der Schafskäse aus dem Lidl in der großen Dose – günstig und hält lange!). Mit Parmesan und knackigem Bacon. Mit Nüssen, Pinienkernen, Kürbiskernen. Mit leckeren Dressings (Essig-Öl, Joghurt mit Zitrone – allerdings ohne Zucker. Da mogel ich und nehme Süßstoff, sonst schmeckt es mir nicht und das ist ganz wichtig. Es MUSS Dir schmecken, sonst hältst Du nicht durch.) Hier geht auch Geschnetzeltes mit Reis (und JA, Du darfst Sahne an die Soße machen, vielleicht keinen ganzen Becher, aber so, dass es Dir schmeckt). Wenig Nudeln mit viel Gemüse, Lasagne (mit wenig Nudeln und VIEL Gemüse) (ohne Zucker und Fertigwürze). Such mal auf meinem Blog nach Lasagne, damit Du siehst, wie man das ohne Tüte macht. Gulasch. Gemischtes Gemüse aus dem Backofen. Selbstgemachte Pommes aus frischen Kartoffeln mit einem großen Salat. Gemüsepfanne mit Hack und Tomatensoße. Wenn Du mehr Anregungen brauchst oder Rezepte, gib Bescheid.
ABENDS
Ich esse abends gerne Salate oder warm. Also eigentlich kannst Du abends alles essen, was Du auch mittags isst – nur eben die Kohlenhydrate weglassen. Also kein Brot zu Suppe oder Salat, auch keine Croutons. Keine Kartoffeln, kein Reis, keine Nudeln.
Portionen
Iss jeweils so viel, wie in Deine zusammengelegten Hände passen würde. NICHT MEHR. Egal ob es lecker war und noch was auf dem Teller ist. Das füllt einen Drittel Deines Magens. Trink dazu ein großes Glas lauwarmes Wasser. Das füllt das zweite Drittel deines Magens. Das letzte Drittel lässt Du frei, damit Platz für die Verdauung ist. Das ist eine ayurvedische Regel, die wirklich bestens funktioniert.
Zwischenmahlzeiten
Ein paar Mandeln oder Walnüsse – mir reichen meist zehn, um den Hunger zu besiegen. Bitte abzählen, nicht die Tüte auf den Tisch stellen, dann werden es schnell 50. Ein Stück Käse. Ein Apfel, eine Banane. Weintrauben mit Käse. Praktisch, weil Du das alles auch mitnehmen kannst, falls Du mal unterwegs bist.
Trinken
3 Liter Wasser und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees wären optimal.
Lebensmittel einkaufen
Du kaufst Gemüse und Obst, frische Kräuter, Nudeln und Reis, Sahne, Tomatenmark, Butter, guten Aufschnitt fürs Brot (Käse, Hähnchenbrust, Quark) (keine Wurst). Hackfleisch gemischt ist erlaubt. Hähnchenbrust sowieso. Fisch natürlich auch, aber das ist ja nicht so Deins. Käse in jeglicher Variation (natürlich nur ohne Zucker). Milch – die gute frische, damit Du das Gefühl hast, Dir was zu gönnen (aber bitte nicht 3 Liter am Tag trinken…). Bulgur ist herrlich oder ein paar rote Linsen – damit zauberst Du Dir im Handumdrehen köstliche Currys. Leckere Tees sind auch was Feines.
Durchhänger
Wenn Du einen Durchhänger hast, schiebst Du Dir SOFORT ein Stück Käse in den Mund. Oder eine Mandel. Oder Nüsse. NICHT ERST FRUST SCHIEBEN. Und wenn Deine Kinder jammern, gehst Du mit ihnen raus. Und stopfst Dir nicht Chips in den Mund, weil Deine Nerven am Drahtseil hängen. Lies ihnen was vor. Geh auf den Spielplatz, bau eine Bude unterm Wohnzimmertisch oder stecks sie zur Belustigung nackt und ohne Wasser in die Badewanne – mit einem Wasserfarbkasten können sie dann da die Wannenwände vollmalen und Du hast einen Moment Ruhe. Mal eine Umzugskiste an und zieh sie darin durchs Wohnzimmer. TU WAS, anstatt dass Dir die Nerven durchgehen. Ich kenne das alles noch gut, leichter gesagt als getan, aber Du willst und wirst jetzt was ändern – und dazu gehört auch, dass Du Dich nicht aus Frust vollstopfst. Du bist eine tolle Frau und Du willst auch so aussehen. Basta.
Die Heldenreise
Hast Du eigentlich die Heldenreise gelesen, das ebook, das ich für die Firma meines Mannes geschrieben habe? Würde Dir wahrscheinlich zu Beginn deiner Reise nicht schlecht zu Gesicht stehen, denn Du hast die ersten 4 Stufen schon hinter Dir gelassen. Und jetzt kommt Stufe 5, mit mir an deiner Seite. Hier kannst Du es kostenlos downloaden wenn Du magst – und nochmal spicken, welche Phase Dir jetzt bevorsteht.
Dokumentation
Ich möchte, dass Du mir weiter schreibst, wie es Dir geht und vor allem: Was Du isst. Am besten wäre es, wenn Du einfach alles, was Du isst, fotografierst und mir am Ende jeden Tages Fotos davon schickst. Dann kann ich Dich direkt korrigieren, falls etwas nicht so optimal ist und so kommen wir zusammen Deinem Ziel näher. (Anmerkung: Manuela hat sich total schnell in die neue Ernährung eingefunden. Sie schickt mir keine Fotos, sondern stellt konkrete Fragen, wenn sie noch Tipps fürs Frühstück braucht oder ihr das Brot nicht schmeckt.)
Wiegen und Messen
Bevor Du anfängst möchte ich, dass Du Dich einmal wiegst – und dann erst wieder in 2 Wochen, wenn ich JETZT sage. Zieh bitte zur Anfang der Challenge auch eine Hose frischgewaschen an, die Dir gut passt und eine, die Dir zu eng ist und in die Du gerne wieder passen würden. Schau Dir in Ruhe an wie beide Hosen sitzen und versuche, das Gefühl abzuspeichern. Beide Hosen wirst Du im Laufe der nächsten Wochen und Monate immer mal wieder anziehen, um ein Gefühl für deinen neuen Körper im Vergleich zu Deinem alten Körper zu bekommen. Noch eines: Bitte miss einmal Deine Brustweite, Deinen Bauch, Deine Taille, Deinen Popo und jeden Oberarm sowie jeden Oberschenkel an der jeweils dicksten Stelle und schreib die Werte auf und schick sie mir.
So, das war es erst Mal – vielen Dank an Dich, Manuela, dass ich von unserer gemeinsamen Reise hier berichten darf. Ich bin jetzt schon superstolz auf Dich!!!! Weiter so!
Deine Svenja
Flechtfrisur, flache Schuhe, eine Erkenntnis und eine TOPVerlosung von Veronica Bond
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- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Ihr Lieben,
heute zeige ich euch nur ganz kurz, was ich mir morgens für eine Frisur zurechtgefummelt habe.
Das Outfit war superbequem – und damit endet meine Challenge – für euch am Freitag, für mich am Donnerstag. Morgen ist nämlich Lissys Schullauf und da möchte ich bei 29 Grad bitte mit Jeansshorts und T-Shirt hin. Lustig fand ich, dass mir eine Leserin gestern schrieb: “Als Du mit Deiner Challenge angefangen hast dachte ich erst Du wirst jetzt so eine Schickimickitussi.” ICH??? NIEMALS!!! Besonders habe ich mich gefreut, dass sich Einige zum Mitmachen haben inspirieren lassen und selbst mal wieder ein bisschen mehr aufs Aussehen geachtet haben. Ich werde jetzt immer mal wieder Tipps zu sowas posten, wenn ich über etwas Aufregendes stolpere.
Was ich diese Woche gelernt habe?
- Hohe Schuhe sind nichts für mich.
- Schön sein kostet Zeit.
- Ich fühle mich mit, aber eben auch ohne Make-up sehr wohl.
- Eine schöne Frisur kostet keine Zeit und macht was her.
- Ich habe viel im Kleiderschrank, was ich mal wieder anziehen könnte. (Meine Nachbarin Tina kannte KEIN EINZIGES TEIL was ich diese Woche anhatte. Das sagt ja wohl alles…)
- Ich muss meinen Kleiderschrank sortieren. Irina hat alle Röcke nebeneinander, alle Strickjacken in einer Schublade. Das mache ich jetzt auch.
Meine größte Erkenntnis diese Woche: Anything goes, solange man nicht das Gefühl hat, verkleidet zu sein. Die hohen Schuhe bleiben weiter im Schrank (tagsüber zumindest). Aber Schmuck und Frisuren, das wird es bei mir jetzt mehr geben. Und: Es gibt tolle Tutorials im Internet – nur mal ein paar Beispiele, die ihr mir geschickt habt. Dieser Tipp kommt von meiner Leserin Daniela und dieser hier von meiner Leserin Claudia.
Jetzt aber zum wichtigsten Teil des ganzen Posts – die angekündigte Verlosung eines Traumkleides von Veronica Bond im Wert von 200 €. Die Gewinnerin sollte allerdings zur Anprobe in den Münchner Store kommen können, damit es auch richtig sitzt. Ihr dürft vor Ort unter einigen Grundschnitten auswählen, euch eine Farbe aussuchen und mit der Designerin und mir zusammen viel Spaß haben. Arm- und Rocklänge werden natürlich individuell angepasst und ein paar Nachher-Fotos auf diesem Blog veröffentlicht. Also – wer ist dabei????
Ich bitte alle, die das Kleid gewinnen möchten, hier einen Kommentar zu hinterlassen (das funktioniert, wenn ihr auf die Überschrift des Posts klickt!). Ich freu mich drauf. Die Gewinnerin gebe ich nächsten Montag bekannt. Haut rein!
Eure Svenja
P.S.: Schreibe das P.S. einen Tag später, heute am Freitag. Habe (obwohl die Challenge zuende ist) doch tatsächlich ein Kleid, die Glitzerflipflops aus dem heutigen Post und eine farblich passende Strickjacke an – plus Ohrringe und ein goldenes Band im Haar. Da ist also schon was hängengeblieben.
Wenig Schlaf und schöne Füße
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- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Wenn man 41 ist, braucht man allen Schlaf, den man kriegen kann. Also ist es doch wohl kein Wunder, dass ich einen kurzen Challengeaussetzer habe, als ich letzte Nacht zwischen 1 und 4 wachliege. Da war Nichts mit morgens mal eben schminken und hübsch machen. Lieber habe ich noch eine Runde mit den Kindern gekuschelt und bin dann in Jeansmini, weißem T-Shirt und Leder-Flip-Flops die Morgenrunde gefahren.
Danach habe ich mich besonnen, meine Haare gewaschen, das T-Shirt gegen eine Seidentunika mit passendem Top drunter getauscht und mich in meine Jeanssandalen geschnürt. Das Foto habe ich trotzdem mal lieber ein bisschen heller gezogen – manchmal sind die Augenringe eben so tief, dass man sie nicht mehr wirklich wegschminken kann.
Dazu dann wieder Armbänder und Ohrringe von SENCE, Copenhagen und einen Ring von Dyrberg Kern. Hübsch, gell? Im Laufe des Tages haben mich dann meine Haare genervt. Die waren irgendwie so strohig und trocken (habe ja auch ohne Sprühkur und Pflege gefönt, das habe ich nun wieder davon). Also habe ich sie ohne Spiegel blind geflochten. Das war einfacher als gedacht.
Und weil ich mich heute wegen des Schlafmangels nicht so ganz repräsentabel fühle und nicht mehr Fotos als nötig von mir geschossen haben will, sprechen wir im Rahmen der Fashion-Challenge mal über schöne Füße. Schließlich ist Sommer und wir tragen Flip-Flops, Sandalen, Peep-Toes und Slings. Ihr glaubt ja gar nicht mit wie vielen Frauen ich in meinem Leben schon gesprochen haben, die noch nie bei der Fußpflege waren.
Nicht weil sie das Geld nicht hätten (kostet übrigens bei meiner Margot genau 29 €), sondern weil sie sich schlicht und einfach nicht trauen. Scheint irgendwie ähnlich zu sein wie das Gefühl, das man als junges Mädchen hat, bevor man das erste Mal zum Frauenarzt geht. Unsicherheit gekoppelt mit Unwissen ergibt VerhütendurchRausziehen oder in diesem Fall LieberselberdieHornhautwegrubbeln. Dabei wird das einfach viel schöner (und hält auch länger), wenn man das professionell machen lässt.
Aber: Vorsicht geboten, denn der Begriff “Fußpflegerin” ist nicht wirklich geschützt und das heißt, dass es auch ein paar schwarze Schafe gibt. Fragt also einfach mal eure Freundinnen, wo die hingehen und ob sie da zufrieden sind.
Wenn ihr in München in meiner Ecke seid, kann ich euch wärmstens meine Margot empfehlen. Und damit jetzt all die, die das immer schon einmal machen wollten, sich aber nicht getraut haben, die Hemmungen ablegen, kommt hier mein kurzer Bilderbericht darüber, wie eine Fußpflege abläuft.
Erstmal schön die Füße in warmem Wasser einweichen.
Abtrocknen und ablackieren.
Dann geht es los, die Nägel werden gekürzt. Danach mit der Fräse die Nagelhaut zurückschieben und entfernen. Hornhaut wegfräsen. Dieser Teil ist der Einzige, den ich lieber auslassen würde. Ich bin nämlich fürchterlich kitzelig an den Füßen. Aber Margot kennt da kein “Erbarmen” und hat mich fest im Griff. Recht hat sie, soll ja hübsch werden. Jetzt kommt das Skalpell zum Einsatz – Hornhaut wird entfernt. Danach dann der Hobel, nochmal alles schön glattfräsen und mit Skalpell und Sonde fein nacharbeiten.
Und jetzt – GANZ wichtig – FUSSMASSAGE!!!!
Dann darf ich Lack aussuchen – irgendwie an sich schon ein schönes Ritual, die Sommerfarbe für die nächsten 5 Wochen auszuwählen. Denn JA, so lange hält der Lack bei mir, aber eben nur wenn Margot lackiert.
Flugs zweimal lackiert.
Pflege drauf.
Am Ende noch in meine mitgebrachten Flip-Flops schlüpfen damit bloß keine Macken in den Lack kommen – denn besser ist es, jetzt noch ein bis zwei Stündchen zu schauen, dass man nicht an die Nägel stößt oder gar geschlossene Schuhe trägt. Je länger ihr freiluftig rumlaufen könnt, desto größer die Chance, dass ihr jetzt wochenlang wunderbar ausseht.
So, nachdem ich jetzt so prima Sommerfüße habe, habe ich heute gleich mal den Sport ausfallen lassen und tatsächlich noch bis 18:00 mein Outfit UND meine hohen Schuhe getragen. Selbst auf dem Tennisplatz, als ich mit Ute am Rand saß, Pizza gegessen und auf die Kinder gewartet habe. Absoluter Rekord der Woche, würde ich mal sagen. Jetzt muss ich nur noch ein Kleid für den Schullauf finden und mir überlegen, ob ich mich diese Woche auch noch an das Thema Make-up wage. Habt ihr Tutorial-Tipps für mich?
Eure Svenja, die ganz schön stolz ist, dass sie schon 3 Tage Challenge auf dem Modebuckel hat.
P.S.: Habe Irina im Kindergarten getroffen und festgestellt, dass Teil meines Problems mein unsortierter Kleiderschrank ist. Dazu morgen mehr.
Der Ärger mit dem Absatz
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- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Ha – diesmal bin ich vorbereitet. Ich trage keinen Armreif sondern Armbänder (von SENCE, Copenhagen) – die ich tatsächlich im Laufe des Tages nicht einmal abnehmen werde. Schon hat sich die Fashion Challenge gelohnt.
Aber mal zurück auf Start. Um halb acht morgens habe ich noch schnell Lissys Zahnspangendose in den Tornister gesteckt und dabei Zahnpasta (ARGH, wo kommt die her???) auf mein Oberteil geschmiert. Nach einer kurzen Schockstarre (woher nehme ich jetzt ein neues Outfit – wir müssen JETZT los) habe ich den Fleck mit Gästehandtuch und Wasser rausgerieben und bin mit nassem Busen ins Auto gesprungen. Es hilft ja nichts. Auf dem Weg zum Bäcker habe ich Irina gesehen (ihr erinnert euch, die Mutter aus dem Kindergarten, die bei mir die Idee zur Fashion Challenge ausgelöst hat) und aus dem Auto heraus wild auf meine Haare gestikuliert. Ich habe nämlich heute eine Frisur. Angeregt von meiner Leserin Dani.
Nicht ganz so schön, wie das Original aber dafür im ersten Ansatz geklappt. Und: TADAHHH, ich trage beim Arbeiten die Haare offen, OHNE dass es mich stört. Das ist richtig cool und obwohl das Ganze so simpel ist, wäre ich tatsächlich nicht selbst drauf gekommen. Es geht auch noch einfacher, wie meine Leserin Rohita mir gerade schrieb: „Für meine Haare habe ich einen neuen Trick: Ich nehme manchmal eine Spange (diese kleinen Klipp-Spangen), nehme mir eine Strähne vom oberen Pony an der Seite, zwirbel sie nach hinten und stecke sie dort mit der Spange fest. Easy.“ Und während ich das schreibe, kommt meine Freundin Julia ins Büro und trägt genau diese Frisur.
Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Nun aber erstmal zum Outfit des Tages. Ein Oberteil mit dazu passendem Rock, so dass es quasi aussieht wie ein Kleid.
Leider sieht das erstmal niemand, weil es 18 Grad hat und ich mir eine Wolldecke überhänge, als ich im Büro sitze. Aber gegen 12 traue ich mich dann ohne Decke zum Fototermin mit Julia.
Jetzt könnt ihr denken: Lila, der letzte Versuch! – aber ihr wisst ja, die Woche hat noch ein paar Tage. Und ja, ich habe nur Nagellack auf den Fußnägeln, Fingernägel habe ich immer noch nicht geschafft.
Ganz wichtig für das Outfit und damit die Figur optisch ein bisschen unterteilt und vorteilhaft betont wird: der verstellbare Gürtel. Habt ihr vielleicht in dem Must-have Video von Montag gesehen – diese Biester sind einfach unglaublich praktisch. Habe ich natürlich auch von Veronica, so wie das komplette Outfit). Es hilft ja nichts, ich habe eben seit einem Jahr NUR DA eingekauft. Apropos Gürtel, ich bin da neulich über ein wunderbares Schaubild gestolpert. Falls ihr euch also schon immer mal gefragt habt, wie man aus Gürteln einen echten Hingucker macht: Here we go!!! Vielleicht einfach mal ausdrucken und an den Kleiderschrank hängen.
Super, oder? Aber jetzt mal was ganz Anderes: ich habe heute Knieschmerzen beim Treppensteigen. Kommt das von der ungewohnten Belastung durch die High Heels? Habe ich gestern zu hart trainiert und dabei irgendwie falsch belastet? Oder macht schön sein die Knie kaputt? Werde das natürlich für euch beobachten. Vor allem weil ich heute einen unschönen Unfall hatte (und am liebsten die §/%/§&$&-High Heels weggekickt hätte!) Ich bin mit meinem Mann zum Mittagessen in die Kantine der Süddeutschen Zeitung gegangen und was passiert mir unten beim Ablaufgitter der Auffahrt??????
So ein dummer Anfängerfehler. Und nicht gestellt – selbst für EUCH würde ich nicht extra meine Absätze ruinieren.
Ich kam mir ja auch nur ein ganz klein bisschen blöd vor, bin aber trotzdem stehengeblieben, bis Uwe das geknipst hatte. So authentisch wird’s nie wieder, Mädels. Das ist mir das letzte Mal in den 90ern vor dem Kaufhof in Paderborn passiert.
Dann erstmal lecker essen – und das IST vielleicht gut da.
Mein Mann, der Irre, wollte dann noch ein Foto von mir im Stehen mitten in der Kantine machen (ihr seht, ich winke schon ab und versuche davon zu laufen) – aber das Ganze hat auch was Gutes: ihr könnt sehen, dass KEIN MENSCH da so aufgedresst wie ich heute zur Arbeit geht – noch nicht einmal bie der Süddeutschen Zeitung.
Eure Svenja
P.S.: Notiz an mich selbst: Muss Irina unbedingt fragen, warum sie nie Zahnpastaflecken auf ihren Outfits hat.
P.P.S: Heute Abend gebe ich die Gewinner der “Jake und die Nimmerland Piraten” Verlosung bekannt.
P.P.P.S.: Habe gemogelt und hatte das Outfit nur bis 15:00 an, weil ich ja um 17:00 (???) zum Sport gegangen bin. Aber da habe ich immerhin noch die Frisur getragen. Danach dann duschen und Jogginghose. Ihr seht – da kriege ich mein Muster schwer bis gar nicht in den Griff. Morgen dann: Wie man aussieht, wenn nachts Vollmond war und man kaum geschlafen hat und woher die schönen Sommerfüße kommen.
Der erste Tag mit Outfit
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- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Outfit, Tag 1.
Mein Plan für den ersten Tag der Fashion Challenge
- zum Sport gehen
- duschen und mein Outfit für den ersten Tag der Fashion Challenge anziehen und aufhübschen
- meinen 10:00 Termin im Büro wahrnehmen
- arbeiten
- um halb 2 meinen Sohn abholen
- Mittag essen
- von 14:45 bis 16:45 im Kindergarten Schultüte basteln
- Blogpost für morgen schreiben
- Abendessen machen und Kinder ins Bett bringen
- arbeiten und/oder entspannen
- Outfit ausziehen und ins Bett gehen
Wie der erste Tag wirklich lief
06:45 – Aufgewacht. Es regnet!
Bis 07:10 mit den Kindern gekuschelt.
Bis 07:15 ganz kurz abgeduscht, Zähne geputzt und Sportzeug angezogen.
Bis 07:30 Kinder gescheucht und fertig gemacht, Flaschen gemacht, ab ins Auto.
07:35 Meinem Mann fällt auf, dass er den Haustürschlüssel vergessen hat – ARGH, das war es wohl mit dem Sport heute Morgen…
Bis 08:05 beide Kinder bei Schule und Kindergarten abgeliefert.
Bis 08:25 bei der Post angestanden um zwei Pakete wegzubringen. Vor mir steht eine Frau mit einer läufigen Hündin, die den Boden volltropft. Gibt es eigentlich ein politisch korrektes Verhalten für sowas? Bäh. Dann vom Postbeamten so angeschnauzt worden, dass ich noch kein Paketformular im Formular Center ausgefüllt habe (sein Kommentar mit Blick auf die Schlange hinter mir: „Da fängt der Montagmorgen ja gleich gut an!“), dass ich im ersten Schockmoment fast anfange zu heulen. Dann halte ich ihm einen Vortrag über Dienstleister und “der Kunde ist König” – und stelle fest, dass er mich wahrscheinlich ernster nehmen würde, wenn ich nicht im Sportzeug vor ihm stände. Mist, warum habe ich nicht schon das Outfit an?
Bis 09:40 zu meiner Mutter durch den bösen Münchener Berufsverkehr gefahren, um den Ersatzschlüssel zu holen. (Merke: Ersatzschlüssel heute noch bei meiner Nachbarin deponieren.)
Bis 10:00 geduscht, Haare gewaschen, Haare geföhnt, Outfit angezogen, Armschmuck angelehnt: Wo sind eigentlich all meine Ohrringe? Mist, mein 10:00 Termin ist pünktlich und ich bin noch nicht einmal geschminkt.
Armreif : Geschenk von meinem Sohn, Glitzerarmband von Swarovski.
Bis 11:30 ungeschminkt aber mit offenen Haaren (!) und Outfit (!) im Termin bei mir im Büro gesessen. Dafür gleich als erstes den Schmuck abgelegt. Das hält ja kein Mensch aus, wie der Armreif immer an den Tisch klappert.
Bis 12:40 Kommentare für den Blog freigeschaltet, Mails beantwortet, facebook moderiert, Star Wars Bilder für die Schultüte meines Sohnes gegooglet, skaliert und ausgedruckt. Mit Armreifen geht das wieder nicht.
Bis 12:50 ENDLICH geschminkt.
Bis 13:00 Julia schießt ein paar Fotos von mir und dem heutigen Outfit.
Bis 13:30 Mir ist die ganze Zeit schrecklich warm, dabei trage ich doch nur eine Baumwollbluse. Außerdem ist meine Skinnyjeans glaube ich zu eng. Jedenfalls quetscht mein Bauch über die Hose und ich fühle mich unwohl. Ich zwinge mich, die High Heels nicht auszuziehen und frage mich, wieso eigentlich. Sieht doch unter dem Tisch eh niemand. Außerdem sitze ich ja alleine im Büro.
Bis 13:45 Einkaufen gewesen. Die günstigen Gurken liegen im unteren Regal, beim Bücken rutscht die Jeans und gibt den Blick auf meine Unterwäsche frei. Einkaufskorb abstellen und wieder hochnehmen geht auch nicht ohne Blusengezuppel und Hose hochziehen. Der Getränkemann und der Regaleinräumer im Supermarkt gucken anerkennend an mir hoch und runter. Aber merke: Nicht jeder, der die Kühltheke einräumt und pfeift, meint mich. Manchmal stimmt er auch nur ein fröhliches Lied an. Und dann ist es irgendwie peinlich, wenn man sich sofort umgedreht hat.
Bis 14:00 Meinen Sohn abgeholt und mit ein paar Müttern gequatscht. Komme mir bescheuert vor, weil alle aussehen wie immer und ich für meine Verhältnisse echt aufgedonnert wirke. Wenn ich meinem Sohn die Sandalen anziehe (ich weiß, er ist sechs, aber was will man machen…) rutscht die Bluse hinten hoch und die Skinnyjeans runter. Ergebnis: siehe Gurkenregal bis 13:45. Unpraktisch.
Bis 14:30 Noch mehr Star Wars Bilder ausdrucken
Bis 16:45 Schultüte basteln im Kindergarten. Heni sitzt an meinem Tisch und hat auch eine schöne Bluse und Jeans an. Obwohl sie gar keine Fashion Challenge hat. Finde ich gut. Aber die Schuhe muss ich unterm Tisch ausziehen, weil mir auf den kleinen Kindergartenstühlen in den High Heels die Zehen einschlafen. Und wo der Armreif mittlerweile liegt, könnt ihr euch ja denken.
Bis 17:00 Umziehen für den Sport. Die Haare lasse ich knallhart offen – nehme aber zur Sicherheit ein Zopfgummi mit.
Bis 18:30 Sport. Haare tatsächlich offengelassen. Schwitzen und lange Haare passen aber irgendwie nicht zusammen. Wie machen das nur die Frauen, die immer die Haare offen tragen? Mir völlig schleierhaft.
Bis 20:00 baden, Essen machen, Kindern etwas vorlesen und sie ins Bett bringen. Keine zehn Pferde kriegen mich nochmal in das Outfit des Tages. No chance.
Bis 21:00 in Jogginghose auf dem Bett sitzen und lesen. Danach schlafen – Mode macht müde.
Was ich heute gelernt habe
- Ich brauche keinen Pashmina, wenn es nicht kalt ist. (Ganz ehrlich, was macht man ansonsten mit denen??? Wie ihr unten seht, komme ich damit nicht klar.)
- Meine Skinnyjeans sind zu eng, um darin einen normalen Tag zu verbringen. Außerdem sitzen sie zu hüftig, um sich darin zu bücken.
- Wenn ich mit offenen Haaren arbeite, stecke ich sie nur hinter die Ohren.
- Tippen mit Armreifen geht gar nicht.
- Ich kaue meinen Lippgloss innerhalb einer Viertelstunde vollständig ab, weil ich nicht daran gewöhnt bin, was auf den Lippen zu haben.
- Offensichtlich ist mein Schmuck im ganzen Haus verstreut. Ich habe heute morgen kein einziges Paar brauchbare Ohrringe gefunden. Da muss mehr System rein.
- High Heels und Kindergartenstühle passen nicht zusammen.

Auf der Suche nach dem (perfekten) Stil
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- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Selten hatte ich vor einer Woche so viel Respekt, wie vor dieser. Und was macht man, wenn man nicht genau weiß, wie man anfangen soll? Man sucht sich einen Mentor. Im Bereich Mode und Stil habe ich ja gleich zwei – die liebreizende Lydia Maier, die mich von allen falschen Farben und Schnitten befreit hat – dazu hier nochmal der Link zu meinem RTL-Beitrag. Und Veronica Bond, die Designerin, die ich das erste Mal sah, als sie der Braut WÄHREND der Hochzeitsfeier das Kleid abschnitt.
Wer Veronica live sehen will, schaut einfach nochmal hier: da gibt es ein Video von unserer Spaßanprobe im letzten Sommer und da erkläre ich auch noch einmal Veronicas Modekonzept – es gibt Grundschnitte, die sie auf unsere Körper anpasst. Sollte man also NUR lange Ärmel tragen oder NUR Röcke bis zum Knie, kann man das hier genauso bekommen, wie NUR Mini oder NUR kurze Ärmel. War klar, dass Veronica und ich Freundinnen fürs Leben geworden sind – und mittlerweile gefühlt der halbe Kindergarten ein Kleid von ihr im Schrank hat. Right on.
Und jetzt T-R-O-M-M-E-L-W-I-R-B-E-L ein ganz wichtiger Hinweis: Wer noch kein Kleid von ihr hat, kann noch diese Woche eins auf diesem Blog GEWINNEN. Ja, GEWINNEN. Ihr habt richtig gelesen. Also schön dranbleiben – so etwas Tolles habe ich schließlich noch nie verlost.
Jedenfalls habe ich Veronica von meiner Fashion-Challenge erzählt und dass ich trotz all der schönen Sachen, die ich von ihr besitze, immer noch zu oft zu Jeans und T-Shirt greife. “Das können wir ändern” hat sie gesagt – und deshalb seht ihr jetzt die Ausbeute von einer hektischen Stunde an- und umziehen sowie fotografieren in Veronicas Hinterhof (Gott, was haben wir gelacht.). Und damit ich meinen Jeanslook loswerde, gab es NUR Kleider – für tagsüber, für abends, sogar für den Spielplatz. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell ich mit wie wenig Aufwand plötzlich stylish bin. Ein Paar High Heels (auf dem Spielplatz würde ich die wohl weglassen), ein Armreif und vielleicht noch eine Kette – mehr braucht es eben nicht, wenn Kleider gut sitzen. Aber seht selbst:
Das ist das Kleid, dass ich selbst in stahlblau und bodenlang besitze. Nachdem ich es jetzt in kurz anhatte, überlege ich allerdings gerade, ob ich es für den Sommer knielang abschneiden lasse. Bodenlang ist zwar gigantisch, aber so asymmetrisch ist das einfach zu aufgedonnert für alltäglich.
Ganz anders dieses Kleid – ich finde das verträgt bodenlang und könnte auch auf einer Sommerparty mit Jeansjacke super aussehen.
Und um nochmal bei bodenlang zu bleiben: DAS nenne ich einen Hingucker. Gibt es natürlich auch wieder in jeder Länge – ein Schnitt in den ich mich echt verliebt habe.
Dieses Kleid wollte ich zuerst gar nicht anziehen. Aber da kennt ihr Veronica schlecht. Sie hat die Vogue aufgeschlagen und mir eine Seite gezeigt, auf der NUR Schwarz und Glattleder zu sehen war. “DAS, meine Liebe, ist Herbst/Winter 2012.” OK, ich bin ja schon still. Und dann habe ich es angezogen und fand es nicht nur superbequem, sondern fühlte mich auch plötzlich richtig gut. Was dazu führte, dass es jetzt in meinem Schrank hängt…
Ich weiß gar nicht wie oft ich diesen Schnitt als T-Shirt habe. Ich sage nur: sitzt locker am Bauch – also genau das, was frau nach zwei Schwangerschaften braucht. So eine Kette würde ich ja im Leben nicht anziehen – viel zu lang, da verheddere ich mich doch. Aber WENN man sie trägt, sieht es eben gleich mehr nach Outfit aus. Die Schuhe hat mir Veronica dieses Jahr zum Geburtstag geschenkt. LUVIT. Was man auf diesem Foto jetzt nicht sieht: Das Kleid schwingt superschön und wäre mein Favorit, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Praktisch UND bedeckt – und trotzdem weiblich.
Und hier seht ihr nochmal, wie es schwingt.
Einer meiner liebsten Schnitte ever: Alles gut verpackt, aber eben superschmeichelnd wegen den schrägen Falten in Wickeloptik. Nicht wundern, dass meine Haare in alle Richtungen abstehen – das war das letzte Foto und ich hatte mich bei 36 Grad schon 1000 Mal umgezogen. Ein ganz ähnliches Kleid habe ich selbst in superbunt und sommerlich und das wird sicher ein Teil der dieswöchentlichen Fashion-Challenge.
Ab Morgen (heute ging ja noch nicht, weil ich ja heute erst anfange) zeige ich euch dann immer mal wieder, was ich diese Woche trage – und berichte euch, wie ich mich dabei fühle und ob ich weltbewegende Entdeckungen oder Fortschritte mache.
Bei der Recherche für meine Fashion-Challenge bin ich auf einige Must-have Videos gestoßen.
Dieses hier fand ich wegen der Teile die empfohlen werden am besten. 17 Teile, von denen ich immerhin 9 habe (natürlich teilweise in anderen Ausführungen, aber zumindest ähnlich genug, um sie durchgehen zu lassen…und ja, ich weiß, sie redet von 15 Teilen, es sind aber tatsächlich 17).
UND – wie viele davon habt ihr im Schrank? Findet ihr, dass irgendwas fehlt? Oder brauchen wir eher so eine Art “Mommy-Must-Have” Liste – denn schick und bequem sind ja wieder zwei Paar Schuhe…!
Bis Morgen,
Eure Svenja, die sich jetzt wieder vor den Kleiderschrank stellt, um sich zu überlegen, was sie morgen anzieht. Puh.
Das Fashion-Geständnis
- von |
- Challenge, Mode, Mode und Schmuck
Ich, wie ich eigentlich nie aussehe. Geschminkt und offene Haare. Mit Blazer, Schmuck und Tuch. Oder kurz: Mit Outfit.
Wer mich kennt, weiß, dass ich einen ganz eigenen Tick mit Schmuck habe. Und der geht so: Wenn ich mal Ringe oder Armreifen oder Ohrringe trage, lege ich die eigentlich ab, sobald ich mich setze. Was in Restaurants immer wieder dazu führt, dass die Kellner mich fragen: „Warum ziehen Sie denn Ihre Ringe aus?“ Gute Frage. Die Antwort darauf ist komplex. Denn nicht nur ist es mir eigentlich zu viel, Schmuck zu tragen. Ich habe generell ein Problem mit Mode und Styling. Und ich meine jetzt nicht dieses Klischee-Problem, den „Kleiderschrank voll nichts anzuziehen“ (auch wenn ich das natürlich durchaus kenne). Nein, mein Problem ist größer. Viel größer. So richtig bewusst ist mir das erst seit Neuestem und das liegt an Irina.
Ich im Alltag. MIT Jeans, Shirt und Zopf. Und OHNE Make up.
Irina ist eine Mutter aus dem Kindergarten und sie bringt ihre Kinder morgens zur gleichen Zeit in den Kindergarten wie ich meinen Sohn. Da ich zuhause arbeite, gehe ich morgens an den Kleiderschrank, ziehe irgendein T-Shirt und irgendeine Jeans/Rock/Shorts an, jage meine Kinder ins Bad und ins Auto und los geht es. Und wenn ich dann meine Tochter weggebracht habe und mit meinem Sohn im Kindergarten sitze und darauf warte, dass unsere Erzieherin eintrudelt, kommt Irina.
Irina hat auch zwei Kinder und arbeitet (allerdings nicht zuhause). Doch eine Sache unterscheidet Irina und mich kollosal voneinander: Irina hat Lust auf Mode und trägt deshalb Outfits. Also ein Kleid mit passenden Schuhen, Schmuck, Tüchern und Jacken. Sogar ihr Lippenstift ist farblich abgestimmt. Irina hat unterschiedliche Frisuren und lackierte Nägel. Kurz: Irina achtet auf ihr Aussehen. Nicht so ich: Wer mich kennt, kennt mich ungeschminkt.
Nun ist es nicht so, dass ich mich nicht schminken kann. Oder keine schöne Kleidung im Schrank hätte. Bei Weitem nicht. Aber irgendwas fehlt mir. Ist es einfach der fashion-sense oder die Zeit, mich zurecht zu machen? Bin ich zu faul oder ist das einfach nicht mein Ding? Eigentlich kann das nicht sein, denn ich mag es schon, gut auszusehen. Aber so richtig wichtig ist es mir eigentlich nur, wenn etwas Besonderes ansteht. Im Alltag kriege ich das nicht hin. Warum?
Kurze Bestandsaufnahme: Mein Mann liebt mich ungeschminkt. Er sagt mir immer, dass ich keine Mogelpackung brauche. Das ist natürlich Zucker – aber treibt mich jetzt auch nicht unbedingt vor den Spiegel. Eigentlich wäre ich ja auch gerne eine von diesen Frauen mit einem eigenen Style. So wie meine Freundin Jessica. Die sieht so toll aus in einem bodenlangen Spaghettikleid mit der passenden Handtasche und Glitzerflipflops. Oder in ihrer Bluse mit den Puffärmeln, Rock, Stiefeln und Trenchcoat. Dazu dann das gepunktete Tuch aus Italien. Todschick.
Meine Ausrede „Seit ich die Kinder habe, sind Jeans und T-Shirt halt praktischer“ zieht irgendwie auch nicht mehr. Erstens haben Jessica und Irina ja auch Kinder. Und zweitens: meine Kinder sind mit 6 und 8 nun wirklich alt genug, um alleine im Sandkasten zu spielen, wenn sie mal Lust dazu haben. Da brauche ich also eigentlich auch keine Kleidung tragen, die so aussieht, als würde ich mich gleich neben sie hocken.
Spätestens seit meine Tochter mir, wenn ich mich mal hübsch mache, sagt: „Mama, Du siehst wunderschön aus“ sollte klar sein – die Zeit ist reif für ein Fashion face-off. Aber was ist denn jetzt mein Style? Was macht mir Spaß – denn steht nicht immer und überall und in jeder Frauenzeitschrift, das Mode SPASS machen soll?
Ich habe mir vorgenommen, diese Woche meinen Kleiderschrank auszumisten und mal zu schauen, was da so drin ist und was mir davon Spaß machen könnte. Nächste Woche berichte ich euch dann von meiner Challenge .
DENN: Ich werde eine Woche lang anstatt Jeans und Shirts richtige Outfits tragen (sogar mit Gürteln) und bin jetzt schon gespannt, wie sich das anfühlt.
Bis dahin lese ich mir erstmal ein bisschen was an – über Mode und Make up und verschiedene Stilrichtungen und wie man gerade was trägt. Mal sehen, ob wir alle gemeinsam noch was lernen können – und am Ende wirklich besser aussehen, oder verkleidet.
In diesem Sinne
Eure Svenja
P.S.: Ich kann gar nicht glauben, dass ich mir das jetzt vorgenommen habe. Schon der Gedanke, 1 Woche gestylt rumzulaufen ist eigentlich ziemlich anstrengend. Mal sehen, ob ich das durchhalte. Wer einen tollen Modeblogtipp hat oder mir sonstwie auf die Schnelle auf die Sprünge helfen kann – gerne.




























![Foto[6]-4](http://www.meinesvenja.de/wp-content/uploads/2012/07/Foto6-4.jpg)






















