Endlich Ferien! Endlich Zeit!

Ihr Lieben,

ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freue mich tierisch aufs lange Wochenende. Es war so viel los in letzter Zeit – und mit dem ganzen Kochmehraufwand durch die vegane Challenge bin ich gut beschäftigt.

Zucchini

Heute musste ich laut lachen, als ich in die Küche ging, denn früher sah es da GANZ anders aus, wenn ich ein Pastawochenende geplant habe. Aber da challengen ja heißt: Zucchini anstatt Pasta, gibt es die bei uns jetzt in rauhen Mengen!

Jedenfalls bin ich froh, dass jetzt ein paar freie Tage ins Haus stehen – und gerade am Anfang der Ferien liebe ich es ja, wenn ich mit den Kindern einen faulen Tag machen kann, so wie heute. Draußen regnet es und plötzlich war es so kalt, dass wir die Heizung anstellen mussten.

So hängen wir jetzt gemeinsam im Wohnzimmer ab. Weil Ferien sind, darf Ludwig mitten am Tag eine Packung Toffifee essen. Dabei liest er gemütlich National Geographic. Lissy blättert in einem Stickerbuch und ich sitze in meinem heißgeliebten Ohrensessel und freue mich, dass jetzt mal zwei Wochen ohne Kinder wecken und antreiben, ohne Hausaufgaben und den stinknormalen Alltag anstehen.

Damit mir nicht allzu langweilig wird, gehe ich nächste Woche zu einem Beauty Shooting (das wird lustig, ich werde berichten) und in der Woche danach mache ich das Kindershooting für mein Buch. Dann muss ich ja hier irgendwie das vegane Kochen auf die Reihe bekommen und Bloggen. Und eigentlich wäre auch mal wieder eine Hausentrümpelung angesagt. Was sich alles so in den Ecken sammelt, mei, das geht aber auch immer schnell…und dafür bleibt irgendwie nie Zeit übrig.

Was mich zur Frage meiner Leserin Verena bringt, die ich schon seit einigen Wochen beantworten möchte. Sie hat mich gefragt, wie ich das eigentlich mit meinem Zeitplan mache, weil mein Mann ja auch viel unterwegs ist und ich (wie sie glaubt, was ich aber manchmal bezweifele, wenn ich mir die wenigen Slots ansehe, die ich ohne Kinder dafür zur Verfügung habe….) viel arbeite. Also: Hier ein Blick hinter die Kulissen meiner Zeitplanung.

Zur Vorab Info: Montag bis Mittwoch sind meine Arbeitstage, an denen meine Mutter mich unterstützt. Ich arbeite im Haus nebenan und meine komplette Arbeitszeit ist sehr flexibel und komplett um die Bedürfnisse meiner Familie herum gelegt. Ab Donnerstag bin ich dann mit den Kindern “allein”.

Montag: Arbeiten, Einkaufen, 11:20 Ludwig aus der Schule holen. Danach kochen, Hausaufgaben betreuen. Um 13:00 kommen meine Mutter und Lissy, denen ich das Essen warmmache. Dann gehe ich gegen 13:30 rüber zum Arbeiten und Mama übernimmt die Kinder. Um 16:00 fahre ich zum Sport und bin gegen halb 6 frisch geduscht zurück – und übernehme die Kinder. Manchmal hat Mama ihnen dann schon Abendbrot gemacht, manchmal mache ich das noch. Dann Abendprogramm mit den Kids und ab halb neun/neun Zeit für mich. Essen mit Uwe. Ins Bett zwischen 10 und 11.

Dienstag: Arbeiten, Einkaufen, Mittag essen kochen. Um 11:20 haben beide Kinder Schule aus – Mama holt sie ab. Wir essen gemeinsam zu Mittag. Gegen 12:30 gehe ich nochmal rüber, um eine Stunde zu arbeiten. Dann ziehe ich mich um für den Sport um und setze Lissy auf dem Weg ins Sportstudio beim Schulsport ab. Meine Mutter ist in der Zeit mit meinem Sohn Zuhause. Nach dem Sport hole ich Lissy um 15:30 wieder ab und fahre nach Hause. Duschen, manchmal noch eine Stunde arbeiten, dann Mama ablösen. Was mit den Kindern machen und Abendprogramm, Essen mit Uwe, siehe oben.

Mittwoch: Arbeiten, Einkaufen, 12:15 Lissy aus der Schule holen. Danach kochen, Hausaufgaben betreuen. Um 13:00 kommen meine Mutter und Ludwig, denen ich das Essen warmmache. Dann gehe ich gegen 13:30 rüber zum Arbeiten und Mama übernimmt die Kinder. Um 14:30 fahre ich mit Lissy zum Tennis und gehe selbst in der Zeit, in der sie trainiert, zum Sport. Ludwig ist in der Zeit mit Mama Zuhause. Um 16:20 sind wir wieder daheim, Duschen, manchmal noch eine Stunde arbeiten, dann Mama ablösen. Was mit den Kindern machen und Abendprogramm, Essen mit Uwe, siehe oben.

Donnerstag: Arbeiten, Einkaufen, 11:20 Ludwig aus der Schule holen. Danach kochen, Hausaufgaben betreuen. Um 13:00 Lissy aus der Schule holen, Essen warmmachen, Hausaufgaben betreuen. Danach verbringen wir den Tag meist in der Siedlung. Manchmal arbeite ich noch etwas, soweit es die Zeit erlaubt. Oder ich backe, erledige die Hausarbeit, spiele mit den Kindern. Dann Abendprogramm mit den Kids und ab halb neun/neun Zeit für mich. Essen mit Uwe. Ins Bett zwischen 10 und 11.

Freitag: Arbeiten, Sport, Einkaufen. 12:15 beide Kinder von der Schule abholen. Danach kochen, Hausaufgaben betreuen. Eine Stunde Pause. Nachmittags fahren wir in die Bibliothek. Wenn wir zurückkommen lesen die Kinder in den neuen Büchern oder hören neue Hörspiele. Ich nutze die Zeit für Hausarbeit und wenn es geht, arbeite ich noch ein bisschen. Dann Abendprogramm mit den Kids und ab halb neun/neun Zeit für mich. Essen mit Uwe. Ins Bett zwischen 10 und 11.

Samstag und Sonntag: Außer, dass keine Schule ist, genauso wie in der Woche. Wenn Zeit ist, arbeite ich. Wenn keine Zeit ist, mache ich was mit den Kindern, koche und erledige die Hausarbeit.

Die Wahrheit ist: es richtet sich bei mir alles nach den Kindern. Da ich Zuhause arbeite, habe ich mir für drei Tage die Unterstützung durch meine Mutter organisiert. Mittagsbetreuung kam für mich nicht in Frage – die geht zwar bis zwei, aber es gibt dort nur kaltes Essen. Außerdem möchte ich meine Kinder um mich haben, auch wenn das heißt, dass ich sehr sehr wenig Zeit zum Arbeiten habe. Und eigentlich gar keine Freizeit außer abends.

Mein Mann spielt in unserem normalen Tagesablauf keine große Rolle. Da er beruflich sehr eingespannt ist, sehen ihn die Kinder – wie in den meisten Familien – nur abends und am Wochenende. Auch da arbeitet er zwischendurch oft, so dass ich am Wochenende die Kinder (zumindest mental) weiter komplett alleine betreue. Wir versuchen allerdings immer an einem Tag des Wochenendes etwas Großes zusammen als Familie zu unternehmen, was meistens auch klappt. Oft verteufle ich die Nahrungszubereitung – in so einer Familie hat ja immer irgend jemand Hunger. Da ist der Thermomix wirklich eine Riesenhilfe.

Klar könnte ich die Kinder auch bis 5 in den Hort geben, aber wenn ich ehrlich bin, würde mir dass das Herz brechen. Es wäre viel weniger Stress, aber das bin einfach nicht ich. Vielleicht weil ich so eben auch selbst nicht aufgewachsen bin.

Tja, Verena, ich hoffe, das beantwortet alle Deine Fragen. Bin mal gespannt, ob eure Tage und Wochen ähnlich laufen – da wird ja sicher der ein oder andere kommentieren, bei diesem Thema :-)

Euch jetzt erstmal einen schönen Start ins Pfingstwochenende!

Euer Svenja

P.S.: Gerade habe ich meinen typischen Wochenverlauf nochmal gelesen und musste lachen. Kein Wunder, warum ich auf meinem Blog so viel über die gleichen Themen schreibe: sie machen eben einen Großteil meines Alltags aus :-)

In between jobs

Storytelling

Meine Lieben,

ganz kurz ein Update zu meinen letzten und nächsten Tagen. Mittlerweile sind die Attila Hildmann Bücher eingetroffen und es steht fest: Ich werde Mitte nächster Woche für meinen Mann mit der Vegan for Fit Challenge starten. 30 Tage vegane Ernährung. Das wird hart, jedenfalls vom heutigen Standpunkt gesehen. Aber wer weiß: vielleicht wird es auch das Beste, was ich jemals gemacht habe. Da bleibe ich erfahrungs- und ergebnisoffen :-)

Das Gute ist: Ihr könnt jederzeit einsteigen, wenn ihr Lust bekommt. Aber vielleicht schaut ihr erstmal, wie es bei mir läuft. Danke jedenfalls schon einmal im Vorfeld an Sarah, Sandra, Tanja und Sigrid – stellvertretend für viele andere Leserinnen, die mir auf dem Weg zum Veganismus helfen mit Tipps und Rezepten. Ihr seid grandios.

Heute und gestern war ich bei der Storytelling Masterclass, die mein Mann mehrfach jährlich in der RTL Journalistenschule gibt. Das ist immer wieder ein Erlebnis. Diesmal auch nochmal anders, weil meine Leserin und Freundin Daniela mit dabei war.

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Wir hatten ein wunderbares Seminarerlebnis zusammen und einen richtig schönen Abend.

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Auf den Bildern seht ihr übrigens das Savoy Hotel, in dem wir in Köln gewohnt haben.

Masterclass

Storytelling Masterclass 4

Ist die Dachterasse nicht herrlich? Und das mitten in Deutschland.

Jetzt fliege ich gleich zurück nach München – aber deshalb wird noch lange keine Ruhe einkehren. Morgen treffe ich mich mit meiner Grafikerfreundin Berit und ihren Kindern und wir malen und basteln gemeinsam ein paar Dinge für mein (weil ihr immer wieder fragt) im Dezember erscheinendes Buch. Und diese gebastelten Dinge werden nächste Woche mit der Fotografin geshootet. Das wird aufregend und ich freue mich schon total drauf. Aber ich weiß auch: Da ist noch viel zu tun.

Das alles nur mal zwischendrin als Update, nicht dass ihr euch fragt, was jetzt mit der Traumfigur-Aktion ist und warum ich da gerade nichts drüber schreibe.

Und sonst: Werde ich diese Woche bloggen, wie immer. Aber jetzt freue ich mich erstmal auf den Rückflug und die Heimkehr zu unseren Kindern. Die habe ich nämlich ganz schön vermisst.

In diesem Sinne

Eure Svenja

Die zwei Leben einer berufstätigen Mutter

Die Freuden einer berufstätigen Mutter waren gestern mal wieder alle an einem Tag präsent.

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Morgens saß ich in der Lobby eines tollen Verlags am anderen Ende der Republik und wartete auf einen Termin mit der Chefredakteurin.

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Nachmittags saß ich mit Jessica bei Alex im Garten, mitten im Wald – während die Kinder auf dem Trampolin tobten.

Früher, da hätte ich zum Verlagstermin hohe Schuhe angezogen. Heute sitzen wir da entspannt zusammen und reden die ersten Minuten über Kindererziehung, das Leben einer berufstätigen Mutter (oder besser: einer Hausfrau und Mutter mit beruflichen Zielen???), Sex in der Ehe, Kochen und Rezepte und Deutschlands Familienpolitik. Das geht? Ja, das geht.

Und das Lustigste ist, dass ich nachmittags mit meinen Freundinnen genau über die selben Themen rede. DAS finde ich irgendwie unglaublich und irgendwie ganz normal. Vielleicht ist es auch einfach der Vorteil von Frauen, deren Kinder aus dem Gröbsten raus sind: Wir haben eine Menge über uns gelernt, kennen unsere Stärken und Schwächen und spüren, dass jetzt ganz langsam Raum dafür ist, das alles anzugehen.

Es gibt sie, die zwei Leben einer berufstätigen Mutter. Aber: Wenn man möchte, kann man sie auch zu einer großen Sache verschmelzen. Ich jedenfalls habe gestern einer Chefredakteurin Fotos von meinen Kindern auf dem Handy gezeigt. Und Fotos unserer Schulturnhalle, die ich neulich mit der Hilfe von vielen wunderbaren Kindern und Müttern für den Besuch vom japanischen Botschafter geschmückt habe.

Solltet ihr noch nicht so genau wissen, wo ihr hinwollt (egal wie alt ihr seid, egal ob ihr Kinder habt, oder nicht, egal ob Frau oder Mann), sondern ein bisschen auf der Suche sein, was euer Weg sein könnte, lege ich euch Barbara Shers Buch “Wishcraft. Lebensträume und Berufsziele entdecken und verwirklichen.” ans Herz. Ich habe es vor einigen Jahren gelesen und nun vor Kurzem noch einmal. Beide Male hat es mich wieder zu dem geführt, was ich im Kern bin, was ich mir schon lange wünsche und was ich seit einigen Jahren mit eurer Hilfe und Begleitung zunehmend umsetzen kann.

Dafür heute mal ein großes Dankeschön, das von Herzen kommt.

Alles Liebe

Eure Svenja

P.S.: Wer schon gespannt auf die Fortsetzung der “In dicken und in dünnen Zeiten“-Aktion wartet: Am Wochenende gibt es dazu mehr. Vielen Dank auch für eure zahlreichen Zuschriften zu dem Thema. Ich war in der Zwischenzeit fleißig und habe jede Menge neue Erkenntnisse. Und einen guten Plan für den Anfang.

P.P.S.: Manchmal habe ich in letzter Zeit nicht nur das Gefühl, zwei Leben sondern auch zwei Blogs zu haben. Oder um es anders auszudrücken: Ich bastel und arrangiere und fotografiere für mein Buch, kann euch das ja aber alles nicht zeigen. Ich sage euch, das ist schlimmer als eine Schwangerschaft – da weiß man wenigstens nicht, wie das Baby am Ende aussieht und ist die ganze Zeit gespannt. Ich aber SEHE dieses Baby und darf es euch nicht zeigen. GRRRRRRRRR. Heuwägelchen. Geduld ist einfach nicht meine Stärke.

Home sweet home

Meine Lieben,

kurz mal ein Update aus meinem Leben, bis es nächste Woche mit frischem Schwung zurück ans Bloggen geht. Ich habe ja sooo viele neue Themen im Kopf. Diese Woche war es bei meinesvenja etwas ruhiger, denn ich war Donnerstag und Freitag in meiner alten Heimat Paderborn und habe Thorsten von code x getroffen und mit ihm ein paar Dinge für den Blog besprochen.

Wir sitzen am Relaunch oder wie man heute sagt “facelift” meines Blogs. Und damit in Zukunft alles noch besser wird (mehr Nutzen für euch, alles einfacher zu finden, alles auf einen Blick verständlich) haben wir uns Gedanken gemacht. Und weil Thorsten immer viel weiter denkt als ich, haben wir uns darüber hinaus noch ein paar prima Sachen überlegt, die mir das Bloggen leichter machen. Herrlich, jetzt wird im Hintergrund das automatisiert, was ich eh nie gerne gemacht habe. Und vorne kann ich mich mehr um die Themen, um Recherche und ums Schreiben kümmern. Und um euch. Das kann ja noch ein tolles Jahr werden.

In Paderborn habe ich ein paar Geschäfte besucht, in denen ich locker seit 10 Jahren nicht mehr war. Ihr kennt das sicher: in der eigenen Heimatstadt findet man sich nach Jahren immer noch zurecht – und ist dann doch verwundert, wie viel sich getan hat.

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Unter anderem  war ich bei Jeanette von Palazzo IX und habe dort diese wunderschönen Tücher der dänischen Marke Beck Sondergaard gefunden. Was für eine Qualität.

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„Leider“ hatte Jeanette geschätzte 50 verschiedene Tücher da, eins schöner als das andere. Warum gibt es sowas eigentlich nicht in München? Jedenfalls musste ich drei mitnehmen, zwei für mich und eins für Lissy. Merkt ihr was – die erste Rate meines Buchhonorars ist angekommen :-) Und da ich weiß, dass ich einige Leserinnen in Paderborn habe, ist das definitiv mein Shoppingtipp des Monats. Jetzt mal ganz abgesehen davon, dass es noch ein “paar” Sachen gab, die ich dort hätte kaufen können.

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Wie zum Beispiel diese KNÜLLERtasche von kapworks. Wenn ihr sie haben wollt, einfach bei Jeanette anrufen. Genauso, wenn euch ein bestimmtes Beck Sondergaard Tuch gefällt. Vielleicht hat sie es ja auch für euch “leider” vorrätig…

Dann bin ich in ein anderes Geschäft gegangen und habe mich verliebt. Kennt ihr das, wenn ihr etwas seht und vorher nicht wusstest, dass es das gibt oder dass ihr das braucht. Aber jetzt ist mit einem Blick plötzlich völlig klar, dass wenn ihr DAS nicht mitnehmt, ihr jahrelang durch die Gegend laufen werdet und sagen werdet: „Damals, diese Decke in Paderborn, die war so super. GENAU so eine suche ich.“ Natürlich werdet ihr so eine aber NIE MEHR finden. Und deshalb habe ich sie einfach sofort mitgenommen.

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Sie ist von eagle products – hier könnt ihr im aktuellen Katalog schauen, was die noch für tolle Modelle haben.

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Im gleichen Shop gab es übrigens dieses herrliche Geschenkpapier von pleased to meet you papergoods (check it out – das New York Papier ist der Kracher!) an dem ich nicht vorbei konnte, obwohl es nicht Blöderes gibt, als mit Geschenkpapierrollen zu fliegen.

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Egal, musste ich haben. Der Hersteller hat jede Menge tolle Motive – auch Drucke fürs Kinderzimmer – und ich sehe mich jetzt schon Notizheftchen basteln und kleine Schachteln bekleben und irgendwas Kreatives damit anstellen. Mir kribbelt es schon richtig in den Fingern.

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Abends war ich erst herrlich Girlstalk-mäßig mit Natascha und Sabine essen (der erste Restaurant-Spargel der Saison) und danach bei Sabine auf dem Sofa. Da haben wir dann gelegen, in Pyjamas. Mit Fleecejacken und dicken Socken. Haben, weil Ella Fitzgeralds Geburtstag war, CDs von ihr gehört und gequatscht.

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Chips gegessen, gekühlten Rose getrunken und über das Leben sinniert.

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Nur um am nächsten Morgen dieses Frühstück im Garten miteinander zu genießen und so gar keinen Zeitdruck zu haben. Mit Eiern und frischgepresstem Karottensaft. Was für ein Luxus.

Überhaupt war diese Woche ein voller Erfolg. Dienstag war ich nämlich den ganzen Tag im Verlag und wir haben das Layout fürs Buch festgelegt. Was kommt auf welche Seite mit wie vielen Bildern und wie gestaltet. 144 Seiten (!) später waren wir alle geschafft, aber auch glücklich. Und sind mit dem Gefühl von Tisch aufgestanden, dass wir ein ganz tolles Buch zusammen machen. Was Besseres gibt es kaum, jedenfalls nicht in meinem Leben.

Und jetzt? Sitze ich im Flieger auf dem Weg nach Hause und freue mich auf meine Familie. Denn das ist eigentlich das Beste am Verreisen – das wieder heimkommen.

Euch ein wunderschönes Wochenende – wir lesen uns!

Eure Svenja

P.S.: Einen herrlichen Abend hatte ich dann auch noch. Mit meinem Mann auf der Terrasse und vielen schreienden und spielenden Siedlungskindern, die umherflitzten. Die Krönung?

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Die erste Currywurst der Saison, natürlich nach dem Currywurstsaucen Rezept aus dem Thermomix – Original aus der Sansibar.

Zurück aus Ägypten

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Ihr Lieben,

was für ein Luxus. Eine Woche bin ich in die Sonne geflohen. 30 Grad Durchschnittstemperatur, all inclusive und einfach mal Nichtstun. Und das habe ich dann auch ausgiebig gemacht. Vom Bett zum Frühstück zum Pool zum Mittagessen zum Pool ins Zimmer zum Abendessen an die Bar zur Show ins Bett. Aber wenn ich ganz ehrlich bin: Länger als eine Woche geht das nicht. Auch nicht im Nirvana in Ägypten.

Nun bin ich seit drei Tagen wieder zuhause, habe die Wäscheberge ansatzweise unter Kontrolle und direkt begonnen, an der Fotoliste für mein Buch zu arbeiten. Morgen treffe ich mich nämlich mit der Fotografin und wir sichten meine Fotos, besprechen was wir noch shooten müssen und wie wir das shooten werden. Und vor allem: Wann!

Denn wenn ich so auf die nächsten Wochen und meine Zeitplanung schaue, wird uns hier bestimmt nicht langweilig in den kommenden zwei Monaten. Es ist nur so schrecklich gemein, dass ich NICHTS von dem, was ich für das Buch mache, hier posten darf. Irgendwie ist das, als hätte ich einen zweiten, heimlichen Blog, den ich vor euch verstecken muss. Grmpf. Aber es hilft ja nichts – ein Buch ist vor der Veröffentlichung nix zum Rausposaunen. Gott sei Dank habe ich ja hier mein Outlet, das ich zwischendurch füllen kann. Dann eben mit anderen Inhalten.

Ihr habt mir in der Zeit, in der ich im Urlaub war, einige interessante Fragen gestellt und Themenbitten geschickt – ich glaube da lässt sich das ein oder andere umsetzen. So – und jetzt verzeiht mein kurzes “I’m back” – ich muss noch schnell durchs Haus wirbeln bevor die Kinder vom außerhäusigen Übernachten heimkehren.

Euch einen fantastischen Sonntag – und allen meinen Leserinnen, deren Kinder heute schon zur Kommunion gehen einen stimmungsvollen Tag mit einer guten Anbindung nach oben.

Alles Liebe

Eure Svenja

Frohe Ostern und Happy Holiday

Frohe Ostern

Ihr Lieben,

ich mache mich jetzt auf und bin ein paar Tage abgetaucht – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich fahre nämlich über Ostern weg und freue mich riesig. Ganz ohne Handy, ohne MacBook, ohne facebook. Ja: ohne alles. Stimmt nicht ganz, denn mein iPad nehme ich zum Lesen und meinen iPod zum Musik hören mit. Und natürlich meine Familie zum Liebhaben. Aber wenigstens vom Internet werde ich die Finger lassen und dazu gaaaaaanz viel Bikini tragen. Soll ja Schlimmeres geben.

Ich wünsche euch ein wundervolles Osterfest im Kreis eurer Familie und hoffe, dass ihr genauso viel Spaß habt wie ich in den Neunzigern. An diesem äußerst legendären Osterfest, an dem ich mit meinem damaligen Freund zu seinem Vater und dessen neuer Frau gefahren bin. Die Frau konnte fantastisch kochen, wir haben permanent gegessen und dazu Karten gespielt. Nachts gab es  – je später es wurde – umso mehr Schnäpse. Und um bei Sinnen zu bleiben, haben wir gefühlte tausend hartgekochte Ostereier mit Maggi gegessen. Natürlich kalt, auf der einen Hand die Karten, auf der anderen Hand das hartgekochte Ei mit Maggi. Eine Tradition (das mit dem Maggi, nicht das mit den Schnäpsen), die sich in meiner Familie bis heute hartnäckig gehalten hat. Unsere Kinder kennen das gar nicht anders – auf Frühstückseier kommt SELBSTVERSTÄNDLICH Maggi.

Meine Lieben, lasst euch virtuell feste drücken. Habt ein harmonisches Fest. Wir lesen uns bald – dann voll relaxt und braungebrannt.

Eure Svenja

P.S.: Mein Urlaub hat übrigens schon heute angefangen – als ich Zuhause am Herd stand, Lasagne gemacht habe und dachte: das ist das erste Mal seit Wochen, dass ich ohne Zeitdruck koche. Manchmal sind die einfachsten Dinge die besten. Herrlich.

Und was habt ihr so gemacht?

Ihr Lieben,

ihr wisst ja, dass ich vor einer Woche mein Manuskript abgegeben habe. Und dann hatte ich eine Woche Zeit – in der ich alles mögliche gemacht habe, aber nicht ein einziges Mal gebloggt. Das ändert sich nächste Woche wieder – da geht es ja schon los mit dem Osterprogramm. Aber vorher wollte ich euch noch schnell einen Blick hinter meine Kulissen werfen lassen. Hier eine kleine Auswahl der Dinge, die ich gemacht habe, als ich nicht für euch geschrieben habe:

Spaghetti

Gekocht (viel und gut)

Sport

Sport gemacht (viel und gut) (war nötig nach dem ganzen Sitzen)

Schminke

Schminke für mein Patenkind bei Kiko gekauft. Ein Riesenspaß.

Ikea

Aus Lust und Laune zu Ikea gefahren und nur 24 € ausgegeben (ja, Servietten und Kerzen).

Kinder

Mit den Kindern zu meiner Freundin Jessica gegangen (auf dem Foto sind alle schon ausgehungert) und mit ihr die Layouts vom Buch besprochen (liegen unter meinem Portemonnaie auf dem Tisch, PSSST!  :-))). Man braucht ja immer eine zweite Meinung. Und ja – wir trinken Hugo am Nachmittag – schließlich gab es was zu feiern.

Schminken

Meiner Tochter dabei zugesehen, wie sie meinen Sohn mit Phantasietieren schminkt.

Zinnsoldaten

Meinem Sohn dabei zugesehen, wie er eine Artillerie auf dem schlecht geklebten Straßentape aufstellt.

Veronica

Meiner Freundin Veronica dabei zugesehen, wie sie den sechs Wochen alten Oscar von Uwe und Charlotte rumträgt und dabei einen Stoffhasen im Mund hat.

Essen

Mich wunderbar von Veronica bekochen lassen.

Lissy

Meiner Tochter die Fingernägel türkismetallic lackiert und in die Stadt gefahren um Jeans zu kaufen. Zwischendurch auf zwei kleine Menüs bei Kaimug in den Fünf Höfen eingekehrt.

Ab Morgen dann wieder ab an die Arbeit, der laue Lenz ist vorbei.

Alles Liebe, eure Svenja, die natürlich nachher auch den ersten Tatort mit Til Schweiger schaut.