Die Lieblings-Kekse vom Papst
Neulich rief mich meine Leserin Vera an und ich bin vor Lachen direkt vom Stuhl gefallen. Wir hatten uns bis dato nämlich nur geschrieben und Vera schreibt bedingungslos Hochdeutsch, spricht aber urbayrischsten Dialekt. Nun hat Vera nicht nur Tonnen Humor, sondern hat mir bzw. uns auch noch etwas ganz Besonderes mitgebracht. Ein Keksrezept von der Haushälterin des Papstes, das mal in der BILD stand. Da seid ihr platt, oder? War ich auch (und ich weiß, besonders in meiner alten Heimat in Paderborn ist Morgen diesmal nicht die Browniebackmischung von Dr. Oetker ausverkauft, sondern es werden Mehl, Butter, Zucker und Eier in den Regalen aller Supermärkte fehlen :-))
In der BILD stand weiter: “Das Geheimnis der Butterblümchen? Der hauchzarte Teig wird vor dem Ausstechen in einer Plastikfolie “messerklingendünn” ausgerollt. Kaum aus dem Ofen (7-8 Minuten), kommen die Leckereien in eine Lebkuchendose und in einen kühlen Raum.” Vera hat es ausprobiert und meint sie wären KÖSTLICH und zergingen auf der Zunge. Wenn ihr es vor mir schafft, sie zu backen, freue ich mich über ein Foto!
Tausend Dank Vera, das war echt Zucker von Dir, den Ausschnitt für meinen Blog aufzuheben. Und Danke nochmal für den lustigen Vormittag und Deine gute Laune.
Alles Liebe
Svenja
Für unsere Fußballmänner: Deftiger Krautsalat. Und für uns: Kekse, wie sie schokoladiger nicht sein könnten.
Erstmal mein HERZLICHSTER Glückwunsch an die Nationalmannschaft. Bis auf den Sieg war gestern allerdings alles wie immer. Denn es ist ja nicht nur so, dass unsere Männer von Fußball mehr verstehen und deshalb beim Spiel lauter schreien. Nein, sie brauchen auch andere (Nerven)nahrung. Am besten ein saftiges Stück Fleisch zwischen den Zähnen und dann raus auf’s Spielfeld. Wollte sagen: Sofa. Aber Fleisch so ganz alleine geht ja gar nicht. Also verrate ich heute einen absoluten Geheimtipp, den meine Schwippschwägerin Heike in der Rezeptwelt von Thermomix aufgetan hat. (Heike, bevor es dann alle anderen tun, mache ich es: DANKE!)
Und jetzt an euch: BITTEBITTE, wenn ihr Krautsalat mögt, probiert ihn aus. Es ist definitiv der beste Krautsalat, den ich jemals gegessen habe. Ich habe ihn genau nach Anleitung gemacht und Salata Essig von Kühne verwendet (auf den SCHWÖRE ich). Einziger “Haken”: Ihr müsst den Salat über Nacht ziehen lassen, das heißt ihr müsst ihn am Tag vorher zubereiten. Aber bitte lasst euch davon nicht abschrecken – es lohnt sich wirklich total und das sage ich selten, wie ihr wisst.
Jetzt aber zu uns – und unseren Kindern. Dieses Rezept habe ich entdeckt, als ich neulich mit einer fantastischen Familie unterwegs war. Deren Tochter Dana hat diese Kekse mit ihrer Freundin Johanna gemacht und sie sind bei weitem schokoladiger, als ihr Vorbild – die Leibniz Butterkekse Choco Vollmilch. Also die, die aussehen, wie ein Butterkeks mit Schoko obendrauf. Und weil Dana und Johanna pfiffig und 12 Jahre alt sind, haben sie einfach eine Mischung aus Kuvertüre, Vollmilch- und Zartbitterschokolade im Thermomix geschmolzen und auf normale Butterkekse gegossen. Danach haben sie kleinere Kekse obendrauf gesetzt, einige Kekse mit einem Holzstab verziert, andere mit M&M’s bestreut. Gefühlt war mindestens doppelt so viel Schokolade drauf, wie bei den Leibnizkeksen. Ich habe seltenst so leckere Kekse gegessen und bei meinen Kindern (und sogar bei meinem Mann) sind sie auch grandios angekommen.
Und jetzt, wo wir gestärkt sind, gebe ich gerne zu, dass ich ja eigentlich auch mal wieder so richtig gewinnen möchte. Im Finale. Also Jungs, haut das Ding rein, wir zählen auf euch.
Eure Svenja
Ninas Kekse sind die besten

Kennt ihr das? Da esst ihr in der Adventszeit EINEN Keks von jemandem und wisst, ihr habt euren Meister gefunden. Meine Nachbarin Nina hat dieses Jahr – haltet euch fest – zum ERSTEN Mal in ihrem Leben Weihnachtspläzchen gebacken. Und “leider” sind es die besten, die ich diesen Winter gekostet habe. Aber Nina wäre nicht Nina, wenn sie nicht völlig selbstlos direkt das Rezept mit uns teilen würde. Ich werde am Wochenende ganz bestimmt direkt ein paar Bleche backen.
Linzeraugen
Zutaten:
200 g Puderzucker, 400 g Butter, 600 g Mehl, 1 Prise Salz, 2 Eier, 2 EL Vanillezucker, Zitronenschale, 100 g Himbeermarmelade.
Zubereitung:
1. Puderzucker, Butter, Mehl, Salz, Eier, Vanillezucker und geriebene Zitronenschale rasch zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
2. Den Teig 3 mm dick ausrollen. Die gleiche Anzahl Kekdseckel mit Löchern und Böden ohne Löcher ausstechen.
3. Bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.
4. Danach die untere Kekshälfte mit Marmelade bestreichen, das gelochte Oberteil mit Puderzucker bestreuen und beide Teile zusammensetzen.
P.S.: Meine Kinder haben die Kekse weggeputzt wie Nix.
Schneeflocken aus Lebkuchen - Einfacher geht es nicht
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Es ist wirklich wahr: wenn man das richtige Equipment hat, ist Backen ganz einfach. Ich schwöre, dass ihr auf dem Bild oben die ersten fünf Lebkuchen meines Lebens seht. Wieso das sofort und so einfach geklappt hat? Weil ich a) ein gutes Rezept, b) die richtigen Formen und c) die richtige Zuckerschrift hatte. Das zusammen ergibt dann Lebkuchen, die kompliziert aussehen, aber beim ersten Versuch gelingen. Was im Bild übrigens nicht so richtig rauskommt: die Formen sind mehr als handtellergroß. Das sieht auch am Weihnachtsbaum spitze aus. Ich bin also wirklich in Versuchung, meine Baumdeko dieses Jahr selbst zu backen.
Die Formen und das Rezept sind von der Firma Birkmann. Die haben nämlich nicht nur den Slogan “Jeder kann backen!”, sondern auch Produkte, die funktionieren. Und zur Krönung des Ganzen liegen denen dann auch noch Rezepte bei, die schmecken. Ihr seht mich hingerissen. In der Bilderstrecke oben zeige ich euch auch die Formen, die ich verwendet habe – es sind diese hier. Die weiße Zuckerschrift ist diese hier von Dr. Oetker – nehme ich sehr gerne, weil sie nach einmaligem Durchkneten der Tube wirklich immer die gleiche Konsistenz hat und gut läuft. Und das ist ja das A und O, wenn man eine schöne Verzierung hinbekommen möchte. Um mich für die Verzierung inspirieren zu lassen, habe ich einfach “Gingerbread Snowflakes” bei der google Bildersuche eingegeben. Meine Kinder haben übrigens an kleineren Lebkuchen geübt und hatten tierisch viel Spaß.
Ein Tipp noch, bevor es endlich zum Rezept geht: Ich habe den Teig auf einer Backmatte ausgerollt, ein Backblech verkehrt herum draufgelegt und dann beides zusammen gedreht. Hat prima funktioniert. Die innenliegenden Teigstücke, die ich aus den Flocken noch lösen musste, gingen wunderbar mit einem scharfen Küchenmesser ab – vorausgesetzt man drückt vorher die Form an allen Stellen ordentlich in den Teig. Es war wirklich kinderleicht. Da hätte ich mir den Heidenrespekt, den ich vor dem Lebkuchenbacken immer hatte, echt sparen können.
Lebkuchen
Zutaten: 120 ml Wasser, 100 g Honig, 100 g Zuckerrübensirup, 280 g braunen Zucker, 15 g gemahlenen Ingwer, 15 g Zimt, 15 g gemahlene Nelken, 1 Prise Salz, 330 g Butter, 1 TL Natron, 750 g Mehl.
Zubereitung:
1. Wasser, Honig, Zuckerrübensirup und braunen Zucker aufkochen.
2. Ingwer, Zimt, Nelken und 1 Prise Salz und gewürfelte Butter mit einem Schneebesen unterrühren.
3. Abschließend Natron unterrühren.
4. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
5. Mehl unter die Masse kneten und über Nacht kühl stellen.
6. Den Teig auf einer Back- und Ausrollmatte 5-7 mmm gleichmäßig dünn ausrollen.
7. Im vorgeheizten Backofen (Ober/Unterhitze 190 Grad/Umluft 170 Grad) 5-10 Minuten backen.
8. Lebkuchen auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen, erst dann verzieren.
Jetzt beginnt die Kekszeit
Es gibt Dinge, die sind so toll, dass man sich freut, dass sie jemand erfunden hat. In diesem Fall kommt die Idee von der wunderbaren Amanda Joy aus St. Louis vom Blog joyeverafter.
Amanda hat letztes Jahr zur Weihnachtszeit ein paar herrliche Freebies gestaltet, die sich großartig für die kommende Kekssaison eignen. Oben habe ich euch in der Bilderstrecke ein paar Anwendungsbeispiele gebastelt und fotografiert. Es gibt beschriftete Labels, die sich für Keksgeschenke eignen. Blankolabels, die sich so ziemlich für alles eignen – ich nehme sie gerade gerne für ganz einfache Mitbringsel. Dazu fülle ich ein Weckglas mit Cranberries und Mandeln und klebe ein Label drauf. Darüber freut sich jeder, weil es so schön auf die kommende Adventszeit einstimmt…und es ist viel persönlicher als die übliche Flasche Wein.
Die Rezeptkarten sind auch deshalb der Knaller, weil man sie nicht nur ausdrucken, sondern tatsächlich INS PDF selbst schreiben kann. Ihr tragt also am PC euer Rezept ein und druckt es dann komplett aus – sieht sehr professionell aus. Hier geht es zu Amandas free Download.
Und zu guter Letzt gibt es noch ein Foto von meiner Deko auf dem Esstisch – ich liebe diese Jahreszeit wirklich!
Alles Liebe
Eure Svenja
P.S.: Weil schon so viele gefragt haben – die Entscheidung, wer für die “Get your body back challenge” ausgewählt wird, fällt noch diese Woche. Wie ihr ja wisst, war Patrick in Schweden und wir sehen uns heute das erste Mal wieder.
Die guten Kekse
Rezeptetechnisch war diese Woche “Randiwoche”. Meine dänische Ex-Nachbarin Randi ist ja vor zwei Wochen zurück nach Dänemark gezogen und hat uns uns selbst überlassen. Aber weil sie weiß, was sich gehört, hat sie ihre besten Rezepte dagelassen. Dieses hier ist so einfach, dass Randi es einfach “Die guten Kekse” nennt. Herrlich, oder? Noch besser: das Rezept ist in 5 Minuten gemacht und hat nur drei Schritte.
1. 100 g Schokolade in den Thermomix geben und ein paar Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern (ich mache hier keine genaue Sekundenangabe, weil es ein bisschen von der Schoki abhängt – von Zusammensetzung und Temperatur). Halt so lange, bis Schokostückchen von einer Größe dabei rauskommen, die man in Kekse einbacken kann.
2. Folgende Zutaten dazugeben und auf Stufe 5 so lange verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist: 150 g Butter, 100 g Zucker, 100 g brauner Zucker, 2 TL Vanillezucker, 50 g gemahlene Haselnüsse, 1-2 TL Backpulver, 250 g Mehl, 1 Ei.
3. Kügelchen machen, platt drücken und bei 200 Grad 10 Minuten in den Ofen. Fertig!
Enjoy!
Kinderkekse mit Spiralmuster
Heute mal wieder was für eure Kinder (oder das Kind in uns allen): bunte Spiralkekse. Vom Geschmack her sind sie ähnlich wie Heidesand oder Shortbread, also schön butterig und zuckerig. Es gibt ein paar solcher Rezepte im englischsprachigen Internet, aber ich finde dieses ist das beste. Und: Es sieht viel komplizierter aus, als es ist. Im Rezept unten erkläre ich aber alles ganz genau – und bei Fragen wie immer: Scheibt mir! Ich versuche innerhalb von 24 Stunden zu antworten.
Bunte Spiralkekse
Zutaten:
220 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 1/4 Teelöfel Salz, 75 g Puderzucker, 55 g Zucker, 290 g Butter, 1 TL Vanillezucker, 1/2 Telöffel (oder mehr) Speisefarbe, 2 Esslöffel Mehl, Dekoperlen.
1. Mehl, Backpulver, Salz und Zucker im Thermomix oder mit dem Handrührgerät kurz vermischen. Dann die Butter stückweise hinzufügen und krümelig rühren. Den Vanillezucker hinzufügen und so lange vermengen, bis sich ein Teigball formt.
2. Den Teig in zwei gleichgroße Teile aufteilen. Eine Portion Teig wieder in den Thermomix oder die Rührschüssel geben. Dann die Speisefarbe und die 2 Esslöffel Mehl hinzufügen und noch einmal gut vermischen, bis alles gleichmäßig untergerührt ist.
3. Jetzt sowohl den eingefärbten als auch den naturbelassenen Teig ausrollen. Da der Teig sehr weich ist, rollt ihr ihn am besten zwischen zwei Butterbrotpapieren oder zwei Stücken Backpapier aus. Ein Stück Papier als Unterlage, Teig dazwischen, ein Papier drauf und rollen. Ich habe normales Butterbrotpapier genommen, das hatte zufällig die richtige Größe. Achtet darauf zwei längliche Rechtecke von gleicher Größe dünn auszurollen. Die Teigstücke zwischen den Papierlagen in den Kühlschrank legen – am besten über Nacht. Der Teig muss bis zur Weiterverarbeitung richtig steif werden.
4. Wenn der Teig “hart” genug ist, von beiden Stücken das obere Papier abziehen. Dann den hellen Teig ganz leicht mit Wasser einpinseln und den eingefärbten Teig mit der papierlosen Seite drauflegen. Beide Teigplatten mit den Fingerspitzen vorsichtig zusammendrücken, so dass sie sich miteinander verbinden. Jetzt die oberste Papierlage entfernen und die Teigkanten gerade abschneiden.
5. Wenn der Teig formbar, aber immer noch kalt ist, beginnt ihr ihn von der langen Seite her aufzurollen (das Backpapier natürlich NICHT mit einrollen). Mit den Fingerspitzen immer gut nachfassen, damit sich keine Lufttasche bildet. Da der helle Teig etwas trockener ist, kann es sein, dass er beim aufrollen bricht. In dem Fall einfach die “Risse” mit den Fingerspitzen wieder zusammenflicken und weiterrollen. Das letzte Papierstück wegschmeißen.
6. Die Dekoperlen in eine Auflauffrom geben und die fertige Rolle darin vorsichtig wälzen, so dass alle Seiten bedeckt sind. Vorsicht: es eignen sich nicht alle Perlen für große Hitze. Danach die Rolle in Klarsichtfolie einwickeln und nochmal so lange im Kühlschrank lagern, bis der Teig fest genug zum Schneiden ist (mindestens 4h, auch gerne über Nacht).
7. Den Backofen auf 165 Grad vorheizen. Dann die Rolle aus dem Kühlschrank nehmen und in 5 mm breite Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 15 bis 17 Minuten backen, bis die Oberfläche der Kekse nicht mehr glänzt und der ungefärbte Teig eine goldene Färbung hat.





















