Muss ich in einer Ehe bleiben, die mich nicht glücklich macht?

Alle mal aufzeigen, die seit 10 Jahren permanent zufrieden mit ihrer Ehe sind. Na, wie viele Hände sehe ich? Warte mal, meine ist ja auch unten. Hej, immer nur zufrieden ist doch niemand. Es gibt doch immer irgendetwas, was man beim Partner gerne ändern würde. Man selber ist ja schließlich vollkommen in Ordnung.

Wobei ich mal deutlich sagen muss: Mein Mann macht schrecklich viel richtig. Das (neben der Tatsache, dass ich ihn einfach SO interessant finde) ist auch der Grund, warum ich mit ihm verheiratet bin – obwohl wir ganz bestimmt nicht ständig einer Meinung sind. Meine Ehe ist nicht perfekt – welche ist das schon? Aber: ich könnte mir keinen anderen Mann an meiner Seite vorstellen. Ich liebe Uwe. Auch deshalb kriegen wir immer wieder die Kurve zueinander. Wenn er meint, er kommt zu kurz bei Wasauchimmer (Sex), schwenke ich irgendwann auf ihn zu. Wenn ich meine, dass das SO gar nicht geht (ich brauche Distanz und Freiheit), korrigiert er seinen Kurs. Warum? Nun, wir gehen einfach sehr gerne miteinander durchs Leben. Und: wir haben beide bereits eine Scheidung hinter uns. Die unserer Eltern. Aber davon am Ende dieses Blogposts mehr.

Zuerst möchte ich euch nämlich meine Leserin Anne vorstellen. Anne hat mir gestern das erste Mal geschrieben – und die Mail ist nicht nur lang, sie hat es auch ordentlich in sich:

Liebe Svenja,

ich verfolge regelmäßig Deinen Blog. Ich probiere viele Deiner Rezepte aus und auch Deine anderen Beiträge fließen schon mal hier und da in meinen Alltag ein.

Ich habe einen fast 3jährigen Sohn, bin verheiratet, habe einen guten Job (in Teilzeit), ein schönes Haus und einen Thermomix. Also eigentlich alles, was man sich wünscht – von außen betrachtet. Denn mir fehlt etwas ganz Entscheidendes (zumindest für mich): eine funktionierende Ehe. Ein Partner, der die Person ist, mit der ich am liebsten Zeit verbringe – und er mit mir.

Seit 12 Jahren sind wir ein Paar, aber eine Familie sind wir nie geworden. Nach der Geburt unseres Sohnes war ich natürlich nicht mehr so flexibel und konnte nicht mehr überall dabei sein, was auch kein Problem war. Mein Mann hat jedoch sein Leben wie vorher weitergelebt, Vereinsleben, Sport, etc..

Irgendwann hab ich einfach aufgehört, mich darüber aufzuregen, weil er ja ohnehin gegangen wäre. Dazu kam noch der Faktor mit dem Schichtdienst. Ich war einfach sehr viel allein, eigentlich immer und auch wenn er weg war, hat er nie angerufen und gefragt, wie es mir/uns geht. Alle meine Freundinnen wussten mehr über mich und meinen Tagesablauf, als er.

Und wenn er dann am Wochenende einmal daheim war, habe ich mir rausgenommen, mit Freundinnen was zu unternehmen, weil ich ja ohnehin schon die ganze Woche allein zuhause war. Und wenn ich nichts unternommen hätte, wäre sicher er irgendwo hingegangen und ich hätte auch noch das Wochenende allein verbringen müssen.

Kurzum, seit über zwei Jahren leben wir in einer Parallelwelt, jeder geht getrennte Wege, außer im Urlaub, da kann keiner weg. Nun bin ich an einem Punkt angelangt, an dem mir keine Ablenkung mehr Freude bereitet, weder Ausgehen, noch Theaterspielen, etc.. Es musste sich was verändern, ich hatte viel zu lange geschwiegen, zugesehen und den Dingen seinen Lauf gelassen.

Ich habe nun viel mit meinem Mann gesprochen, doch ich denke nicht, dass er alles verstanden hat. Wie denn auch, da vorher für ihn ja scheinbar alles gut lief. Ich denke aber, dass mein Mann nun doch etwas aufgewacht ist und etwas ändern will, weil er uns nicht verlieren will. Aber mir stellt sich die Frage, ob das noch geht, denn ich habe mich in den zwei Jahren auch gefühlsmäßig sehr abgekapselt. Sex mit ihm ist für mich derzeit unvorstellbar.

Aber wir haben doch ein Kind und ich muss das alles wieder hinbringen. Die ganze Situation derzeit raubt mir sämtliche Energie, es gab dieses Jahr noch nicht einen Tag, an dem ich nicht geweint hab, weil ich keinen Ausweg sehe, wie ich ihn wieder lieben kann.

Ich kenne keinen, der in meiner Situation ist oder war, alle ringsherum heiraten jetzt erst einmal…

Wir waren auch schon bei der Eheberatung, aber kann der Berater dort verlorengegangene Gefühle wieder zum Vorschein bringen? Und wie findet man überhaupt einen guten Berater zwischen all den Experten, die laut ihren Homepages alle horrende Summen verlangen?

Keine Ahnung, warum ich Dir, einer vollkommen fremden Frau, deren Leben und Ehe so perfekt scheinen, schreibe, aber vielleicht hast du ja einen Denkanstoß für mich, auf den ich allein nicht komme oder vielleicht gibt es eine unter Deinen Leserinnen, der es ähnlich ging…

Ich muss irgendwie alles versuchen, um aus dem Tal der Tränen wieder rauszufinden und wie ich meine Energie wieder meinem Baby widmen kann.

Liebe Grüße,

Anne

Und dann schrieb Anne mir noch eine zweite Mail:

Mein Mann bemüht sich und ist jetzt doch ein klein wenig öfter anwesend als sonst, regiert dann aber doch schnell etwas beleidigt, wenn ich das im Moment nicht mit tosendem Beifall honorieren kann. Denn eigentlich sollte das doch normal sein, dass man gern zuhause ist.

Wir sind sehr unterschiedliche Menschen, ich bin sehr emotional und er sehr rational. Er ist mehr der Typ “reiß dich zusammen” und ich mehr diejenige, die gern ein “alles wird wieder gut, Schatz” hören würde. Sein Gefühl von “zuhause” sein ist bereits am Ortsschild erreicht und nicht erst hiner der Haustüre. Mein Begriff von Familie fällt dagegen viel enger aus als seiner. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Großfamilie omnipräsent ist.

Viele Sachen hab ich einfach früher übersehen, weil ich wollte, dass alles funktioniert und jetzt fällt mir das, was ich absichtlich übersehen oder stillschweigend akzeptiert habe, doppelt auf. Ich weiß nicht, wie die Liebe zurückkommt, wie ich bleiben kann oder ob ich gehen muss, bevor mich die Situation auffrisst.

Ich denk im Wechsel drüber nach, wie schön alles hätte sein können oder ob ich’s wohl wirklich aushalten kann, wenn vielleicht irgendwann eine andere Frau in meiner Küche steht, wie praktisch es wäre, wieder bei meinen Eltern in der Nähe zu wohnen, ob vielleicht da draußen noch jemand wartet, der mich so liebt, wie ich Liebe verstehe, wie schrecklich das alles für den kleinen Mann sein wird, ob ich nicht in einer Drei-Zimmer-Wohnung noch unglücklicher wäre, etc..

Kurzum, mein Kopf dröhnt vor lauter Nachdenken. Dazu kommt der Druck meiner Eltern, die täglich schwanken zwischen “wir stehen immer hinter dir” und “du musst das wieder auf die Reihe bringen, es geht schließlich auch ums Kind” und der Druck, den ich mir selber mache, weil es mir fast das Herz zerreißt, wenn mein Sohn mit noch nicht mal drei Jahren zu mir sagt “Mama, brauchst nicht weinen, ich bin doch immer für dich da”

Deine Anne

Ja, meine lieben Leser. jetzt denkt ihr sicher: Uff. Das habe ich auch gedacht. Und dann habe ich nachgedacht und bin auf die eine, die existenzielle Sache gekommen, die Anne und ihren Mann von mich und meinem Mann unterscheidet.

NÄHE.

Wenn man, so wie mein Mann und ich, schon als Kind eine Scheidung beobachtet, weiß man ziemlich genau, wo Gefahren lauern. Sich betrügen, sich belügen, sich Nichts mehr zu sagen haben, parallele Leben führen – all das geht nur, wenn man sich nicht nah ist. Dass es diese Nähe bei uns gibt, daran hat in unserer Ehe mein Mann den größten Anteil. Er besteht auf regelmäßigem Sex, Austausch, auf gemeinsamen Abenden. Ich bin da manchmal eher lauwarm und habe auch gerne Zeit nur für mich. Auch mal in Jogginghose, auf dem Sofa, vor dem Fernseher oder mit dem Notebook auf dem Schoß. Oder beides.

Alltag prickelt nicht immer, auch nicht bei uns. Die Frage ist nur: Verliert man deshalb den Draht zueinander? Sucht Aufregung in Aktivitäten getrennt voneinander? Oder: Nimmt man sich gezielt Zeit für Gespräche? Den einen Abend in der Woche zu zweit? Verabredet man sich zum Sex (wie spießig), um nachher festzustellen: das kann auch prickelnd sein? Das hört sich an wie Tipps aus einem schlechten Beziehungsratgeber? Also, ich bin auch durch solch banale Tricks eine – und das hast Du richtig erkannt, Anne – glückliche Ehefrau in einer glücklichen Ehe.

Ich glaube, dass Deine Frage nicht ist, ob die Liebe wiederkommt (denn ich glaube gar nicht, dass die weg ist), sondern ob Du Dir vorstellen kannst, wieder Nähe zuzulassen. Da kommt gleich an erster Stelle Sex: immer noch der schnellste Weg, eng beeinander zu sein. Dieses “Partners in crime” Gefühl wieder herzustellen, dass so gar nichts mit Kindern zu tun hat. Und das ist sehr wichtig: Dass ihr einen Bereich habt, der gar nichts mit Kindern zu tun hat und den ihr gemeinsam ausfüllt.

Denn mal ganz ehrlich: Mich wundert es, dass Du Dir überhaupt den Kopf zerbrichst. Wie bitte sollst Du denn glücklich mit Deinem Partner sein, wenn Du diese Partnerschaft über Jahre nicht gelebt hast? DU musst gar nichts wuppen oder hinkriegen. Du musst auch nichts reparieren und es ist auch keiner Schuld.

Nähe kann man wiederherstellen. Das weiß ich aus Erfahrung. Außer natürlich, der Zug ist für einen Partner total abgefahren. Ob das so ist, kannst nur Du wissen – oder herausfinden.

Aber ich will Dich nicht anlügen. Das mit dem Nähe wiederherstellen wird nicht leicht. Ein bisschen ist das wie mit einem Dicken, der 40 Kilo abnehmen muss. Der muss ja erstmal 30 Kilo abnehmen, um einigermaßen schlank auszusehen. Der hat also jahrelang zu viel gefuttert – so wie ihr jahrelang getrennte Wege gegangen seid. Wenn man aber nie mehr als 5 Kilo zuviel drauf hat (also nur ab und zu mal getrennte Wege geht), dann ist man auch schnell wieder in Topform. Da reicht manchmal ein romantischer Abend oder eine heiße Nacht, damit man wieder beieinander ist.

Spar Dir das Geld für den Eheberater. Sprich einfach nochmal mit Deinem Mann. Sag ihm, dass Du Dir mehr Nähe wünschst und WIE DU DIR DAS KONKRET VORSTELLST. Dass Du glaubst, dass ihr euch aus den Augen verloren habt. Wenn – und da hör jetzt genau hin – wenn Du bei diesen Zeilen das Gefühl hast: Das wünsche ich mir so sehr.

Solltest Du aber eher das Gefühl haben, von dem Du oben schreibst, nämlich: “Wartet da draußen vielleicht noch jemand, der mich so liebt, wie ich Liebe verstehe?” – dann kann es auch einfach zu spät sein. Und das ist dann auch nicht schlimm. Nochmal: Man muss eine Ehe nicht SCHAFFEN oder HINKRIEGEN, wenn man damit dauerhaft nicht glücklich ist.

Wichtig ist, dass Du in Deinem Leben und in Deiner Ehe nach Deinen Werten leben, Deine Gefühle ausdrücken kannst. Einen Partner hast oder findest, mit dem Du Dir Nähe wünschst und lebst. Wachsen kannst, über viele Jahre. Mit dem Ehe nicht Kompromisse schließen bedeutet. Sondern einfach nur sauinteressant ist. Und Spaß macht.

Was aus meiner Erfahrung heraus nicht geht: Nähe nur mit der halben Arschbacke zulassen: “Sprich mit mir, aber rühr mich nicht an.” So ticken Männer nicht.

Nun also mein abschließender Rat: Nimm Dein Leben in die Hand. Du bist kein Opfer, Du bist reich beschenkt. Wie Du eingangs schreibst, hast Du fast alles. Jetzt musst Du nur noch entscheiden, was Du draus machst. Ein Glas, was nur noch zur Hälfte aufgefüllt werden muss oder eines, was schon halb leer ist. Was Du auf jeden Fall nicht daraus machen solltest, ist eine Sackgasse, in der Dein Kind zum Erwachsenen wird und Dich tröstet. Anne, das geht nicht.

Steh auf, wisch Dir den Dreck von den Hosenbeinen und geh die Sache an. Alles ist besser, als in einer Ehe zu bleiben, die Dich nicht glücklich macht. Sowohl eine Trennung als auch eine Reanimation eurer Nähe und des Zaubers, den ihr mal hattet.

Und bevor Du Dich entscheidest, setz Dich nochmal eine Minute ganz still hin und hör auf Dein Bauchgefühl. Ich bin mir fast sicher, dass Du schon längst weißt, wo es lang gehen soll.

Alles Liebe

Deine Svenja

16 Kommentare

  1. Mir blutet das Herz, wenn ich höre, wie einsam und traurig Du geworden bist. Du musst Deinem Mann Deine Bedürfnisse und Gefühle mitteilen. Geh auf ihn zu. Bleib an ihm dran und zeige ihm auch wie wertvoll er ist. Umgekehrt gilt auch: Sylvester Stallone hat mal gesagt: “Happy wife, happy life!”

  2. Liebe Anne,
    wenn ich die Worte “es gab dieses Jahr noch nicht einen Tag, an dem ich nicht geweint hab, weil ich keinen Ausweg sehe” und “Tal der Tränen” lese, dann schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken und mein erster Gedanke war gerade: Du musst da sofort raus. Damit meine ich nicht raus aus der Ehe sondern einfach raus aus der Situation. Meinen Freundinnen würde ich raten bei einer Freundin in der gleichen Stadt (dann geht man weiterhin arbeiten und der Kleine in die gleiche Kinderbetreuung) vorübergehend “einzuziehen”. Auch wenn Abstand vielleicht wirklich nicht das ist, was IHR gerade braucht, habe ich das Gefühl, dass es für DICH besser wäre. Ich habe eine Freundin, die vor 2 Jahren einen Nervenzusammenbruch hatte (allerdings aus anderen Gründen) und sie hat nachher mit fast den gleichen Worten ihre Situation beschrieben. Deswegen mach ich mir gerade mehr sorgen um dich, als um deine Ehe. Aber letztendlich musst du schauen, ob du dir das überhaupt vorstellen kannst. Wenn du dann dort bist, kannst du dich mit deinem Mann zum Spazieren gehen oder zum Kaffee trinken verabreden (in öffentlichen Cafés) und über all das reden, was Svenja dir geraten hat. Durch die veränderte Situation wird es Spannung geben, aber ob die nachher knistert oder einfach nur noch anstrengend ist, musst du entscheiden.
    Ich bin so ein Typ der sich bei Problemen gerne mal eine Auszeit nimmt um darüber nachzudenken, ohne die alltäglichen Einflüsse zu haben. Dabei sieht man dann manchmal auch, “oh es klappt auch, auf weniger qm zu leben”; “mhh, jetzt vermisse ich ihn aber doch schon ganz schön doll”.
    Ich finde das ist auch kein Ende auf Raten so ein vorübergehender Auszug. Ich finde es gibt beiden Seiten die Chance sich neu zu ordnen und nach 1-2 Wochen muss man dann schauen wie es weitergeht (Einzug nach Hause, vielleicht auch nur vorübergehend, …).
    Ich weiß es ist von außen sehr leicht gesagt, aber versuch dich von dem Gedanken “mein/unser Haus steht in x-Stadt; das ist aber doch meine Küche; Was werden die anderen sagen” möglichst frei zu machen. Wer sagt denn, dass du bestimmte Vorstellungen zurückstecken musst, nur weil ihr es gemeinsam nochmal versuchen wollt? Man kann ein Haus auch wieder verkaufen und gemeinsam in die Nähe deiner Eltern ziehen…
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Mut eine Entscheidung zu treffen.
    Viele Grüße
    Johanna

  3. Die evtl. Trennung und die Gefühle zu einem / Deinem Mann sind jetzt dein Problem. Das fühlt sich schrecklich an und macht Bauchweh. Es macht traurig und man fühlt sich schwer. Was man wirklich mal durchdenken muss, ist, dass genau diese Probleme sich nach einer Trennung nur verlagern können.
    Es muss nicht so sein, doch es gibt es.
    Bauchweh weil eine andere Frau mit deinem 4 Jährigen in deinem Bett liegt und kuschelt , Trauer weil Dein neuer, wunderbarer Freund seine Kinder mehr liebt, als dein Kind ( das fühlt sich oft so an ). Schwere Gedanken weil das Kind eben NIE seinen eigenen Papa zu Hause hat. Und noch andere Alltagssituationen die man sich mal in der Umwelt so anschauen kann ( versuche sie nachzufühlen).
    Für einige Frauen ist es später nicht möglich, sich von Schuldgefühlen zu befreien. Und das Leid das man für seine Kinder empfindet, ist fast so wie das eigene, welches man vorher durchlebte.
    ich möchte nicht sagen, dass es nicht auch ganz anders geht, das alles wirklich besser werden kann, mit einem neuen Partner, doch wie Svenja schreibt : Man muss vielleicht wirklich mal die Augen zusammen kneifen, die Luft anhalten und den Mann einfach mal in den Arm nehmen und küssen – lange küssen….
    Manchmal fühlt sich das dann doch gut an.

  4. UFF – genau das habe ich gedacht!!! Und während ich nach dem Lesen in meiner Küche stand um Franzbrötchen zu backen, ließ es mich nicht los und die Gedanken kreisten um dich liebe Anne!
    Ehe ist das schönste, was das Leben uns zu bieten hat (neben eigenen Kindern ;)) JEDOCH auch mit ganz ganz viel Arbeit verbunden. Da sausen nicht jahrelang Schmetterlinge in der Bauchgegend.
    Auch wir fahren in unserer Ehe regelmäßig buchstäblich gegen die Wand. Manchmal stecken wir länger fest und es dauert bis wir den Rückwärtsgang finden, aber bisher hat es sich wirklich immer gelohnt. Mit Kindern stellen wir nun fest, dass es noch schwerer ist, weil oft das Kind im Mittelpunkt steht und die Partnerschaft nebenbei läuft. Und das darf kein Dauerzustand sein!!!
    Darum gibt es bei uns ein Abend in der Woche für uns. Zweimal im Monat wird gekocht, einmal dürfen wir dank Babysitter ausgehen und die anderen Termine verbringen wir nach Lust und Laune (mal ne DVD, mal einfach quatschen und Pizza bestellen …)
    Du liebe Svenja hast in vielen Dingen recht!
    In manchen Bereichen habe ich jedoch völlig andere Erfahrungen. Bei euch scheint Sex (besonders für ihn) eine wichtige Rolle zu spielen. Was auch absolut richtig und wichtig ist! Bei uns ist Sex mir deutlich wichtiger als ihm.
    Natürlich genießt er es trotzdem, ergreift aber selten die Initiative.
    Für ihn ist der größte Liebesbeweis, wenn ich ihn verwöhne. Für ihn was leckeres koche, ihm helfe, ihn massiere etc.

    Und damit es nicht zu lang wird ;), möchte ich euch gerne noch das beste Buch über die Liebe ans Herz legen: Die 5 Sprachen der Liebe von Gary Chapman.
    Das erklärt auch, warum mein Mann weniger Sex braucht als ich ;)
    Liebe Anne, toi toi toi – halte durch und Denk daran. Du hast dein Glück in deiner Hand. Viel Kraft für dich!

  5. Liebe Anne,
    ich kann dir sehr gut nachfühlen. Ich hatte einen Partner und 2 kleine Kinder. Er lebte sein Leben, saß lieber stundenlang am PC als sich mit uns zu beschäftigen. Unser Intimleben bestand aus seinem “Ups,tut mir leid” und ansonsten nur noch Schweigen oder Streit.
    Auch den Kindern gegenüber war er kalt. Er setzte sich nicht durch. Er war mit den Kindern, obwohl ( mal wieder ) arbeitslos, NIE mal mit den KiWa unterwegs oder ist freiwillig die Treppe runter in den Garten, wo alles für die Kinder war.
    Ich war selbstständig, habe bis einen Tag vor der Geburt gearbeitet, damit wir nicht ganz den Putz von der Wand lecken mussten und er.. er bastelte vorm PC. Ich könnte stundenlang erzählen aber das geht zuweit.
    Fazit: Ich habe gekämpft! Dann war es mal eine Zeit ein wenig besser aber nicht wirklich.
    Klar hatte ich Angst vorm finalen Schritt aber hatte nicht auch ich ein Recht glücklich zu sein? Die Kinder litten ebenso wie ich.
    Ich habe es dann getan und bin samt meiner Kinder ausgebrochen. Sie waren da 1 und 4 Jahre alt.
    Ganz ehrlich: das beste was ich tun konnte!!!!
    Meine Kinder kamen zur Ruhe, so wie ich. Ich hatte mich auf ein langes partnerloses Leben eingestellt, denn wer nimmt schon eine Frau über 40 mit zwei kleinen Kindern…. schon wieder falsch gedacht :-).
    An meiner Seite ist mein Traummann. Er ist all das, was ich mir je gewünscht habe und für die Kinder ein richtiger Vater.
    Ich UND meine Kinder sind glücklich und ich habe seit Jahren kein “Ups” mehr gehört ;-).
    Liebe Anne, GEH wenn du eingetlich schon innerlich gekündigt hast. Ist diese Beziehung den Rest deines Lebens wert? Sicher nicht!
    Mir hat es gut getan. Meine Kinder konnte ich selber versorgen und bin dadurch auch gewachsen. Das wirst du auch. Finde dich selbst, so können andere sein wirkliches Selbst auch finden. Tue nur noch das, was du auch für dich wirklich annehmen kannst… Schritt für Schritt. Laß dich von niemanden zu etwas drängen, nur weil die Gesellschaft etwas erwartet. Schicke drängende Menschen in die Wüste und suche dir Menschen an deiner Seite, denen es um dich geht und das DU und deine Kinder glücklich bist. Ich habe sogar meiner Familie aufgekündigt…
    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute, viel Mut und stets die rechte Hilfe an deiner Seite!!!
    Gabriela

  6. Svenja- wenn deine Worte mir gegolten hätten, könnte ich dir nicht genug dafür danken.

    Liebe Anne- egal wie es für dich und deinen Mann weitergeht: ich wünsche dir, dass du den richtigen Weg finden wirst! Alles Liebe.

  7. Da ist es wieder: das Phänomen, dass es uns Frauen doch allen irgendwie ähnlich geht ;-)
    Svenja, du hattest letztens so recht: man schreibt keiner Fremden, sondern einer Vertrauten. Und das tut so gut. Sich endlich verstanden und nicht allein fühlen.

    Genau das ist doch bestimmt bei vielen Frauen das Problem: wir fühlen uns allein. Und das hast du sehr gut erkannt, Svenja. Wir brauchen Nähe!

    Liebe Anne, mehr muss man kaum schreiben, Svenja hat es wie so oft auf den Punkt getroffen. Ich war in ähnlicher Situation, aber nun gibt es hier ein WIR. Ein WIR durch dick und dünn. Das wünsche ich dir von Herzen, liebe Anne. Auch wenn der Weg steinig und schwer ist. Für das Ziel lohnt es sich!!!

  8. Liebe Anne,
    dein Brief an Svenja löste bei mir ein mächtiges Dejavu aus. Ich kann diese Situation so gut nachempfinden. Als ich mich von meinem ersten Mann getrennt habe, war meine große Tochter 2 1/2 Jahre alt. Ich musste in der Phase, in der du steckst schmerzlich feststellen, dass es den Mann, in den ich mich verliebt hatte, nie gegeben hat. Er hatte mir was vor gemacht (ich nenne das heute Show-Werbe-Wochen) und ich habe mir selber auch was vorgemacht. Die Alarmglocken läuteten schon, bevor das Ja-Wort über meine Lippen kam. Bis mir das bewusst wurde, ich ehrlich zu mir selbst war, war ich 6 Jahre verheiratet und hatte ein Kind. Ich bin damals gegangen, weil die Nähe die es bei uns gab mehr ein Schein als ein sein war. Da war von meiner Seite aus auch irgendwann keine Liebe mehr da. Es gab keine Zweifel, ich musste gehen und habe es bis heute nie bereut. Meine zweite ähnelt der von Svenja. Mein Mann ist mein bester Freund, mein Partner, mein ein und alles, der mir ab und an tierisch auf den Geist geht, den ich manchmal gern auf den Mond schießen würde. Aber wir finden immer wieder sehr schnell zueinander.
    Was würde ich dir nun raten Anne?
    Hör auf dein Herz. Dein Herz kennt die Antwort schon lang. Hätte ich damals auf mein Herz gehört, hätte ich meinen ersten Mann nie geheiratet. Das weiß ich heute. Bitte nicht falsch verstehen, den Schritt ihn zu heiraten habe ich nie bereut. Dieser Teil gehört zu meinem Leben und hat mich zu der Frau gemacht, die ich bin. Ich habe durch diese Zeit gelernt, dass mir mein Herz den Weg zeigt. Ich muss nur drauf hören. Ich habe auch gelernt, dass es meinem Kind immer gut geht, wenn es mir gut geht und umgekehrt. Welchen Weg du auch gehst Anne, ich wünsche dir bei jeder Richtung viel Kraft und Durchhaltevermögen. Wir alle hier haben ähnliches erlebt und geschafft. Dann kannst du das auch schaffen ;-)
    LG Sybille

  9. Liebe Svenja, liebe Anne !
    heute berührt mich dieser Blog ganz besonders! So dass ich sogar ein paar Worte als Kommentar hinterlassen möchte. Ja, es stimmt, zur einer funktionierenden Beziehung und Ehe gehört Nähe! Ohne Nähe entsteht eine Entfremdung, die Du liebe Anne zurzeit ganz besonders spürst und die dich so sehr zum Weinen bringt. Eins möchte ich aber zu Deinem Text heute ergänzen: Sehr wohl kann ein Eheberater mich Euch gemeinsam Eure Ehe auf Vordermannn bringen. Er oder sie kann zwischen Euch beiden vermitteln und prüft ob tief im Verborgenen bei EUch beiden noch Gefühle vorhanden sind! Er wird als Dolmetscher zwischen EUch beiden vermitteln. Ehrlichgesagt glaube ich sogar, dass tief in Dir drin GEfühle für Deinen Mann vorhanden sind – und das ist schön – Weil Deine Tränen zeugen von Deinen Verletzungen, die tief in Dir ebenso drin sind, und die nun an die Oberfläche kommen. Weine ruhig….Deine Wunde ist nun offen – sie darf jetzt heilen – und du wirst klarer sehen!
    Ich habe es selbst erlebt und erfahren: Wir sind über 15 Jahre verheiratet und haben uns über den Alltag mit Kindern und unseren Berufen auseinandergelebt…. Bis wir die Bremse eingezogen haben, wir haben uns einen Berater genommen, der uns zurzeit begleitet. Wir haben unsere Liebe wiederentdeckt und neue Seiten an uns entdeckt! Unser Berater hat mir einen Tip gegeben, der dafür gesorgt hat, dass mein Mann wieder mehr INteresse an meinem Leben gezeigt hat: Kümmern Sie sich erstmal nur noch um sich, halten Sie Ihren Mann auf Abstand und machen Sie erstmal nur Dinge, die Ihnen persönlich gut tun. Dieser Satz war für mich eine Befreiung…. vielleicht probierst du es auch, liebe Anne! Alles Liebe und Gute für Euch beide – und schön, dass es diesen herrlichen Blog gibt! Danke Svenja.
    Liebe Grüße
    Andi

  10. Liebe Svenja und vor allem liebe Anne,
    wie wunderbar hier soviele persönliche, engagierte und auch kompetente Kommentare von so interessanten und tollen Menschen zu lesen!
    Ich habe schon so oft in unserer Ehe erfahren, wie wichtig das Thema Nähe ist, und wie wir im Alltag diese vermeiden, wegen der Sachen die passieren und der Verletzungen die wir uns ja auch zwangsläufig gegenseitig zufügen- seien sie klein oder groß- die Verbindung zu einander verlieren bzw. erlauben die Distanz so groß werden zu lassen das es fast unmöglich scheint sich wieder einander anzunähern, von Körperlichkeit ganz zu schweigen.
    Wir führen seit einiger Zeit miteinander sogenannte geführte Dialoge nach Imago und das bringt es ja soo!
    Deshalb stelle ich hier nur kurz die homepage rein und empfehle auch ein Buch….weil ich davon überzeugt bin, das wir uns unsere Partner aussuchen um zu gesunden, ganz tief heil zu werden in einem Prozess der so freudvoll wie staunenswert ist….
    Hier der Link: http://www.boesels.at/boesels
    Das Buch heißt: Leih mir dein Ohr und ich schenk dir mein Herz von Sabine und Roland Bösel
    Wir haben bei den beiden übrigens 2011 einen Imago-Workshop gemacht und für mich war damals klar, das ich meine Ehe so nicht fortführen will. Ich wollte die Scheidung. Da ich aber schon eine Scheidung hinter mir hatte, wollte ich eine gute, eine saubere Scheidung: ohne soviel Gift und Galle, wo der Raum zwischen den Erwachsenen so gut geklärt ist, das die Kinder nicht mit den Inhalten des Paarzwischenraumes geflutet werden, sondern ihre Eltern einfach beide lieben dürfen unbealstet von den Problemen der Erwachsenen.
    Wir sind heute immer noch ein Paar. Seit einiger Zeit machen wir diese Dialoge, die uns beiden am Anfang nicht leicht gefallen sind…einige von euch werden das ja kennen: sobald man sich für etwas entscheidet, kommt die Ambivalenz zum Tragen, Termin werden verschoben, abgesagt, dann will man zu viel auf einmal, dann ist einer beleidigt oder gekränkt….es braucht schon eine ziemliche Entschlossenheit und Klarheit um da dran zu bleiben. Also wir sind seit einiger Zeit wieder dran….und die Liebe so wie sie zurück kehrt ist sooo süß…. :-)
    Wir hatten das so überhaupt nicht erwartet oder für möglich gehalten
    Lg silvia

  11. Liebe Anne,

    ich habe mir jetzt die Komentare nicht alle durchgelesen also kann es sein, dass ich jetzt hier was schreibe, was schon gesagt wurde. Auch ich weiß, was du durchmachst, da ich in der gleichen Situation war. Auch ich war lange unglücklich, habe mit meinem Ex-Mann gesprochen, es hat sich für eine Zeit gebessert, aber es kam immer wieder der alte Trott. Ich hatte auch Angst um die Kinder, wie würden sie es verkraften, schaffe ich es alleine? Aber irgendwann ging es nicht mehr. Ich habe meinen heutigen Mann kennengelernt und mich erst dann getrennt (keine korrekte Handlung, ich weiß). Meine Söhne (damals 6 und 9) waren anfangs sehr betroffen, aber mein Großer hat auch gesagt: “Mama, du schreist und schimpfst gar nicht mehr so viel.” Ich hatte das selber gar nicht so empfunden, habe immer gedacht, die Kinder bekommen nichts mit. Aber so war es nicht. Heute kann ich mit meinem Ex-Mann wieder normal reden, was auch für die Kinder gut ist. Das ganze ist jetzt 7 Jahre her und ich habe heute den Mann, der mich so liebt wie ich es verdient habe (natürlich auch umgedreht)! Ich kann mir nichts besseres vorstellen.

    Das soll natürlich nicht heißen, dass man um seine Beziehung nicht kämpfen sollte, vllt. ist es ja noch nicht zu spät für euch!

    Ich wünsche dir, dass du deinen Weg finden wirst und ganz egal wie du dich entscheidest, es wird dir damit besser gehen, auch wenn es dir nicht immer so vorkommt!

    Liebe Grüße Daniela

  12. Liebe Svenja,
    danke für Deine (wie immer) ehrlichen und schönen Worte!
    Liebe Anne,
    Dir wünsche ich vom Herzen alles, alles Gute.
    Du wirst den richtigen Weg finden, da bin ich mir sicher.
    Liebe grüße
    Marina

  13. In einer Serie wurde mal gesagt: Eine Entscheidung an sich ist nicht schwer. Sie wird erst dann schwer, wenn man sich (unterbewusst) schon entschieden hat, es aber nicht wahrhaben will.
    Und ich kann nur soviel sagen: es stimmt…

  14. Hallo Anne,
    ich habe deinen Beitrag gelesen und kann dich voll und ganz verstehen. Ich bin in der gleichen Situation. Ich fühle mich ausgelaugt und total leer. Ich kann Keinerlei Gefühle zulassen. Mein Mann gibt sich jetzt wirklich sehr viel Mühe, aber ich muss gestehen, dass ich das eigentlich gar nicht mehr will. Ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll.
    Meine Frage an dich: Wie ist es dir seither ergangen? Hat sich was geändert in deinem Leben? Das würde mich sehr interessieren.
    Kurz zu mir: wir sind seit 8,5 Jahren zusammen, 6 Jahre davon verheiratet. Unser Sohn ist 2,5 Jahre alt. Wir haben ein Haus gebaut in das wir vor Kurzem erst eingezogen sind. Und hier im Haus ist die Sache so richtig schlimm geworden.
    Liebe Grüße Anna.

  15. Ihr Lieben,
    ich spreche Euch jetzt gemeinsam an. Deine Seite, liebe Svenja, wünsche ich mir in meiner Ehe und arbeite gerade daran. Allerdings kommt mir Deine Seite, liebe Anne, in einigen Teilen sehr bekannt vor. Und ich kenne die Gedanken, ob man in der Ehe bleiben soll oder sie beendet, nur zu gut. Und auch wenn unsere große Krise bereits ein Jahr her ist, ertappte ich mich auch heute noch manchesmal bei diesen Gedanken.

    Mein Mann und ich sind beides “Scheidungskinder” und haben jeder in seiner Familie einen Rosenkrieg erlebt. Ich glaube, eines unserer wirklichen Probleme, ist das miteinander reden. Nicht das wir das nicht tun. Wir reden über Gott und die Welt. Aber wenn es um uns geht… stehen wir irgendwie auf dem Schlauch. Wir gehen so gut wie nie mit Lösungen aus einem Streitgespräch heraus. Irgendwie schaffen wir es wohl beide nicht aufeinander zuzugehen. Für mich kann ich auch sagen, dass ich es nie gelernt habe zu reden. Und auf eine gewisse Art und Weise sind wir uns so verdammt ähnlich. Ich habe schon so manch einen Ratgeber durch und habe immer versucht das ein oder andere in unseren Alltag einfließen zu lassen. Und mittlerweile kann ich schon sagen, dass sich winzig kleine Erfolge zeigen. Rückschläge sind natürlich auch immer wieder dabei. Aber meinen Traum einer glücklichen kleinen Famillie mag ich noch nicht aufgeben.
    Ich wollte es doch besser machen als meine Eltern- ich glaube diesen Satz kennen auch viele :)

    Nähe wieder herstellen- das ist wohl das was ich hier heute mitnehmen werde. Vielen Dank für Eure offenen Worte! Denn Nähe oder Verbundensein, ist das was mir am meisten fehlt. Ich fühle mich oft so schrecklich allein und ich weiß, dass es meinem Mann ähnlich geht. Er macht sich nur nicht so viele Gedanken darüber wie ich.
    Im Moment ist er auf großer Selbstfindungreise und ich mal wieder alleine mit zwei Kindern zu Hause. Und ich bin so gespannt wie es wird, wenn er wieder zurück ist. Finden wir neuen Schwung oder haben wir uns doch mehr entfernt?
    Wie hast Du Dich entschieden und wie geht es Dir jetzt?

    Ich habe heute zum ersten Mal diesen Blog entdeckt und finde die Beiträge großartig und ermutigend! Vielen Dank für Deinen Denkanstoß liebe Svenja!

    Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute für die Zunkunft!
    Liebe Grüße, die Anni :)

    1. Liebe Anni, Du bist ja auf einer spannenden Reise. Auch wir sind ja zwei Scheidungskinder. Und ich muss jeden Tag aufs Neue lernen: Nur wer sagt, was er fühlt – und dem anderen zuhört, wenn er seine Emotionen äußert – kann eine glückliche Ehe führen…. Ich drück Dich, Svenja

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