Heldenreise: Das kannst Du auch!

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Heldenreise

Das Leben an sich bietet ja die schönsten Geschichten. Je nachdem, in welchem Mindset man sich gerade befindet, kann man diese dann positiv für sich nutzen und sagen: “Danke für diese wundervolle Lektion.” Oder man ärgert sich und sagt: “War ja mal wieder klar, dass das so kommen musste.” Ihr ahnt schon: die zweite Möglichkeit kommt für mich eigentlich nicht in Frage. Vor allem nicht, weil ich ja die Heldenreise kenne.

Dieser Post handelt von meinem Umzug, vielen Kartons und der Tatsache, dass in Jogginghose schwitzend über Kisten zu stehen und einen Berg voller Arbeit vor sich zu haben nicht im Widerspruch dazu stehen muss, heute auf dem Cover der ZEIT zu sein.

Aber der Reihe nach.

Ein Umzug ist ein Umzug – ich habe schon 20 hinter mir und kann sagen: bei jedem Umzug gibt es etwas Neues zu entdecken. Diesmal bin ich ja von zwei Häusern in ein Haus gezogen. Note to myself: Sollte ich das nochmal machen, ziehe ich erst EIN Haus um – in EINEM Lastwagen. Und danach das andere in einem anderen Lastwagen. Denn Umzugsunternehmen haben die Angewohnheit, aus Gründen der Stabilität im Umzugswagen erst alle Kartons aufzustapeln und dann davor die Möbel zu packen.

Wenn man aber alle Kartons aus zwei Häusern in einen Laster packt, ist der zu 3/4 voll. Nochmal 1/4 Möbel davor und los gehts zum neuen Haus. Da werden dann erst die Möbel ausgepackt (wenige) und dann die Kisten (viele). Und weil es so viele Kartons sind, werden die ordentlich im Zimmer an der lang Wand gestapelt – da wo eigentlich die Möbel hinmüssen, die aber noch nicht da sind.

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Kommt dann also wenn alle schon völlig fertig sind um 8 Uhr abends der zweite Laster, werden die Möbel vor die Kisten gestapelt. Mit dem Ergebnis, dass man am nächsten Tag erstmal alle Möbel so verrücken muss, dass man die Kisten komplett aus dem Zimmer tragen kann. Danach kann man die Möbel dahin stellen, wo sie eigentlich hingehören. Und dann Kisten draufstapeln, die man dann nacheinander auspackt. Warte mal, nicht MAN macht das, sondern ICH.

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Was ich daraus positiv mitnehme? Dass ich beim nächsten Mal noch strukturierter vorgehe und es mir jetzt beim etwas längeren Auspacken so schön wie möglich mache. Und das heißt: Ich hänge mal als erstes eine kleine bunte Wimpelkette auf.

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Sonnenschirm raus aus dem Keller entstauben, aufklappen und: AHHHHHH, so schön können Pausen sein, wenn man sie von Anfang an richtig macht.

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Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich nicht nur deshalb ein großer großer Fan von Weiterentwicklung und der Heldenreise bin, weil ich selber so gerne wachse. Sondern auch, weil ich mit euch gelernt habe, wie toll man sich gegenseitig an die Hand nehmen kann. Nicht umsonst ist mein Motto “Wenn ich das kann, kannst Du das auch”. Nur dass ihr mir beigebracht habt, dass das Motto eben auch lautet “Wenn ihr das könnt, kann ich das auch.” Nichts liebe ich mehr, als wenn wir uns gegenseitig inspirieren, egal ob zu veganen Challenges, mehr quality time mit unseren Kindern oder einer frischen Brise im ehelichen Schlafzimmer. Alles schon dagewesen.

Die Heldenreise, mein Mann, die ZEIT und ich

Ich habe meinen Mann geheiratet, weil er ein toller Mensch ist – und weil er die personifizierte Weiterentwicklung ist. Er lebt das, er atmet das und er begleitet Menschen dabei, ihr bestes Ich zu leben – beruflich wie privat. Er schickt uns auf unsere Heldenreise. Was es für ein Geschenk für mich ist, diesen Menschen immer um mich zu haben, kann ich kaum beschreiben. Deshalb freut es mich besonders, dass ihr heute auf dem Cover der Zeit eine Geschichte mit dem Titel “Wer ist ein Held?” findet.

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Es ist eine Story des Journalisten Maximilian Probst – ein Mann mit einer sehr großen und bedeutenden Familienhistorie, die jeder von uns aus dem Geschichtsunterricht kennt. Maximilian war bei meinem Mann im Seminar, der Storytelling Masterclass. Und er schreibt darüber, was dieses Seminar in ihm ausgelöst hat. Was er über Helden gelernt hat, ob er selbst einer ist oder sein könnte oder möchte.

Aber jetzt kommt der Kracher. Maximilian betitelt seine Geschichte mit diesem Satz:

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Ihr Lieben, ich bin weit davon entfernt, mein Haus eingerichtet zu haben. Der Umzug ist in vollem Gange. Aber in der ZEIT zu lesen, was ich lebe, an einem Tag an dem es leicht wäre, den Kopf hängen zu lassen: das ist mehr als ein Einzugsgeschenk. Das ist der Start in mein neues Leben. Und ein echt cooles Kapitel meiner Heldenreise.

Herzlichen Glückwunsch zum Titel Uwe und Danke Maximilian für Deine wunderbare, authentische Erzählung. Genau so ist es, unser aller Leben.

Svenja

P.S.: Und weil ich so dran glaube und es lieber einmal zu viel als zu wenig sage: Hier geht es zu Uwes und meinem free ebook über die Heldenreise. Wer sich bis jetzt noch nicht die Zeit nehmen konnte, es zu lesen, der hat ja vielleicht heute Lust, genau das zu tun.

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7 Kommentare

  1. Liebe Svenja,

    ich habe vor ein paar Tagen die Heldenreise in (fast) einem Rutsch gelesen – sie hat mich berührt, sie hat mich immer wieder inne halten lassen und mich zum nachdenken gebracht – dieses Buch hat in mir ausgelöst, dass ich merkte wie ich immer wieder schaute und mit meinem Leben verglich. Es freut mich, dass ein Teilnehmer eurer Seminare nun einen tollen Artikel geschrieben hat über die Heldenreise. Ich spüre dir echt ab, dass du mit deinem Mann mehr als glücklich bist…das zu spüren färbt etwas auch nach außen ab – weißt du das überhaupt dass glückliche und zufriedene Menschen etwas an andere abgeben ohne es zu merken…sie geben Harmonie ab die sich überträgt…sie sind Vorbilder denen man gerne nacheifert.
    Ich wünsche dir, dass mit jedem Karton der sich leert eure gute Aura in die Zimmer eures Traumhauses einzieht.

    An alle Leser von Svenja, wenn ihr die Heldenreise noch nicht gelesen habt – dann tut dies bald, sie ist eine Bereicherung für euer Leben.

    Grüßle Martina

  2. DANKE Svenja, für dein/euer e-book und die Inspiration … bin bald für eine Woche im Schwarzwald, werde es ausdrücken, mitnehmen, lesen und freue mich jetzt schon. Wo Svenja drauf steht ist “Lesenmuss” drin!

    PS als Heldin in deinem neuen Haus kriegst du das gerangel mit Kisten und Möbel auch noch hin ;)

  3. Liebe Frau Walter,
    es freut mich, dass Ihr Mann und sein Seminar in der Titelgeschichte der ZEIT auftauchen. Was Sie nicht erwähnen ist die Tatsache, dass der Autor in seinem Artikel das Credo, jeder habe das Zeug zum Helden, sehr kritisch hinterfragt, weil er einen ganz anderen Heldenbegriff gebraucht als viele ihn heute für sich definiert haben. Darauf weist bereits der Untertitel des Beitrags hin: „Kino, Werbung und YouTube verkaufen uns jeden Tag neue Helden und reden uns ein: Jeder kann alles erreichen, wenn er nur will. Unser Autor Maximilian Probst ärgert sich über den Aufmarsch der falschen Heroen. Sein Großvater hat wirklich Großes gewagt.“
    In diesem Sinne: Nichts gegen Eigenwerbung und nichts gegen gut erzählte Geschichten, aber bitte vollständig zitieren.
    Beste Grüße
    Michaela Kürschner

    1. Liebe Frau Kürschner,

      den Untertitel kann man doch auf meinem Foto wunderbar lesen – genau deshalb habe ich das Foto einmal näher ran gezoomt. Nichts liegt mir ferner als falsch zu zitieren – und in unserem Firmenblogpost deute ich drauf hin, dass die Herren Probst und Walter durchaus eine ganz eigene Heldenreise miteinander haben. So soll das ja auch sein in einem Seminar – und im besten Fall auch darüber hinaus http://www.waltermedia.de/cover-story-die-heldenreise/ Beste Grüße Svenja

  4. Liebe Frau Walter,
    das wichtige ist, dass wir erkennen, dass es einen Helden in uns gibt. Einen Aspekt unserer Persönlichkeit, der wachsen, leben und lebendig sein möchte. Es gibt aber auch einen Anteil in uns, der die Sicherheit und das Gewohnte schätzt.
    Nur sehr wenige Menschen sind bereit sich dem inneren Abenteuer der Selbstentdeckung zuzuwenden. Nur wenige sind bereit alles zu leben was zum Leben dazugehört. Und dieser innere Konflikt ist das Leben.
    Die Helden sind nicht da draußen, sondern sie sind nur Erinnerungen an den Helden in uns. Sie wir bereit ehrlich und aufrecht unser Leben zu leben?
    Beste Grüße, Uli
    P.S. Leider habe ich den Artikel nicht gelesen.

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