Gestern habe ich es ja schon angekündigt: heute kommt nochmal was zu dem Thema Ziele erreichen und tolle Menschen. Ja – und wenn man ruft, dann kommen sie auch schon.

Zum Beispiel Inge, die hat mir gestern geschrieben, dass sie glaubt, dass man seine Ziele nur dann erreicht, wenn man sie ganz klar vor Augen hat. Deshalb hat sie sich ihre Ziele ausgedruckt und in einen Bilderrahmen gehängt. Egal was es ist: ein Bild vom Urlaubsparadies, ein Bild vom Traumhaus, von der Traumfigur oder ein Bild von gutgelaunten Menschen, weil man sich vornimmt, kontinuierlich positiver durchs Leben gehen. Die Bilder, die ihr aussucht, müssen euch präzise an die eigenen Ziele erinnern. Und damit die Energie nicht verpufft, hat Inge sich eine klare Deadline zur Erreichung ihrer Ziele gesetzt. Das genaue Datum, an dem sie ihre Ziele umgestzt haben will, hat sie sich mit Bleistift oben auf den Rahmen geschrieben. Eine tolle Idee, finde ich!

Nun ist ja die eine Sache, wie man sich selbst motiviert, ein Ziel anzugehen. Die andere Sache, die zum Erfolg entscheidend beiträgt ist, mit welchen Menschen man sich umgibt. Ihr kennt das ja selbst: Da gibt es Menschen, mit denen telefoniert ihr oder trefft euch – und danach geht es euch jedesmal besser. Ihr fühlt euch kraftvoll und habt Lust, was zu wuppen. Und dann gibt es andere, da müsst ihr jede Menge Energie reinbuttern und trotzdem kommt irgendwie nichts dabei rum. Die Gespräche bringen euch nicht vorwärts und ihr tretet auf der Stelle. Und wenn ihr euch mal eine zeitlang nicht meldet, kriegt ihr beim nächsten Mal Sätze wie: „Na, lebst Du auch noch?“ an den Kopf geworfen.

Áuf die Idee, so etwas zu Jemandem zu sagen, käme ich gar nicht. Jeder von uns hat doch ein herausforderndes Leben mit einer Menge Verpflichtungen. Für mich ist es selbstverständlich, dass man sich erstmal um den engsten Kreis kümmert und erst dann um weitere Menschen. Gerade weil sich bei mir im letzten Jahr so viel verändert hat, hat sich genau gezeigt, wer dem Leben, neuen Chancen und Möglichkeiten offen gegenüber steht. Wer Spaß daran hat, Energie beizutragen, egal wohin sich das Leben dreht. Und da habe ich folgende Geschichte gelesen, bei der es so laut KLICK gemacht hat, dass ich sie gerne mit euch teilen möchte.

In dem Buch Tell to Win erzählt Peter Gruber von einer Vorlesung, die Mark Burnett vor seinen Studenten in Los Angeles gehalten hat. Mark ist der Erfinder von hochkarätigen US-Reality-Serien wie The Apprentice mit Donald Trump oder Survivor.

Mark ist davon überzeugt, dass Erfolg oder Versagen extrem vom Energielevel abhängen und nutzt zur Verdeutlichung das Bild der Badewanne – und das ist bei mir total hängengeblieben. Mittlerweile ist es mein Haupttool wenn es darum geht, Menschen, die mir Kraft rauben zu erkennen und mich von ihnen zu entfernen und fernzuhalten.

Mark sagt, wir sollen uns vorstellen, dass jeder von uns morgens eine Badewanne voll mit Wasser zur Verfügung hat – das Wasser ist unsere Energie. Wenn wir aufstehen, ziehen wir den Stöpsel, und wenn wir abends nach Hause kommen, ist die Badewanne fast wieder leer und wird nachts durch Schlaf und Ruhe wieder aufgefüllt.

Je nachdem mit welchen Menschen wir uns nun tagsüber umgeben, läuft das Wasser schneller oder langsamer ab. Treffen wir also Menschen die uns gut tun, bleibt uns viel Wasser und Energie erhalten. Treffen wir aber Menschen, die nur auf sich selbst fokusiert sind, die keine Leidenschaft in sich tragen und deren Verhalten, Stimme und Selbstdarstellung uns aufregt, kann es sein, dass unsere Badewanne bereits mittags leer ist.

Warum mir dieses Bild so hilft? Weil ich jetzt weiß, dass es ein ganz einfaches Mittel gegen die Energieräuber gibt: Stöpsel rein. Jedesmal wenn ich merke: Ooooh, dieser Mensch zieht mir Kraft ab, stecke ich vor meinem geistigen Auge den Stöpsel rein. Es liegt doch in MEINER Hand ein Gespräch abzukürzen oder ein Treffen abzusagen. Und da gilt es auch nicht, falsche Höflichkeiten vorzuschieben wie: Ich muss doch oder Ich habe das aber versprochen. Wenn wir ein kleines Stück vom Glück haben möchten und unsere Träume umsetzen wollen, müssen wir uns auch darauf konzentrieren – alles andere ist Verschwendung von Lebenszeit, die uns keiner zurückgibt. Also: Ran an die Träume. Ich bin gespannt auf jeden einzelnen Blogleser, der mir davon erzählt, was er jetzt mit der Badewannentaktik angeht. Chaka!

P.S.: Und hier noch eine Reaktion von Jessica auf diesen Post mit einem radikalen, aber wirkungsvollen Tipp: „Das mit den Energievampiren kenn ich! Mein Weg um sie auszusortieren? Weihnachts- oder Osterkarte schreiben…wenn eine Reaktion kommt, bleibt die Person im Adressbuch. Wenn nicht: bye bye!“