So, meine Lieben, wir müssen hier mal kurz was besprechen. Erstens: Vielen herzlichen Dank für eure zahlreichen Zuschriften und Meinungsäußerungen zum Thema Bavaria Filmstadttour. Interessanterweise haben sich außer einer Leserin (Danke Michaela), die positive Erfahrungen gemacht hat, nur Leserinnen gemeldet, denen es ähnlich erging wie mir. Und – wie soll ich das jetzt sagen: ODER VIEL SCHLECHTER.

Hier ein wirklich krasses Beispiel:

„Liebe Svenja,
dein Post über die Bavaria Filmstadt war Wasser auf meine Mühlen. Denn wir haben dort auch so unsere eigentümlichen Erfahrungen gemacht, die nicht für mich behalten möchte:

Unsere Tochter war diesen Sommer mit ihrer Klasse in der Bavaria Filmstadt, um sie zu besichtigen und im Rahmen der Aktion „Das filmende Klassenzimmer“ begleitet von drei Mitarbeitern der Filmstadt einen Film zu drehen. Über die Story waren sich alle ziemlich schnell einig, doch das Ganze lief dann sehr bald in eine Richtung, die den begleitenden Lehrern nicht mehr geheuer war.  Sie haben ihr Befremden mehrmals zum Ausdruck gebracht, wurden aber von den Mitarbeitern immer wieder in die Schranken gewiesen – nach dem Motto: „Lassen Sie uns nur machen, wir haben Erfahrung damit.“ Ihr mulmiges Gefühl hatte sie leider nicht getäuscht. Als sie den fertigen Film sahen, fielen sie – und auch später wir Eltern – aus allen Wolken. Dank diverser Soundeffekte, Slow-Motion und anderer Finessen, war aus dem Film ein Massaker geworden, das jeder halbwegs sensible Mensch nur als entsetzlich bezeichnen kann.

Die Verantwortlichen der Bavaria Filmstadt, die von unserer Schulleitung schriftlich über diesen, um es vorsichtig zu formulieren, unglücklichen Verlauf informiert wurden, sahen in der ganzen Sache kein Problem und auch keine Veranlassung, etwas an der Handhabe zu ändern. Vielmehr standen wir ziemlich schnell in der Ecke der „Überempfindlichen“. Diese Reaktion passt für mich zu der Lieblosigkeit, die du in deinem Post beschrieben hast und die wohl auf mehreren „Baustellen“ der Bavaria Filmstadt deutlich wird.

Also nicht nur bei der Bavaria Filmstadttour, sondern auch bei „Das filmende Klassenzimmer“ ist noch viel Luft nach oben.“

Liebe Leserin: Vielen Dank. Ich war ja so angefressen nach meinem Besuch dort, dass ich nicht nur hier darüber geschrieben habe, sondern auch eine Bewertung bei holidaycheck abgegeben habe – das erste Mal in meinem Leben. Das hier war die Antwort, die ich nach zwei Tagen im Posteingang hatte:

Ihre Reisetippbewertung bei HolidayCheck

Hallo Svenja,

vielen Dank für Ihre Bewertung des Reisetipps für „Bavaria Filmstadt“ (ID 153709).

Eine Reisetippbewertung bei HolidayCheck soll Urlaubern helfen, sich über mögliche Aktivitäten am Urlaubsort zu informieren. Die Aussagekraft und der Nutzen für andere sind dabei ausschlaggebend für eine Veröffentlichung. Ihre Bewertung erfüllt die dazu erforderlichen Kriterien leider nicht und kann aus diesem Grund so nicht veröffentlicht werden.

Wir freuen uns, wenn Sie eine neue Version einreichen. Zur Orientierung können Sie sich gerne eine Beispielbewertung anschauen: Beispielbewertung

Haben Sie Fragen? Schreiben Sie uns an content_reisetipps@holidaycheck.de. Wir helfen Ihnen gerne!

Freundliche Grüße vom Bodensee
Ihr HolidayCheck Team

Liebes Holidaycheck Team – ICH BIN VERWIRRT und habe tatsächlich noch eine Frage – WIESO haltet ihr meinen Beitrag für einen, der eure Kriterien zur Bewertung von Aktivitäten am Urlaubsort nicht erfüllt? Meine Leserinnen haben meinen Post dazu jedenfalls verstanden, aber vielleicht habt ihr ja Leser, die ganz anders ticken. DAS würde mich allerdings wundern. Aber sagen wir mal so – für weitere Erklärungen sind wir hier alle offen – und wenn ihr mir antwortet, verspreche ich, das auch zu posten.

Alles Liebe

Eure Svenja