Dieses Jahr wird alles anders, hab ich mir gedacht. Nicht schon wieder so ein WAHNSINNNSSTRESS in der Adventszeit, bitte. Also habe ich mich aus allem rausgehalten, was ging. Keine Weihnachtsfeiern, nur zweimal Plätzchen backen und bis jetzt genau ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Was bis Weihnachten noch ansteht: Ein Weihnachts-Vortanzen mit Lissy, ein Adventsgärtlein im Kindergarten und das war es. Herrlich.

Gestern Abend haben wir uns mit guten Freunden getroffen – auf dem Bild seht ihr Jessica und Alex, die in der Gala blättern und entspannt bei Kerzenlicht Gin Tonic trinken. Das nenne ich Adventsauszeit vom Feinsten.

Eigntich müsste ich heute die neue Verlosung posten – aber ich möchte einen Sonntag aussetzen. Warum? Eben weil ein Bild vom Gewinn schießen und das zum Einbauen an die Agentur schicken Freitag nicht mehr drin war. Dem entsprechend wird diese wunderbare Verlosung einfach hinten angehängt – der Gewinn läuft euch also nicht weg. Mit meiner entspannten-Adventszeit-Strategie fahre ich wirklich gut – eine Leserin brachte es gestern so herrlich auf den Punkt. Denn sie hat diese Strategie das ganze Jahr lang – oder solte ich sagen: für ihr restliches Leben?

„Ich für mich habe gelernt, dass ich mir bewusste kleine Auszeiten mit dem
Fokus auf Achtsamkeit nehmen muss. Da ist zum Beispiel die liebevoll
hergerichtete Tasse Cappucino mit einem Keks, die ich genieße – und nichts
nebenher dabei mache. Sozusagen Konzentration auf das Hier und Jetzt. So ein
bis zweimal täglich für 20 Minuten, das kriege ich ganz gut hin. Einmal die
Woche treffe ich mich mit einer Freundin abends. Und so oft ich kann und das
Wetter und der innere Schweinehund es erlaubt gehe ich walken.

Ich habe gelernt, dass ich nicht perfekt sein muss und nicht allen irgendwas
beweisen muss. Ich frage mich nun immer: Wird das nun von außen von mir
erwartet oder erwarte ich das selbst von mir? So habe ich in den letzten
Wochen diverse Weihnachtsmarktbesuche mit Kollegen etc. abgesagt.

Hört sich hochtrabend an, aber kurz gesagt: Gang runter schalten, öfter mal
mit einem netten Hörbuch auf den Ohren abends auf dem Sofa liegen. Einfach
versuchen, ein wenig gelassener und unperfekter zu werden;-) Im Grunde keine neuen Ideen, aber sie sind wirksam, mir haben sie geholfen:-) Auch bei lästigen, notwendigen Arbeiten wie putzen und bügeln höre ich schöne und spannende Hörbücher, so ist die notwendige Arbeit gar nicht mehr so nervig.“

Liebe Leserin, herzlichen Dank, dass Du diese wunderbaren Worte findest uns alle einmal mehr daran zu erinnern, wie das funktioniert mit dem „Gang runterschalten“. Es passt so gut zu meiner momentanen Stimmung, dass ich dachte ich „entpersonalisiere“ Deine Mail und poste das. Als Erinnerung für all die, die sich für heute schon wieder fürchterlich viel von etwas vorgenommen habe, was eigentlich gar nicht sein muss.

Beine hoch und chillen!

Alles Liebe

Eure Svenja