Mein Wochenende war herrlich. Zuhause herumräumen und zwischendrin jede Menge warmen Tee trinken. Die Kinder haben den Harry Potter Hörbuchern gelauscht  (TOTAL empfehlenswert die Version mit Rufus Beck) und ich hatte Zeit, mich immer mal wieder an mein Notebook zu stehlen und Mails zu beantworten.

Drei Sachen haben sich dieses Wochenende meine Aufmerksamkeit verdient. Sie waren ganz unterschiedlicher Natur und ich denke, dass für jeden von euch was Spannendes dabei ist.

Der erste Tipp kommt von meiner Schwippschwägerin Heike, die mir einen Link zu einem ZEIT-Interview mit dem Krimiautor Rob Alef geschickt hat. Alef hat nicht irgendeinen Krimi geschrieben, sondern einen, der sehr viel von dem (wenn auch überspitzt) enthält, was das Leben von Müttern mit Kindern ausmacht. In seinem Buch „Kleine Biester“ ist nämlich „Übertrittszeit“ (also die Zeit, in der sich für Grundschüler entscheidet, auf welche weiterführende Schule sie kommen). Und nacheinander werden 4 Schüler von der Warteliste eines exquisitien Gymnasiums „entfernt“ – durch Mord. Ich werde mir das Buch auf jeden Fall besorgen, weil ich finde, dass der Mann sich so anhört, als würde er sich bestens mit dem Thema auskennen. Das kann also interessant werden. Mein Bild zum Post zeigt heute Lissys Grundschule – da ist die Welt Gott sei Dank noch in Ordnung – aber wer weiß, sie ist ja auch noch nicht in der 4. Klasse :-)

Dann hat mir Stefan einen Post von Richard Gutjahr empfohlen, in dem es darum geht, was eigentlich die user – bzw. autorenfreundlichste Art ist, heute ein Buch zu veröffentlichen. Dazu startet Gutjahr ein Expmeriment. Er bietet sein Buch (50 ausgewählte Blogposts zum Thema Digitales Leben, die er in den letzten beiden Jahren geschrieben hat) in 4 verschiedenen Formaten an. Darüber hinaus zeigt er komplett transparent auf, wie sich Produktionskosten und Gewinn zusammensetzen. Ich bin sehr sehr gespannt, wie sich seine Leser entscheiden.

Last but not least: Whitney Houston. Ihr erstes Album war eine meiner ersten zehn Schallplatten. Als Teenager wollte ich so sein, wie sie: Schön, talentiert, schlank. Zu ihren Liedern träumte ich von meiner Zukunft. Bei „Saving all my love“ wurde ich in meinem Jugendzimmer mit Möwentapete das erste Mal richtig geküsst.

Die Welt ist erschüttert, weil eine Heldin ihre Reise nicht zuende bringen konnte. Whitney war in der tiefsten Höhle der Stufe 7 gefangen. Und jetzt, wo sie gegangen ist, lässt sie uns zurück mit dem Wunsch auf Vollendung. Ich habe mir immer gewünscht, dass sie es zu Lebzeiten schafft, mit ihrem Elixier zurückzukehren. Aber Whitney hat ihre Geschichte anders zuende gebracht: Sie hat UNS ihr Elixier dagelassen. Liebe Whitney, Danke für Deine wunderbare Musik und die Tatsache, dass Du ein großer Teil des Soundtracks zu meinem Leben warst – und sein wirst. Ruhe in Frieden.

Deine Svenja