Unser Leben ist ja oft genug recht alltäglich. Haushalt und Arbeit, Einkaufen und Kochen. Man wirbelt hin und her und schwupps, ist die Zeit rum. Genau deshalb weiß ich es mittlerweile auch so zu schätzen, wenn ich Momente habe, in denen ich feststelle: Ich mache hier gerade was ganz Eigenes.

Vor ein paar Tagen bin ich über ein für Internetverhältnisse uraltes ebook gestolpert, von dem ich noch nie gehört hatte. Es heißt „How to be creative“ und ist von Hugh MacLeod. Oh, wie ich das LIEBE, wenn ich sowas von finde. Ihr könnt es HIER runterladen (oben links in der Ecke auf die Vorschau vom PDF klicken und schon ist es eures!)

Hugh beschreibt ziemlich treffend, wie es ist, kreativ zu sein. Je besser und einzigartiger Deine Idee ist, desto weniger Menschen können Dir einen Ratschlag geben. Genau dann lohnt es sich, superaufgeregt zu sein. Man weiß, dass man auf seinem Weg ist. Dass da etwas Großes wartet. Dass es vielleicht die Möglichkeit gibt, einen Traum zu leben.

Gleichzeitig sagt Hugh aber auch: Es gibt keine Abkürzung (genauso wenig wie „Overnight Success“.) Man muss viel und lange arbeiten. Sich nur mit Leuten umgeben, denen man vertraut. Genau wissen, wo für einen das Ende der Fahnenstange ist und welche Grenzen man nicht überschreiten will.

Denn am Ende ist es ja so: wenn man etwas Einzigartiges schaffen will, dann geht das nur, wenn man dafür auch etwas opfert. Zeit. Gehirnschmalz. Energie. Nicht, dass es sich immer anfühlt, wie ein Opfer. Aber an schlechten Tagen ist es eben auch kein piece of cake.

Meine Erfahrung ist diese: Je länger man etwas Eigenes macht, desto besser wird man darin. Die emotionalen Hungertuchzeiten werden kürzer, die kreativen Flowerlebnisse länger.

Gestern habe ich den ganzen Tag Fotos gemacht – von allem was ich tue. Ihr schreibt mir ja oft: Bei Dir sieht das immer so leicht aus. Oder: Wann machst Du das eigentlich alles? Und weil gestern mit dem Relaunch und dem ebook ja Einiges anstand, habe ich meinen Tag für euch dokumentiert. Und war selber ganz  schön überrascht, was ich an einem Tag alles so mache. Die Fotostrecke gibt es heute etwas später – ich muss die Bilder erst noch bearbeiten. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit Hughs ebook, das mich wirklich inspiriert hat noch intensiver an meinen Themen zu arbeiten.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen kreativen und ereignisreichen Dienstag

Eure Svenja

P.S.: Vielen Dank für die lieben Kommentare zum Blog und zum ebook. Eure Beteiligung am Gewinnspiel ist immens und ihr habt schon viele richtig gute Rezepte eingeschickt!!!