Was ist mit meinem Keller los? Und warum kaufe ich jedes Jahr Glühwein, um ihn dann nicht zu trinken?

Neulich surfe ich nichtsahnend im Netz umher und stolpere über einen Satz, von einer Frau, die ihr Leben offenbar besser im Griff hat, als wir alle zusammen. Der Satz lautete:

„There is nothing in my house that we don’t use.“

Schluck. Tief Lufthol. Doppelschluck.

Warum hänge ich immer mehr Termine und Merkzettel an die Pinnwand, anstatt die Sachen, die vorbei sind, abzuhängen?

OK, davon bin ich weit entfernt. Und das, obwohl meine Freundin Jessica mal gesagt hat, dass man eigentlich jederzeit bei mir vorbeikommen könnte und es immer ordentlich wäre (das stimmt so dann allerdings auch wieder nicht…). Mein Problem ist nicht die generelle Ordnung, sondern die Gruschtelecken und – stapel. Seit ich Kinder habe, entstehen die quasi von selbst.

Wieso sieht die Schublade im Garderobenschrank immer so aus?

Von der Tatsache mehr oder weniger schockiert, dass sehr viel in meinem Haus ist, was ich NICHT verwende, habe ich mich mit meiner Kamera auf den Weg gemacht und mal geschaut, was eigentlich bei mir ordnungstechnisch so los ist. Schnell war klar – die Gruschtelecken, die vollgestopften Schubladen und die anderen Ansammlungen müssen als Erstes weg. Danach kann ich dann die Aktion „Ich sortiere alles aus, was ich nicht verwende“ starten.  Ist ja auch eher was für den Herbst, wenn es draußen regnet.

Warum sortiere ich eigentlich nie mein Gewürzregal aus?

Wie wäre es, wenn ihr auch mal so wie ich durch euer Zuhause geht und schaut, wo es hakt? Was würde euch auffallen, wenn ihr nicht selbst dort wohnen würdet? Was würdet ihr über die Bewohner denken?

Warum kriege ich mein Bad nicht in den Griff, egal wie viele Ikeacontainer ich kaufe?

Oder anders gesagt: Was müsstet ihr jetzt loswerden, bevor ihr im Herbst mit mir euer Haus richtig auf den Kopf stellt?

Alles Liebe

Eure Svenja, die die aufblasbaren Riesenorkas und -krokodile sowie die Rollschuhe und Hüpfbälle und Strandmuscheln unter der Kellertreppe nicht fotografiert hat, weil der Post sonst wahrscheinlich eine andere Überschrift gehabt hätte.