Meine Lieben,

ich habe echte Probleme mit Ostern. Zu viele lachende Hasen und schielende Küken. Natürlich kommen wir da nicht komplett drumherum – aber wir können auch anders frühlingshaft dekorieren. Indem wir Blumen basteln.

Stichwort: Blumen basteln

Da gibt es mittlerweile herrliche Tutorials und wir müssen uns nicht mehr alles aus dem Ärmel schütteln. Danke, Internet – und Danke ihr fleißigen Frauen da draußen, die das alles für uns eingestellt haben! Oben seht ihr, wie ihr eine einfache, fluffige Blume aus einer stinknormalen Serviette (oder Seidenpapier) und ein bisschen Draht bastelt. Wir haben das früher in der Schule mit Taschentüchern gemacht, wenn uns langweilig war. Ihr auch? Und aus was kann man noch hervorragend Blumen basteln?

Genau, aus Seidenpapier. Gibt es in jedem Schreibwarenladen. Je nachdem welche Farbe ihr wählt und wie ihr die Blütenblätter zuschneidet könnt ihr unterschiedlichste Blumen basteln.

Geht zum Beispiel auch in riesig und mit andersfarbigem Blüteninneren:

Diese Blumen aus Kreppapier finde ich auch super.

Vielleicht mache ich die mal für eine Party. Stelle ich mir toll vor – ganz viele davon und dann rund um die Tür am Eingang befestigt – wie ein Willkommensgruß.

Falls ihr mit euren Mädchen bastelt – oder für eine Hochzeit – sind diese einfachen roten Rosen wunderbar.

Achtet darauf, dass ihr beim Blumen basteln am Ende die Blüte so lange haltet, bis der Kleber ganz trocken ist. Ansonsten ist die Blüte nicht stabil und ihr werdet wenig Freude daran haben.

Die hohe Kunst des Blumen bastelns

Und – wer hat jetzt Blut geleckt? Hat gemerkt, dass Blumen basteln nicht nur einfach ist, sondern auch Spaß macht? Wenn ihr Lust habt, führe ich euch mit Hilfe der Bastelqueen Lia Griffith in die etwas höhere Kunst der Blumengestaltung ein.

Diese wunderschönen Pfingstrosen sind doch der Hammer.

Oder diese Ranunkeln.

Was ja auch immer geht sind Gänseblümchen. Die sind so reizend – ob als Blumenkrone zur Kommunion oder als Tischdeko zu Ostern. Ein Gänseblümchenbeet als Centerpiece, das wär’s doch.

Ganz wichtig: die Blume wirkt echter, wenn sie eine Narbe, einen Griffel oder Staubblätter hat. Am besten schaut ihr nochmal in dieses PDF zum Blütenaufbau, damit ihr eure Blütenkenntnisse auffrischen und noch naturgetreuere Blumen basteln könnt.

Zu guter Letzt braucht ihr noch Blätter. Googlet am besten für eure spezifische Blumenart, wo die Blätter genau sitzen. Denn wenn ihr euch so viel Mühe gebt, sollen eure Blumen doch so echt wie möglich aussehen.

Natürlich könnt ihr die Blumen nicht nur in Gebinden zusammenfassen und in Vasen aufstellen, sondern auch als Girlande knoten. Das hat dann seinen ganz speziellen Reiz.

Oder ihr bastelt mit Papierblumen und einem Weinkorken Platzkärtchen für eure nächste Feier: 

Auch schön: Eine Lichterkette mit Papierblumen pimpen und damit ein wärmeres Licht hinbekommen.

Das hier sind meine letzen selbstgebastelten Exemplare – habe ich gleich als Pinterestgrafik für euch fertiggemacht, damit ihr die ganzen Anleitungen wiederfindet.

Meine Lieben… oft schreib ihr mir „Ich bastel wirklich nicht gerne“, aber ich versuche immer wieder, euch dafür zu begeistern. Und bin mir sicher, dass das hier einer dieser Posts ist, der ein paar meiner Leserinnen dazu bringen wird, sich alleine oder mit ihren Kindern hinzusetzen und ein paar Blumen zu basteln. Und das freut mich wahnsinnig.

Viel Spaß dabei!

Eure Svenja

P.P.S.: Wer Lust auf mehr Anregungen hat, kann gerne bei meinem Post über Basteln mit Papier vorbeischauen. Das ist nämlich genau so kinderleicht – und macht schwer was her.

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