Ihr Lieben,

das Nike Fuelband ist neu in meinem Leben und an meinem Arm, weil ich meinem Mann zum Hochzeitstag seine Traumfigur geschenkt habe. Seitdem habe ich so viel Post bekommen, dass ich es kaum fassen kann. Erstmal – CHAPEAU, dass so viele Frauen vor mir ihre Männer bei genau dieser Sache (Abnehmen!) unterstützt haben und dass ihr so selbstlos seid, mir all eure guten Tipps und Ratschläge zukommen zu lassen.

Weil ich ja ein großer Fan der Heldenreise bin, habe ich das getan, was in Stufe 1 dran ist. Und Stufe 1 ist eben die Gewohnte Welt. Soll heißen: Bestandsaufnahme. Erstmal in Zahlen. Aber nicht in Kilo, sondern in Nike Fuel.

Nike Fuelband 6

Denn mein amerikanischer Nachbar hat uns aus den USA das Nike Fuelband mitgebracht (gibt es  in Deutschland noch nicht).

Nike Fuelband 5

Auf den ersten Blick unscheinbar und schwarz und ein stinknormales gummiertes Armband, kann es doch viel mehr: Schritte zählen, verbrauchte Kalorien aufaddieren, aktive Zeit pro Tag in Minuten zählen – aber am wichtigsten: in FUEL. Was das ist? Eine von Nike entwickelte neutrale Einheit, die Aktivität ausdrückt. Und zwar so, dass man sich miteinander vergleichen kann.

Nike Fuelband 4

Das funktioniert folgendermaßen. Beim ersten Einloggen und Anmelden mussten Uwe und ich Größe und Gewicht eingeben – diese Parameter sind bestimmend für die Umrechnung (jeder verbraucht ja unterschiedlich). Dazu gibt es eine Nike Fuelband App, mit der man das Armband synchronisieren kann. Am Ende des Tages können wir dann sehen, wer aktiver war. Was heißt: am Ende des ersten Tages gab es eine Riesenüberraschung.

Uwes erster Tag: Aufstehen, Kinder wegbringen, zum Training fahren, mit Patrick (Personal Trainer) eine Stunde trainieren, ins Büro, arbeiten, nach Hause fahren, Abendessen, mit dem Notebook auf dem Schoß vom Sessel aus noch ein bisschen arbeiten, Feierabend.

Ergebnis laut Nike Fuelband

Uwe: 3878 Fuel Punkte

Ihr könnt ziemlich genau sehen, dass Uwe morgens beim Sport den mit Abstand aktivsten Zeitpunkt seines Tages hat. Ansonsten dümpelt er eher vor sich hin (die Farbe der Kurve ist immer gleich: von rot (wenig aktiv) bis grün (Ziel erreicht) – quasi ein Ampelprinzip). Aussagekräftig für den Grad der Aktivität im Verlauf  des Tages ist also nur die Höhe, der Ausschlag der Kurve.

Nike Fuelband 1

Mein erster Tag: Aufstehen, Kinder wegbringen, nach Hause fahren, Haushalt machen, Fotos einrichten und shooten, Mittagessen vorbereiten, einkaufen, Kinder abholen, Mittagessen kochen, Hausaufgaben beaufsichtigen, Wäsche machen, bloggen, Fotos einrichten und shooten, zum Sport fahren, 45 Minuten trainieren, nach Hause fahren, ein bisschen Haushalt, Abendessen richten, Kinder ins Bett bringen, Feierabend.

Ergebnis laut Nike Fuelband

Svenja: 5344 Fuel Punkte

hr seht: Ich habe mehrere Höhen in den Kurven. Morgens, wenn ich den Haushalt mache. Wenn ich arbeite. Wenn ich zum Sport gehe. Und wenn ich den restlichen Nachmittag mit den Kindern verbringe.

Nike Fuelband

 

Ja, da hat es laut Klick gemacht. Ich hätte nie nie nie gedacht, dass Uwe sich tagsüber so wenig bewegt. Nun habe ich das Nike Fuelband seit einer Woche und habe festgestellt, dass es wirklich spannend und auch motivierend ist, mir meine Punktzahl im Tagesverlauf anzuschauen. Oft denke ich gegen Nachmittag: Hey, Du hast Dich heute noch viel zu wenig bewegt – und tue dann was, was ich sonst nicht getan hätte. Noch eine Runde laufen gehen. Mit den Kindern Frisbee spielen. You name it.

Zusätzlicher Ansporn: Man kann sich mit Freunden, die auch ein Nike Fuelband haben, connecten – und schauen, wo die punktemäßig so stehen.

Nun ist die Bewegung das eine, das Essen das andere. Ich habe Uwe gebeten, alles zu fotografieren, was er tagsüber isst oder trinkt. Und auch da gab es ganz interessante Bilder. Zum Beispiel das hier:

Nike Fuelband 2

Cappucino mit Milchpulver aus dem Automaten und dazu ein Knoppers. Puh. Da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll. Also habe ich Uwe gefragt. Denn Stufe 2 der Heldenreise heißt ja nicht umsonst: Ruf zum Abenteuer. Und den muss Uwe hören, nicht ich. Schon vor Monaten hat er mir gesagt, er würde sich gerne mal eine Woche vegan ernähren.

Ich war ehrlich gesagt einigermaßen verwundert, denn mein Mann liebt Steaks, Garnelen, Käse undundund. Aber ich sage nur „In dicken und in dünnen Zeiten“ – Uwes Wunsch ist mir natürlich Befehl. Also habe ich Attila Hildmanns Kochbücher „Vegan for fun“ und „Vegan for fit“ bestellt. Die werde ich nun in der kommenden Woche lesen und mal schauen, ob das ein guter Kick-off wäre.

I keep you posted

Jetzt erstmal einen herrlichen Sonntag. Genießt den laaaangsam einziehenden Frühling. Bald ist er nicht mehr aufzuhalten. Ich für meinen Teil gehe jetzt laufen und schiele dabei mit einem Auge auf mein Nike Fuelband.

Eure Svenja