Oh, diese Sommerferien scheinen endlos und ich bin so froh, dass ich nichts mache, außer Pause. Naja, ganz stimmt das nicht. Denn ich habe mal eben in meiner Fuck-it-Auszeit die Blogthemen fürs restliche Jahr geplant, neue vegane Freunde gemacht, viel gegessen und vor allem begriffen: Ich brauche gar keine Ruhe, ich brauche nur Freiheit. Ein GROSSER Unterschied, kann ich euch sagen.

Eingeläutet habe ich dieses neue Bewusstsein Dank meiner unglaublichen Leserin Sonja, die mir eine Flasche Champagner ins Hotel geschickt hat. Oder wie meine Freundin Sandra, als ich ihr das erzählte, gleich bemerkte: „Du machst was richtig. Das Leben schickt Dir Champagner.“ Oh, ja – und Sonja, Du verrückte Soulsista, noch einmal vielen vielen Dank für diese wunderbare Geste.

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Was sonst passiert ist, in meiner Fuck-it-Auszeit? Mehrere Wannenbäder mit Blick auf den Viktualienmarkt.

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People watching aus dem Hotelfenster.

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Viel Zeit am PC in diesem Hotelzimmer.

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Köstlichster veganer Brunch in diesem Hotelrestaurant.

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Und das hier ist nur ein DRITTEL der veganen Nachtischselektion. Ohne Worte war das. Wirklich.

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Und last but überhaupt nicht least: veganes Abendessen vom Room Service.

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Das hätte von mir aus ewig so weitergehen können, aber irgendwann wurde meine Sehnsucht wieder groß und nachdem ich meinen Mann am letzten Hotelabend zum romantischen Stelldichein eingeladen habe, bin ich dann am nächsten Tag wieder heim. Wo gleich eine Herausforderung der etwas größeren Art auf mich wartete, denn mein Vater kam für 3 Nächte zu Besuch. Und wer mein Verhältnis zu meinem Vater kennt, weil er hier schon länger mitliest, der weiß, dass das für mich definitiv nicht die leichteste Übung ist.

Nun ja, es war netter als erwartet. Vor allem, seit ich weiß, was ich von ihm erwarten kann (wenig Interesse an meiner Person), lebt es sich leichter mit den Enttäuschungen. Dazu nur so viel: erwachsen werden ist nicht immer easy, auch wenn man vorher 3 Tage im Designhotel war.

Und sonst? Waren wir mit den Kindern im Lenbachhaus, wo wir die weltweit größte Sammlung zur Kunst des „Blauen Reiter“ bestaunt haben.

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Was mir in der dritten Woche meiner Sommerpause am besten gefallen hat? Der eine perfekte Moment. Ich saß auf der Veranda und habe Bohnen geschnippelt.

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Und links von mir machte das Windspiel die passenden sphärischen Klänge.

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Ahhhhhhh. Scheiß auf die Wettervorhersage. Ich bin im Sommer angekommen. Und ihr?

Alles Liebe

Eure Svenja