Christine

Christine und ich – having fun

Ihr Lieben,

ich hatte diese Woche einen höchstspannenden Abend mit meiner Bloggerkollegin Christine von dem wunderbaren Reiseblog Lillies Diary. Und ja, irgendwie ist das Leben einer Reisebloggerin auf den ersten Blick genauso, wie man sich das vorstellt. Zumindest wenn man sieht, wie Christine im Robinson Club auf den Malediven abhängt.

Christine-Neder-Meer-Robinson-Club-Maledives

Aber: es ist eben nicht nur so. In Island zum Beispiel hat Christine Dinge erlebt, die dazu geführt haben, dass sie den Trip als die schlimmste Reise ihres Lebens bezeichnet.

Neben der Tatsache ganz viel über das Leben einer Top-Reisebloggerin zu erfahren und natürlich alles Mögliche über ihre Reiseziele und wilden Abenteuer aus ihr herausquetschen zu können, war der Abend deshalb so spannend, weil wir nach Herzenslust fachsimpeln konnten.

Nun will ich euch ja nicht permanent mit den Sachen zuquatschen, die man sich im Hintergrund so überlegt. Aber es ist doch Einiges. Mal abgesehen von den Ausrichtungsfragen (Worüber blogge ich? Was wollen meine Leserinnen lesen? Welchen Nutzen kann ich bieten?) auch viele technische Fragen – und jede Menge Gesprächstoff unter uns Pastorentöchtern.

Da ist von SEO Optimierung und Unique Visits die Rede. Da stellt man sich Fragen wie „Wie verdienst Du eigentlich Geld mit Deinem Blog?“ und fordert auf: „Erzähl mir doch mal, wie das in Deiner Bloggernische so läuft“.  Andere brennende Themen: „Hast Du ein Mediakit?“ und „Gehst Du zu Bloggerkonferenzen?“. Was soll ich sagen – eben der ganze bunte Reigen von Inhalt bis Geschäftstüchtigkeit dabei.

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Und ganz nebenbei gab es noch leckeres veganes Essen – hier mal nur der zweite Gang: selbstgemachte Kartoffelchips mit Curry-Frühlingszwiebel-Petersilie Dip.

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Wir hatten viel Spaß und noch mehr Wein, irgendwann dann auch das Notebook aufgeklappt und waren wirklich mitten im Thema. Was dazu führte, dass der Tag danach küchentechnisch ziemlich chaotisch war.

Bloggerfreundschaft

Nur in meinem Kopf war plötzlich jede Menge Ordnung. Denn mir ist klar geworden: ich werde genau wie Christine niemals ein Freund von bezahlten plumpen Inhalten und auch kein Freund davon, wild blinkende Anzeigen auf meinem Blog zu schalten.

Bei mir gibt es alles kostenlos – dafür schenkt ihr mir eure Aufmerksamkeit, also das Kostbarste was ihr habt. Nun habe ich lange überlegt, wie ich es hinkriegen könnte, doch ein wenig Geld für die Arbeit und Zeit zu bekommen, die ich in meinen Blog stecke. Und zwar so, dass sich für euch möglichst nichts ändert.

Weil ich eure Meinung sehr schätze und immer mit offenen Karten spiele (ihr ja schließlich auch) hier also jetzt die Infos über meine Neuerung – und ihr könnt dann selbst entscheiden, ob ihr Lust darauf habt.

Ich verlinke ja schon seit Ewigkeiten auf amazon, wenn ich einen Produkttipp für euch habe. Und zwar deshalb, weil ich selbst sehr gerne dort bestelle. Amazon hat viele Produkte und liefert schnell und wenn man PRIME Mitglied ist, sogar kostenlos. Für mich als Mutter von zwei Kindern in der Vorstadt ein Bombenservice. Aber: amazon ist auch für Blogger toll.

Amazon bietet nämlich ein Affiliate-Programm für Blogger (wer nicht weiß, was das ist: hier geht es zur Wikipedia Erklärung). Das Ganze funktioniert so: Ich logge mich, wenn ich euch ein Produkt empfehlen will, über einen speziellen Zugang ein und kopiere einen speziellen Link in meinen Blog. Wenn ihr dann über diesen Link zu amazon gelangt und dort etwas kauft, bekomme ich 5,5 % davon.

Beispiel: Ich empfehle ein Buch für 10 € und ihr kauft es über meinen Link. Dann bekomme ich 55 Cent weil ich euch zu amazon „geführt“ habe. Was ich quasi seit 3 Jahren sowieso schon mache, ohne irgendwas dafür zu bekommen. (So viel zu meiner Geschäftstüchtigkeit. HAHAHAHA.)

Wenn ihr hier schon länger mitlest, wisst ihr, dass ich nur empfehle, was ich auch hundertprozentig empfehlen kann. So etwas wie den Tangle Teezer oder Attilas Kochbuch, den Wasserbombenbefüller oder die Ed Emberly Malbücher (dazu bald in einem anderen Zusammenhang nochmal mehr). Das wird auch weiterhin so bleiben, weil ich weiß, dass ihr euch auf mich verlasst.

Falls ihr es aus irgendeinem Grund nicht OK findet, dass ich für meine Empfehlung Geld bekomme, hier also der Hinweis, wie ihr das umgehen könnt. Einfach den Produktnamen selbst bei amazon eingeben und dann bestellen – dann kommt ihr nicht über meine Seite und ich bekomme dafür kein Geld. Für mich ist beides absolut OK.

Zwei wichtige Hinweise noch zum Schluss:

1.)  Ich habe das Affiliate Programm seit dem 13. Juni getestet, um zu schauen, ob das für mich Sinn macht. Jetzt weiß ich: ich werde damit zwar nicht reich, aber es ist zumindest eine nette Anerkennung meiner Arbeit. Das heißt aber auch: wenn ihr in den letzten drei Monaten etwas über einen Link auf meiner Website bestellt haben solltet, möchte ich mich im Nachhinein herzlich bedanken. Denn dann habe ich damit etwas verdient.

2.)  Einen Affiliate-Link erkennt ihr daran, dass er den Namen der Seite und die Zahl „21“ im Link hat. Hier ein Beispiel für einen Affiliate Link von meiner Seite, ich habe die Stelle rot gekennzeichnet:

<ahref=“http://www.amazon.de/gp/product/3938100818/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3938100818&linkCode=as2&tag=wwwmeinesvenj-21„>Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge (Diät & Gesundheit)</a><img src=“http://ir-de.amazonadsystem.com/e/ir?t=wwwmeinesvenj-21&l=as2&o=3&a=3938100818″ width=“1″ height=“1″ border=“0″ alt=““ style=“border:none !important; margin:0px !important;“ />

Der erscheint dann also im Browser nachdem ihr auf meinen Link im Post geklickt habt.

Seit ich das weiß, habe ich verstärkt darauf geachtet, wer dieses Programm nutzt und seine Leser NICHT darüber in Kenntnis setzt, obwohl er definitiv an ihrem Einkauf verdient. Und war einigermaßen geschockt (oder bin ich da einfach nur zu naiv?), dass das neben vielen Blogs die auf „guter Kumpel“ machen, auch große, eigentlich seriöse Nachrichtenmagazine tun – was ich im Rahmen der objektiven Berichterstattung ehrlich gesagt fast ein bisschen grenzwertig finde.

So, nun aber genug gefachsimpelt. Ich freue mich, wenn ihr meine Arbeit belohnt, verstehe aber auch, wenn ihr lieber anders bestellt, den realen Buchhandel oder Handel unterstützt oder einfach nur lest und gar nichts bestellt. Wir sind ja hier schließlich nicht auf einer Kaffeefahrt.

Danke für euer Ohr!

Eure Svenja