Quiet

 Bild der Woche: Manchmal sind ein Pfefferminztee und eine Zeitung das einzige, was ich zum glücklich sein brauche

1.) Ich starte meinen Wochenendpost mit einem neuen Blog – und neu ist er wirklich, denn er ist erst im Mai online gegangen. Aber: er ist von einer inspirierenden jungen Hamburgerin und Vegetarierin, er ist auf Deutsch und ich finde die Idee zum Blog herrlich. Linn von linnslovefood macht nämlich herzgemachtes Essen.

„Eigentlich ging es mir darum, mit Mamas (bei ihnen schmeckts am besten!) ein Gericht zu kochen, mit dem sie eine besondere Geschichte verbinden. Doch diese Treffen und die Besuche bei Produzenten und Hobbyköchen für die Rubrik HERZGEMACHTES ESSEN haben mich so inspiriert und schon jetzt so viel bewirkt, dass ich meine Tipps und Erfahrungen weiter geben möchte und mich jetzt auch selber vor die Kamera stelle, meine Lieblingsprodukte vorstelle, über mich und meinen Körper spreche usw. Es fasziniert mich, welche Türen sich öffnen, wenn man sich auf seinen Herzensweg begibt! So ist es auch zu meinem jüngsten Projekt gekommen: Diese Woche habe ich mein Food Diary gestartet: ich ernähre mich eine Woche nur von Smoothies, um zu gucken, was das mit meinem Körper macht! (Ist keine Diät!!! Sondern eher ein Dankeschön an meinen Körper, warum ich das mache erzähle ich in meinem neuesten Video) Also kurz gesagt: mir geht es um 2 Dinge: Herzgemachtes Essen und to love yourself .“

2.) Und irgendwie schien die Woche der Blogs zu sein. Ich habe ja das Glück, dass ich diese Blogs entdecken darf, weil die Bloggerinnen auf meinem Blog kommentieren – und wenn ich so viel neuen Lesestoff frei Haus geliefert bekomme, ist es doch meine Pflicht euch daran teilhaben zu lassen. Maja schreibt den Blog majaskreativwelt auf dem sie uns zeigt, wie wir unser Leben schöner, leckerer und gemütlicher machen können (was für eine Kombi – right up my alley!) Super fand ich das Projekt, bei dem Maja aus Papptellern und ein bisschen Stickgarn Platzkarten im Kreuzstichlook macht – könnte ich mir auch prima für eine Gartenparty oder Hochzeit vorstellen. Auch super: das Kupferstabhäuschen aus Schaschlikspießen und ein bisschen Farbe. Und wenn ich nicht Veganerin wäre (damn!) würde ich sofort diese so lecker klingende Spaghettieis-Creme im Thermomix nachkochen.

3.) Keine Angst – nicht mein ganzer Wochenendpost wird kreativ und kochlastig. Aber bevor wir gleich mit Justin Timberlake Golf spielen und Tequila trinken, habe ich noch eine klitzekleine Kleinigkeit. Ihr kennt und liebt ja sicher auch Anthropologie wegen solcher Dinge wie Polsterhockern, Kupferboxen, Salattellern, die Sommer schreien oder Teppichen, die soooo toll vor meinem Gartensofa aussehen würden (AHHHHHHHH, manchmal muss man tapfer sein). Jedenfalls ist Anthropologie nicht nur bei der Produktentwicklung sehr kreativ, sondern auch wenn es um ihre Schaufenstergestaltung geht. Jeder Store hat eigene Dekorateure, die das ganze Jahr nichts anderes tun, als Schaufenster zu konzipieren, zu entwickeln, zu basteln und zu gestalten. DAS wäre mein Traumjob, da könnte ich mal so richtig in die Vollen gehen. Und wie immer, wenn man irgendwo Liebe reinsteckt, kommt nachher auch was Tolles raus. Hier zwei Beispiele und der Blick hinter die Kulissen: die Gestaltung verschiedener Earth Windows und eines Christmas Windows.

4.) Ihr dachtet das ist nur ein Spruch? Nein nein, wir trinken wirklich Tequila und spielen Golf mit Justin Timberlake (Man, he gets sexier with age).

5.) Ihr erinnert euch sicher noch an DIE Visawerbung der 90er, oder? Damals hat Eurocard mit Jung sein: unbezahlbar gekontert. Und Wahnsinn – in dem ganzen Spot hat keiner ein Smartphone in der Hand und niemand Kopfhörer auf. Anstatt dessen reden die Jugendlichen miteinander und bewegen sich viel. Das „Unbezahlbar“ = „Priceless“ Motto hat Mastercard zwar mit ins neue Jahrtausend genommen, aber heute wird es ganz anders umgesetzt. Als ich Justin-mäßig nach links und rechts surfte, bin ich über diese neue und wie ich finde richtig gute Kampagne gestolpert.

6.) Wo Justin ist, darf Britney nicht fehlen. Ich war mit Mitte zwanzig auf einem Britney Konzert – zusammen mit einer Millionen Teenagern. Egal, denn ich kenne Britneys Songs vor- und rückwärts. Ein bisschen Mainstream muss schon sein. Wer Britney auf dem Höhepunkt ihrer Karriere geliebt hat, der war über den Tiefpunkt ihrer Karriere geschockt und erinnert sich noch genau an ihren Auftritt bei den VMAs, bei dem sie völlig stoned und neben sich wirkte.

Aber Britney wäre nicht Britney, wenn sie das nicht im folgenden Jahr locker in eine Sympathiewelle umgewandelt hätte, die ihr dieser Spot eintrug. Ihr kennt ja den Spruch: „There‘ always an elephant in the room.“ Besser kann man mit einem Faux pas vor der Weltöffentlichkeit wohl kaum umgehen. Respekt.

7.) Materielles Highlight meiner Woche: Ich habe endlich das Statement Bracelet bestellt, um das ich schon so lange herumschleiche.

8.) An all you single ladies: Ein Mann ist dann der Richtige, wenn man diesen Satz unterschreiben kann.

9.) Ich kann nicht surfen – aber dieses Bild führt dazu, dass ich das SOFORT ändern will.

10.) Ist es nicht cool, wenn man uneitel ist? (Wartet bis Oprah das zweite Mal im Bild erscheint!) I luvit.

In diesem Sinne: Flipflops an und raus in die Welt – Schminken wird überbewertet.

Eure Svenja