AusprobiertIch liebe Listen: Mein Plan, der Plan meines Mannes, mein Challengeplan und mein Marketingplan für den Blog. Und nein: das Bild gab es nicht in schön weil genau SO hängt das bei mir um 6:30 morgens an der Wand.

Meine Lieben,

diese Woche war ja die Woche des Ausprobierens. Alles fing damit an, dass ich mir einen Plan gemacht habe, wie ich meine Tage strukturieren will. Ich hätte nie gedacht, dass das Thema auf solche eine Resonanz stößt. Und die teilte sich schnell in zwei Fraktionen. Die eine meinte: „Super, das will ich auch schon lange machen. Ich setze mich JETZT hin und schreibe mir eine Liste.“ Während die zweite sagte: „Bist Du des Wahnsinns? Das macht jede Spontanität kaputt und ist klösterlicher als im Kloster.“

Da man das alles erst wissen kann, wenn man es ausprobiert hat, habe ich genau das diese Woche getan. (Und wenn ich mal kurz vorweggreifen darf – das ist nicht das Einzige was ich diese Woche ausprobiert habe, denn wer bei meinem Entsafter-Gewinnspiel mitmacht, sollte auf jeden Fall bis zum Ende des Posts lesen. Ich habe so saucoole News.)

Weil ich mit dem besten Mann der Welt und dazu mit einem sehr kreativen Mann verheiratet bin, der nie genug Struktur haben kann, hat der sich auch gleich einen Plan gemacht. Was dazu führte, dass wir beide VIEL produktiver waren. VIEL mehr geschafft haben. Und vor allem: keine Entschuldigungen mehr hatten. Nicht, weil man sich sklavisch an das halten muss, was man einmal aufgeschrieben hat. Sondern weil der eigene Kopf einen wunderbar austrickst.

So ein Tagesplan ist nämlich wie eine Reiseroute. Ich setze mich morgens in den Zug und weiß genau, wann der wo hält. Wann ich umsteigen muss. Und wann der ankommt. Natürlich kommt dann auch mal das echte Leben dazwischen und grätscht rein. Da kommen zum Beispiel die Kinder aus der Schule und sind down, weil irgendwas passiert ist oder weil sie viele Hausaufgaben aufhaben. Dann nehme ich mir Zeit, setze mich hin, höre zu, tröste und helfe ihnen dabei, in sich eine Stärke zu finden, mit dem Tag umzugehen. Ihn positiv zu erleben und die anstehenden Aufgaben anzugehen.

Das mache ich natürlich auch, wenn in der Zeit auf meinem Plan was anderes steht oder ich eigentlich noch dies und das machen wollte. Denn mein Plan hat einen Riesenvorteil: Eigentlich hat er nur zwei Spalten. Morgens arbeite ich, ab mittags bin ich mit den Kindern zusammen. Klar zwacke ich mir hier und da noch was ab für andere Dinge, aber das ist der grobe Fahrplan. Ist also nicht schlimm, wenn mein Zug an der ein oder anderen Stelle Verspätung hat. Ich sitze ja trotzdem noch drin.

Ich darf also alle beruhigen, die dachten: „Jetzt dreht sie total durch und strukturiert ihr ganzes Leben durch.“ Hier ist alles in einem guten Flow und ich bin mehr oder weniger geschockt, wie geradlinig ich gerade durchs Leben gehe und wie schön sich das anfühlt, endlich mal am Stück arbeiten zu können und was zu schaffen.

Was mich gleich zum nächsten Punkt bringt, den ich diese Woche ausprobiert habe. Nämlich etwas NICHT zu tun. Nachdem ihr so zahlreich auf meiner anderen facebook Seite geklickt habt, um auch da von mir zu lesen, habe ich geschrieben und geschrieben – und nie auf Veröffentlichen gedrückt. Früher hätte ich gedacht: „Aber das hast Du jetzt angekündigt und da MUSSTMUSSMUSST Du diese Woche was raushauen.“ Aber Yoga macht ja ganz unglaubliche Sachen mit mir. Zum Beispiel hat es bewirkt, dass ich verstanden habe, dass ich gar nichts schaffen muss um des Schaffens willen. Sondern weil es aus dem Herzen herausfließt.

Von meinesvenja bin ich es so gewohnt zu schreiben, wie mir der Schnabel gewachsen ist – oder eben wie das Herz in mir spricht – dass ich für meine neuen Themen nicht mehr die professionelle Stimme rausholen kann. Das habe ich aber gemacht. Oder besser: versucht. Habe, wie ich das aus meinen Zeiten als Texterin (lang ist’s her) noch kenne, faktenorientiert geschrieben. Sachlich, mit hohem Informationsgehalt und wie man eben in der Branche so spricht. Was soll ich sagen. GÄHN. Ich bin beim Schreiben fast eingeschlafen. Beim Lesen noch mehr. Und dachte: „Was für ein totaler Quatsch, dass man beigebracht bekommt, dass man eine professionelle Stimme haben muss, wenn man über Fachliches schreibt.“ Ich wollte ja gerade auch wieder über diese fachlichen Themen schreiben, weil sie mich genauso interessieren, wie der Rest über den ich schreibe. Und trotzdem greife ich gleich gewohnheitsmäßig zu einer anderen Sprache. Der antrainierten, lahmen und mich lähmenden Sprache. Dabei gibt es doch schon genug Websites, die keiner lesen will.

So darf ich jetzt also nochmal meinen Bleistift spitzen und neu ran an das, was ich sagen will. Spannend finde ich das. Dass auch ich, die doch so viel schreibt, manchmal erst einen Weg durch die Worte suchen muss.

Superüberleitung. Gesucht habe ich diese Woche nämlich nicht nur den Weg durch die Worte, sondern auch eine Möglichkeit, einen Entsafter zu verlosen. Und weil wir ja hier immer alles so schön transparent gestalten, zeige ich euch mal, wie das auf den Punkt hingehauen hat (zum Vergrößern einfach einmal aufs Bild klicken und dann die OTTO Umsätze anschauen).

Bildschirmfoto 2014-10-17 um 06.03.08

Das ist meine Abrechnung des Affiliate Netzwerks der letzten Tage. Die Ottoumsätze zeigen, wie oft ihr auf den Entsafter geklickt habt. Wenn wir die nun alle zusammenzählen und die 42% davon abziehen, mit denen ich Einkünfte versteuern muss: dann landen wir ziemlich genau bei den knapp 250 €, die die Variante 2 des Multi Juicers kostet, wenn ich sie für euch kaufe. Und das finde ich echt supercool.

Was ich allerdings noch cooler finde, ist, dass so viele von Euch mitgemacht haben. Denn das hat mich auf eine Idee gebracht. Ich empfehle ja nur Dinge, die ich spitze finde, weil ich weiß, dass ihr euch komplett auf mich verlasst und das so von mir kennt. Deshalb schreiben auch viele von euch in den Kommentaren zum Gewinnspiel, dass sie den Entsafter – falls sie ihn nicht gewinnen – auf ihre Weihnachtswunschliste schreiben. Also dachte ich: „Das muss den Hersteller des Unternehmens doch total freuen.“ Und habe spontan bei Gastroback angerufen. Und die HABEN sich total gefreut.

Darüber, dass mir das Gerät so gut gefällt. Dass ich euch davon erzähle und dass ihr so viel Interesse an dem Entsafter haben. Ja und dann – ihr kennt mich ja, wenn man schon mal den Fuß in der Tür hat –

…dann habe gefragt, ob sie noch einen Entsafter obendrauf packen wollen.

Und wisst ihr was? Die haben ganz spontan zugesagt. Jetzt gibt es also nicht nur einen Entsafter, sondern zwei zu gewinnen. Einen kaufe ich und einen sponsert das Unternehmen. Und das geht nur weil IHR mich immer unterstützt, denn hätte keiner geklickt und würdet ihr nicht alle so nette Sachen über meine Empfehlungen schreiben, wäre das nicht möglich gewesen.

Ihr könnt euch ungefähr vorstellen wie ich über alle Backen gestrahlt habe. Es gibt nichts Cooleres für mich, als mir ganz neue Systeme auszudenken und zu merken: das funktioniert. Beim Bloggen und Geld verdienen im Internet wird mir nämlich immer noch zu viel gemauschelt und das ist nix für mich. Und wenn es dann offen und ehrlich heraus viel besser funktioniert, ist das ein echtes Highlight für mich. Ich verlose jetzt also zwei Entsafter und am Sonntag werde ich zwei Gewinner bekanntgeben. Jippiehyeah.

Die Woche des Ausprobierens geht heute erstmal zuende – und das tut sie mit einem Lunchbreak mit meinem Verlag, auf das ich mich riesig freue. Genauso wie auf ein Wochenende, das eine Hammerauszeit beinhaltet, denn Frau Walter wird nonstop auf einen bayerischen See schauen und dabei einen Bademantel tragen. So ist zumindest der grobe Plan.

Euch einen schönen Tag und ganz viel gute Laune.

Eure Svenja