Happy Weekend Entertainment

Bild der Woche: OH MANN, die waren lecker. Das Rezept dazu gibt es dann nächste Woche.

1.) Dieser Satz hat mich diese Woche total gerührt. „Die körperliche Beziehung zu einem Ehemann, den man so viele Jahre gekannt und geliebt hat, vergisst man nicht.“ Stammt aus einer nachdenklich stimmenden Dokumentation von arte zum Thema „Das Glück des Alters„, die ihr noch heute und ich glaube auch morgen in der Mediathek nachschauen könnt.

2.) Kurzer Blick in meine Schminktasche: Im Herbst muss es wenigstens im Gesicht ein bisschen glitzern, sonst bin ich deprimiert bei all dem Regen. Dafür habe ich den Art Deco pearly light beige Lidschatten bei den Pearl Lidschatten für 4,80 (Nummer 29) erstanden – super für jeden Tag. Macht das Lid so schön eben und die roten Äderchen und Farbunterschiede sind wie weggewischt. Apropos „eben machen“. Ich schwöre auf das Pore Professional Zeugs von benefit. Schmierst Du Dir auf die Nase, hast Du keine Pore mehr. Guckst Du.

3.) Ihr braucht eine kurze Auszeit? Auf der Website www.calm.com kann man einstellen, wie lange man einen Break braucht. Und dann zu herrlicher Musik und wunderschönen Landschaftsbildern entspannen. Wirkt sofort – auch wenn ihr nur 2 Minuten anklickt. Superidee, falls man nicht einfach die Tür aufmachen kann und in der Natur steht.

4.) Noch eine coole Seite (aber Vorsicht, da kann man STUNDEN verbringen) ist songfacts. Wie der Name schon sagt: hier könnt ihr Songtitel eingeben und sehen, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Super, um endlich zu erfahren, was der Text des Lieblingssongs eigentlich WIRKLICH bedeutet oder wodurch er inspiriert wurde. (Da habe ich übrigens gelernt, dass Brian Adams mal von einem Fan gefragt wurde, warum die erste Zeile seines Hits „Summer of ’69“ eigentlich heißt „I had my first real sex dream“. Brian ist daraufhin vor Lachen zusammengebrochen, da die Zeile eigenetlich heißt „I had my first real six string“ – also seine erste GITARRE.)

5.) Was für eine Geschichte: Ein Restaurant in Amerika bekam plötzlich schlechtere Online-Bewertungen, obwohl es nichts geändert hatte. Woran das lag ist irgendwie unglaublich – vor allem, wenn man das mal so untereinander mit Minutenangaben aufgeschrieben seht. Ein echtes Aha-Erlebnis und eine Geschichte unserer Zeit, in der alle, aber auch wirklich auch alle ihr Essen fotografieren. Und sich mit ihrem Essen fotografieren. Und permanent online sind. Au Backe.

6.) Ihr wisst, dass ich Yoga für mich entdeckt habe. Für alle, die nicht auf Yoga, aber dafür umso mehr auf Stretching stehen, habe ich dabei das ultimative 20 Minuten Stretchvideo entdeckt. Enjoy.

Und wo wir gerade bei Yoga sind – ich hatte ja so ein Pech mit meiner ersten Yogamatte von Yogistar. Die Matten sind eigentlich spitze, aber ich habe meine online gekauft und was fällt da weg? Der Geruchstest. Jetzt gibt es aber tatsächlich genau EINE Matte, die mehr nach Autoreifen riecht, als alles andere. Und genau die hatte ich bestellt. Sie ist superdick und tierisch bequem – aber ich kann sie nur an der frischen Luft benutzen, drinnen ist mir persönlich das too much. Im Sommer habe ich dann für unsere 4 Wochen on the road eine neue Matte gekauft – fast der halbe Preis und nach 3 Monaten Ausprobieren kann ich sagen: DIE Matte ist super. Die empfehle ich wärmstens. Genauso wie mein Lieblingsyogatop – das ist bei Sport Schuster nämlich gerade im Angebot. Kauf ich mir direkt nochmal. Sitzt, verrutscht nicht und ist vor allem lang genug. ILUVIT.

7.) Uff. Doppeluff. Nachdem ich jetzt einige Zeit mit meinem neuen Zeitplan gelebt habe merke ich: mir tut das gut. Aber eins ist mir dadurch klar geworden – ich habe wenig Dinge, die ich unbedingt machen will. Aber die, die ich unbedingt machen will, mache ich nicht unbedingt (na, sind jetzt alle verwirrt?). Soll heißen: ich muss ein paar neue Sachen ausprobieren. Für mich ganz alleine. Deshalb werde ich mich am Wochenende mal hinsetzen mit dem ultimativen Tool im Hinterkopf, das Steve Jobs immer angwendet hat, um sich klar zu werden, was wirklich wichtig ist.

Und obwohl das hier erst der 7. Punkt meiner Happy Weekend Entertainment ist, solltet ihr ihn jetzt nochmal lesen. Könnte nämlich gut sein, dass Nummer 7 einen großen Schatten vorauswirft.

8.) William Jefferson „Bill“ Clinton war von 1993 bis 2001 der 42. Präsident der Vereinigten Staaten. Ich weiß das so genau, weil Bill „mein“ Präsident war. Er war das nämlich genau zu der Zeit, in der ich Amerikanistik studiert habe. (Auch eine interessante Info für die Leserin, die mich mal fragte ob ich gerade einen Englischkurs mache oder warum ich dauernd so halbcoole englische Ausdrücke miteinfließen lasse. I simply love the American way of life.) Als im Januar 1998 die Lewinsky-Affäre bekannt wurde, war ich im letzten Studienjahr. Deshalb habe ich gestern ganz große Ohren gemacht, als ich hörte, dass Frau Lewinsky das erste Mal seit 10 Jahren öffentlich gesprochen hat – und zwar über Cyber-Bullying, bei einer Veranstaltung von Forbes. Wen es noch interessiert, kann sich hier Monica Lewinskys Rede anhören.

9.) Endlich habe ich diese Woche einen Neuanfang für meinen anderen Blog gefunden. Wer den Post noch nicht gelesen hat: der Artikel handelt davon, wie man es mit Hilfe von Storytelling schafft, dass Menschen kaufen, spenden, liken und teilen. Da Storytelling mein Beruf ist, wende ich einige dieser Tools auch auf meinesvenja an. Wer also wissen will, warum ich hier dem ein oder anderen Leser einen Nutzen bieten kann, der darf gerne mal rüberspringen und ins Thema reinschnuppern.

10.) Nicht vergessen – wenn ihr mein Happy Weekend Entertainment für euch ausgelesen habt, könnt ihr immer noch gaaanz viele andere schöne Sachen machen. Maybe this :-)

Tut nämlich ganz schön gut, sich mal wieder an die Liebe zu erinnern.

In diesem Sinne

Eure Svenja