Meine Lieben,

ich bin zurück. Von meinem Seminar, dem aufregenden Abenteuer mit zwölf aufregenden Frauen und es war noch so viel besser, als ich es mir ausgemalt hatte, dass ich nächste Woche darüber schreiben werde. Denn ich muss euch mitnehmen auf diese Reise. Mir ist nämlich etwas klar geworden.

Mit euch in meinem Leben ist alles möglich.

Wahnsinn, was da für Energien freigesetzt wurden. Ich bin immer noch total positiv mitgenommen von so viel Power und Leidenschaft. Von so viel Wollen und lernen wollen und von so vielen Plänen. Und irgendwie habe ich jetzt das Gefühl, zwölf Menschen in mein Herz gelassen zu haben, die genau dort hingehören. Einfach irre.

Deshab ist mein Post heute für all die, die so wie ich jahrelang das Gefühl hatten, das etwas nicht stimmt, sie aber nicht greifen können, was genau das ist. Alle Dinge, die mich diese Woche bewegt haben, haben genau damit zu tun.

1.) Die Konfirmation meines Patenkindes war wunderschön. Nicht nur, dass ich vor Stolz fast geplatzt bin, weil meine Lotti mittlerweile eine wundervolle junge Dame ist, die ich an diesem wichtigen Tag begleiten durfte.

Lotti

Lotti, mein ganzer Stolz

Sondern auch, weil Lotti ja die Tochter meiner besten Freundin Almut ist, deren Familie mich nach der Scheidung meiner Eltern jahrelang in ihre Familie aufgenommen hat. Ich durfte dort Mittag essen und Hausaufgaben machen. Hatte einen Platz für Sorgen und Nöte und habe weiter das erlebt, was es Zuhause in der Form nie wieder geben sollte: eine heile Familie.

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Almut und ich, 43 years and counting….

2.) Ich denke seit Woche eigentlich nur über ein Thema nach: Was ich mit dem Rest meines Lebens anfange. Denn ich bin allen Mohrrüben hinterhergelaufen und habe mir die geschnappt, die besonders lecker war. Und jetzt stelle ich fest, dass ich angekommen bin. Ich weiß jetzt, was ich besonders gut kann und ich weiß auch, was ich nicht mehr möchte. Oder um es mit Alan Watts Worten zu sagen: Ich singe und ich tanze, während die Musik läuft.

3.) Singen und tanzen während die Musik läuft, das geht nur, wenn man Mentoren hat. So wie der Talk Show Host Jimmy Kimmel: Für ihn war  David Letterman, der 32 Jahre lang mit seiner Show über die amerikanischen Bildschirme geflimmert ist, genau so ein Mentor. Das Video zeigt Jimmys Abschiedsgruß und sein Dank an David, der diese Woche seine letzte Show hatte.

4.) Und all diese Gedanken (Wer war für mich da, wer hat mir die Welt erklärt und wer war mein Mentor) führen mich zu diesem letzten Video. Zu einem jungen Mann, der nur deshalb mit so viel Gefühl singen kann, weil er das Glück hatte, all diese Dinge zu bekommen – und wie man an der Reaktion seiner Familie deutlich sehen kann – sie bis zum heutigen Tag bekommt.

Ihr schreibt mir so oft, wie viel ich euch gebe. Wie euch meine Worte berühren. Wie ich euch mit irgendwas weiter- oder durch irgendwas durchgeholfen habe.

I tend to see it the other way. You always got my back.

In diesem Sinne

Eure Svenja