Ihr Lieben,

Danke für euer positives und zahlreiches Feedback zu meinen neuen Videos, in denen ich euch meine Sicht des Internets, meine Tricks und meine Tools näher bringen möchte.

Wer den Anfangspost mit den ersten Videos verpasst hat – wir sind gerade mitten in einer Videoreihe zum Thema Pinterest – der darf gerne noch einmal nachlesen und -schauen, wie ich drauf gekommen bin. Und warum ich glaube, dass ihr davon was habt. Im Privatleben genauso wie im Beruf.

Heute gibt es also die nächsten beiden Videos zu den Themen „Wie benenne ich einen Pin“ und „Wie erstelle ich eine Pinnwand“. Nächste Woche haben wir die Basicvideos dann schon hinter uns. Dann zeige ich euch den Fortgeschrittenen Modus. Also wie ich Pinterest nutze, um meine privaten Dinge zu recherchieren, zu sortieren und zu planen. Aber auch, um berufliche Projekte zu planen, mir fachliches Know-how oder Inspiration zu holen.

Falls ihr das schon alles könnt: Scrollt runter, denn da geht’s weiter mit meinen Flow-Erkenntnissen.

Meine Suche nach dem Flow hat mir diese Woche Folgendes klar gemacht:

a) Ich komme hauptsächlich in den Flow, wenn ich schreibe. Und zwar nur vormittags. Ab Mittags ist nix mehr mit Schreiben. Was auch ein für alle Mal erklärt, warum es nicht verrückt ist, dass ich um 4:30 Uhr aufstehe. Es ist nur die logische Konsequenz, wenn ich aus dem Flow heraus handele. Ich verlängere einfach meine Flowzeit. Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen ohne Flowchart. Ihr erinnert euch: Mein Flowchart ist der Zettel, auf dem ich jetzt immer notiere, bei welcher Tätigkeit ich im Flow bin.

b) Wenn ich mein Mittagstief habe (ab 14:00 Uhr) bin ich also nicht faul. Ich habe einfach nur schon neuneinhalb Stunden hinter mir, von denen ich zwischen sechs bis sieben Stunden konzentriert schreibe, Videos aufnehme, Mails beantworte, Konzepte entwerfe, Fotos mache – und alle anderen Dinge, die im Bloggerleben anfallen. Aus dieser Erkenntnis habe ich Konsequenzen gezogen. Ich habe in meinem Kopf umgeschaltet. Ich arbeite nämlich ganztags, obwohl ich „nur“ bis 14 Uhr arbeite. Nachmittags habe ich mir also ab sofort freigegeben. Mal sehen ob ich dadurch auch nachmittags in den Flow komme – mit anderen Dingen. Da ist mein Flowchart nämlich bis jetzt gähnend leer.

c) Außerdem stelle ich mir die Frage: Hat man etwa jeden Tag nur eine bestimmte Zeit an Flow zur Verfügung? Geht das nur eine bestimmte Stundenanzahl am Tag? Alles Dinge, die ich herausfinden werde und will. Ich bleib dran für euch.

Jetzt erst mal: Ein wunderschönes Wochenende. Ich hau weiter in die Tasten. Sowohl beim Buchprojekt als auch für einige Posts, die ich für die nächste Woche geplant habe.

Alles Liebe

Eure Svenja

P.S.: Übrigens: Wenn ich beim Bloggen was Neues ausprobiere, ist das immer mit jeder Menge Arbeit verbunden. Ich recherchiere mich wirklich halb zu Tode und ackere – oft zusammen mit Sandra – stundenlang, um die Themen in den Griff zu kriegen. Eigentlich logisch, denn irgendwoher muss das Know-how ja kommen, dass ich später in Videos und Seminaren vermittele.

Als Sandra und ich jetzt mit der Videoreihe durchstarten wollten, war es wieder genauso. Wir mussten uns mit der Technik (Mikro, Aufnahmesoftware, Schnitt) rumplagen. Genauso wie ich lernen musste, wie ich so ein Tutorial am besten einspreche. Brauche ich ein Script dazu? Mache ich das frei Schnauze? Womit fühle ich mich wohl und wovon profitieren meine Leser nachher am meisten?

Ich schreibe euch das nochmal im P.S., weil ich merke: In mir arbeitet was. Ich merke, wie viel Spaß mir dieses selbstbestimmte Arbeiten macht. Wie cool es ist, heute zu entscheiden: Ich mach was Neues. Und es morgen umzusetzen. So wie ich es will, ohne dass mir jemand reinredet.

Sandra, da muss ich Dir auch echt mal wieder Danke sagen. Es ist der Hammer, wie wir auch in der größten Technikkrise noch miteinander harmonieren und nach einer kurzen Fluchattacke irgendwie trotzdem weitermachen und motiviert bleiben. What a team – auch wenn wir auf dem Bild schon ganz schön fertig aussehen.

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