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Ihr Lieben,

Gott sei Dank gibt es für jede Situation das richtige Zitat, das einen inspiriert, trotz rauchendem Kopf und Arbeit bis zum umfallen weiterzumachen.

Wo sind sie nur hin, die Tage, als ich noch Zeit hatte, den Flow zu suchen? Mittlerweile ist aus dem Flow ein reißender Strom geworden und ich hüpfe zwischen Rohfassung (ihr erinnert euch, das Buch) und Veranstaltungen hin und her.

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Bin ich froh, wenn ich endlich so weit bin, dass ich euch verraten kann, was ich die ganze Zeit mache. (Und wer es vorher wissen möchte, kann auf Instagram ja einfach einen Blick hinter meine Kulissen werfen – da seid ihr mir dann live im täglichen Chaos auf der Spur…). Noch nicht mal zum Vorwerk-Blogger Event mit Produkteinführung konnte ich heute fahren, it’s a shame.

Naja, und da kommt mir eben wieder das Zitat sehr recht mit dem Mann und dem Berg. Es ist tatsächlich noch nie jemand den Berg hochgefallen, stimmt. Aber warum haben wir Frauen so oft das Gefühl, dass wir die einzigen sind, die den Berg überhaupt besteigen? Warum müssen wir alles auf einmal hinkriegen, warum dreht es sich so schnell in unserem Kopf und WARUM ist es so verdammt schwierig, zu entspannen, wenn ich die Wäsche noch nicht zusammengelegt habe. (Eva, ich bin da voll bei Dir! Und Sonja: Mit Deinem Kurzrant per PM hast Du mir aus der Seele gesprochen #damnit)

Aber all das bringt ja nichts. Um bei der Bergmetapher zu bleiben: Wenn man drei Viertel des Weges geschafft hat, dreht man auch nicht mehr um. Also setze ich einen Fuß vor den anderen. Schreibe, blogge, nehme Videos auf, redigiere und liege vor lauter Material und Strategie auch schon mal mit Sandra auf dem Boden rum.

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Und irgendwann, am Ende, ist alles gut. Das weiß ich, weil es schon immer so war. In der Zwischenzeit läute ich das Wochenende ein und freue mich, euch das zu zeigen, was bei mir diese Woche aus dem echten Leben, dem Internet und dem Fernsehen hängen geblieben ist.

Ein Mini „Happy Weekend Entertainment“, weil so viele Leserinnen mir geschrieben haben, dass sie meine Freitagsreihe vermissen.

1.) Rundumschlag bei Hallhuber. Ich gehe ja nicht oft Klamotten kaufen – und wenn dann nur Sachen, die ich wirklich haben möchte. Deshalb ist es völlig unwahrscheinlich, dass ich mit mehreren Sachen aus dem Laden gehe. Aber ich hatte eine begnadete Verkäuferin aus Äthiopien, die früher Model war und jetzt wie ich Figurtyp Apfel hat. Die wusste gleich, was mir steht – und brachte mir nur Sachen, zu denen ich selbst NIE gegriffen hätte.

Weil ich meine drei heißgehassten Winterkilos mit in den Sommer nehme, sind Jumpsuits DIE Lösung. Ich habe mir diese Woche gleich zwei gekauft, damit ich morgens nicht mehr drüber nachdenken muss, wo ich ein passendes Oberteil herkriege. Der erste mit Palmen hat „ein Muster das streckt“ (wie meine Mutter gleich charmanterweise bemerkte…ach DESHALb fand ich mich gleich so schön darin…).

Noch besser mit diesem Blazer – so ein Teil, das zu allem passt. Meinte jedenfalls die Verkäuferin. „Den werden sie dauernd tragen!“ Solche Sätze lösen in mir ja grundsätzlich eine Abwehrreaktion aus. Deshalb habe ich das zuhause gleich mal mit ein paar meiner Sachen ausprobiert und muss sagen: Stimmt. Der passt echt zu allem. Grandios.

Der zweite Jumpsuit ist schwarz, aus superweicher Viskose, passt zu  Chucks – und zu meinem Alltag mit Kindern. Gibt es online nicht mehr, war auch tippitoppi reduziert.

Dann gab es noch ein langes schwarzes Jerseykleid mit Taschen (es geht nicht bequemer) und dazu eine kurze Strickjacke, die genau auf der richtigen Höhe aufhört (auch so ein Basicteil für alle Fälle!)

2.) Wo wir gerade bei Klamotten sind: Danke New York Times für diesen Artikel über Spanx:

“There are a lot of trends that are pushing shapewear down,” said Marshal Cohen, chief industry analyst at the NPD Group. “Why buy underwear that’s uncomfortable when you can buy yoga pants which has got stretch to it and can make you look a little slimmer?” he said. 

3.) Der unvergleichbare Jim Carrey nimmt uns am Ende von „Comedians in cars getting coffee“ mit in sein Atelier. Wer weiß, dass er mal depressiv war, sieht, wie er sich in seinen Bildern freimalt (ab Minute 13:40!)

4.) Wer Lena Dunham liebt, liebt dieses Interview mit ihr von Alec Baldwin (der übrigens ein sauguter Interviewer ist und einen eigenen Podcast hat.) Zwei Fernsehgrößen unter sich und ganz viel Insidertalk. Auch gut für alle mit USA Entertainment Fernweh – etwas worunter ich schon immer leide. Fast alles, was in Deutschland im TV läuft, mag ich nicht.

5.) Deshalb bin ich auch ein – wer hätte das gedacht – bekennender Netflix Binger. Vor allem (Foodies aufgepasst) weil da Serien laufen, die wir in Deutschland nie so hinkriegen würden. Ich sage nur: Chef’s Table.

6.) Jetzt ein klassischer Fall von „Ausnahmen bestätigen die Regel“. Wenn in der ARD eine Serie am Dienstagabend und 20:15 läuft und die auch noch Vorstadtweiber heißt, dann ist das generell kein gutes Zeichen.

Aber: Ich bin drangeblieben. Habe wieder eingeschaltet, weil ich die Hoffnung hatte, dass die Charaktere nicht nur wild umeinanderv…, sondern einfach ein bisschen Zeit zum warmlaufen brauchen. Sich entwickeln werden. Und siehe da: Jetzt fieber ich mit Maria und will rufen „GOGOGO“, wenn sie kurz davor ist, ihre Opferrolle der betrogenen Ehefrau hinter sich zu lassen und alle über den Tisch zu ziehen. Könnt ihr alles in der Mediathek nachschauen, wenn ihr möchtet.

Happy weekend!

Eure Svenja