Pippi Langstrumpf war schon immer die Coolste. Nicht weil sie so stark ist und nicht weil sie so witzig ist. Oder so furchtlos. Sondern weil Pippi aus dem schlimmsten Trauma, dem Tod ihrer Mutter, die größte Gabe entwickelt.

Weil die Welt nicht mehr so ist, wie Pippi sie kannte und liebte, macht Pippi sich jetzt die Welt, wie sie ihr gefällt.

Ich weiß nicht, was der liebe Gott mir sagen will. Aber in letzter Zeit häufen sich bei mir die großen Zaunpfähle. Bevor ich überhaupt dazu komme, nach Herausforderungen zu suchen, präsentieren sie sich ganz von selbst.

Jetzt könnte ich schreien und toben, denn manche dieser Herausforderungen sind a) nicht gewollt (z.B. der Identitätsklau) und b) extrem zeitaufwändig (mein Buch/erstes Produkt was ich gerade fertigstelle). Aber immer nehme ich daraus was mit.

Dass ich stark genug bin für das Leben.

Dass ich Dinge hinkriege, die ich mir vornehme.

Dass ich – auch wenn ich einen Marathon laufe – währenddessen noch die Energie habe, ein paar Hürden zu überspringen.

Und während ich also all das tue, wird mir immer klarer WARUM. Da kommt aus dem Nichts ein Angebot, was so großartig ist, dass ich sofort denke: Wahnsinn. Genau das ist es. Genau das brauche ich jetzt. Und genau das werde ich machen. Ohhh und ich freue mich jetzt schon wie Bolle auf den Moment, wenn ich euch sagen darf, was das für ein Angebot ist…

In der Zwischenzeit verstehe ich jeden Tag ein bisschen mehr, warum mein Leben so viele Dinge für mich bereithält. Weil ich das vertragen kann. Denn ich habe mit meiner Familie eine Basis, die steht wie ein Fels. Wir haben richtig Lust miteinander ein Leben zu führen und tun jeden Tag Dinge füreinander, die uns glücklich machen. Setzen kleine Zeichen (Vorsicht, jetzt wirds schmalzig) der Liebe.

Gestern zum Beispiel kam mein Mann nach vier Tagen aus Wien zurückgeflogen. Wir saßen abends um zehn auf den Stufen vor unserem Haus und haben auf ihn gewartet. Haben das Gartentor geöffnet, damit er uns gleich sieht. Weil wir ihn echt vermisst haben.

Und obwohl Uwe sicher lieber in meinem Bett geschlafen hätte, hat er mit unserem Sohn draußen auf der Veranda übernachtet. Weil der sich das so gewünscht hat.

Und heute Morgen, als ich gesagt habe: „Du, meine Wochenplanung für den Blog hat sich verschoben. Ich muss jetzt erstmal noch einen Post schreiben, bevor wir reden können.“ hat er das verstanden. Mir ein Brötchen mit Avocado, Kräutersalz und frischem Basilikum geschmiert, wie ich das morgens liebe, und in mein Schreibzimmer gebracht.

Wie sie mir gefaellt (1 von 1)

Blick vom Schreibsessel – und Martin Scorsese gegenüber, der mich anspornt dranzubleiben

Da sitze ich jetzt und schreibe euch. Und mein Denkanstoß fürs Wochenende lautet:

Hört auf, euren Fokus auf das zu richten, was nicht da ist. Sondern geht mit euren Herzen und euren Gedanken in die Fülle eures Lebens. Euer Mann regt euch auf? Was könnt ihr dieses Wochenende tun, um ihm zu zeigen: Ihr liebt ihn von Herzen! Eure Kinder sind urlaubsreif? Was könnt ihr dieses Wochenende tun, damit sie mal wieder richtig unbeschwert toben und lachen können? Ihr habt Sorgen oder seid gestresst? Wann und wie könnt ihr Zeit mit euren Liebsten verbringen, damit es euch wieder besser geht?

Es braucht nicht immer Vater – Mutter – Kind, um eine Einheit zu bilden. Aber es braucht ein positives Mindset und den Willen, die Welt wieder anders zu sehen, um glücklich zu sein.

Ich wünsche euch, dass euer Wochenende kunterbunt wird. Verschwendet keine Sekunde. Legt direkt los.

In diesem Sinne

Eure Svenja