Ihr Lieben,

ihr wisst ja, ich bin ein Wörterjunkie. Ich glaube, dass es wichtig ist, miteinander zu sprechen. Und daran, dass das richtige Wort im richtigen Moment alles kann.

Kriege verhindern. Selbstvertrauen aufbauen. Und ein Lächeln auf ein Gesicht zaubern, das es dringend nötig hat.

Und während ich versuche, aus meiner Lebenszeit auf dieser Erde so viel zu machen wie möglich, sind die Wörter meine treuen Begleiter. Auf sie kann ich mich immer verlassen. Denn sie ermöglichen mir das Miteinander mit anderen Menschen. Zugang zu meinem Gegenüber und letztlich: Die Möglichkeit, meine Gefühle auszudrücken.

Stellt euch mal vor, das ginge nicht! Wie würde die Welt dann wohl aussehen? Was würden wir machen, wenn Wörter Geld kosten würden – und wir keines hätten? Dann dürften die reichen Menschen ganz viel sagen und wir könnten alles nur fühlen. Was, wenn wir sprachlos wären, aber innen drin doch alle Wörter hätten – denn Gedanken sind schließlich kostenlos?

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„Die große Wörterfabrik“ erzählt die zauberhafte Geschichte von Paul und Marie. Getarnt als Bilderbuch ist die Wörterfabrik doch viel mehr. Sie bringt auch erwachsene Menschen zum Staunen und zum Nachdenken. Wir merken: Stimmt. Wörter sind kostbar. Und wir dürfen sie benutzen, um uns selbst und die Menschen um uns herum glücklich zu machen.

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„Es gibt ein Land in dem die Menschen fast gar nicht reden. Das ist das Land der großen Wörterfabrik.“

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„In diesem sonderbaren Land muss man die Wörter kaufen und sie schlucken, um sie aussprechen zu können.“

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„Es gibt Wörter, die sind wertvoller als andere. Man sagt sie nicht oft. Eigentlich nur, wenn man sehr reich ist. Denn im Land der großen Wörterfabrik ist sprechen teuer.“

So beginnt es, das Buch, das ich euch ans Herz lege, denn es hat mich und meine Freundin und Mitarbeiterin Sandra zu Tränen gerührt.

Sandra (1 von 1)

Nicht nur eure Kinder werden die Geschichte lieben. Sie ist auch ein Türöffner bei Sprachlosigkeit. Wenn ihr eine Beziehung wieder auffrischen möchtet, ein Gespräch intensivieren wollt, Kontakt sucht und jemandem sagen möchtet: „Du bist mir viel wert“ – dann ist dieses Buch ein Geschenk, weil es wieder etwas in den Fluss bringen kann.

Sowas können nicht viele Bücher. Deshalb ist „Die große Wörterfabrik“ für mich eine echte Herzensangelegenheit und eine ausgesprochene Kaufempfehlung. Und ihr wisst: Die spreche ich nicht oft aus.

Eure Svenja

P.S.: Aus der Hand desselben Medienunternehmens, nämlich von mixtvision, kommt auch die wunderbare Janosch App „Oh wie schön ist Panama“.

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Empfehle ich jedem, der kleine Kinder hat, für den Urlaubs iPad. Denn auch hier merkt man: Da sind Menschen am Werk, die gute Geschichten lieben und die Menschen berühren möchten. Dafür einfach mal ein herzliches Dankeschön. Gibt es nämlich viel zu selten.

In diesem Sinne

Eure Svenja