Gute Podcasts

Ihr Lieben,

neulich habe ich schon mal angedeutet, dass ich gerne gute Podcasts höre und auf der Buchmesse ein spannendes Gespräch genau zu diesem Thema hatte. Also verrate ich euch passend zum herbstlichen Sonntag mal, welche drei Podcasts gerade meine Favoriten sind.

Vielleicht ist ja auch was für euch dabei und ihr nutzt den Tag, um mal reinzuhören und währenddessen irgendwas Kreatives mit euren Händen zu machen. Das finde ich nämlich so herrlich – dass ich nebenbei basteln oder malen, Fotos bearbeiten und Grafiken erstellen kann. Auf geht’s.

Gute Podcasts – gute Unterhaltung

1. Big Magic

Bottom line: Autorin Elizabeth Gilbert spricht mit kreativen FreundInnen und Experten darüber, wie deren und ihr eigener kreativer Prozess funktioniert. Zielpublikum: Frauen, die ihr eigenes kreatives Potenzial weiter erschließen möchten.

Die Idee: Zu zeigen, dass wir mit Wünschen und Fragen rund um ein kreatives Leben nicht alleine sind. Was machen wir zum Beispiel, wenn wir kreativ sein möchten, aber kleine Kinder haben. Dürfen und können wir uns die Zeit trotzdem nehmen?

Warum ich den Podcast höre: Wegen der vielen kleinen Aha- und Me-too-moments. Außerdem, weil es immer schön ist, zu hören, dass auch andere Kreative nur mit Wasser kochen. Und weil ich nie weiß, an welcher Stelle ich was mitnehmen kann, was mich in meinem kreativen Prozess weiterbringt. Also im wahrsten Sinne des Titels irgendwie „Big Magic“. Es gibt auch ein gleichnamiges Buch von Elizabeth Gilbert.

2. Call your girlfriend

Bottom line: Ok. Das ist DER Podcast, wenn man im amerikanischen Mainstream wirklich up to date sein will. Danach kann man sich ohne Probleme unter eine Gruppe Collegekids mischen oder auf eine After Work Party in Manhattan gehen, ohne aufzufallen.

Die Idee: Ann und Aminatou, zwei beste Freundinnen, die weit voneinander entfernt wohnen, telefonieren jede zweite Woche miteinander. Ann ist weiß, Journalistin und wohnt in L.A.. Aminatou ist schwarz, Digital Strategist und lebt in Brooklyn.

Warum ich den Podcast höre: Weil ich so mitbekomme, worüber zwei „educated women under 30“ im heutigen Amerika miteinander sprechen, wenn sie relaxt mit ihrer besten Freudin plaudern. Zum Beispiel in Episode 33: Über die 1989 World Tour von Taylor Swift, Vizepräsident John Biden, presidential hopeful Hilary Clinton, Ivanka Trump, black slang und vieles mehr.

3. The Tim Ferris Show

Bottom Line: In jeder Show spricht Tim Ferris (ihr kennt ihn vielleicht als Autor von „Die 4-Stunden-Woche) mit einer Persönlichkeit/Berühmtheit und versucht herauszufinden, warum dieser Mensch erfolgreich ist. Er zeigt uns dessen Tools und Tricks.

Die Idee: Tim verschafft uns einen Zugang zu speziellem Wissen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, wie z.B. Schauspiel, Sport, Film, Politik, Schreiben, Wissenschaft, Medizin oder Business.

Warum ich den Podcast höre: Begonnen habe ich wegen der Episode mit Arnold Schwarzenegger. Mit ihm spricht Tim Ferris über psychologische Kriegsführung. Darüber wie Arnold Millionen gemacht hat, bevor er ein Filmstar wurde und warum er meditiert.

Viel Spaß beim Zuhören!

Eure Svenja

P.S.: Ich weiß: Alle Podcasts sind auf Englisch. Falls ihr Tipps für gute Podcasts in deutscher Sprache habt, in die ich mal reinhören sollte, bin ich dankbar, wenn ihr sie in die Kommentare schreibt.