Ihr Lieben,

als Bloggerin komme ich oft mit Verlagen in Berührung. Meist stelle ich dann fest, dass sich die Verlagssysteme langsam und schwerfällig bewegen. Sie haben Angst, dass ihnen die digitale Welt etwas wegnimmt und empfinden schon Ebooks als TOTAL modern.

Für jemanden wie mich, der es gewohnt ist auf Knopfdruck und ohne Lektor zu veröffentlichen, eine total altbackene Denkweise.

Dazu kommt, dass Verlage meist sehr hierarchisch aufgebaut sind. In den Büros sitzen die Damen gruppiert nach Zuständigkeiten. Machen sie die Tür zu, ist sie zu. Und weder die Gestaltung der Büros noch die Arbeitsabläufe fördern einen Austausch.

Was mir auch auffällt: Viele Verlage gehen davon aus, dass sie WISSEN, was ihre Leser möchten. Sie einfach mal zu FRAGEN, auf diese Idee würden sie nie kommen.

Eigentlich schade, dass der Blick hinter die Kulissen so desillusionierend ist – wo ich Verlage doch früher immer als Inbegriff des kreativen Miteinanders verstanden habe.

Aber wie müsste er sein und was müsste er machen, der Verlag der Zukunft? Wie müsste ein modernes Medienunternehmen heute aussehen? Ich habe mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht.

1. Es müsste Geschichten erzählen, die so gut sind, dass sie auf mehreren Medien funktionieren. Es müsste verstehen, dass es nicht entweder Buch oder Ebook oder App geben kann, sondern dass man einfach das Medium nimmt, was sich am besten für die jeweilige Geschichte eignet. Und vielleicht sogar noch einen Film dazu dreht. Außerdem würde es wissen, dass ein und dieselbe Geschichte auf unterschiedlichen Plattformen unterschiedlich erzählt werden kann.

2. Das Medienunternehmen müsste moderne und traditionelle Inhalte gleichermaßen schätzen und fördern.

3. Es müsste seinen Mitarbeitern ein Zuhause bieten. Räumlichkeiten, die die Kreativität und das Miteinander anregen. Und gleichzeitig verstehen, dass ein Home Office manchmal viel mehr Raum und Zeit bieten kann, als ein Verlagsgebäude es jemals könnte.

4. Es müsste mit seinen Lesern sprechen – und zwar nicht erst, wenn die Absatzzahlen nicht mehr stimmen. Mitten im kreativen Prozess nach Meinungen fragen, um möglichst nah dran zu sein, am Menschen.

Aber: So funktionieren Medienunternehmen heute halt noch nicht. Dachte ich. Bis mir meine Freundin Carolin von der Mixtvision Mediengesellschaft erzählt hat. Dort habe ich mit eigenen Augen gesehen, dass es ihn schon gibt, den Verlag der Zukunft. Und weil ich in dieser Woche genau mit diesem Verlag meine Weihnachtsverlosungen starte, darf ich euch heute mit hinter die Kulissen nehmen. Ich glaube das wird euch gefallen.

Mir macht dieses positive Beispiel nämlich Hoffnung: Auf Arbeitsplätze, die Frauen und Familien gerecht werden. Die modern sind und Spaß machen – aber dabei einen klaren Wertekanon vertreten. Mehr davon, bitte!

1. Mixtvision erzählt Geschichten, die so gut sind, dass sie auf mehreren Medien funktionieren.

„Seit 2004 arbeiten wir im Herzen von München als mixtvision Mediengesellschaft mbH in einem kleinen Team daran, aus guten Inhalten außergewöhnliche Unterhaltungskonzepte jenseits der medialen Schubladen zu realisieren.“ So Sebastian Zembol, Verleger des Medienunternehmens. Und wie Recht er damit hat.

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mixtvision_10Das erste Mal im Verlag habe ich nur Ohhh und Ahhh gemacht, so schön ist es dort

Wer schon mal bei Mixtvision war, weiß: Alle Abteilungen sind auf der gleichen Etage und fast immer stehen die Türen offen – oder es gibt erst gar keine. Und so führen der Verlag, die digitale Sparte und der Bereich Film eine fruchtbare Beziehung miteinander. Vom in der Branche so üblichen aneinander Vorbeileben, Koexistieren oder Bekriegen keine Spur.

2. Mixtvision weiß moderne und traditionelle Inhalte gleichermaßen zu schätzen.

Moderne Inhalte sind bei Mixtvision ganz normal. Vorlesebücher für Papas und zauberhafte Geschichten, die gegen das heutige Effektivitätsdenken anerzählen. Spielerisch-wertvolle Apps und Filme, die wichtige Themen der Zeit aufgreifen – auch wenn die manchmal schmerzen. (Übrigens so sehr, dass ich bei einem Film mitten im Trailer abbrechen musste, weil ich das traurige Gefühl nicht ausgehalten habe. Aber davon dann im Laufe der Woche mehr.)

Und wie sieht es mit der Tradition aus? Gut, denn Mixtvision kümmert sich darum, auch die traditionellen Inhalte für moderne Zielgruppen aufzubereiten. Zum Beispiel im Rahmen der Zusammenarbeit mit ELTERN family. Da gibt es jetzt sechs auserlesene Bilderbuch-Klassiker aus meiner Kindheit als E-Book-Edition.

Eins könnt ihr heute zum Kick-off bei mir gewinnen. Wenn ihr ein gängiges Tablet oder einen E-Reader besitzt, lade ich euch dazu ein, am Ende des Posts bei meinem Gewinnspiel mitzumachen. Ich verlose drei Exemplare von „Die drei Räuber“.

mixtvision verlag die drei räuber ebook www.meinesvenja.deText und Illustration: Tomi Ungerer

3. Mixtvision hat seinen Mitarbeitern ein kreatives Zuhause geschaffen.

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Die Räume in der Leopoldstraße sind wunderschön und preisgekrönt. Durch das viele Glas wirkt alles offen und transparent. So sind die Mitarbeiter ständig miteinander in Verbindung – manchmal einfach durch Zeichensprache und Kopfnicken.

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Hier kann man vom ersten bis ins letzte Büro schauen, hat kurze Wege und gemütliche Nischen zum Austauschen. Aber wohl am allerwichtigsten: ganz viel Luft zum atmen und kreativ sein.

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Ach so – und Home Office Zeiten sind hier völlig normal, weil sie einen Win-win für alle bedeuten. Ganz ehrlich: Da würde ich auch gerne arbeiten.

4. Mixtvision spricht mit seinen LeserInnen.

Eine dieser Leserinnen ist meine 12-jährige Tochter Lis, die dieses Jahr das erste Mal zum Testlesertreffen eingeladen war.

mixtvision_9Lissy und Oskar, beide 12, beim Testlesertreffen

Lissy bekam im Vorfeld Manuskripte zugeschickt und durfte dann im Verlag ihre Meinung  dazu äußern. Die Testleser durften über Cover abstimmen und mit den Verlagsmitarbeitern über die Inhalte diskutieren.

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„Mama, die haben uns richtig Ernst genommen“, war dann auch Lissys Feedback, als wir nach dem Treffen zurück auf die Straße traten. Für mich eine wunderbare Chance, meinem Kind eine neue Welt zu öffnen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und die Begeisterung für Literatur nochmal auf einer anderen Stufe zu entfachen.

Dass das gut klappt, sehe ich jetzt immer häufiger. Zum Beispiel, weil Lissy plötzlich gerne mit mir gemeinsam zu Lesungen geht, Autoren kennenlernen möchte und auch wieder angefangen hat, kleine eigene Geschichten zu erzählen.

Oft ist es ja so im Leben: Wenn einer ein Licht anzündet, dürfen sich nachher viele an der Flamme erfreuen und wärmen.

Danke Sebastian, dass Du Deine Idee von einem zukunftsfähigen Medienhaus einfach lebst, anstatt es wie andere zu skizzieren oder zu diskutieren. In unserer Familie kommt Dein Gedanke bereits mit voller Herzlichkeit an. Deshalb freue ich mich besonders, dass Mixtvision diese ganze Woche mein Verlosungspartner und Gewinnstifter ist.

Auf einen schönen Dezemberbeginn

Eure Svenja

P.S.: Und so könnt ihr eine Ausgabe von „Die Drei Räuber“ als Ebook gewinnen:

Um euch an dieser Verlosung zu beteiligen solltet ihr

a) die Facebook Seite vom Mixtvision Verlag  gelikt haben und

b) unter dem Post auf dem Blog einen Kommentar hinterlassen, dass oder warum ihr das Buch gewinnen möchtet. Teilen auf Social Media verdoppelt wie immer die Gewinnchance – aber bitte denkt daran, den Hashtag #meinesvenja dazuzuschreiben, damit ich euch auch finde.