Das hier ist ein Kooperationspost – und ich schreibe ihn aus voller Überzeugung. Geht das? Ja, das geht.

Wir waren insgesamt schon vier Mal im Hotel „Das Tegernsee“ am Tegernsee – und sind jedesmal restlos begeistert zurückgekehrt. Ich habe auch schon einmal für euch darüber geschrieben.

Diesmal wollten wir vor allem aus einem Grund hin: Um als Paar mal wieder so richtig aufzutanken. Ohne Kinder, ohne Hausaufgaben. Ohne Essen kochen, Geld verdienen und mal schnell noch oder mal eben wieder.

Ruhe. Auszeit. Mann. Frau. Und ja: Romantik.

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Wir waren wieder in unserer Lieblingssuite (letztes Mal habe ich sie für euch schon bei Tageslicht fotografiert).

Diesmal kamen wir ins Zimmer als der Sonnenuntergang gerade in vollem Gange war. Ich weiß, das ist fast zu kitschig, um wahr zu sein. Aber so sieht es wirklich aus, wenn am Tegernsee die Sonne untergeht.

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Ganz schön einladend, oder? Auf dem Weg in die Alpenbrasserie – einem von zwei im Hotel gelegenen Restaurants – habe ich nochmal einen besonders herrlichen Blick auf den bunten Himmel gehabt.

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Und so sieht der Weg dahin aus. Durch Flure…

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…und Hallen.

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Dann noch die Treppe runter und schon ist man im schönsten Ambiente mit Blick über den Tegernsee und auf die Lichter der kleinen Ortschaften ringsum.

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Sowas von romantisch, ich sag’s euch. Dass ich das Essen nicht fotografiert habe, tut mir echt leid (denn es war nicht nur lecker, sondern auch hübsch!) Aber wir haben so innig gesprochen und hatten so viel zu erzählen, dass mir das echt das ganze Wochenende durchgegangen ist. Was ja irgendwie auch ein gutes Zeichen ist, denn genau das wollten wir erreichen.

Wieder mehr beieinander sein und uns mal wieder richtig austauschen. Nicht nur so nebenbei updaten, während ich am Herd stehe und Uwe am Handy seine Mails durchscrollt. Denn ja, davor sind auch wir nicht gefeit.

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Der nächste Morgen überraschte uns mit strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und der Erkenntnis, dass frische Semmeln mit Blick auf den See doppelt so gut schmecken.

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Danach ging es ab auf den direkt vom Hotel startenden Tegernseer Höhenweg Richtung Gmund. Was mich am Wochenende immer wieder verblüfft hat? Wie vielseitig die Landschaft rund um den Tegernsee ist. Permanent hat man neue Aus- und Ansichten. Nach vorne ist es herbstlich und waldig.

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Das Tegernsee

Zur Seite dann blau-grün und fast schon frühlingshaft (OK, mal abgesehen von den kahlen Bäumen, aber schließlich haben wir Dezember!)

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Und so sieht es dann im Schwenk aus – der Tegernsee ist einfach ein Naturerlebnis.

I miss you already #tegernsee #latergram

Ein von @meinesvenja gepostetes Video am

Von dieser Pracht angefixt und nach knapp einer Stunde Wanderung sind wir mit dem Auto runter an die Weißach bei Kreuth gefahren (vom Hotel aus ca. 20 Minuten). Dort war die Stimmung wieder ganz anders. Raureif am Boden, gute acht Grad kälter und eine herrlich dampfige Stimmung. Überall waberte das aufsteigende Wasser im Sonnenlicht, so dass die Wiesen ganz neblig wirkten.

Und dann der Fluss.

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Hier sind wir jeder Menge Spaziergängern mit Hunden begegnet. Klar – der Bachlauf mit den breiten Auen bietet sich ja auch an.

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Danach sind wir vom Parkplatz aus 10 Minuten hoch zur Schwaiger Alm marschiert. DEM Ausflugslokal in der Gegend.

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Richtig urig war’s da. Und auf dem Rückweg haben wir gesehen, dass der Weihnachtsmarkt am Tegernseer Schloss schon geöffnet hat. Von 14:00-19:00 kann man dort schauen, essen und trinken. Ich konnte mich jedenfalls nicht sattsehen an dem wohl größten Adventskranz in Bayern. Und dazu diese traumhafte Kulisse – Blick aufs Schloss, auf die Berge UND auf den See.

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Was auch nett ist: Man kann von dort aus Weihnachtsmarkthopping machen – mit dem Schiff. Denn auch in Rottach Egern gibt es einen wunderbaren Adventszauber, den wir letztes Jahr mit Oma und Kids besucht haben. (Tipp: Am Stand ganz vorne links, der ein bisschen edler aufgemacht ist, gibt es den besten selbstgemachten Glühwein.)

Hier geht es zu einer Übersicht aller Weihnachtsmärkte rund um den Tegernsee mit Daten und Parkmöglichkeiten. Kaum zu glauben, dass wir auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember draußen im Biergarten in der Sonne sitzen konnten.

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Und dann gab es auch noch meinen all time favourite – ein Brot mit Raclettekäse. Da musste ich den Veganer in mir kurz zur Seite schubsen. Sorry, aber DARAN gehe ich nicht vorbei.

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Danach hat mein Mann das perfekte Foto vom See mit mittig vorbeifliegendem Vogel geschossen. Wir mussten beide echt lachen.

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Nach diesem Outdoortag in dicken Wanderschuhen haben wir uns einen Spabesuch gegönnt. Uwe hatte eine Lumi Lumi Massage und ich eine Ganzkörpermassage. Davon habe ich – privacy please – keine Fotos gemacht. Aber wenn ihr wissen wollt, wie es im Spa aussieht, könnt ihr einfach hier reinschauen. Auf der Hotelseite gibt es jede Menge Fotos.

Abends ging es dann total relaxt wieder zum Essen. Aber nicht ohne erst noch mit unseren Kindern zu skypen. Wir sind halt Löweneltern und bei aller schönen Zweisamkeit fehlen sie auch an so einem Wochenende irgendwie an allen Ecken und Enden. Was für ein Geschenk, dass wir solch wunderbare Kinder haben und manchmal sogar vermissen dürfen.

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Danach noch ein Absacker in der Schlossbar vor loderndem Feuer. Und ohne ins Detail zu gehen: Die Sache mit der innigen Zweisamkeit hat auch ziemlich gut hingehauen. Ist halt schon was anderes, wenn die Kinder nicht im Nebenzimmer schlafen, gelle ;-)

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Als wir am nächsten Morgen zum Frühstück runter sind, war der Frühstücksraum schon voll. Sowas finde ich ja immer doof, vor allem wenn man dann schon gefragt wird, ob man auch im „Nebenraum“ Platz nehmen kann.

Ähem, ja, außer der Nebenraum ist ein Barocksaal.

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DANN geht das vielleicht schon. Die Walters haben sich also mal kurz wie Königs gefühlt und um es noch perfekter und kitschiger zu machen, startete tatsächlich noch eine antike Dampflok unten am Bahnhof und der Dampf war direkt vor unserem Fenster zu sehen.

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Nach dem Frühstück wollten wir ja eigentlich wieder heim. Aber die Wanderungen am Vortag hatten uns so gut gefallen, dass wir uns wenigstens noch kurz die Rottachfälle anschauen wollten, von denen uns ein paar Hotelgäste vorgeschwärmt hatten.

Nach einigen Irrungen (wenn man in Rottach Egern ist, muss man links abbiegen, wenn das Rathaus rechter Hand liegt und dann einfach immer geradeaus) haben wir den Parkplatz vor der Mautstraße gefunden.

Von da waren es dann laut Schild 30 Minuten, aber in Wahrheit eigentlich nur 20 Minuten bis zu den Wasserfällen. Und auch hier fand ich wieder verblüffend, was für unterschiedliche Szenarien die Tegernseer Region zu bieten hat.

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Dunkelgrüne Bergseen und weißrauschende Gischt.

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Das Ganze eingebettet im Berg und mit jeder Menge Moos und Herbstlaub drumherum.

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Und dann mittendrin eine Brücke, die aussieht, als könnte sie aus „Herr der Ringe“ stammen. Wenn ihr genau hinschaut seht ihr, dass unten an der Brücke lauter Eiszapfen hingen – und die Brücke selbst komplett überfroren und spiegelglatt war. Da war unsere Wanderung dann zu Ende.

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Wenn man nach oben schaute, sah es so aus.

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Was für ein Geschenk diese Naturerlebnisse sind. Uwe und ich haben beim Wandern viel darüber geredet, wie wir uns das nie vorstellen konnten, als wir jünger waren. Aber es gibt uns einfach so wahnsinnig viel Kraft und Energie, in der Natur unterwegs zu sein.

Ein bisschen leid tat mir dann nur dieser Baum, dem ich beim Abstieg begegnet bin. Was der wohl erlebt hat, dass er so dreinschaut?

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Beim Blick in den Autospiegel konnte ich auf dem Heimweg jedenfalls nichts Sorgenvolles mehr in meinem Gesicht entdecken. Stress, permanentes Multitasking und die ewige Fremdbestimmung: alles wie weggeblasen.

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Dafür: Danke liebes Team von „Das Tegernsee“. Und für den Tegernsee: Danke lieber Gott. Hast Du mal wieder super hingekriegt!

In diesem Sinne

Eure Svenja

P.S.: Wenn ihr die Chance habt, noch im Dezember rüberzufahren und euch die Weihnachtsmärkte anzuschauen: Zögert nicht. Es sind ja noch ein paar tolle Tage angesagt und es lohnt sich total.