Ihr Lieben,

hui, ich bin sowas von an meinem Schreibtisch festgekettet und im Onlineuniversum vergraben. Neben all dem Content und den Basteltipps auf meinem Blog bin ich zur Zeit vor allem eins: Ein Nerd.

NerdSo sieht das aus auf meinem Schreibtisch. Tausend wichtige Notizen.

Mehrfach die Woche skype ich mit meiner Sandra und wir feilen an der Strategie für unser Jahr auf meinesvenja.de. „Jetzt erst planst Du Deine Jahresstrategie?“ denkt ihr euch sicher. Ja, jetzt erst. Zum einen, weil ich bis zum 15. Februar im Blogwinterschlaf war und zum anderen weil ein neues Blogjahr ist, wie ein neues Schuljahr.

Das kennt ihr doch sicher auch, wenn eure Kinder neue Lehrer haben und man sich erstmal ins Jahr vortasten muss. Schaut, wo es jetzt gut läuft und wo man besser nachhelfen sollte.

Genauso ist das mit dem Onlinejahr. Ich muss erstmal wieder in den Groove kommen. Schauen, was auf welchen Plattformen geht, was sich verändert hat und vor allem: Wo dieses Jahr das größte Potenzial liegt. Und dann: Auf sie mit Gebrüll.

Dieses Jahr haben Sandra und ich zwei Ziele. Und einen Heidenspaß dabei, uns genau zu überlegen, wie wir diese Ziele erreichen.

Erstes Ziel

Wir wollen die Reichweite sprich den Traffic massiv steigern. Also haben wir verschiedene Ideen gebrainstormt, genauer angeschaut und da ich ja immer für eine Herausforderung zu haben bin, muss es dieses Jahr etwas komplett Neues sein.

Ihr erinnert euch – 2015 waren es unter anderem die Gewinnspiele, die für mehr Leser gesorgt haben. Diesmal wird es etwas sein, wofür ich a) ein neues Programm erlernen und täglich anwenden werde b) mit Sandra neue Formate für den Blog entwickeln werde um dann c) ziemlich viel Zeit in mein Know how über Bildsprache zu investieren und d) einige neue Workflows mit Sandra zu entwickeln.

Wir zwei sind ja ziemlich stolz drauf, dass wir dieses virtuelle Arbeiten so gut miteinander hinbekommen und uns nichts davon abhält, zusammen immer besser und fließender in den Abläufen zu werden. Vor allem haben wir aber irre Spaß, die nerdigsten Sachen zu lernen.

Was wir uns teilweise für Videos schicken, in denen erklärt wird, wie man Suchmaschinenoptimierung auf die Spitze treibt oder welchen Code man programmieren muss, damit der Pinterest Insert mittig sitzt. Äh – genau. Hätte nie gedacht, dass das mal unser Ding werden könnte.

Zweites Ziel

Wir wollen Umsatz machen. Das ist jetzt erstmal nicht so neu, aber diesmal haben wir ein RICHTIGES Ziel ausgerufen. In Form einer ziemlich hohen Zahl. Und ich freue mich wie Bolle, dass es sehr gut anläuft.

Wahnsinn, denke ich jetzt, warum habe ich das nicht schon früher so konkret gemacht? Na, weil ich Bloggerin bin und mir der Content über alles geht. Auch spannend, oder? Aber ich sage es ja immer wieder: Ich habe so viel Spaß an meinem Beruf, ich würde ihn auch ganz umsonst machen. Und wie hätte ich das besser beweisen können, als die ersten fünf Jahre tatsächlich kein Geld damit zu verdienen. HAHAHA. So not funny.

Ihr seht also: Ich bin im Fieber. Ich habe Lust richtig was zu wuppen. Ich spüre, wie das unternehmerische Blut einschießt und ich jeden Morgen voller Elan und mit hochgekrempelten Ärmeln an den Rechner stürmen möchte.

Ehrlich, ich kann es morgens kaum erwarten loszulegen. Es ist einfach alles so spannend. Zwischen Webinaren und Researcheinheiten ist wenig Platz für Langeweile und schlechte Laune.

Das nur mal als Zwischenstand von meinem Schreibtisch. Morgen treffe ich dann die wunderbare Anette von göttlicherfotografieren, um über eine Bildstrategie zu sprechen. Und übermorgen sehe ich endlich meine liebe Mo auf der Buchvorstellung von rice wieder. Eine Woche voll nach meinem Geschmack.

Habt es schön

Svenja

P.S.: Und nur damit sich das nicht zu leicht anhört – denn HELL YEAH, es ist stressig, schließlich habe ich neben meinem Nerdleben auch noch einen Mann und zwei Kinder und ein Haus und… (neverending). Deshalb sieht mein Leben als working mum oft so aus. Ich habe beim Anschauen laut gelacht!

P.P.S.: Das versprochene Video zum Thema „Wie funktioniert bloggen als Business“ genau so wie die versprochenen No gos, die täglich von außen an mich herangetragen werden, habe ich übrigens null vergessen. Ich hatte die Aufnahme allerdings für heute geplant und jetzt ist mir etwas dazwischengekommen. So werde ich wahrscheinlich erst Ende der Woche dazu kommen – steht aber auf meinem To do Zettel.