weiterHeute: Neue Spielregeln für meine kunterbunte Weiterentwicklung

Ihr Lieben,

letzte Woche habe ich euch geschrieben, dass ich mehr Platz machen möchte für mein Lernen und für meine Veränderung. Für das Wachsen meiner Sprache und dafür, dass etwas Neues in meinem Leben entstehen und ich mich weiterentwickeln kann.

Das hört sich ja erstmal gut an. Aber daraus wird nichts, wenn jetzt keine ganz pragmatischen Schritte folgen. Und weil ich gesagt habe, dass ich meine Veränderung diesmal öffentlich leben will: Tadahhh. Hier sind meine Spielregeln für die nächsten Monate.

1.) Ich werde eine Sache beibehalten – nämlich eine hohe Leserzahl.

Ihr wisst: Ich verdiene mein Geld damit, Menschen beizubringen, wie sie erfolgreich im Internet sein können. Die Grundlage für dieses Geschäft ist meine hohe Leserzahl, quasi meine eigene success story. Und die hat viel damit zu tun, dass ich sehr regelmäßig für euch schreibe.

Weil ich aber nicht gleichzeitig permanent Posts schreiben und an meiner Weiterentwicklung arbeiten kann, habe ich jetzt einen strategischen Plan gemacht. Keine Ahnung ob er funktioniert (so ist das halt mit den innovativen Plänen…), aber ich möchte es versuchen.

Um den Traffic oben zu halten ohne ständig die gewohnten Inhalte neu zu bedienen, muss ich im Hintergrund einiges umstellen. Vieles davon hat mit meinem Traffic zu tun, der von Pinterest und anderen Social Media Plattformen kommt.

Mal sehen, wie das alles klappt. Das ist jedenfalls ein ganz wichtiger erster Schritt, um überhaupt eine Grundlage zu schaffen, die meine Weiterentwicklung ermöglicht. Ihr kündigt ja auch nicht euren Job, ohne zu wissen, wovon ihr nächste Woche leben werdet.

2.) Ich werde neue Grenzen setzen.

Ich werde von vielen Menschen gelesen und jeder hat seine eigene Geschichte mit mir. Manche Leserinnen mögen meine Rezepte, andere eher die emotionaleren Sachen, die ich schreibe oder meine Bastelideen.

Oft schreibt ihr mir dann: „Kannst Du nicht mal wieder XY schreiben?“ oder „Kommen denn noch Vorschläge zum Thema XY?“ Sofort habe ich das Gefühl: „Oh, stimmt ja, das muss ich unbedingt machen.“

Dieses Funktionieren-auf-Knopfdruck und Den-Leserwunsch-an-erste-Stelle-stellen hat nun erstmal ein Ende. Es gibt diesen wunderbaren Spruch der lautet, dass man keine Veränderung erwarten darf, wenn man sich weiter nach dem selben Muster verhält.

Das heißt jetzt zwar nicht unbedingt, dass ich dieses Jahr Weihnachten ausfallen lasse ;-) ABER es heißt, dass ich solche Mails, Anregungen und Wünsche in einen Ordner verschiebe, anstatt wie bisher über sie nachzudenken, sie zu beantworten oder zu erfüllen. Nur wenn ich mich frei mache von Erwartungen an mein bisheriges Blogger-Ich kann ich mich free as a bird entwickeln. Und das möchte ich gerne.

3.) Ich werde neue Regelmäßigkeiten entwickeln. Vielleicht poste ich nur noch jede Woche einmal. Vielleicht sieben Mal die Woche. Ich habe wirklich keine Ahnung.

Ich weiß nur: Ich möchte mich wirklich für das öffnen, was zu mir kommt, wenn ich Platz dafür mache. Und deshalb kann ich nicht jetzt schon wissen, was dann wie oft passiert. Das wird sich finden und wir werden uns gemeinsam wieder an einen Rhythmus gewöhnen – wie auch immer der aussieht.

4.) Ich werde tun, was mir gut tut.

Mir ist klar geworden, dass meine neuen Flügel nur wachsen, wenn ich möglichst nah bei mir bin. Das heißt, dass ich Blechkuchen backe, wenn ich Lust dazu habe. Eine Runde Laufen gehe, wenn mir danach ist. Und schreiben werde, weil ich es möchte. Nicht weil ich muss.

Ich muss nämlich jetzt nichts mehr.

Einen besseren Schlusssatz gibt es eigentlich nicht, oder?

So – nachdem die Spielregeln für die nächste Zeit klar und aufgeschrieben sind, wünsche ich euch einen richtig guten Start in die Woche. Ich hoffe, ihr habt nur wunderbare Sachen vor und dürft ganz viel Zeit mit lieben Menschen verbringen.

In diesem Sinne

Eure Svenja