Ihr Lieben,

spannend, spannend, spannend. Obwohl ich immer predige: „Wenn Du eine Tür schließt, geht eine andere auf“ – das hatte ich jetzt so nicht erwartet. Mir war zwar klar, dass meine Schritte in eine neue Richtung auch eine neue Dynamik in Gang setzen würden. Aber dass die Dinge so schnell gehen und so klar sind, damit habe ich nicht gerechnet.

Zum einen hat diese Woche gezeigt: Ich muss mein Business vom Blog trennen. Gerade weil ich auf meinesvenja.de andere Dinge ausprobieren möchte, muss das, womit ich mein Geld verdiene, ein professionelles Zuhause bekommen. Solltet ihr also Svenja Walter heißen, habe ich schlechte Nachrichten für euch. Die Domain ist weg ;-)

Kaum hatte ich das entschieden, überfiel mich eine bleierne Müdigkeit. Und weil ich ja jetzt immer das tue, wonach mir ist, habe ich mich mitten am Tag zweieinhalb Stunden hingelegt und geschlafen wie eine Tote. Als ich wieder aufgestanden bin und meine Mails gecheckt habe hatte ich a) eine Interviewanfrage, b) eine Gastdozentenanfrage und c) eine überschwängliche Dankesmail von einem Kunden. Als wollte mir das Universum sagen: Richtig entschieden. Go girl.

Zum anderen hatte diese Woche die ersten Lücken. Da ich bewusst Dinge sein lasse, um Platz für Neues zu machen, weiß ich jetzt absurderweise manchmal nicht, was ich tun soll. Normalerweise würde ich Dinge pinnen und Lesern antworten und neue Posts schreiben. Bilder bearbeiten, Themen recherchieren und Fachartikel lesen.

Aber jetzt sitze ich vor dem Rechner und denke: Auf welche Seite kann ich überhaupt noch gehen, wenn ich doch was Neues beginne? Wohl kaum auf die „üblichen Verdächtigen“. Also habe ich mir Bücher besorgt, runtergeladen und gelesen. Aber wozu führt das? Donnerstag schrieb ich euch begeistert über Love x Style x Life. Das Sachbuch Gefühlige Zeiten habe ich euch im Freitagspost empfohlen.

Mein Dienstagsbuch hatte ich für mich behalten, denn es ist recht speziell. (The Third Wave: An Entrepreneur’s Vision of the Future, in dem es um die Zukunft des Internets geht.) Und seit Freitag lese ich  The Woman I Wanted to Be von Diane von Fürstenberg (ja, von der Frau, die die Kleider macht!).

Samstagmorgen habe ich dann nochmal A Modern Way to Eat von Anna Jones zur Hand genommen und für’s Wochenende zwei neue Rezepte rausgesucht.

Die Richtung ist offensichtlich klar. Ich gehe weg vom permanenten Online sein und suche meine Lücke im Buch. Da bin ich ganz „game“ und mache mit. Schließlich geht es nicht mehr nur darum, was ich bestimme oder mir vornehme, sondern auch darum Platz für das zu machen, was sein will. Es bleibt spannend.

Hier meine Woche im Schnelldurchlauf, denn neben dem Bücherstapel war auch noch Zeit für andere Dinge.

Sonntag haben wir im Biergarten unsere neuen Hüte ausgeführt:

Montag vormittags hatte ich dann nach zwei Wochen Schulferien einen fetten Stapel auf dem Schreibtisch. Und mittags schon alles erledigt. Deshalb gab es zur Belohnung eine Runde Abhängen auf der Terrasse.

Am nächsten Tag war Laufen angesagt. Obwohl ich eigentlich gut im Training bin, hatte ich danach eine knallpinke Birne. Auf der Hälfte der Strecke ist mir nämlich siedendheiß eingefallen, dass mein Sohn gleich zum Breakdance muss und ich ihn nur dann pünktlich bringen kann, wenn ich auf den letzten 5 Kilometern 10 Minuten einspare. DAS brauche ich auch nicht nochmal….

Mittwoch dann: Workshop im Verlag mit richtig coolen Leuten. Alle motiviert bis unter die Haarspitzen – und dann noch in einer superschönen Location mitten in Schwabing.

Meine Workshop Location für den Tag im #zsverlag Ich liiiiiebe diese Vintage Lederstühle!

Ein von @meinesvenja gepostetes Foto am

Und weil zu viel Sitzen nicht gut ist, bin ich am späten Nachmittag wieder meine 10 Kilometer Hausrunde getrabt.

Donnerstag, Workshop Tag 2. Wir haben wild diskutiert über Social Media, Bildsprache und Arbeitsabläufe. Diese Arbeit macht mir so viel Freude.

Freitag war dann mein Sohn der mit dem coolen Termin. Er hat den Oberbürgermeister von München getroffen und sich gleich mal den Arm von ihm signieren lassen. Was auch sonst.

Abends habe ich mir Zeit genommen, meiner Tochter beim Tanzen zuzuschauen. Das ist jedesmal eine Belohnung. Keine Ahnung von wem diese kleine Elfe ihre Anmut hat. Ich liebe Dich, Lissy.

Samstag dann: Kochzeit. Ja, ich hätte die italienische Bohnensuppe auch im Thermomix machen können. Aber ich habe mir lieber den alten Triptrap meiner Kinder an den Herd gestellt, auf dem Kindle das Fürstenberg-Buch gelesen und zwischendrin immer wieder gerührt.

Und was war auf dem Blog los?

1. Ich habe meine neuen Spielregeln für den Blog und mein Leben und meine Zukunft festgelegt.

2. Das Buch einer Fashionbloggerin hat mich sehr berührt, so dass ich ihm mit Fashionable einen kompletten Rezensionspost gewidmet habe.

3. Und in Happy Weekend Entertainment gab es wie immer eine bunte Mischung meiner wöchentlichen Fundstücke im Netz zu eurer Unterhaltung.

Was die nächsten Wochen bringen? Keine Ahnung. Ich habe bis inklusive 23. April hier und da noch ein paar Termine. Aber danach steht nichts mehr in meinem Kalender. Und das bleibt auch so, damit der große Schritt ans neue Ufer gelingt.

Habt es schön,

Eure Svenja