Ihr Lieben,

heute finde ich endlich einmal wieder Zeit, um euch etwas Persönliches zu schreiben. Also wirklich „Von mir für euch“, wie schon die Überschrift verrät. Nehmt euch einen Kaffee und wir quatschen unter Freunden.

Die Wochen ziehen hier nur so ins Land. Ich habe es ja neulich schon verbloggt. All das, was sich beruflich für mich aus diesem Blog heraus entwickelt hat, hält mich in Atem. Deshalb möchte ich euch heute einfach mal erzählen, was das letzte Jahresquartal für mich und damit ja irgendwie auch für euch bereit hält. Auf dem Blog, beruflich und privat.

Auf dem Blog

Bloggen macht Spaß – und beschert Freunde

Das ist einfach. Im Oktober und November werde ich bloggen. Im Dezember, so wie jedes Jahr, eher nicht. Da ist wieder slow blogging angesagt, denn nach 10 Jahren weiß ich: Da haben wir alle was Besseres zu tun, als Blogs zu lesen.

Die Thermomix-Reihe wird freitags durchlaufen, weil ihr mir darauf herrliches Feedback gebt.

Und: Ich pirsche mich jetzt endlich wieder an den YouTube DIY Channel heran. Denn: Ich will mir diese Zeit einfach nehmen. Basta. Zwischendrin war ich schon leicht frustriert, weil wirklich null Luft dafür ist. Nach all den Jahren des Nicht-Verdienens ist es halt auch einfach zu verlockend, die Kundenbedürfnisse über die eigenen zu stellen. Vor allem, weil ich Traumkunden mit spannenden Aufgaben haben.

Aber: Ich bin ja so ein disziplinierter Durchhalte-Typ. Mich wurmt das schrecklich, wenn ich etwas nicht durchziehe, was ich mir vorgenommen habe, mir innig wünsche und worauf ich wirklich Lust habe. Deshalb gehe ich da jetzt nochmal mit frisch hochgekrempelten Ärmeln ran – und das bedeutet auch wieder mehr DIY Inhalte auf dem Blog. Darauf freue ich mich ehrlich gesagt besonders. Ja, das diesjährige „Weihnachtsgeschäft“ und die Hochsaison des Bastelns nehme ich jetzt nicht mehr „mit“. Aber darum geht es auch nicht, sondern vielmehr darum, Erfahrungen zu sammeln und eine Drehroutine zu entwickeln.

Und sonst? Beschäftige ich mich schon seit Monaten im stillen Kämmerlein mit einem ganz großen Thema. Mit der Zeit. Schon seit knapp 20 Jahren schleppe ich dazu eine Drehbuchidee mit mir herum, die „Rückwärts“ heißt. Die Idee hatte ich mal beim Staubsaugen, habe sie auf ein Post it geschrieben und nie vergessen. Das Problem war nur: Ich konnte die Geschichte nicht aufschreiben, weil die Zeit in der Story an manchen Stellen gleichzeitig rückwärts und vorwärts laufen müsste, um uns allen einen Spiegel vorzuhalten.

Immer wieder habe ich recherchiert, wie ich das in der Geschichte abbilden könnte, so dass es nicht erfunden, sondern realistisch wirkt. Habe mit Zeitforschern und anderen Menschen gesprochen über Zeitknappheit, Zeitreichtum und Zeitlosigkeit. Auch wenn ich nie auf die Lösung gekommen bin, mit der ich meine Geschichte hätte schreiben können, habe ich mich doch leidenschaftlich in das Thema verliebt. Und jetzt, mit der zunehmenden Schnelligkeit, Social Media und den sich stapelnden Aufgaben und Verführungen, denen wir Menschen uns gegenüber sehen, wird es immer relevanter.

Früher haben meine Leserinnen mir völlig unbekümmert Mails geschrieben. Nie ging es einleitend darum, dass sie meine Zeit damit beanspruchen. Heute sehen eure Mails an mich oft so aus:

„Entschuldige die lange Einleitung und dass ich Deine kostbare Zeit so strapaziere, aber die Frage die ich auf dem Herzen habe und von der ich glaube, dass Du mir vielleicht einen wertvollen Tipp geben könntest, bedarf dieser inhaltlichen Heranführung ;-) Du bist ja sehr transparent damit, was Du so alles machst und dass Dein Tag 48 Stunden und Deine Woche 14 Tage haben müsste, um alles zu schaffen, was an Dich herangetragen wird.“

Auch solche Sätze von euch zeigen mir: Da ist was, was mich und euch angeht.

In was stecke ich meine Zeit? Wofür wende ich Zeit auf? Wofür nutze ich sie? Wie gehe ich generell mit ihr um? Und darf – oder muss – ich sie manchmal sogar verschwenden und ins Land ziehen lassen?

Diesen Sommer habe ich schon einige Bücher zum Zeitthema gelesen. Aber das hat noch nicht gereicht. Ich merke, dass ich mich da richtig reinbuddeln will. Also habe ich die zauberhafte Sarah von Pinkfisch gefragt, ob sie mir helfen kann. Sarah ist nicht nur eine super Buchbloggerin, sondern eben auch Buchhändlerin und der einzige Grund, warum ich jemals nach Hanau ziehen würde.

Und was kam dabei raus? Zwei Bücher hatte ich schon, eins war nicht mein cup of tea – und alle anderen habe ich bestellt. Mal sehen, wohin das führt. Ich bin mir sicher, auf dem Blog wird sich das bemerkbar machen.

Was ich übrigens nicht tun werde, was ich die letzten Jahre immer gemacht habe und worüber ich auf dem Blog geschrieben habe: zur Buchmesse fahren. Letztes Jahr hat mir da das Herzblut gefehlt. Irgendwie hat der Konsum überwogen. Dieses Jahr ist es mir deshalb einfach nicht wichtig und ich nehme mir eine Messeauszeit.

Beruflich

Ich, nach einem Vortrag im Gespräch

Das Berufliche mache ich kurz und knapp, sortiert nach Vorträgen, Seminaren, Kunden und Einzelcoachings.

Vorträge

AllFacebook – 5.10.2017. Mein Thema: „Pinterest schlägt Facebook: So nutzt ihr das Netzwerk zur Traffic Generierung“
SwissBlogFamily – 11.11.2017. Mein Thema: „10 Tipps, wie man als Blogger von Anfang an erfolgreich wird“
Blog Big – 18.11. 2017. Mein Thema: „Strategisch wachsen: Die Tricks, die Plattformen und die Traffic Trends von Morgen“

Ich freu mich über jeden Einzelnen, der an einem dieser Events teilnimmt und mir vor oder nach meinem Vortrag „Hallo“ sagt. Und wer möchte, dass ich mal in seinem Unternehmen oder auf seinem Event spreche, schreibt mir einfach eine Mail mit einer Anfrage an info@waltermedia.de

Meine Seminare

Mein Mann und ich geben dieses Jahr im November einen zweitägigen Video-Workshop mit dem Titel „Moving Pictures – das Retreat“, der aber leider bereits ausverkauft ist. (Ich habe eine Facebookgruppe mit allen ehemaligen SeminarteilnehmerInnen und da poste ich Workshop-Angebote immer zuerst.) Auch der zweite Termin (nächsten Januar) ist fast voll. Vier Restplätze habe ich noch, ich verblogge das Thema morgen. Wer also Interesse hat, sollte morgen mal reinschauen.

Meine Kunden

Manche würden sicher sagen, dass Alpenpizza auf der Wiesn filmen oder das Drehbuch für den Weihnachtsfilm auf Social Media konzipieren keine wirkliche Arbeit ist.

Irgendwie stimmt das auch. Deshalb an dieser Stelle einfach mal ein fettes Dankeschön an alle meine Kunden. Aber auch der Reality Check: Denn ich bin eine für euch ewig Lernende, Vorbereitende und Nachbereitende. Eine Optimiererin, Ermöglicherin und Improvisiererin. Ihr seid ein Geschenk, aber ihr fordert mich auch. Deshalb nehm ich mir im dritten Quartal ein klitzekleinbisschen mehr Zeit für mich ;-)

Meine Einzelcoachings

Zwei Frauen im Monat begleite ich, mehr geht nicht. Zum einen, weil ich weniger als die Hälfte meines Tagessatzes für Einzelcoachings nehme, damit es sich alle leisten können. Zum anderen, weil ich mich energetisch voll und ganz darauf einlassen will. Dieses Jahr habe ich deshalb keine Termine mehr frei, aber einige im Kalender, auf die ich mich extrem freue.

Privat

Wir, in Bergen aan Zee

Tja, privat ist in diesem Jahr mehr passiert als in anderen. Aber wenig davon habe ich euch hier präsentiert. Zum einen, weil Privates manchmal auch bei Bloggern privat bleiben muss, da es auch andere Familienmitglieder betrifft. Zum anderen, weil ich so viel im Außen unterwegs war, dass ich meinen inner circle für mich behalten wollte. Was mache ich also privat in den nächsten drei Monaten?

Was gleich bleibt: Ich habe den tollsten Mann der Welt. Den, mit dem ich alles schaffen und erreichen kann. Und der mich zu einer besseren Version meiner selbst macht. Wir sind viel zusammen in den nächsten Monaten und wir arbeiten auch viel zusammen.

Was anders ist: Meine Kinder werden groß. Richtig groß. Wir tauschen Jacken, Jeans und Meinungen aus – und sie bleiben abends länger als ich auf. Das ist toll. Und bringt mich dazu, noch mehr Zeit mit ihnen verbringen zu wollen. Unsere gemeinsamen Mittagessen sind mir auch im letzten Jahresquartal heilig. Zusammen sitzen, sich den Tag erzählen und gemeinsam „schwingen“. Neu: Der Konfirmationsunterricht meiner Tochter und einige sonntägliche Kirchgänge.

Und sonst? Machen wir es hier wie immer. Gesunde Ernährung, Sport und Zeit in der Natur stehen hoch oben auf der Liste. Genauso wie gemeinsame Unternehmungen am Wochenende. Ein Urlaub ist nicht geplant, aber vielleicht entscheiden wir das auch noch spontan.

Ich freu mich jetzt erstmal auf den Herbst, die bunten Blätter und die – für mich – gemütlichste Jahreszeit überhaupt.

Habt es schön

Svenja

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken