Die emotionale Atombombe

Atombombe

Heute Morgen wollte ich einen emotionalen Post schreiben. Aber das ging nicht. Denn ich war nicht offen. Ich habe hin- und herformuliert, Beispiele gesucht – und nach einem Weg, euch zu sagen, was ich fühle. Hauptsächlich, damit ihr dasselbe fühlen könnt, denn ich bin mir sicher: die Verletzung, die ich habe, die hat fast jeder.

“Gut”, habe ich gedacht. “Es gibt halt Tage an denen klappt es nicht so gut mit dem Schreiben.” Und hatte das Thema abgehakt. Bis ich dieses Video gesehen habe:

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Wäre es nicht wundervoll, wenn unsere Eltern uns einmal so in den Arm nehmen würden und sich für das, was sie falsch gemacht haben, entschuldigen würden? Für das, was uns verunsichert und verletzlich gemacht hat? Was wir seitdem in unseren Genen tragen, atmen und leben? Was unser ganzes Leben beeinflusst hat und was wir an unsere Kinder weitergeben? Ob wir wollen, oder nicht?

Dieser Post handelt von meinem Vater. Nicht von irgendwem, einem namenlosen Beispiel. Von etwas, worüber ich mal gelesen oder wovon ich mal gehört habe. Dieser Post ist persönlich. Persönlicher wird es nicht mehr.

Mein Vater hat eine Kommunikationsstörung und die funktioniert so. Er steht immer im Mittelpunkt. Egal, was in meinem Leben passiert, egal was in seinem Leben passiert. Ich habe keine Chance in seinen mittleren Kreis zu kommen. Dazu gab es neulich einen ganz interessanten Artikel von einem Autorenduo in der L.A. Times, der davon handelte, wie man es vermeidet, das Falsche zu sagen.

Sie beschreiben folgendes Beispiel, das die Frau des Autorenduos selbst erlebt hat: Sie erkrankt an Krebs, wird operiert und liegt im Krankenhaus. Als sich eine Arbeitskollegin bei ihr meldet und den Wunsch äußert, sie zu besuchen, sagt sie: “Ich weiß nicht, ob ich das schon kann. Ich bin noch ziemlich schwach.” Darauf antwortet die Arbeitskollegin: “Weißt Du, es geht bei dieser Sache nicht nur um Dich.”

“Um was denn sonst?” denkt sich die Frau. “Worum soll es bei meinem Krebs denn sonst gehen, wenn nicht um mich?” Und entwickelte mit ihrem Mann folgende Theorie, um sich solche Kommunikationsfehltritte zu erklären:

Malt einen Kreis. In diesen Kreis schreibt ihr den Namen der Person, die in einer Krise steckt. Zum Beispiel den der Frau, die Krebs hat. Um diesen Kreis herum malt ihr einen Ring. In diesem Ring steht die Person, die dieser Frau am nächsten ist. Ihr Mann. Danach kommen die, die danach am nächsten dran sind, z.B. ihre Eltern. Dann ihre engsten Freunde, entferntere Freunde. Arbeitskollegen, Bekannte, Zufallsbegegnungen. You get the picture.

Die Person in der Mitte darf sich bei allen anderen Personen beschweren. Sie darf jammern, viel reden, gut drauf sein, schlecht drauf sein. Sie darf alles zu allen sagen. Zum Beispiel: “Das Leben ist unfair.” Oder “Wieso ich?” Sie darf ihren Kummer, ihren “Müll” loswerden. Und damit steht die Kommunikationsregel von innen nach außen: Müll immer nach außen abgeben.

Atombombe

Frei nach Wes Bausmith/L.A. Times

Wenn wir aber in einem äußeren Ring sind und mit einer Person sprechen, die näher an der Mitte ist, muss unser Ziel sein, zu helfen. Zuhören ist wichtiger als sprechen. Wir müssen unterstützen und Trost spenden. Fragen “Soll ich Dir was zu Essen vorbeibringen?”, “Kann ich Dir irgendwie helfen?” oder “Ich kann Dich verstehen – das hätte Dir als allerletzter Person auf dieser Welt passieren dürfen.” Was wir NIE sagen dürfen ist: “Du ziehst mich total runter.” oder “An mir geht das auch nicht spurlos vorbei.”

Zurück zu Dir, Papa. Als Du mir mit 8 gesagt hast, dass Du ausziehst, weil Du Dich mit Mama nicht mehr so gut verstehst, bin ich in den mittleren Kreis gerutscht. Ich wollte da nicht hin. Ich hatte da auch nichts verloren. Aber ich war verloren. Genau von dem Moment an. Mein heiles Leben war zuende und meine Kindheit auch. Aber Du hast nie gefragt: “Kann ich Dir irgendwie helfen?”

Du bist durch die Welt gereist, Du hast viel für Deine Freunde gemacht, Du hast Dir Deine Träume erfüllt. Das freut mich für Dich und ich gönne Dir das durchaus. Aber Du hast nie verstanden, dass Du damit das Recht verloren hast, in meinem mittleren Ring zu sein.

Deshalb frag mich bitte nicht mehr, warum ich so schlecht zu erreichen bin. Und wirf mir nicht vor, dass Du aus meinem Leben nichts mitbekommst. Ich weiß, Du hast später, als ich mich selbständig gemacht habe, einmal die Woche was zu Essen vorbeigebracht. Nicht nur für mich, sondern für alle, die mit mir zusammen gearbeitet haben. Je älter Du wurdest, desto häufiger hast Du kapiert, dass man nach innen nicht seinen Müll ablädt, sondern unterstützt. Denn das ist die Kommunikationsregel von außen nach innen: Helfen und trösten.

Leider hielt das nicht lange an, denn Du bist älter geworden. Vergesslicher. Hast mir Dinge oft dreimal erzählt, oder fünfmal. Aber nicht damit ich von Dir lerne, sondern weil Du in meinen mittleren Kreis willst.

Du hörst mir nicht zu. Wenn ich im Stress bin, weil ich ein Buch schreibe, die Kinder was zu essen wollen und ich einen Umzug an den Hacken habe (und ganz ehrlich, ich könnte nebenbei Bundeskanzlerin sein, das wäre für Dich genauso irrelevant): Du bist immer mehr im Stress. Denn Du musst noch Bekanten X zum Kaffee treffen, Bekannten Y zum Abendessen einladen und dann noch Deine Wohnung saugen und was zu Essen machen. Stimmt, Du bist ja Rentner und hast ein wunderschönes Leben, das Du Dir frei einteilen kannst. Die Verpflichtung, für Deine Familie zu sorgen, hast Du ja vor 34 Jahren aufgegeben.

Weißt Du – ich kann Dir vergeben und ich kann verstehen, dass Du dieses Leben mit uns nicht mehr wolltest. Auch wenn ich das alles wohl nie vergessen kann. Worauf ich aber immer noch warte, ist, dass Du mich wie die Frau in dem Video endlich mal in den Arm nimmst und sagst: “Weißt Du, es tut mir sehr leid. Es tut mir leid, dass ich nicht da war. Dass ich Deinen Blog nicht lese. Dir nie sage, dass ich stolz auf Dich bin, weil Du schreiben kannst. Mich nie wirklich dafür interessiert habe, wer Du bist. Dass ich immer nur in der Mitte stehen wollte. Und das selbst jetzt, mit 73, nicht wirklich anders hinkriege.”

Anstatt dessen sagst Du mir: “Der Soundso hat mir gesagt, dass er über das Internet mehrmals die Woche Kontakt zu Dir hat (aka Dich auf facebook liest). Aber für mich bist Du ja immer so schlecht zu erreichen.” Und dann kommt wieder die Litanei, dass Du keinen Computer brauchst und kein Smartphone und dass Du keine SMS schreiben können willst, weil Du Briefe schreibst. Ach ja, und die Frage wann ich Dir denn jetzt endlich mal ein selbstgemaltes Bild von den Kindern schicke. Denn wer mit Dir Kontakt haben will, der muss sich eben auf DEINE Kommunikationswege einlassen.

Weißt Du Papa, manchmal ist es an der Zeit, seinen Platz im Leben zu finden. Ein Teil von mir ist nie älter als 8 geworden. Zum einen, weil Du mich damals in den mittleren Ring geschoben hast, auf einen Platz, an dem ich nie sein wollte. Zum anderen, weil Du diesen mittleren Ring nur betreten könntest, wenn Du mich liebevoll umarmst und Dich entschuldigst. Und so weit bist Du einfach noch nicht. Aber weißt Du was? Zumindest das habe ich jetzt begriffen.

Deine Tochter

Svenja

P.S.: Ich weiß, dass jetzt einige meiner Leserinnen drauf und dran sind, mir zu schreiben: “Weißt Du, sei glücklich, dass Du Deinen Vater noch hast. Meiner ist schon längst tot. Er ist gestorben als ich 20 (30, 40, 50) war. Und ich vermisse ihn so.” Spart euch die Mühe. Meiner ist auch weg. Seit ich 8 bin. Aber wer weiß, vielleicht schaut er ja demnächst mal wieder vorbei.

41 Kommentare

  1. Liebe Svenja, es tut mir wirklich leid, dass Du dieses Erleben und Empfinden hast. Es ist wirklich schade, dass es manchmal erst einer negativen Beschreibung bedarf, bis ich erkenne wie glücklich ich mich schätzen darf. Mein Vater musste zwar erst vor zwei Jahren einen Schlaganfall erleiden, aber bis zu seinem Tod an Neujahr 2013 hat er das oft nachgeholt, mir zu sagen, wie lieb er mich hat. Ich bin sehr dankbar.
    Ich arbeite seit über 20 Jahren in der Altenpflege und meine Erfahrung ist, dass es keine Frage des Alters ist, Sehnsucht nach der elterlichen Liebe zu haben. Diese Liebe kann leider keiner ersetzen… Ich danke Dir für Deine Offenheit und Dein Vertrauen! Liebe Grüße aus Duisburg, Michaela

  2. Danke für Deine Zeilen. Ich finde es bewundernswert, daß Du, obwohl Du nicht mit einem “richtigen“ Papa aufgewachsen bist (und das ist wichtig für die Selbstwertentwicklung, Bindungs- und Beziehungsfähigkeit) eine glückliche Partnerschaft zu Deinem Mann aufgebaut hast und ein gutes entspanntes Verhältnis zu Deinen Kindern hast. Sei stolz auf Dich, Du hast es nicht nötig, nach der Pfeife Deines Vaters zu tanzen. Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe und Gute und dass die Entschuldigung kommt. Drück Dich!

  3. Das spricht mir aus der Seele. Ich hätte es nicht besser ausdrücken können. Aber es wird (glaube ich zumindest;-))besser wenn man genau dass erkannt hat, und von genau dieser Person nichts mehr erwartet.
    Dann ärgert man sich zwar trotzdem, aber ist weniger enttäuscht. Verwandtschaft hin oder her.
    In meinem Fall ist es meine Mutter. …
    Und für gewisse Dinge die passiert sind, gibt es keine Entschuldigung. Das tut auch nach Jahren noch weh.
    Liebe grüße

  4. Seit einiger Zeit lese ich hier still mit, aber der Beitrag hat mich so bewegt, daß ich kurz was dazu schreibe, denn beim Lesen kam mir ein Satz eines Freundes, den ich sehr hilfreich fand: “Jede Heilung beginnt mit dem Brechen eines Tabus”. Ich denke, daß dieses Aufschreiben und Mitteilen der Anfang einer Heilung sein könnte.

    @Stefan: Für den Anfang des Lebens stimmt das – für das Ende, wenn die Eltern pflegebedürftig und womöglich dement werden, dann kehrt sich das um – was übrigens zu den emotional schwierigsten Erfahrungen zählt.

    I

  5. Hallo Svenja,
    ich verstehe genau was du meinst.
    Meine Mutter hat meinen Vater verlassen als ich sechs war.
    Nachdem ich nun deine “Kreisel-Theorie” gelesen habe, hab ich annähernd eine Ahnung was da mit mir/mit uns damals passiert ist.
    Nach einer persönlichen Krise hab ich dann mal mein Leben sortiert. Habe oft und lange mit meiner Großmutter geredet und viele Sachen verstanden (oder geglaubt zu verstehen) und habe mich dann auch mit meiner Mutter mal darüber unterhalten. Für mein Findung war das ganz gut, aber meine Mutter fühlte sich wohl durch mein Müll-nach -Außen-abladen in den Kreis geschoben und wir haben uns heftig gestritten. Im Umgang mit meinem Vater hab ich gemerkt, dass ich ihn immer für Nichtigkeiten scharf attackiert und einen Streit provoziert habe. Ich hätte da auch gerne mal ein klärendes Gespräch gehabt um einiges aufzuarbeiten, aber nie die Gelegenheit dazu bekommen. letztes Jahr ist er dann überraschend gestorben und nun fehlen mir halt einige Bausteine.
    Im Umgang mit meinen Kindern beobachte ich dann selbst oft so Verhaltensmuster wie in dem Video und ärgere mich dann über mich selbst. Ich hoffe, den Opfer-zu-Täter-Teufelskreis irgendwann mal zu durchbrechen.
    Danke für deinen Post, der mich wieder ein Stück weitergebracht hat.
    Viele Grüße
    Stephan

  6. …ich nochmal:
    Ich denke gerade über die Kreise nach und hab da einen hochphilosophischen Ansatz gefunden…
    Ist es nicht so, dass jeder in irgendeiner Krise steckt und damit im Zentrum eines Kreises?
    Ist dann mein Müll-nach-Außen-abladen nicht ein Jemand-ins-Zentrum-Rücken oder ein Eindringen in ein anderes Kreis-System durch einen Kommunikationsfehltritt?
    Oder denke ich zu kompliziert?
    philosophische Grüße
    Stephan
    PS: Phil | o | soph, der; von dt. ‘viel’, engl. ‘soap’: der Schaumschläger

    1. Ja, man steckt bei verschiedenen Sachen in verschiedenen Kreisen – so sehe ich das auch. Hast Du eigentlich schon einmal mein Heldenreise-ebook gelesen (free download!)? Das könnte auch was für Dich sein.

  7. Meinst du, er wird diesen Brief jemals zu Gesicht bekommen und lesen? Schicke es ihm mit der Post Svenja,so viel Gefühl und Inhalt wirst du ihm niemals persönlich sagen können…dann kann er es mehrmals durchlesen und versteht dann vielleicht worum es geht.

  8. Sehr schön emotional geschrieben.

    Ich habe bei vielen Personen das Gefühl immer am äußersten Kreis zu stehen. Den meisten geht es schlechter, sie sind gestreßter und ich kann alles ja gar nicht verstehe :-/
    Ich glaube man wird auch ganz schnell nach Außen gedrängt.

  9. Du Mutter meines Mannes ist genau wie dein Vater. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie ihn räumlich nie verlassen hat…dafür aber psychisch…Er leidet darunter immer mehr…Ich werde ihm den Link zu deinem Post schicken…

    LG aus München nach München
    Nadja

  10. Liebe Svenja, ich bin durch meine Schwester auf deinen Blog aufmerksam geworden und insbesondere auf diesen Beitrag. Ich weiß gar nicht wie ich es in Worte fassen soll, aber ich könnte deinen Post 1 zu 1 übernehmen und meinem Vater schicken, außer dass ich 5 Jahre alt war und mein Vater noch kein Rentner ist. Du schreibst, dass wir uns alle sehr ähnlich sind und du behältst recht. Der Gleiche Vorname hat die Sache für mich noch gruseliger gemacht. Ich wünsche dir, dass dein Vater den Beitrag gelesen hat und dich in den Arm genommen hat. Ich würde es mir auch so sehr von meinem wünschen.
    Svenja

  11. Nun Svenja

    Irgendwie ist es doch so wie ein Vorposter schon meinte, jeder Mensch steht in einem inneren Kreis, wenn jetzt jeder seinen “Müll” einfach nur nach aussen trägt und erwartet daß andere quasi ihn bei allem unterstützen, nenn ich das Mauern aufbauen und puren Egoismus. Das Leben ist ein Geben und Nehmen, manche geben mehr, andere nehmen mehr, je nachdem.

    Meine Ex verlies mich nach 9jähriger Beziehung als unsere Kleine 1/2 jahr alt war. Keine Frage das ich meine Schuld eingestehen muss, den für Trennungsgründe sind meistens Beide schuld. Wie auch immer, meine Kleine is jetz 8 1/2 und hab sie seit ca 4 Monaten nicht mehr gesehen, Gründe dafür kann sie mir nicht nennen wenn ich sie frage weshalb. Meine Kleine steckt in so einem inneren Kreis, und jeder Versuch zu ihr vorzudringen schlägt derzeit fehl. Warum?

    Meiner Meinung, und ich kann mich irren, imitiert sie unbewusst das Verhalten ihrer Mutter mich zu meiden. Ich hätt´s verstanden wenn ich ein Trinker, ein Zocker, ein Schläger, oder ein Fremdgeher wäre. Jedoch bin ich einfach ich geblieben der ich schon die Jahre zuvor war, und meine Ex haben sich die Proritäten verschoben wobei ich keinen Platz mehr hatte.

    Meine Kleine steckt in einem Kreis mit Mauern drum herum, meine Ex ebenso mit noch höheren mittlerweile undbezwingbaren Mauern, und mein Kreis? Mein Kreis ist die Isolation von meiner Familie, und jeder ausbruch bzw versuch mit den Linien meiner Kleinen zu kreuzen schlagen fehl aufgrund der Mauern. Jeder sagt ich soll geduld haben, das die Kleine eines Tages von selbst kommt, jedoch verpass ich alles was dazu gehört einen Menschen zu kennen, wie sie morgens aufwacht, ob mürrisch oder gutgelaunt, wie sie ihren Tag verbringt, ihre Reaktionen auf alles mögliche. Und klingt vielleicht unmoralisch, irgendwann, langsam aber doch, geht die Geduld dahin, und ich fürchte irgendwie daß es mich eines Tages packt, und es mir egal ist. (hoffe das der Tag nie kommen wird)

    Klar, Deine Situation war unfreiwillig, aber ob dies auch von meiner Kleinen so ist? … Solche Kreise fördern den Egoismus, ich kenne Dich nicht und Deinen Vater erst recht nicht, und es wäre vermessen ihn verteidigen zu wollen, jedoch aus neutraler Sicht, entweder ist er ein Mords Idiot seine Familie in Stich zu lassen, oder er konnte einfach nicht anders, weils sein Kreis, Trang, im Blut war. Wie gesagt is jetz Spekulation Deinen Vater betreffend. Miteinander, zueinander und nicht warten das irgendwer meinen Müll wegträgt, sondern viell auch mal darum bitten und auch ein Nein akzeptieren können, weil der andere ebenso seinen Kreis hat.
    Mit lieben Grüssen

  12. ja, irgendwann einfach aufgeben.
    nichts mehr erwarten, das hilft.
    es sein lassen und die eigene energie auf lohnenswertere “projekte” bündeln.

    trotzdem machen die gelegentlich aufkommenden anschuldigungen bezüglich der eigenen abstinenz immer wieder wütend und kosten kraft und nerven.
    anstrengend, einen mann mit der anspruchshaltung eines dreijährigen zum vater zu haben. “ich. will. jetzt.”

    schön geschrieben!

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