Veganer Döner

Veganer_Doener

Veganer_Doener

Veganer Döner at it’s best. Ich habe es ja neulich schon angekündigt, heute ist es nun soweit. Mein Post zum selbstgemachten Döner, ganz ohne Fleisch. Auf die Idee gekommen bin ich durch meine Freundin Tanja, die schon viel länger als ich vegan lebt. Und weil sie so praktisch veranlagt ist, hat sie mir einfach die zwei Hauptprodukte verraten und schnell eine Mail mit dem restlichen Rezept geschrieben:

Veganer Döner, so geht’s

 

“Man nehme:

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Davert Soja-Gyros (hier im 3er-Pack) und brate es scharf in der Pfanne an. Eine Packung reicht für 4 Döner. Dazu Rotkohl (ab in den Thermomix), Eisbergsalat, Gurken, Tomaten, Zwiebeln und natürlich Fladenbrot. Zu guter Letzt bereite man mit diesem Produkt Tsatsiki zu:

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Ich konnte es kaum glauben, aber es hat wirklich nach Döner geschmeckt und es war richtig lecker!!!! Das Einzige, was man zum veganen Kochen benötigt, ist Kreativität!!!”

Danke Tanja, für diesen Super-Tipp. Ich war auch extrem begeistert – wegen des Geschmacks und weil es schnell ging. Definitiv ein veganer Döner der Extraklasse – auch wenn es mein Erster war.

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Mein veganer Döner auf dem oberen Foto ist noch im gekauften Fladenbrot zubereitet, beim zweiten Mal habe ich das Fladenbrot auch selbst gebacken – und zwar absolut Vegan for fit challengetauglich (OK, ich habe es ein klitzekleinesbisschen abgewandelt ;-)

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Es ist nach einem Rezept aus dem Buch Vegan Grillen von Kristina Unterweger, erschienen im Verlag Neun Zehn. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an meine Leserin Martina für dieses tolle Geschenk. Ein super Buch, echt empfehlenswert. Ich freu mich schon total darauf, mehr daraus auszuprobieren.

Wenn ihr das Brot für Döner verwenden wollt, einfach den Rosmarin weglassen – mit schmeckt es allerdings auch hervorragend. Eigentlich ist das Rezept gedacht, um die Fladen zu grillen, ich habe sie einfach bei 180 Grad in den Backofen getan und geschaut, wann sie fertig waren. Ging prima.

Rosmarin Fladenbrot

Zutaten

400 g Dinkelmehl, 100 g Dinkelvollkornmehl (für die Challenge habe ich einfach NUR Dinkelvollkornmehl genommen), 2 Packungen Trockenhefe, 2 TL Salz, 1 TL Rohrzucker (habe ich durch Agavendicksaft ersetzt), 2 EL Olivenöl, 2 TL getrockneter Rosmarin, 350 ml Wasser, 3 EL Olivenöl zum bestreichen.

Zubereitung

1. Mehl mit der Trockenhefe sieben, mit Salz, Zucker und Rosmarin mischen und mit Wasser und Öl verkneten.

2. In einer mit einem Tuch abgedeckten Schüssel  den Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

3. Nochmals gut kneten und auf einem bemehlten Backbrett in 4 – 6 Stücke teilen. Jedes Teigstück zu einem Fladen ausrollen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und beidseitig gut mit Olivenöl einpinseln.

4. Auf den heißen Rost legen, zuerst auf der Unterseite grillen, dann wenden und fertig backen.

Ich wünsche euch guten Appetit. Veganer Döner ist wirklich ein Kracher – vor allem, wenn man gedacht hat, dass man für alle Zeiten auf Fastfod verzichten muss.

Eure Svenja

P.S.: Ein ganz lieber Leser hat mir geschrieben, dass in beiden Produkten Zucker ist. Somit ist der Döner zwar vegan, aber NICHT challengetauglich nach Vegan for fit, sorry. Das hatte ich nicht auf dem Schirm.

13 Kommentare

  1. Svenja, das ist ja der Brüller! Die Packung von Davert habe ich bislang noch nicht entdeckt, aber ich werde die Augen beim nächsten Biomarktbesuch offen halten.

    Und als Stufe 1 Gericht spart man sich auch das Backen des Fladens. Schmeckt dann bestimmt auch super!

  2. Klingt lecker!!!

    Ich mache gern vegetarisches Gyros.
    Eigentlich wie normales nur dass ich statt Fleisch Tofustreifen einlege (stark Würzen und mind 3 Tage ziehen lassen).
    Mögen wir alle sehr gern.
    Dazu Paprikareis und viele Zwiebel :)

    Aber das mit dem Sojajoghurt probier ich auch mal.
    Gibt’s da auch Quark?

      1. Tofu ist Sojaquark.
        Seidentofu, also die flüssigere Tofu-Variante, kommt in der Konsistenz Quark recht nahe.

        Für Tsatsiki oder etwas festere Dipps lass ich den Sojajoghurt ausbluten ;) Über Nacht in ein feines Sieb, etwas drunter stellen um Flüssigkeit aufzufangen.

        Das Davert Gyros ist wirklich sehr lecker. Besser finde ich nur noch (fast) selbstgemacht aus groben Sojaschnetzel (Sobo) mit Heureka! Gewürzmischung (Herbaria).

        Grüße
        Christian

  3. Hallo Svenja,
    das sieht gut aus! Sag mal, hast du die Packung noch? Ist im Sojagyros Knoblauch mit verarbeitet (wegen Allergie)? Und wo bekommt man man es? Im Biodealer oder auch woanders?
    LG, meermaid

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