Der natürliche Geschmacksverstärker – und ab in die Tonne mit der Maggiflasche

Natürlicher Geschmacksverstärker aus Parmesan, getrockneten Tomaten und getrockneten Pilzen. Super für alle mit Glutamat Allergie und weil natürliche Geschmacksverstärker sowieso tausend Mal besser für uns sind! Ein Thermomix Rezept von https://www.meinesvenja.de/wp/2013/01/31/der-natuerliche-geschmacksverstaerker/

Ihr schreibt mir immer wieder, wie leid ihr es seid, dass in jedem Essen diese elenden Geschmacksverstärker sind. Ich auch, desalb möchte ich euch heute nochmal diesen natürlichen Geschmacksverstärker vorstellen. Er heißt Umami und ihr könnt ihn innerhalb von Sekunden im Thermomix machen – spitze auch für Vegetarier. Den Tipp habe ich von Inge, einer wunderbaren Thermomix Gruppenleiterin und virtuellen Freundin, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. Wenn ihr Oma Hildes Wunderwürze genauso liebt, wie ich, dann ist dieses Rezept was für euch! Es ist wirklich genial.

Natürlicher Geschmacksverstärker aus Parmesan, getrockneten Tomaten und getrockneten Pilzen. Super für alle mit Glutamat Allergie und weil natürliche Geschmacksverstärker sowieso tausend Mal besser für uns sind! Ein Thermomix Rezept von https://www.meinesvenja.de/wp/2013/01/31/der-natuerliche-geschmacksverstaerker/

Das hier war Inges Kommentar, als sie das Rezept für “Unser aller Kochbuch” eingereicht hat:

„Basics, das ist ja das, was ich besonders liebe. Hier das Rezept für mein geliebtes Umami – ein natürlicher Geschmacksverstärker, den Du in alles mit hineingeben kannst, was einen ausgeprägteren Eigengeschmack benötigt. Soßen, Dipps, Suppen etc.:  und ab in die Tonne mit der Maggiflasche!“

Umami

Zutaten

Getrocknete Tomaten, getrocknete Pilze und Parmesan zu gleichen Teilen.

Zubereitung

15 – 20 Sek./Stufe 10 zerkleinern.

Ja, so schnell geht das! Schmeckt übrigens auch spitze über Tomaten und Schafskäse – einfach drüber streuen und ab in den Backofen. Oder andersherum – erst in den Ofen, dann würzen. Alles geht, alles ist erlaubt.

Alles Liebe

Eure Svenja

P.S.: Hier geht’s lang zum ausdruckbaren Natürlicher Geschmacksverstärker PDF.

49 Kommentare

  1. Hier ist ein großes, dickes DANKE an Inge (und natürlich dich :-). Seit sie Umami in “Unser aller Kochbuch” gestellt hat, ist es mein Würz-“Allheilmittel” – eben ein perfektes Basic. Eines dieser kleinen, feinen Dinge, die den Alltag leichter und netter machen!

    1. Ich habe sie ganz normal ins Gewürzregal gestellt. Aber ich glaube nach locker 2 Wochen war sie aufgebraucht, deshalb kann ich darüber hinaus nichts zur Haltbarkeit sagen. In den Kühlschrank muss sie meines Erachtens nicht.

    1. Liebe Jessi, ich habe es unten schon einmal geschrieben: Ich habe das Umami ganz normal ins Gewürzregal gestellt (in dem Glas, das Du im Blogpost siehst). Aber ich glaube nach locker 2 Wochen war es aufgebraucht, deshalb kann ich darüber hinaus nichts zur Haltbarkeit sagen. In den Kühlschrank muss Umami meines Erachtens nicht. Mach doch erstmal eine kleinere Menge zum Ausprobieren – und füll vieleicht ein kleines bisschen in ein kleineres Glas – und lass es einfach mal stehen, um zu sehen, wie lange es haltbar ist.

  2. Also,ich hatte mir alle Zutaten für Umami gekauft, nachdem es in “Unser aller Kochbuch” stand. Dann las ich im Internet mehrere Artikel, in denen Umami ziemlich schlecht wegkommt. Wir wollen doch natürlich essen – und hauen uns dann so einen Geschmacksverstärker ins Essen. Es wird von Nebenwirkungen etc. berichtet. Natürlich nicht bei allen Leuten, sondern bei denen,die viel davon essen und besonders empfindlich sind. Bisher habe ich diese Würze deshalb noch nicht hergestellt. Seht ihr das alle nicht so kritisch?

    1. Also, davon weiß ich bis jetzt nichts. Ich meine, es ist ja ein Würzmittel, keine Hauptmahlzeit. Ich habe das üppig verwendet und konnte wirklich GAR KEINE Nebenwirkungen feststellen. Ich finde es auch gut, natürlich zu essen – aber ich finde, oft steht und fällt das Essen mit dem Würzen. Karotten schmecken nicht immer gleich gut, Tomaten auch nicht. Je nachdem, was man erwischt, bin ich für Würze dankbar.

    2. Also ich habe heute morgen das Umami im TM31 gemacht und auch im WWW nach Umami gesucht. Dort wird über die fertige Würzpaste in Tube negativ berichtet aber doch nicht über dieses, hier vorgestellt Umami. Also, heute mittag wirds gleich im Essen ausprobiert, riechen tuts schon mal richtig super. Danke für das supertolle Rezept bzw. für das kostenlose Ebook, bin begeistert.
      LG
      Sabine

  3. Ich denke dies ist ja eigentlich kein Geschmacksverstärker im negativen Sinne, sondern durch die natürlichen Zutaten, eine natürliche Würze, die keine künstlichen Zusätze hat, und daher gut verträglich und nicht schädlich ist.
    Meine steht seit 6 Monaten im Kühlschrank, und macht noch einen guten Eindruck …??

  4. Hejhej, die Wunderwürze ist schon fertig….jetzt wollte ich das Umami machen…aber ich bekomm die Pilze und Tomaten nicht klein ;) …. einen Thermomix habe ich nicht, mein “dollstes” Küchenutensil ist der QuickChef von Tu*****, aber der scheitert….hast Du eine Idee, wie ich’s noch bewerkstelligen könnte die Zutaten zu zerkleinern ??:)) Liebe Grüße, Britt!!

  5. Das schmeckt sicherlich gut, kommt aber dem normalen Glutamat 1:1 gleich! Denn in Tomaten, Pilzen und Parmesan ist “natürliches Glutamat” enthalten und unterscheidet sich in keinster Weise von dem weißen Pulver. Leider ! Dies nur für Alle, die eine Glutamatunverträglichkeit haben.

  6. Hallo zusammen, man sollte sicherheitshalber das Pulver auf Alufolie auf einem Backblech ausbreiten und im Backofen bei 60 Grad ca. 45 min. Restlos durchtrocknen. Tomaten sind meistens nicht staubtrocken und könnten im Glas schimmeln.

  7. Bei den getrockneten (Stein)Pilzen steht dabei, dass man sie vor dem Verzehr mindestens 15 Minuten kochen soll. Was sagt ihr dazu? Ist das wirklich nötig?

  8. Also zunächst:Umami beschreibt einen gewissen Geschmack und kann (wird aber nicht immer) zu den normalen Geschmaevkern gezaehlt( sauer,bitter,süß). Dementsprechend ist der typische Glutamat/hefeextrakt (natürliches Glutamat) auch umami. Getrocknete tomaten,pilze und parmesan sind dementsprechend nicht gesundheitsschädlich oder unnatürlich.Glutamat ist eine Aminosäure die auch im Körper vorkommt. Mit Glutamatallergie ist das genannte Rezept aber bekömmlich,sofern keine Allergie gegen Tomaten/pilze/parmesan vorliegt. Es kann allerdings sein, da Tomaten einen hohen Nickelgehalt haben, das hier Allergien auftreten.
    Eine Glutamatunverträgliche

  9. Ich habe dieses Rezept schon zweimal gemacht und finde es Spitze,letzte Mal habe ich eine größere Menge gemacht und es geteilt,in die zweite Hälfte habe ich noch getrocknete Chilischote unter gemixt,auch sehr lecker

  10. Hallo ,
    Ich habe das Würzmittel auch gemacht und finde es toll . Ich habe auch Steinpilze genommen . Ich mache auch Sossenpulver selber und da nehme ich auch Steinpilze . Ich denke es macht nichts wenn man die nicht kocht . Jedenfalls vielen Dank für das tolle Rezept ! Viola

  11. Habe mir gerade alle Kommentare durch gelesen und musste schmunzeln ….. “natürliches” Glutamat… getrocknete Steinpilze kochen…..
    Es geht um getrocknete Tomaten – Wenn Ihr den Beuteln nicht traut – frische Tomaten rein in den Dörrautomat und macht selber ;-) Wer die Packung kauft (wie ich) und die sind meist etwas zu feucht – einfach auf ein Blech und ab in den Oven und ein paar Tage einfach stehen lassen oder im Ofen die Restwärme nutzen.
    Getrocknete Steinpilze – sind genau das, Steinpilze aus dem Dörrautomat! Wenn Du Sie trocken verarbeiten willst, warum willst Du sie kochen?????? *sorry der Seitenhieb musste sein*
    Parmesan – ja mit Vegan kenn ich mich nicht aus….aber der wird in Italien auch nicht gekühlt verkauft, also trocknet er nur nach und wird geschmacksintensiver.
    Alles zusamen im Thermi pulverisieren….GENAU SO!!!!! Rein ins Glas und ab in den Küchenschrank neben Vanillezucker und Co. Es sind 3 natürliche Zutaten und genau das bleiben sie auch, einfach nur klitzeklein und sehr anpassungsfähig :-)
    Bitte nicht böse sein, wollte niemand auf die Füße treten, aber manchmal denken hier einige einfach VIEL zu kompliziert!

  12. Hallo zusammen,
    also es stimmt, dass es natürliche und auch gesunde Zutaten sind. Allerdings ist es auch so, dass alle dieser Zutaten besonders viel „natürliches Glutamat“ besitzen. Wie auch Pflaumen, Erbsen und Mais. Beim Käse und auch bei der Sojasauce ist es so, dass das Glutamat beim Reifen entsteht. Also Streichkäse hat so gut wie kein Glutamat, Parmesan dagegen sehr viel. Für alle denen Glutamat nichts macht, ist das auch kein Problem. Auch heißt es nicht, dass jeder der eine Glutamatunverträglichkeit hat, auch auf Pilze und co. reagiert. Ich allerdings kann überhaupt kein Parmesan und keine Pilze essen. Tomaten, Erbsen, etc. gehen, nur nicht so oft. Die Frage ist nur, wer isst normal, nicht als Würze zerkleinert, jeden Tag Pilze und Parmesankäse? Ich denke es macht immer die Menge und die Abwechslung. Liebe Grüße Sandra

  13. Hallo Svenja, danke für das super Rezept , gehört hab ich ja schon mal davon.
    Werd es nun auch ausprobieren. Allerdings habe ich keinen TM, aber eine andere gute Küchenmaschine. Bin schon auf das Ergebnis gespannt.

    Noch ein Wort zu der Frage von “Anna Bischof”

    Getrocknete Pilze vor der Verwendung ca. 15 Minuten in lauwarmen Wasser einweichen,
    bezieht sich darauf wenn man die getrockneten Pilze satt frischer verwendet in Saucen zB.
    Aber um ein Gewürz herzustellen nimmt man die Pilze getrocknet.
    Ich mache im Herbst immer Steinpilzpulver – welches einen sehr intensiven Pilzgeschmack hat und bei richtiger Lagerung beinahe unbegrenzt haltbar ist.
    Verwendet wird es für Pilzsaucen oder auf andere je nach Geschmack.
    1 Teelöffel von dem Pulver in die Sauce geben und 5 Minuten leicht köcheln lassen so entfaltet es sein tolles Aroma.

  14. Hier wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben.
    Egal ob man Maggi oder Deine Mischung verwendet.
    Beide enthalten unglaublich viel Phosphat.
    Dabei spielt es keine Rolle ob das Phosphat in natürlicher oder chemisch aufbereiteter Form eingesetzt wird.
    Für einen gesunden Menschen ist der Phosphatgehalt unerheblich, denn er scheidet das was zuviel ist, über die Niere wieder aus.
    Kritisch wird es allerdings für Patienten mit Nierenschwäche oder Dialysepatienten. Die sollten sich vor Geschmacksverstärkern in jeder Form hüten.

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