Warum Du eine gute Mutter bist

Wiesn_2013

Manchmal würdest Du Dir wünschen, ganz weit weg zu sein. Irgendwo, wo niemand den Popo abgewischt kriegen muss, wo Dich niemand anfasst, Du nicht an die Bücherei-Bücher denken und auch keinen Kuchen für das Schulfest backen musst.

Du möchtest nicht in Deinem eigenen Haus leben, wo Deine Tochter Dich an ihrem Geburtstag fragt, wann Du endlich mit ihr und ihren neuen Geschenken spielst. (Ganz ehrlich? Am liebsten nie).

Du möchtest nicht zehn Mal gestört werden, während Du gerade eine Mail schreibst, weil irgendwer irgendwas will.

Doch das Problem ist: „irgendwer” sind die Kinder, die Du unbedingt haben wolltest und „irgendwas” ist never ending.

Der Wunsch nach einem Tag Ruhe (oder einer Stunde oder einer Minute) wird manchmal so unglaublich groß, dass Du Sachen machst, für die Du Dich nachher unglaublich schämst.

Ganz vorne auf der Liste: laut rumschreien. So laut, dass die Kinder zusammenzucken und Du Dir denkst: Shit, ich habe mich nicht unter Kontrolle. Dann sagst Du unfaire Sachen und drohst mit viel zu hohen Strafen.

Du klagst ihnen Dein Leid mit Klischees wie: „Ich bin doch nicht Deine Putzfrau!” oder „Wie oft habe ich das eigentlich schon gesagt?” Beginnst Deine Sätze mit Verallgemeinerungen wie „Nie” und „Immer”. Wo Du doch eigentlich nur sagen willst: „Ich kann nicht mehr.”

Ein Satz, den Dein Mann schon lange nicht mehr hören kann, weil er der Einzige ist, mit dem Du überhaupt darüber reden kannst, wie Du Dich wirklich fühlst. Aber es geht nicht anders, Du musst es ihm immer wieder sagen. Denn Dein „Ich kann nicht mehr” ist so vielschichtig, dass Du ein Buch darüber schreiben könntest.

Dein Leben ist wie eine geöffnete App, die ganz viel Strom zieht, weil sie immer (immerimmerimmer) läuft. Du könntest Dich totlachen über gestresste Manager, weil Du nur einmal (EINMAL) für zwölf Stunden aus dem Haus zur Arbeit gehen möchtest, um dann die ganze Nacht frei zu haben.

Du möchtest morgens aufwachen und nur für Dich verantwortlich sein. Dann alleine, frisch geduscht, geschminkt und in hübscher Kleidung, die Du früher jeden Tag getragen hast, zur Arbeit fahren. Du möchtest diesen einen Tag lang die Freiheit genießen, in einer langweiligen Sitzung Deinen Gedanken nachhängen oder in einem inspirierenden Meeting Vollgas geben.

Du möchtest mittags mit Kollegen essen gehen, ohne nach einem Kinderstuhl Ausschau zu halten. Dein Essen ausnahmsweise einmal warm genießen, weil Du niemandem am Tisch sein Schnitzel schneiden und es dann noch auf eine angenehme Temperatur runterpusten musst. Es kippt auch keiner einen halben Liter Apfelschorle auf seine Hose und heult dann fünf Minuten, weil Du keine Ersatzhose dabei hast.

Vielleicht ruft Dich nachmittags sogar Dein Chef in sein Büro, um Dir zu sagen: „Frau XY, die Sache mit diesem großen Projekt, die haben sie wirklich ganz fantastisch gemacht.” Und er sagt das nicht, weil er noch Schokolade von Dir will – oder dass Du ihm die Geschichte zum fünften Mal vorliest.

Und wenn Du ganz viel Glück hast, fragt Dich gegen Feierabend jemand, ob Du noch Lust auf einen Drink in der neuen hippen Bar um die Ecke hast. Und Du gehst mit und nimmst nicht nur einen Drink, sondern drei. Und dazu isst Du die Erdnüsse, die auf dem Tresen stehen, weil Du langsam wieder Hunger kriegst. Und weil Deine Kinder Erdnüsse lieben, schaust Du auf die Uhr und denkst Dir: „Ups, so spät schon.” Rufst Dir schnell ein Taxi, Küsschen links und rechts. Wir sehen uns morgen.

Die hohen Schuhe ziehst Du schon vor der Haustür aus, um bloß keinen Krach zu machen. Auch der Babysitter verabschiedet sich flüsternd. Ist das herrlich. Ein ruhiges Haus, alle schlafen. Zeit für Dich.

Aber Du kannst nicht anders. Du musst einmal nur ganz kurz in die Zimmer Deiner Kinder schauen. Also machst Du ganz leise die Tür auf, trittst an ihr Bett, schaust wie sie selig schlafen und denkst: „Ich habe einfach die wunderbarsten Kinder der Welt.” Und obwohl die Chance besteht, dass sie dadurch aufwachen, gibst Du ihnen einen ganz vorsichtigen Kuss. Du kannst nicht anders. Und das, meine Liebe, ist der Grund, warum Du eine gute Mutter bist.

Dieser Artikel ist original in der HuffPo erschienen.

Dieses Mal dürft IHR entscheiden, worüber ich in meinem nächsten HuffPo-Artikel für euch schreiben soll. Bitte einfach euer Wunschthema hier auf dem Blog in die Kommentare schreiben – und ich verspreche hoch und heilig, dass ich eines davon für meinen nächsten Artikel auswähle.

Und jetzt bin ich mordsgespannt, was ihr von mir lesen wollt!

25 Kommentare

  1. Hallo,

    Mich würde interessieren wie du es schaffst auch partnerin zu bleiben-nicht nur mutter und funktionierendes oberhaupt?!!
    Habt ihr feste “paar”-zeiten?wie sorgt ihr für ausgleich?nur für euch 2? Oder seid ihr durch und durch eltern und braucht gar keine zweisamkeit?!
    Lg

  2. Ein Thema das mich selbst gerade sehr beschäftigt ist MEINEN Platz im Leben zu finden. WAS bin ich mir wert? WO stehe ich? WO will ich hin? WO stehe ich in meiner Partnerschaft? WARUM hetze ich allem immer nur hinterher anstatt mal sagen zu können – Erledigt! Ich weiß, das ähnelt sehr Deinem Post über wenn/dann – ich fand ihn gut, konnte aber keine echte Hilfe daraus ziehen. So funktioniert das leider nicht bei mir. VIelleicht weil das Problem tiefer sitzt? Ich weiß es nicht. Aber sicher geht es nicht nur mir so ?!?

  3. Hallo liebe Svenja,
    deine Blogs sprechen einem so oft aus der Seele. Gerade dieser: Ständig dieses schlechte Gewissen weil man sich nicht nur für’s Muttersein sondern auch für den Beruf entschieden hat . Schön das du so ehrlich schreibst- so weiß man das man nicht alleine ist.
    Solange die Kinder wissen das sie geliebt werden ist alles gut.

    1. Warum solltest du ein schlechtes Gewissen haben, nicht “nur” Mutter zu sein???
      Du bist DU und nicht “nur” Mutter. Abhängig vom Mann/Vater zu Hause hocken und hoffen, dass bis ans Lebensende alles so bleibt bzw. gut geht, ist sehr blauäugig. Deine Kinder werden irgendwann groß, ziehen aus und was bleibt? “NUR” die Mutter?
      Und warum sollte die Mutter ein schlechtes Gewissen haben, nicht “nur” Mutter zu sein, der Vater aber nicht????
      Solche Aussagen machen mich echt sauer.

  4. Und bei alle dem, was so schön über all die guten Mütter zu lesen ist, (ich mag deinen Text sehr, du schreibst wundervoll, Svenja) frage ich mich:
    Was ist mit jenen Frauen, die nie eigene Kinder haben durften, aus welchen Gründen auch immer? Jene Frauen, die nie erfahren dürfen, ob sie gute Mütter geworden wären, die nie einen “Eltern-Kinder-Freundeskreis” aufbauen konnten, weil ihnen dazu die Kinder fehlten und jene kinderlose Paare, die genau in dieser Phase des Lebens sehr zurückgezogen leben oder ein wahnsinnig dickes Fell brauchen, weil sie durchaus verbal oder sonstwie angegangen werden?

    Es sind so viele Momente, in denen sich solche Frauen so unwertig und nicht dazu gehörig fühlen, denn egal, welche Karrieren sie machen, welch soziale Ersatzbefriedigungen sie eingehen, sie werden nie erfahren, ob sie eine gute Mutter geworden wären.
    Darum, liebe Mütter, vergesst nicht, welch ein Segen es ist, wenn ihr euren Kindern einen Kuss auf die Wange geben könnt.
    Und wie bewundernswert, aber auch durchaus beneidenswert ihr seid, wenn ihr tagtäglich euren Mütteralltag stemmen dürft.

    Mich würde interessieren, ob und wie diese “Nichtmütter” ihren Platz in der Gesellschaft finden.

  5. Mein Ausweg aus dem immer mal wieder aufkommenden schlechten Gewissen der berufstätigen Mutter ist ganz einfach: Ich bin eine gute Mutter, weil ich ich bin und mein Kind niemand anderen braucht als genau mich und mich eben genau so wie ich bin. Sonst wird man doch bekloppt (:-

  6. Liebe Svenja, in diesem Artikel erkenne ich mich zu 100% wieder. Nur, dass ich keinen Mann mehr habe, dem ich mein vermeintliches Leid klagen kann… Und dass mein schlechtes Gewissen sehr groß ist, wenn ich als alleinerziehende Mutter (viel zu selten) mal unterwegs bin, um Spaß zu haben und auch mal das wenige Geld, dass ich momentan zur Verfügung habe, für MICH ausgebe… Dieses Hin- und Hergerissen sein zwischen “ich muss alles alleine schaffen, ich will, dass es meinen Kindern gut geht und an nichts fehlt” und “ich bin aber auch noch da und möchte mal Zeit für mich haben” ist als Alleinerziehende schon manchmal heftig. Wie schaffen das andere?? LG Diana

    1. Liebe Svenja, liebe Diana,
      das Thema interessiert mich auch. Ich bin auch alleinerziehende Mutter und verzweifel immer wieder an den Realitäten und Sorgen…. (aber das ist ein anderes Thema).
      Vereinbarkeit von Familie, Beruf und ICH- vielleicht auch praktische Tipps zur Alltagsorganisation, damit man nicht immer überall unter “Strom” steht, alles nebenbei regelt und in ständiger “Achtung”-Stellung, falls etwas anders läuft als geplant.. Wie man sich Platz für sich selbst einräumt oder auch nochmal einen Partner findet…?? LG Stephanie

  7. Hallo Svenja,
    eigentlich bin ich hier immer nur stille Leserin, aber jetzt muss ich auch mal ein paar Zeilen dazu schreiben.
    Ich habe gerade so geschmunzelt als ich den Artikel gelesen habe.
    Es ist doch schön zu lesen das beinahe alle Mütter mal mit den selben Problemen zu tun haben und sich die gleichen Fragen stellen.
    Bei mir war es seeehr ähnlich, alles drehte sich nur um die Kids, jeder wollte immer irgendwas…….heute sind meine Kids fast 14 + 15 und mein Leben als Mama ist um einiges leichter geworden. Manchmal wünscht man sich fast die Kids würden einen doch noch mal mehr brauchen.
    Und was die Partnerschaft angeht, werden die kleinen Monster älter bleibt auch mal wieder mehr Zeit für Zweisamkeit. Wir haben wieder so toll zueinander gefunden, genießen die Stunden die wir mal alleine haben und haben auch wieder Schmetterlinge im Bauch. Und das nach 15 JAhren Ehe.
    Allen Mamas mit noch relativ kleinen Kids möchte ich nur sagen, sind die kleinen Monster erst mal größer, wird alles leichter …..und vielleicht wünscht man sich dann noch mal eine “Gute Nacht” Geschichte vorlesen zu können!!!! Schacka, ihr schafft das!!!!!
    Ganz liebe Grüße
    TAnja

  8. Hallo Svenja, das ist wieder mal spannend hier zu lesen. Nicht nur deinen super geschriebenen Artikel, sondern auch alle Kommentare dazu. Ich habe einmal das Thema aller Kommentare (bis auf die Kinderlosigkeit, dies allerdings bei guten Freunden) durchgelebt. Ich kann jeden zu 100% nachempfinden. Befinde mich in der Situation, dass meine Kinder größer sind (16+10) und wirklich alles leichter wird. Nun bin ich auch an diesem Moment: Wer bin ich? Was bin ich? Was möchte ich? Wo will ICH verdammt noch mal hin? Wie bei Verena….Und ich muss euch sagen, ich erlebe es gerade, ich schaue ganz genau hin. Manchmal liegt das was man möchte, was man könnte, was einen erfüllen würde/könnte, vor den Füßen und man trampelt blind darauf herum. Ich glaube wir sehen manchmal alle den Wald vor lauter Bäumen nicht. Allerdings kann ich euch leider kein Patentrezept dafür geben, wie ihr es erkennen könnt. Ich habe mir eine Liste gemacht mit all dem was mir stinkt, was nicht, was ich gern mache, was nicht und überlegt wie ich das in meinen Tag bringen kann. Ohne, dass ich meine Familie vor den Kopf stoßen muss. Ich habe das zusammen mit meinem Mann gemacht. Und es lag wirklich die ganze Zeit vor meinen Füßen. Ich wünsche Euch allen von Herzen, dass Ihr auch diese Erkenntnisse für Euch findet. Ganz liebe Grüße an Euch alle von Sybille P.S. liebe Svenja, vielleicht ist es einen Artikel wert, wie wir alle unser “Patentrezept” finden können ;)

  9. Liebe Svenja,

    Ich frage mich sehr oft, wie Du das alles organisiert bekommst. 2 Kinder, Bastelbuch, Blog, Mann, mal ein Bloggertreffen hier, mal ne Woche Auszeit da, dann ein Kochevenf, dann shoppen, mit Freunden essen gehen, Feste organisieren, für Brigitte schreiben, Kontakte pflegen, Interessante Internetseiten finden und irgendwie noch tausend andere Dinge. Bist Du mehr als eine Person? Musst Du nicht schlafen? Wobei selbst ohne Schlaf, ich würde das alles nie schaffen und ich halte mich für sehr effektiv. Ich weiß Du hast neulich mal geschrieben dass bei Dir auch nicht alles perfekt ist und Du schon ewig keinen Sport gemacht hast. Ich habe seit Jahren keinen Sport gemacht, bei mir ist nichts auch nur semiperfekt und ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal fern gesehen oder ein Buch gelesen hätte. Ich weiß noch nicht einmal ob unser Fernseher überhaupt angeschlossen ist…
    Also was mich interessieren würde: wie teilst Du Dir Deinen Tag ein? Was lässt Du alles weg, was machst Du nie, was sind Deine Tricks das alles zu schaffen und wann sagst Du: nein das mach ich jetzt nicht auch noch, ganz einfach weil ich es nicht schaffe (das muss ich leider ständig sagen)?

  10. Hmmmmm…….. beim Durchlesen der Kommentare ist mir ein Thema eingefallen, bei dem ich gerne von dir wüsste, wie du darüber denkst….
    Thema Kinder – Sie werden älter, irgendwann gehen sie ihre eigene Wege und vielleicht auch aus dem Haus – hast du auch es bisschen Angst davor? Mir geht es immer wieder so. Ich schaue meine Kinder an (6 und 9 Jahre alt) und denke, soooviel Zeit habe ich gar nicht mehr mit euch. Sie werden (gottseidank) selbstständiger und wollen vieles schon alleine machen und das finde ich einerseits gut, andererseits geht mir alles viel zu schnell. Was ist schon eine Woche, einen Monat und sogar ein Jahr? Die Zeit verfliegt im Nu….
    Liebe Grüße
    Ulli

  11. Meine Mutter hat sieben Kinder von meinem Vater und war urplötzlich allein erziehend. Trotz Katastrophe war Sie immer für jeden von uns da. Jedes Kind durfte zum Sport. Alle durften studieren. Und Urlaub war auch immer irgendwie drin. Sie hat sich nie beschwert. Sie war so stark. Manchmal, als wir im Bett lagen, haben wir unsere Mama in der Küche schluchzen gehört. Ganz leise. Das geht mir gerade jetzt sehr nahe, weil ich damals nicht verstanden habe warum.

  12. Wie * fast* alle Mütter kenne auch ich diese Tage, an denen man wie ein brüllendes Wutmonster, viel zu streng durch den Tag geht. Und dann..darf ich abends zur Arbeit gehen.
    Richtig, ich darf! An solchen Tagen freue ich mich, wenn ich mich auf den Weg zur Arbeit machen. Die Fahrt dorthin ist schon Runterkommzeit durch Lesen oder Musik hören. Und bei der Arbeit hab ich RUHE. Keiner der was von mir will, na ja nicht ganz aber anders als zu Hause. Wenn ich dann morgens nach Hause komme, ist die Freude bei mir und denn Kids groß, denn Mama hat sich erholt….bei der Arbeit. Das ganze hat auch noch einen positiven Nebeneffekt. Auch mein Mann und ich freuen uns mehr *aufeinander* Lach Was ein paar getrennte Nächte im Monat doch bewirken können. Mann und auch Frau verlieren so jedenfalls nicht so schnell die Lust aufeinander.

    Nächtliche Grüße
    Christiane

  13. Ich kann dich sehr gut verstehen, und vieles, was du schreibst, finde ich richtig und/oder nachvollziehbar, auch wohltuend. Aber den Abschluss hier finde ich nicht gelungen. Das ist meiner Meinung nach nicht der Grund, warum du eine gute Mutter bist, sondern das Reingehen, sich an den Kindern freuen und ihnen einen Kuss geben, obwohl sie vielleicht aufwachen könnten, ist ein Kompensieren dessen, dass sie einem gefehlt haben, die eigene Freude über sie und auch eine Prise Schuldgefühl. Das macht man für sich, nicht für die Kinder, und ist bestimmt nicht deswegen, weil man sie unbedingt noch küssen will, eine gute Mutter.

  14. Liebe Svenja, ich bin gerade auf Deinen Artikel gestoßen und finde wirklich, dass Du uns Müttern aus dem Herzen schreibst! Ich glaube Menschen die keine Kinder haben können gar nicht nachvollziehen, wie es ist, ständig fremdbestimmt zu sein und trotzdem in Kindern das größte Glück der Welt zu finden. Auch wenn wir Mama’s uns pädagogisch manchmal auch daneben benehmen – unsere Kinder lieben uns ohne wenn und aber. Wichtig ist aber, dass wir immer ein kleines Zeitfenster finden, um unseren Akku aufzuladen. Bekomme ich oft genug mit, dass befreundete Mamas sich diese Zeit nicht nehmen. Dann wird das auch weniger mit den unterdrückten Wutausbrüchen…;-) Liebe Grüße, Eva

  15. Liebe Frauen,
    durch euren ganzen Alltagsstress und rumgehetze, vergisst ihr eines. Das man glücklich wird, nicht indem man Karriere macht, oder verheiratet ist und Kinder hat, oder besonders viel Zeit mit dem Ich verbringt, sondern indem man sein Leben Gott übergibt, der uns indem er seinen Sohn auf die Erde gesandt hat, genau diese Chance gegeben hat.

    Ich darf euch bezeugen dass ich diesen großen Schritt gewagt habe, und nun überglücklich bin. Diesen Frieden den Gott mir geschenkt hat, will ich nie wieder verlieren.

    Das heißt natürlich nicht, dass ich keine Probleme habe. Aber ich kann mit allen Sachen zu Gott kommen und er hilft mir durch die schweren Phasen hindurch. Letzten Winter hatte meine Tochter durchgehend mit spastischer Bronchitis zu tun und wenn ich Gott nicht hätte, wäre ich durchgedreht. Außerdem ist mein Mann schon ein Jahr arbeitslos und auch das macht mich psychisch nicht kaputt, weil Gott in seinem Wort sagt, das wir uns keine Sorgen machen sollen, denn er wird für uns Sorgen. Und das tut er.

    Wenn ihr wirklich am verzweifeln sein und nicht mehr wisst wie ihr weitermachen sollt, dann nehmt euch das neue Testament zur Hand.
    in der Bibel findet Ihr die Antworten die Ihr sucht. Und wenn ihr denkt dass das was darin steht euch niemals erfüllen oder glücklich machen könnte, dann nur, weil ihr es nicht versucht habt.

    Ganz Liebe Grüße

  16. Hallo Svenja,
    ich bin bei der Vorbereitung für den nächsten Geburtstag meines Sohnes zufällig über deinen Artikle gestolpert und stelle fest, du sprichst mir aus der Seele. Mit dem schlechten Gewissen im Nacken, dass ich heute mit der Hausarbeit noch nicht weiter gekommen bin, surfe ich ein wenig im Netz herum, denn wenn die Kinder aus der Kita kommen, hab ich keine ruhige Minute mehr. Und trotzdem hoffe ich, dass meine Kinder später zurückblicken und wie “Ein Mann” (von weiter oben) sagen, Mama hat alles geschafft und uns ging es gut.
    Liebe Grüße
    Lanina

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