Wie man glücklicher wird

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Ihr Lieben,

ich weiß, der Titel des Posts verspricht eine ganze Menge. Aber: ich bin mir fast sicher, ich kann halten, was ich verspreche. Wie man glücklicher wird ist nämlich keine Frage, die ihr nur mit Sinnsuche, Meditiation, Jobwechsel, Kopfstand und vor allem viel Zeit löst. Manchmal ist glücklicher sein ganz einfach eine Frage der Sichtweise.

Wir Menschen rennen gerne der Zukunft hinterher. Soll heißen: Wir wissen, wie man glücklicher wird. In zwei Jahren. Wenn man dies und das und jenes (die Liste ist lang) erreicht hat. Wenn man alles, was man sich vorgenommen hat, geschafft hat. Richtig?

FALSCH,

Denn im Laufe der zwei Jahre fallen uns ganz viele Dinge ein, die wir auch unbedingt erledigen müssen. Schließlich haben wir Ziele und wollen was erreichen. Und verschieben dabei unser Glück immer weiter nach hinten. Lassen die Tage, an denen wir uns gut fühlen, einfach so verstreichen. Dabei ist das völlig unnötig. Denn es gibt einen kleinen, aber ganz wichtigen Trick, wie man glücklicher wird: von JETZT auf GLEICH.

Indem man nicht zwei Jahre nach vorne blickt, sondern zwei Jahre zurück.

Wie man glücklicher wird – die Methode

VOR zwei Jahren hatte ich schon diesen Blog. Und ich wollte IN zwei Jahren erreicht haben, dass dieser Blog größer ist. Mehr Leser hat. Gewachsen ist. Mehr Reichweite hat. Mhhh. Mal schauen was aus diesem Wunsch geworden ist. Das ist die Statistik meines Blogs vor 2 Jahren. Obwohl ich sicher 10 Beiträge im Zeitraum von einem Monat gepostet habe (die zweite Hälfte war Sommerpause, da liegt der Blog in der Flatline), hatte ich nur 10.445 Nutzer. Soweit der Blick zurück.

 

meinesvenja vor 2 jahren

Springen wir also mal 2 Jahre vor. Gleicher Zeitraum. Was hatte ich mir damals gewünscht? Mehr Reichweite, mehr Leser. Obwohl ich im letzten Monat nur 2 Mal gebloggt habe, da ich ja offiziell noch in der Sommerpause war, habe ich 58.026 Nutzer. Also fast 60.000 Menschen auf meinem Blog, obwohl ich quasi null geschrieben habe. Und jetzt will ich euch mal was sagen.

minesvenja heute

Das sind mehr, als ins Münchener Olympiastadion passen. Und deshalb habe ich am Wochenende eine Familienkarte für 7,50 € gekauft und mich mit meiner Familie einfach mal da hinein gesetzt und mich umgeschaut.

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Wenn ihr also das nächste Mal nicht glücklich seid und wissen wollt, wie man glücklicher wird, dann denkt an dieses Foto, schaut 2 Jahre zurück anstatt vor und freut euch darüber, wie fantastisch ihr es getroffen habt.

Und hier nochmal die komplette Methode als Video – für all eure Freunde, die lieber schauen, als lesen – und denen dieser kleine Gedankenanstoß vielleicht auch gut tun wird.

In diesem Sinne – let’s be happy.

Eure Svenja

16 Kommentare

  1. Liebe Svenja,
    da sind wir doch gleich alle happy und bleiben bis Mittag im Schlafanzug weil die Schule erst morgen wieder anfängt :-)) und nicht heute.
    Eine schöne Woche wünscht dir
    Mizzi

  2. Liebe Svenja,
    vielen Dank für diesen tollen Blogpost. Du hast mich damit sehr zum Nachdenken gebracht. Hoffentlich kann ich beim nächsten Mal wenn ich wieder ungeduldig in die Zukunft blicke ganz schnell die Reißleine ziehen.
    Hab einen schönen Tag,
    Conny

  3. Liebe Svenja,
    ein authentischer und schöner Post ganz nach meinem Geschmack. Ich finde die Idee mit dem Stadion und deiner Besucherzahl wunderbar. Man sieht es gleich mit ganz anderen Augen und das wiederum beeindruckt doch total. Dich, wie auch all deine Leser! Glückwunsch zu diesem irren Stadionerfolg :) Mein Stadion fällt ehr kleiner aus, ungefähr so, als wenn die Eltern am Wochenende ihren kickenden Fußballkindern auf dem Bolzplatz um die Ecke zuschauen und sie stolz anfeuern :)
    Aber egal, alles ist ne Frage der Einstellung und Sichtweise. Das Wichtigste ist doch mit dem Herzen dabei zu sein. Ab und an nen Perspektivenwechsel machen ist mehr als gut und bringt einen wieder zur eigenen “Mitte” zurück!
    Danke für deine Anregung und genieße deinen Stadionausblick!
    Alles Liebe Maxie

  4. Liebe Svenja,

    toller Post – so hab’ ich das auch noch nicht gesehen.. Was mich im Urlaub aber auf jeden Fall glücklich gemacht hat, war dein Buchtipp “Dienstags bei Morrie” – jetzt schon mein Lieblingsbuch!
    Und wenn das mit den 2 Jahren Rückblick nicht klappt, habe ich ja immer noch deinen Blog- der macht mich immer happy :-)

    Lieben Gruss
    Deine Katja

  5. Hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Svenja! Und wenn man es schafft, den Blick rundherum schweifen zu lassen, also vor und zurück und zu allen Seiten, und dabei zufrieden zu sein, dann hat man Alles richtig gemacht. So soll das sein :-)

  6. Moin Svenja.
    Was für ein tolles Bild von dem leeren Stadion! Und so viel eindrucksvoller als eine Zahl auf dem Display! Und du hast so recht. Ich bin erst neulich selbst zu der Erkenntnis erlangt und bekomme jetzt die Quittung, dass ich mich selbst von anderen oder bestimmten Ereignissen abhängig gemacht habe. Anstatt toller Urlaubstage und schöner Momente, bekomme ich 5 Urlaubstage ausbezahlt. DAS PASSIERT MIR NIE WIEDER!
    Liebe Grüße Johanna

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