Das weiße Blatt

Ihr Lieben,

ihr wisst ja: Ich hatte noch nie in meinem Leben eine Schreibblockade. Wenn ich also so lange nicht blogge und mein Blatt weiß bleibt, ohne dass ich das vorher ankündige, dann heißt das, dass verdammt viel los sein muss.

Zum einen haben wir Pfingstferien und waren gerade in Österreich – aber davon erzähle ich euch in einem anderen Blogpost. Was viel wichtiger ist, ist dass wir als Familie gerade eine Transformation durchmachen. Und ich als Autorin auch.

Das zusammengenommen führt dazu, dass das Blatt weiß und der Blog leer bleiben. Denn ich nehme innerlich Anlauf.

Seit Wochen ist mein Mann unterwegs, um neue Ideen, Strömungen und Tendenzen aufzusaugen. In Deutschland, der Schweiz und Österreich, aber auch in San Francisco, im Silicon Valley, in Stanford, bei Pixar, Apple und Google.

Dort trifft er sich mit alten Freunden, neuen Freunden und spannenden Mentoren.

Warum das? Weil wir an einem gemeinsamen Buch arbeiten. Das, womit ich mich ab Juni beschäftigen werde – oder zumindest sobald ich die Arbeiten für meine Businesswebsite erledigt habe. Schon lange denken wir darüber nach, unsere Expertise in Buchform zu fassen, haben das aber nie zur Priorität erklärt. Jetzt schon, denn jetzt steht das an – und ich freue mich sehr darauf.

Worauf ich mich auch freue, ist, dass ich Anfang Juni wieder mit RTL für Punkt 12 drehe. Dass ich im Juni an der Deutschen Pop sprechen werde und auf einer unternehmensinternen Veranstaltung zum Thema Blogger Relations. Dann stehen noch einige Privatcoachings, Schreibengagements und zwei Münchner Seminare zum Thema “Erfolgreich bloggen” an.

Außerdem überlege ich im Juli ein paar Bloggerfreundinnen in Berlin zu besuchen. Ihr seht: Es bleibt abwechslungsreich und das ist es, was mir gerade Spaß macht.

Ich nehme den Tag, wie er kommt, plane nicht viel und entscheide spontan, ob ich im Garten sitzen oder an Texten arbeiten möchte. Ich mach mir die Welt endlich mal so wie sie mir gefällt und freue mich, dass die Welt mir das nicht übel nimmt. Sondern mir Tür und Tor öffnet für Dinge, die ich mir vorstellen kann.

Dann hatte ich diese Woche noch ein echtes AHA Erlebnis, als jemand mein Talent, Beobachtungen, Gefühle und Stimmungen in Worte zu verpacken eine “Gabe” nannte. Gabe klingt irgendwie so heilig. Darüber habe ich mich echt gefreut.

Also: Mir geht es gut. Ich mache Pause vom Bloggeralltag. Genieße den Ferienflow und die neuen Entwicklungen auf so vielen Ebenen. Und ich dachte: Ich sag euch das jetzt einfach mal, weil so viele mich gefragt haben, warum ich so still bin. Die Antwort ist: Weil ich mich besser hören will.

Habt es schön!

Eure Svenja

16 Kommentare

  1. Liebe Svenja, ihr habt bereits einen Käufer für euer Buch, mich. Eine tolle Idee, euer Wissen in Buchform mit uns zu teilen. Ich wünsche euch viel Freude beim Schreiben. Freue mich, wenn wir uns bald mal wieder sehen. Hoffentlich beim nächsten Iron Blogger München Stammtisch. Fühl dich fest gedrückt, Sonya

  2. Das hört sich alles ganz ganz prima an! Ich wünsche Dir noch eine schöne Pause vom Bloggeralltag und freue mich auf alles Neues, was von Dir kommt.

    Liebe Grüße Tanja

  3. Liebe Svenja,

    oh, an Schreibblockade habe ich nicht wirklich gedacht. Eher, dass der Flow erst einmal erreicht werden muss, um alles zu bündeln. Scheint ja auch so zu kommen. Wird spannend. Bin gespannt. Daumen hoch! Beide.

  4. Liebe Svenja,
    schließe mich an: Haben will! Wenn ihr beide euer gebündeltes Wissen zusammen schmeißt und daraus ein Buch kreiert, kann da nicht weniger herauskommen als ein ganz großer Eye Opener und Page Turner! Gib Bescheid, wenn ich euch mit meinem Wissen um den Buchmarkt unterstützen kann :-)
    Kisses
    Katharina

  5. Hallo Svanja,
    das hört sich klasse an. Wahnsinn, was bei dir alles los ist! :) Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei deinen Projekten. Und eine tolle Blog-Auszeit mit viel Seele baumeln lassen! :)
    Liebe Grüße, Alex

  6. Ich wünsche Dir ein gutes Hören und weiß, Du machst das genau richtig.
    Ich bin irre gespannt was bei Dir in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren passieren wird.

    Höre in Dich, höre Dir zu und sei Du. Denn das kannst Du am Besten.

    1. Ich HOFFE, dass ich das kann mit dem “mir zuhören”. Ehrlich gesagt: So richtig viel gemacht habe ich das die letzten Jahre nicht. Da war doch immer ein ganz schön lautes Grundrauschen an Alltäglichem, an Fremdbestimmtem und an “das geht halt nicht anders”. Das was jetzt ist, ist noch ganz neu. Tut aber wahnsinnig gut.

  7. Ich bin gespannt auf alles, was da wächst und gedeiht… Alles Liebe für euch alle vier, denn das Projekt berührt die ganze Familie!
    Bussi von Stephie

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