Ihr Lieben,

ihr kennt das schon. Wenn es hier ruhig ist, heißt das noch lange nicht, dass bei mir nichts passiert. Was war bloß los in den letzten beiden Wochen? Viel.

Ich war im Apple Store und habe mit Uwe und Ludwig am Photolab teilgenommen. Ist übrigens kostenlos und eine coole Möglichkeit, eure Teenies an die mobile Fotografie heranzuführen. Hier zwei Schnappschüsse unserer Session:

Dann habe ich einen Tag mit Jan verbracht und meine Kamera besser kennengelernt. Ich habe mir ja vor ein paar Monaten die Lumix GH 5 gekauft und hatte noch kaum Zeit, mich mit ihr zu beschäftigen. Dank Jan sehe ich klarer und bin extrem happy darüber. Den positiven Schwung habe ich genutzt und gleich meinen nächsten Online Kurs aufgenommen. Gelauncht wird nächste Woche.

Ich war mit meinen Kindern und ihren Freunden im Open Air Kino am Olympiasee und wir haben uns Jurassic World 2 gesehen.

Dann hatte ich noch eine Podcastaufnahme auf dem Programm und ein langes Strategiegespräch mit meinem Blogberater Thorsten Ising. Wenn man so lange zusammenarbeitet, wie wir, hat man irgendwann wirklich alle Seiten voneinander gesehen. Danke nochmal Thorsten fürs Zuhören und vor allem: fürs Verstehen. Es ist gar nicht so einfach, viele professionelle Träume zu haben. Und deshalb umso wertvoller, dass ich sie immer mit Dir teilen kann.

Jetzt aber zum Highlight der letzten beiden Wochen. Ich war mit Lissy, Carolin und Claire in der Pressevorführung von Mamma Mia!

Leute, geht hin und schaut euch den Film an „to set your summer mood“. Seit dem Abend höre ich den Soundtrack hoch und runter. Und das obwohl ich Musicalverfilmungen eigentlich schrecklich finde. Oder überhaupt Filme, in denen gesungen wird. Und dann gibt es auch noch zwei Erzählstränge: Vergangenheit und Gegenwart. Eigentlich ein klarer Rohrkrepierer.

Doch bei Mamma Mia! waren Profis am Werk und zwar von vorne bis hinten. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage: Ich finde den zweiten Teil noch besser als den ersten. Und das obwohl Meryl Streep gar nicht so oft zu sehen ist. 

Diesmal hatten nicht nur Storytellinggrößen wie Richard Curtis (Notting Hill, Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Bridget Jones, Tatsächlich … Liebe) ihre Hände im Spiel.

Sondern es gab viele Aspekte, die mich in die Geschichte gezogen und überzeugt haben, wie z.B. die Arbeit des Choreographen Anthony Van Laast. Der ist dafür bekannt, aus Schauspielern, die keine professionellen Tänzer sind, das Beste herauszuholen. Und sagt: „Ich kann eine Choreographie nicht nur auf Basis von Tanzschritten kreieren.“ Anstatt dessen setzt er auf die Geschichte, die Beziehungen, auf die Emotionen zu Beginn einer Szene und die Überlegung, wo die Emotionen am Ende der Szene stehen sollen. Und das macht die Tanzszenen viel frischer und neu.

Mich beeindruckt das sehr und es lässt sich ja auch auf fast jedes Gewerk übertragen. Meisterlich beherrscht es erst der, der sich öffnet, Empfindungen zulässt und ganzheitlich begreift.

Für einen kleinen Eindruck der Tanzproben habe ich dieses Video gefunden – danach folgt der Trailer, also bleibt dran.

Für die Kostüme zeichnete Michele Clapton verantwortlich, die auch Serien wie Games of Thrones ausstattet. Unglaublich gut umgesetzt: Die 70er, gemixt mit bester griechischer Sommerlaune. Wie das geht? Keine Ahnung, aber sie kann es.

Das Produktionsdesign bei Mamma Mia! war übrigens die letzte Arbeit des begnadeten Alan Macdonald, der sein Publikum schon mit den Filmsets von z.B. „The Queen“ und „Best Exotic Marigold Hotel“ betörte. Für mich ein Held, dessen Vorstellungskraft Millionen von Menschen verzauberte.

Ich lege euch den Film wirklich ans Herz. Geht mit euren Mädels ins Kino, tanzt, lacht und singt. Mamma Mia! ist wie 2 Wochen Sommerurlaub an einem Abend. Auf dem Rückweg in die U-Bahn waren wir blendend gelaunt und ich dachte mir: Manchmal ist es schon herrlich, in einer Großstadt zu leben, Freunde zu treffen, eine Premiere zu besuchen und einfach das Leben zu genießen. Euch wird es sicherlich genauso gehen.

Gestern hatte ich dann noch einen tollen Abend mit meinen „Regulars“ Bloggerfreundinnen Betti, Claire und Mareike. Diesmal ohne Insta-Beweisfoto, dafür verrate ich euch Bettis unangestrengte und köstliche Vorspeise (auch ohne Foto, aber bombenlecker).

Räucherlachs – Carpaccio-mäßig auf einem Teller arrangiert. Darauf ein paar kleine Kapern und etwas Rucola. Mit einer Vinaigrette aus Olivenöl, Zitrone, Salz, Pfeffer und (jetzt kommt’s): CAMPARI. Von mir ein Riesendaumen hoch und für euch vielleicht eine Idee für einen lauschigen Abend auf der Terrasse mit eurem Liebsten.

Ich hoffe, ihr habt ein tolles Wochenende.

In diesem Sinne

Eure Svenja