Ihr Lieben,

wichtiger, als im Außen erfolgreich zu sein, ist mir schon immer, mich im Innen richtig zu fühlen.

2018 war ein echtes Wirbelwindjahr und ich hatte viele Gelegenheiten, meine Talente und meine Comfort Zone zu pushen und neue Dinge auszuprobieren. Bevor ich also für den gesamten August im Off verschwinde, möchte ich euch noch teilhaben lassen an dem, was ich gelernt habe in den Bereichen:

1. YouTube

2. Videoproduktion

2. Online Kurse

3. Instagram

4. Verlegung meines Business vom real life auf online

YouTube Channel – die Learnings

Gestartet bin ich mit meinem DIY Kanal am 01.01.2018 mit dem Ziel, ab 2019 über YouTube ein passives Einkommen zu generieren. Im Januar habe ich jeden Tag ein Video gepostet. Das war hart. Aber ich hatte mir fest vorgenommen, in einen Produktionsflow zu kommen und das ist mir gelungen. Im Februar und März waren es dann 2 Videos pro Woche.

Weil ich im April angefangen habe, meine Online Kurse aufzunehmen, habe ich YouTube auf Eis gelegt und erstmal geschaut, wie sich das entwickelt. Und ich bin super zufrieden.

Mein Ziel waren nie viele Abonnenten, sondern immer eine hohe Watchtime. Und obwohl ich seit Ende März kein DIY Video mehr gepostet habe, ist die Watchtime des Kanals total stabil über 1:30. Fast 1.700 Stunden meiner Inhalte wurden konsumiert.

Mein Content bildet also eine solide Basis, auf der ich jetzt aufbauen kann. Deshalb suche ich jemanden, der topfit im Videoschnitt ist. Vorzugsweise Final Cut Pro, ihr solltet Multicamschnitt draufhaben und flott sein. Da es sich um regelmäßige Arbeiten handelt, die ab September jeden Monat anfallen, erwarte ich absolute Zuverlässigkeit und Professionalität – nur dann ist es für mich eine echte Entlastung. Bewerbungen (ruhig formlos, als Mail), gerne mit Arbeitsproben (Links reichen), an info@waltermedia.de

Videoproduktion – die Learnings

Sicher der Bereich, in dem ich dieses Jahr am meisten gelernt habe. Nicht nur habe ich all meine DIY Videos selbst geplant, aufgenommen, geschnitten, mit Musik unterlegt und veröffentlicht. Auch meine Online Kurse habe ich eigenständig produziert. Was ich dabei gelernt habe ist vor allem: am Anfang Profis zu fragen.

Ohne Phuong Herzer, Jan Birkenstock und meinen Mann Uwe gäbe es kein YouTube Studio, kein gutes Licht, keine scharfen Bilder und keinen sicheren Umgang mit der Technik.

Ich muss so viel alleine hinbekommen im täglichen Doing (denn natürlich ist keiner da, wenn ich die Videos dann aufzeichne), dass die Parameter sicher stehen müssen. Dass das Licht sitzt, die Kamera scharf ist, der Ton funktioniert. Damit ich mich auf das konzentrieren kann, was ich machen will: Content liefern, der Nutzen bietet.

Online Kurse – die Learnings

Tja, die Online Kurse waren wie ein Hürdenlauf. Ich bin sehr sicher in den Inhalten, deshalb waren die nie das Problem. Aber alles drumherum. Einen Online Kurs aufzuzeichnen ist, wie in einem kleinen Holzboot auf dem Ozean zu sitzen. Mal bist Du oben auf dem Wellenkamm und siehst bis zum Festland. Dann bist Du unten im Wellental, umgeben von Wassermassen und fragst Dich: „Komme ich hier jemals lebend raus?“

Ich hatte alles: Tonprobleme, schlechte Tage, an denen mir einfach nichts gelingen wollte, unvorhergesehene Ablenkungen, technische Probleme mit der Bildqualität, eine abgerauchte Festplatte – you name it.

Das Schwierigste ist aber, dass ich eigentlich genau weiß, wie lange ich für die Arbeiten brauche (je nach Komplexität des Themas zwischen 5 und 7 Tagen). Dass diese Tage aber nur schwer am Stück ableistbar sind. Denn ich bin so hochkonzentriert dabei, dass ich meinen Akku schnell leere und dann völlig überrascht bin, wenn an Tag 3 keine Kraft mehr übrig ist.

Das ist ganz klar mein größtes Learning bei den Online Kursen: dass ich mich auf eine Reise einlassen muss. Perfektionisten haben keine Chance. Irgendwas ist immer. Ich bin also mittlerweile echt gut darin zu sagen „So, jetzt ist es zwar nicht perfekt, aber fertig“.

Instagram – die Learnings

Dieses Jahr habe ich eng mit Judith aka Madame Story zusammengearbeitet und dadurch sehr viel über Insta Stories gelernt. Darüber was ich zeigen möchte und was ihr sehen wollt. Welche Inhalte gut laufen und wie ich sie markenbildend einsetzen kann. Auch wie ich sie visuell aufbereiten muss, damit ihr gleich wisst: Ah, das ist was von Svenja.

Danke für euer zahlreiches Feedback auf die Stories. Ihr habt mir immer direkt gezeigt, was euch gefällt und das hat es für mich viel leichter und klarer gemacht. Hier ein kurzes Beispiel:

Verlegung meines Business vom real life auf online – die Learnings

Natürlich kann ich nicht von einer Sekunde auf die andere mein komplettes Business umstellen. Das haben mir ganz viele gesagt. Und dann, dass sie es a) mutig finden und/oder verrückt. Ich glaube nicht an verrückt, wenn das Ganze solide eingestielt ist. Auch deshalb werde ich zum Thema „Wie mache ich einen Online Kurs“ wohl bald (Achtung, lustig) einen Online Kurs anbieten.

Die Chancen, die sich mir dadurch eröffnet haben, sind a) selbst erschaffen und b) komplett selbstbestimmt. Kein zeitliches Gehetze mehr. Kein Kunde, dessen firmenpolitische Unbeweglichkeit an meinen Nerven zerrt. Und auch wenn mir jetzt wieder Leser schreiben werden: „Du kannst doch die Zahlen nicht veröffentlichen“, DOCH, genau die Zahlen GEHÖREN veröffentlicht.

Weil wir viel zu wenig über Zahlen sprechen, weil wir echte Erfolgssysteme und Learnings zu wenig teilen. Ich bleibe dabei „Wenn ich das kann, kannst Du das auch.“ Das hier sind meine Umsatzzahlen, meine Kunden und meine Bewertungen der letzten 68 Tage.Warum ich euch das zeige? Auch weil ich immer wieder von Leserinnen höre, dass sie irgendwelche sauteuren Jahrescoachings (teilweise im 5-stelligen Bereich) buchen, die nicht halten, was sie versprechen. Dann müssen sie am Ende heftige Monatsraten abstottern. Meine Kurse kosten nie mehr als 199,90 Euro (der letzte gerade mal 89,90 Euro) und haben eine 30-tägige Rückgabegarantie ohne Angabe von Gründen. Kein Risiko für euch. Klar, dann muss natürlich auch der Inhalt echt punkten. Aber da stehe ich sicher.

Meine Lebenserfahrung ist: Wer was drauf hat, der kann euch Zahlen zeigen. Der kann Erfolge vorweisen. Aber der kann euch auch sagen, was nicht geklappt hat und dass die Erfolge NULL über Nacht kommen.

Was als Gesamtumsatz viel wirkt, ist die Addition von 11 Jahren Leserinnen zurückschreiben, sich um Menschen kümmern, für andere da sein, selbst Dinge dazulernen, eine Community aufbauen und so viel mehr.

Was ich euch also zeigen will, ist nicht die Zahl, sondern dass es sich auszahlt, seinen Werten zu folgen. Dass es sich lohnt, zu sein und zu zeigen, wer man ist. Und das zu tun, woran man glaubt. Für nichts anderes stehe ich.

Ich mache am Sonntagabend noch ein offenes Insta Live zu all meinen Learnings aus 2018. Wann genau, kündige ich heute in meinen Insta-Stories an. Und dann verschwinde ich in meine Sommerpause.

Also: Liket meinen Kanal und seid dabei, wenn es euch interessiert. Ich freu mich darauf, meine Learnings mit euch zu teilen.

In diesem Sinne

Eure Svenja