Ihr Lieben,

heute poste ich für euch Videos von Menschen, die mir und euch etwas zu sagen haben. Das ist quasi „Lernen in Höchstgeschwindigkeit“ – alles, was ihr tun müsst, ist die jeweiligen Videos zu schauen. Warum das heute mein Thema ist? Weil ich glaube, dass das Leben eine Reise ist.

Als wir zwei Wochen zusammen waren, hat mein Mann mich gefragt, ob ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen möchte. Ich habe „Ja“ gesagt. Das mag überstürzt klingen oder unvernünftig. Aber ich glaube fest, dass es Momente im Leben gibt, die größer sind als man selbst – und in denen sollte man intuitiv entscheiden. Zu diesem Thema ganz spannend: Oprah Winfreys Stanford Commencement Address aus dem Jahr 2008 – sie verlässt sich voll und ganz auf ihr Bauchgefühl – IMMER.

Nach 8 Jahren Ehe und zwei Kindern weiß ich, dass meine Intuition mir damals den Weg gewiesen hat. Sie hat mich zu einem Mann geführt, der meine Stärken stärkt und mich jeden Tag dabei stützt, meine Träume zu leben – egal wie viele Mauern im Weg stehen. Dazu ein absolutes Must-see und genauso unterhaltsam wie berührend: Randy Pauschs Last Lecture zum Thema „Achieving your Childhood Dreams“. Lasst euch bitte nicht von der Länge abschrecken – wenn ihr nur eines der hier aufgezählten Videos schaut, dann dieses – auch wenn es das längste ist.

Auch ich habe und hatte in meinem Leben immer wieder Momente, in denen ich nicht wusste, wo es langgeht und wo mich das alles hinführt. Momente, in denen ich alles hätte hinschmeißen können und Hoffnung ganz weit weg war. Das geht uns allen so, auch erfolgreiche Menschen wie Ellen de Generes hatten absolute Tiefpunkte in ihrem Leben – doch die meisten reden niemals so offen darüber wie Ellen in ihrer Commencement Speech an der Tulane University 2009. So lustig die Rede anfängt, so ernst wird es in der Mitte – ich hatte Gänsehaut ohne Ende.

Aber wenn man – wie ich – das Glück hat, den richtigen Mann zu heiraten (mein Wahlspruch dazu „Wenn Du den richtigen Mann heiratest, fängt dein Leben erst an. Heiratest Du den falschen, steht es still oder hört auf.“), ist alles möglich. Tiefe Tiefen werden überwunden, Träume verfolgt und gelebt und irgendwann schaut man sich sein Leben an und denkt: Ahhh, JETZT verstehe ich, warum mein Leben so verlaufen ist, ich dies studieren und dort leben musste, diese Erfahrung machen und diese Menschen aus meinem Leben verabschieden musste. Steve Jobs nennt das in seiner Stanford Commencement Address aus dem Jahr 2005 „Connecting the dots“, denn auch er hatte Phasen in seinem Leben, in denen er weder wusste, was er tun soll noch, wohin die Reise geht.

Ich hoffe von Herzen, dass ich euch inspirieren kann, einige Videos anzuschauen – ich schaue sie immer wieder und lerne jedesmal etwas Neues. In diesem Sinne ein wundervolles Wochenende

Eure Svenja