Eigentlich schenken mein Mann und ich uns nichts zu Weihnachten. Das liegt nicht daran, dass wir uns nicht gern haben, sondern daran, dass wir alles haben, was wir zum glücklich sein brauchen. Das ist auch dieses Jahr wieder so – aber etwas hat sich trotzdem verändert. Ich habe im Laufe des Jahres bemerkt, dass meine Kinder jetzt so groß sind, dass ich wieder mehr auf meine eigenen Bedürfnisse hören „darf“ – einfach weil Zeit und Raum dafür ist.

Deshalb schenke ich mir dieses Jahr selbst etwas:

1.) Die Verlängerung meines Martha Stewart „Living“ Abos auf Zinio

2.) Ein Abo des Süddeutsche Magazin fürs iPad (machen wir uns nichts vor – die ganze Zeitung geht erst, wenn meine Kinder im Teenageralter sind!)

3.) Regelmäßig das New York Times Magazine zu lesen

4.) Immer eine Lush-Badekugel im Haus zu haben (mein Favorit: Sunny Side – das ist wie in flüssigem Gold baden – lieben übrigens auch meine Kinder)

5.) Mit meinem Mann einmal durch unser Haus zu gehen und die „Kleinigkeiten“ aufzuschreiben, die wir mal in „schön“ brauchen. Neue Sets für den Esstisch zum Beispiel (warum ärgert man sich immer über die alten, wo man sich doch JEDEN TAG über neue freuen könnte???)

Das Beste daran finde ich, dass es nur Sachen sind, die ich machen möchte (lesen, baden, mein Umfeld verschönern), um mich in mir und in meinem Umfeld noch wohler zu fühlen. Ich merke, dass bei mir eine neue Phase anfängt und das fühlt sich herrlich an. Ich bin mehr bei mir und weniger fremdbestimmt und möchte deshalb all euch fleißigen Müttern von Klein(st)kindern einmal zurufen: Ja, es gibt ein Leben nach der Kleinkinderphase und JA, ihr dürft euch wahnsinnig darauf freuen.

Alles kommt zurück und alles kommt wieder – nur besser, weil man selbst so wahnsinnig an den Aufgaben mit den Kindern gewachsen ist. Und an der Erfahrung, andere Menschen und ihre Bedürfnisse vor die eigenen zu stellen.

Toll, dieses neue Leben.

Eure Svenja